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"Microsoft liebt Linux"

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  1. "Microsoft liebt Linux"

    Autor: cpt.dirk 30.08.19 - 16:45

    Machen wir uns doch nichts vor:
    Würde Microsoft Linux wirklich lieben, ließe es Linux Luft zum atmen.

    Wie man z. B. in München unlängst erlebt hat, tut MS im Gegenteil nach wie vor alles, um Linux als Konkurrenten auszuschalten, da ist jedes Mittel recht - auch massive, marktverzerrende Einflussnahmen über dunkle Kanäle.

    Was MS an Linux augenscheinlich liebt, ist der Mehrwert fürs eigene Unternehmen - wenn eigene Produkte unter Einsparung an Kosten und Maximierung des Ertrags - auf Basis von Linux - etabliert werden können (gemeint ist im Server- und Cloudbereich).

    DARUM steuert die Firma auch Code und Patches zum Linuxkernel bei.
    Nicht aus "Liebe" oder "Selbstlosigkeit". Wer das glaubt, träumt auch noch vom Weihnachtsmann.

    "Embrace, extend, extinguish": ich sehe keinerlei Veranlassung zu glauben, inwiefern sich irgendetwas an Microsofts Ideologie geändert habe; vielleicht sind ihre Methoden heute in Teilen etwas subtiler.

  2. Re: "Microsoft liebt Linux"

    Autor: SJ 30.08.19 - 16:59

    Man kann auch jemanden zu Tode "lieben".

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  3. Re: "Microsoft liebt Linux"

    Autor: cpt.dirk 30.08.19 - 22:26

    Das wird MS schwerlich gelingen, dafür ist Linux bei weitem schon zu etabliert.

    Allerdings schickt sich der Konzern an, in den Bereichen, wo das Geld zu holen ist, auf eine marktdominante Rolle hinzuarbeiten.

    Mir persönlich ist es herzlich egal, ob Heinz Hinz zu Hause gern sein Windows XY auf dem Rechner hat, das soll er ruhig machen. Da ist der angerichtete Schaden sehr begrenzt.

    Wenn ein Unternehmen auf MS-Produkte setzt, und denkt damit gut bedient zu sein - bittesehr, mit Einschränkung gern, solange sie damit keine sensiblen Kundendaten und nur die eigenen Geschäftsprozesse gefährden.

    Im staatlichen Umfeld allerdings sieht die Sache anders aus:

    Hier geht es um Steuergelder, die regelrecht und anhaltend veruntreut werden, und um teils hochsensible Daten über staatliche Vorgänge und über Bürger, um inakzeptable syteminhärente Sicherheits- und Datenschutzmängel, auch um Industriespionage - hier entbehren proprietäre Systeme wie von MS meiner Ansicht nach jeder rechtlichen und vor allem ethischen Grundlage.

    Hier bedarf es dringend eines Paradigmenwechsels, ähnlich wie bei der Energiewende.

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