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"minimale zweitägige Verzögerung" bei Sicherheitskorrekturen für Debian Testing
Autor: psx 18.07.22 - 14:43
Laut Debian-FAQ gibt es eine "minimale zweitägige Verzögerung" bei Sicherheitskorrekturen für Testing.
Das hat mich bis dato abgehalten, es selbst als Rolling-Release-Distro für privat zu erwägen. -
Re: "minimale zweitägige Verzögerung" bei Sicherheitskorrekturen für Debian Testing
Autor: Yonderboy 18.07.22 - 14:49
Ich fand Debian und alle Derivate davon immer schrecklich.
Apt ist mir andauernd kaputt gegangen, teilweise konnte man Pakete nicht installieren, weil irgendwelche Abhängigkeiten falsch eingestellt worden sind und diverse andere Probleme.
Dazu kam natürlich der Debian stable Ansatz der weit weg von zeitgemäß ist... Das zeigt ja Google schön auf, dass man Testing benutzen muss, weil Debian sonst als OS für Entwicklung nicht taugt und bei Servern geht ja sowieso alles in Richtung minimale OS Images für Containern.
Eigentlich müsste Debian Mal dringend ihren stable und Release Ansatz überdenken. Releases sind nicht mehr zeitgemäß. Rolling releases sind die Zukunft.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.22 14:50 durch Yonderboy. -
Re: "minimale zweitägige Verzögerung" bei Sicherheitskorrekturen für Debian Testing
Autor: dobeldo 18.07.22 - 14:55
Yonderboy schrieb:
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> Ich fand Debian und alle Derivate davon immer schrecklich.
> Apt ist mir andauernd kaputt gegangen, teilweise konnte man Pakete nicht
> installieren, weil irgendwelche Abhängigkeiten falsch eingestellt worden
> sind und diverse andere Probleme.
PBKAC?
> Dazu kam natürlich der Debian stable Ansatz der weit weg von zeitgemäß
> ist... Das zeigt ja Google schön auf, dass man Testing benutzen muss, weil
> Debian sonst als OS für Entwicklung nicht taugt und bei Servern geht ja
> sowieso alles in Richtung minimale OS Images für Containern.
>
> Eigentlich müsste Debian Mal dringend ihren stable und Release Ansatz
> überdenken. Releases sind nicht mehr zeitgemäß. Rolling releases sind die
> Zukunft.
Wozu? Gibt genug RR Variante die du nehmen kannst. Debian stable hat ein Alleinstellungsmerkmal. -
Re: "minimale zweitägige Verzögerung" bei Sicherheitskorrekturen für Debian Testing
Autor: Yonderboy 18.07.22 - 14:58
Wenn ich bereits Pakete nicht installieren kann, weil die Abhängigkeiten kaputt sind und der maintainer einfach Mist gebaut hat ist das sicherlich kein pebkac.
Das gleiche gilt für diverse andere Bugs in Debian die man nicht fixed weil man ja nichts updaten darf weil ja alles stable sein muss.
Weil es werden ja nur Security vulnerabilities gepatched (und sogar da nicht alles).
Wenn eine Software ein Bug hat der in der nächsten Major Version gefixed wird, hat man direkt gelitten -
Re: "minimale zweitägige Verzögerung" bei Sicherheitskorrekturen für Debian Testing
Autor: klick mich 18.07.22 - 16:11
Yonderboy schrieb:
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> Ich fand Debian und alle Derivate davon immer schrecklich.
Das darfst du gerne, ist deine Entscheidung.
> Apt ist mir andauernd kaputt gegangen,
Dir ist apt kaputt gegangen, und dann auch noch andauernd? Sorry, ich bin ja erst seit Potato, also rund 22 Jahre bei Debian dabei; bin über Knoppix, Kanotix, Aptosid bis heute Siduction (Sid, rolling release) gewandert. Ich kann mich, trotz meist täglicher Upgrades, nicht daran erinnern, dass miir apt kaputtgegangen wäre.
>teilweise konnte man Pakete nicht installieren, weil irgendwelche Abhängigkeiten falsch eingestellt worden sind und diverse andere Probleme.
Falsch "eingestellt" oder konnten noch nicht alle Abhängigkeiten aufgelöst werden. Wenn bei mir unter Sid mal z. B. eine Perl-Trasition ansteht, dann macht es nun mal nicht Peng und alle Pakete sind schlagartig auf dem neuesten Stand. Dann bleiben beim Upgrade halt mal ein paar Pakete liegen. Außerdem gibt es fast immer eine Lösung; man kann ja auch mal ein Paket auf Hold setzen.
> Dazu kam natürlich der Debian stable Ansatz der weit weg von zeitgemäß
> ist... Das zeigt ja Google schön auf, dass man Testing benutzen muss, weil
Das ist der Preis für Stable! Kann man im produktiven Umfeld nutzen, wenn man nicht täglich den neuesten Kram benötigt/ausprobieren will. Für mich privat habe ich daher schon lange auf Sid, also Unstable, gesetzt.
> Debian sonst als OS für Entwicklung nicht taugt und bei Servern geht ja
> sowieso alles in Richtung minimale OS Images für Containern.
Wenn du das so sagst, wirds wohl stimmen.
> Eigentlich müsste Debian Mal dringend ihren stable und Release Ansatz
> überdenken. Releases sind nicht mehr zeitgemäß. Rolling releases sind die
> Zukunft.
Und die gibt es, auf Basis von Debian. Meine nennt sich halt Siduction.
https://siduction.org/de/
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