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Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

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  1. Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Fragenfragerfrager 29.07.09 - 13:56

    Mir geht das mit den Release-Zyklen auf die Nerven, wo ständig eine Masse an Paketen erneuert werden muss.

    Gibt es Distros, wo man das selbst bestimmen kann, was man updatet?

  2. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: elgooG 29.07.09 - 14:03

    Wieso geht dir das auf die Nerven? Ein Update ist schnell durchgeführt und selbst ein halbjährlicher Zyklus ist kaum aufwändig.

    Wenn du aber darauf bestehst: Nimm Debian oder Ubuntu LTS (Umstellung auf LTS lässt sich in der Paketquellenauswahl einstellen)...fertig.

  3. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Der Kommunist 29.07.09 - 14:03

    WTF?

    Du kannst immer entscheiden, wann du updatest. Releases werden in aller Regel laenger als den Release-Zyklus lang unterstuetzt. Ubuntu hat z.B. einen Zyklus von 6 Monaten, wird aber bei Serverinstallationen 5 Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt, Nicht-Serverinstallationen (LTS) 3 Jahre lang. Wer laenger als 3 bzw. 5 Jahre nicht updatet, ist meines Erachtens nicht faehig, einen Computer sinnvoll zu betreiben.

  4. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Perry 29.07.09 - 14:12

    Schau dir ArchLinux oder Gentoo an. Das nennt sich dann Bleeding Edge. Allerdings kann ich dir gleich sagen, dass man vor allem bei wichtigen Updates wie Kernel oder X-Server hin und wieder Hand anlegen muss. Lange Testphasen fallen da eben weg. Bei Arch gibt es eine gesondertes Testing Repo, bei dem wichtige Software innerhalb von 2-3 Tagen landet. Und je nachdem wieviel Bugs auftreten im "stabilen" Repo landen.

    Aber ohne ein wenig Linux-Erfahrung (oder viel Zeit) würde ich die Finger davon lassen.

  5. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: torpedo2 29.07.09 - 14:16

    Ja, Arch, Foresight oder Gentoo Linux fallen unter diese Kategorie.
    siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release

  6. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: 0o9i8u7z 29.07.09 - 14:23

    Fragenfragerfrager schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gibt es Distros, wo man das selbst bestimmen kann,
    > was man updatet?

    Was du meinst, sind direkt neuere (Major-)Programmversionen zum Updaten, nehme ich an. Bei einigen Distros (Ubuntu, Debian, SuSE...) bekommst du "nur" neuere Teil-(Minor-)Versionen von Programmen. Sicherheitslücken & Co. werden natürlich auch bei den Teilversionen gestopft, es kommen aber keine neuen, möglicherweise experimentelle oder der Stabilität gefährdeten Features ins Programm rein. Sehr gut kann man das gerade an Debian stable sehen: Deren Pakete sind stellenweise steinalt, aber dafür superstabil und die Entwickler portieren Patches zurück, damit man trotzdem nicht unsicher im WWW unterwegs ist. (Nebenbei bemerkt ist das eines der Hauptgründe, weshalb Debian als Serverbetriebssystem vergleichsweise weit verbreitet ist)

    > Mir geht das mit den Release-Zyklen auf die
    > Nerven, wo ständig eine Masse an Paketen erneuert
    > werden muss.

    Dann wäre zu überlegen, auf eine sog. "Rolling Release"-Distro (RR) umzusteigen. Debians "unstable"-Zweig ist da sehr beweglich, fast täglich ändern sich da die Pakete. Allerdings hat das natürlich seinen Grund, weshalb Debian den Zweig absichtlich "unstable" nennt: Wer Pakete aus diesem Zweig herunterlädt, kann (muss aber nicht zwangsläufig) evtl. auf Probleme stoßen, dafür hat man halt die neueste Programmversion.

    Mein persönlicher Favorit bei RR-Distros ist "Arch Linux". Allerdings zieht man hier eiskalt von der Konsolenshell seinen Desktop groß und muss sich einige Dinge selbst nachinstallieren. Dafür wird man mit einem topaktuellen und ziemlich stabilem System belohnt. Arch Linux eignet sich aber definitiv nichts für Anfänger...

    Evtl. googelst du mal nach "Rolling Release-Distro" oder schaust am Besten mal in forum.ubuntuusers.de vorbei, da gabs vor ein paar Wochen eine anregende Diskussion über das Für und Wider von RR- und Release-Distros...

  7. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Poltergeist 939 29.07.09 - 14:32

    Perry schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schau dir ArchLinux oder Gentoo an. Das nennt sich
    > dann Bleeding Edge.

    Ich kenne ArchLinux nicht, aber Gentoo ist definitiv nicht Bleeding Edge, sondern man kann für jedes Paket wählen, welche Version man haben will (stabil, nicht stabil, andere Versionen...).


  8. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Perry 29.07.09 - 15:08

    Naja, mein Post war auch eher auf Arch ausgerichtet.

    Aber zumindest geht es mit Gentoo.

  9. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: robinx 29.07.09 - 15:16

    Debian nehmen und einfach testing oder gar unstable eintragen, da ist man eigentlich immer auf dem laufenden. Wobei zumindest bei testing die freezes stören könnten, wenn dann keine neuen pakete mehr kommen weil noch darauf gewartet wird dass alles nach stable reinkommt

  10. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Dorsai! 29.07.09 - 15:41

    Er meinte wohl Gentoo mit ACCEPT_KEYWORDS="~arch", also Testing.

    Ich betreibe das selbst so auf meinem Desktop und kann nicht klagen. Natürlich kann es mal sein, dass ein ebuild nicht geht, oder eine circulare Abhängigkeit entsteht. Aber der Arbeitsaufwand hält sich in grenzen.

    Was natürlich dazu kommt sind problem mit einzelnen Bleeding Edge Paketen. Aber wenn da was mal nicht zufriedenstellend funktioniert kommts in die package.mask und ich warte auf die nächste Version.

    Auf Servern oder Workstations würde ich aber den Stable Zweig bevorzugen, der ist aktueller und stabiler als der Testing Zweig von Debian.

    Ich habe mit den '06er Versionen von Ubuntu angefangen, und mir ging die Release updaterei auf den Geist. Das hat nie zufriedenstellend funktioniert, danach waren wieder alle Pakete da, die man abgewält hat und einige Installierte waren verschwunden. Auch die Konfigurationen von einigen Programmen waren verloren.
    Dann bin ich zu Debian, wo es mir dann aber an aktuellen Paketen und Usability gefehlt hat. Am Ende ists auf Arch und Gentoo hinausgelaufen. Das sind wohl momentan die zwei besten Profi-Distros die es gibt.

  11. Sidux!

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 15:54

    Ich habe jahrelang mit Ubuntu und Debian gearbeitet. Leider verliefen Upgrades nie wirklich reibungslos. Mittlerweile kann ich mir auch selbst behelfen, wenn etwas nicht mehr funktioniert, aber benutzerfreundlich für Anwender ist das ganze auf keinen Fall.

    Aus diesem Grund bin ich vor geraumer Zeit auch auf ein Rolling-Release umgestiegen. Die Entscheidung viel auf Arch Linux. Die Installation ist sehr flexibel. Der Installer ist aber sehr kompliziert und umständlich. Daher habe ich mir Arch Linux über eine chroot-Umgebung auf einen USB-Stick installiert. Wenn ich einen neuen Rechner aufsetzen muss, mache ich nichts anderes mehr als mit dd das System vom USB-Stick auf die Festplatte zu kopieren. Dann nur noch die grub.conf minimal anpassen und schon läuft das System perfekt.

    Leider braucht man selbst für Arch Linux etwas fortgeschrittene Linux-Kenntnisse. Daher kann ich auch diese Distribution niemandem empfehlen.

    In Foren (insb. Pro-Linux) liest man seit kurzer Zeit von Sidux sehr oft. Obwohl diese Distribution noch ziemlich neu ist, hat sie sich in der letzten Zeit sehr schnell verbreitet. Also probierte ich mal Sidux aus mit der Erwartung ein stabiles und schnelles System (wie ich es von Arch Linux kenne) zu haben. Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Installation geht problemlos. Alles ist sehr performant und das beste: Das System ist Debian-kompatibel. Das war nämlich eine große Sache, die mich bei Arch Linux immer gestört hatte. Debian-Pakete sind im Internet sehr verbreitet. Da heißt es in der Regel: Doppelklick und installiert. Bei Arch Linux ist das weit aus komplizierter. Da muss man sich die Pakete selber bauen, manchmal sogar selbst kompilieren. Also für Anwender nicht hinnehmbar.

    Demnächst werde ich noch weitere Rechner auf Sidux umstellen. Es kann sein, dass ihre andere Erfahrungen gemacht habt, aber ich habe jetzt nach langem Suchen endlich eine Distribution gefunden, die für Fortgeschrittene, aber auch Anfänger gut geeignet ist. :)

  12. Re: Sidux!

    Autor: 0o9i8u7z 29.07.09 - 16:14

    Ich möchte jetzt zwar auf keinen fall bashen, aber doch einige Ungereimtheiten korrigieren:

    Jörg Zweier schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe jahrelang mit Ubuntu und Debian
    > gearbeitet. Leider verliefen Upgrades nie wirklich
    > reibungslos. Mittlerweile kann ich mir auch selbst
    > behelfen, wenn etwas nicht mehr funktioniert, aber
    > benutzerfreundlich für Anwender ist das ganze auf
    > keinen Fall.
    Aus purer Neugier: Beispiele? Ich pers. hatte da nie den Hauch eines Problems, außer ich habe zuviele Fremdpakete hinzugefügt (was aber etwas ist, was wohl die Wenigsten wirklich brauchen).

    > Aus diesem Grund bin ich vor geraumer Zeit auch
    > auf ein Rolling-Release umgestiegen. [...]
    > Der Installer ist aber sehr
    > kompliziert und umständlich.
    Nunja, kann ich pers. absolut nicht nachvollziehen. Bei der ersten Installation sollte man schon analog im Wiki vorbeischauen, geb ich zu, aber sobald man es einmal hinter sich hat, läufts auch ohne (weil die paar Besonderheiten, die man bei Arch beachten muss, man dann im Kopf hat). Der Installer bietet vergleichsweise viele Möglichkeiten aber die Kunst ist es, herauszufinden, welche Möglichkeit man nutzen muss und welche nicht. Nach der Partitionierung muss man eigentlich nur "Durchentern", die Locales anpassen und root ein Passwort geben, das alles wird innerhalb des Installers angeboten.

    > Daher habe ich mir
    > Arch Linux über eine chroot-Umgebung auf einen
    > USB-Stick installiert. Wenn ich einen neuen
    > Rechner aufsetzen muss, mache ich nichts anderes
    > mehr als mit dd das System vom USB-Stick auf die
    > Festplatte zu kopieren. Dann nur noch die
    > grub.conf minimal anpassen und schon läuft das
    > System perfekt.
    Solange man keine UUIDs in der fstab benutzt (ich hasse die Dinger), funktioniert diese Methode mit so ziemlich jeder anderen Distri ;)

    > Leider braucht man selbst für Arch Linux etwas
    > fortgeschrittene Linux-Kenntnisse. Daher kann ich
    > auch diese Distribution niemandem empfehlen.
    Dito.

    Wegen Sidux:
    > Regel: Doppelklick und installiert. Bei Arch Linux
    > ist das weit aus komplizierter. Da muss man sich
    > die Pakete selber bauen, manchmal sogar selbst
    > kompilieren. Also für Anwender nicht hinnehmbar.
    Das entspricht definitiv nicht der Wahrheit. Was dem Debianer sein "apt", ist dem Archlinuxer sein "pacman", die ziemlich funktionsgleich (mit Ausnahme von Signaturen) sind. Mit "shaman" existiert auch eine "Doppelklick -> Installiert"-Oberfläche. Das AUR (was du wahrscheinlich mit kompilieren meinst) wird durch shaman ebenfalls vollautomatisch abgenommen.

    (Ich wollte das nur klarstellen, weil sich dein Post für einen Neuling liest, als hätte Archlinux garkeinen Paketmanager, was absolut nicht der Wahrheit entspricht)

    > Demnächst werde ich noch weitere Rechner auf Sidux
    > umstellen. Es kann sein, dass ihre andere
    > Erfahrungen gemacht habt, aber ich habe jetzt nach
    > langem Suchen endlich eine Distribution gefunden,
    > die für Fortgeschrittene, aber auch Anfänger gut
    > geeignet ist. :)
    Kurze Frage: Sind die Gnome-Pakete in Sidux mittlerweile brauchbar geworden? Sidux bietet(/bot?) von den "großen" Desktops offiziell nur xfce und kde an, aber kein gnome...

  13. Re: Sidux!

    Autor: Schnarchnase 29.07.09 - 16:43

    Ich bin etwas erstaunt, dass du so über die Upgrades bei Debian schimpfst und dann Sidux so in den Himmel lobst. Sidux ist nicht nur kompatibel zu Debian, sondern es nutzt Debian Sid als Quelle. Die Pakete werden soweit ich weiß 1:1 aus dem Debian-Repository übernommen und durch einige Skripte ergänzt. Sidux sollte sich somit genauso wie ein Debian Sid verhalten, nur durch die Anpassungen etwas stabiler laufen.

  14. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren 29.07.09 - 16:46

    Nein.

  15. Re: Sidux!

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 16:58

    > Aus purer Neugier: Beispiele? Ich pers. hatte da nie den Hauch eines Problems, außer ich habe zuviele Fremdpakete hinzugefügt (was aber etwas ist, was wohl die Wenigsten wirklich brauchen).
    Ich sprach von dist-upgrades. Nicht immer funktionierte auf Anhieb ales. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Sound mal ein Problem war. Lag wohl an Pulseaudio. Solche Probleme hatte ich komischerweise bei Rolling-Releases nie.

    > Nunja, kann ich pers. absolut nicht nachvollziehen. Bei der ersten Installation sollte man schon analog im Wiki vorbeischauen, geb ich zu, aber sobald man es einmal hinter sich hat, läufts auch ohne (weil die paar Besonderheiten, die man bei Arch beachten muss, man dann im Kopf hat). Der Installer bietet vergleichsweise viele Möglichkeiten aber die Kunst ist es, herauszufinden, welche Möglichkeit man nutzen muss und welche nicht. Nach der Partitionierung muss man eigentlich nur "Durchentern", die Locales anpassen und root ein Passwort geben, das alles wird innerhalb des Installers angeboten.
    Selbst ohne Wiki ist die Installation von Arch Linux problemlos, aber nur, weil ich wusste, was die ganzen Begriffe bedeuten. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Anfänger mit "Locale", "Mirror", etc. schnell überfordert wäre. Die Installation von Arch Linux mit dem Installer finde ich hochkompliziert. Es werden so viele Möglichkeiten angeboten, die fast niemand braucht. Wie viele Leute benutzen denn LVM? Nicht gerade viele. Klar, für diese Leute ist das natürlich sehr komfortabel, aber so etwas brauche ich auf Desktopcomputern nicht. Wenn ich hingegen Arch Linux über pacman.static installiere, dann ist das innerhalb von 15 Minuten fertig und ich habe gleich die aktuellsten Pakete, weil alles direkt aus dem Internet geladen wird. Dann muss nur noch /etc/fstab angepasst werden. Die grub.conf müsste glaube ich sogar schon stimmen. Also, das ist wirklich der schnellste Weg, Arch Linux zu installieren.

    > Solange man keine UUIDs in der fstab benutzt (ich hasse die Dinger), funktioniert diese Methode mit so ziemlich jeder anderen Distri ;)
    Ach stimmt, die /etc/fstab musste ich auch noch anpassen (nachdem ich die blkid der Devices geändert habe, um Kollisionen mit dem USB-Stick zu vermeiden). Ich finde UUIDs toll. Man muss nicht hoffen, dass /dev/sda die richtige Festplatte ist. Das ist völlig egal, weil man sich am UUID orientiert, der ein Symlink auf das entsprechende Device darstellt. Das Konzept finde ich genial, besonders, weil das so gut in die UNIX-Welt passt. So etwas hätte ich mir früher bei Windows gewünscht. Das waren noch Zeiten, als Windows irgendwie auf D: installiert war und ich gar kein Laufwerk C: hatte. Dadurch wollten einige Programme erst gar nicht starten, weil die so schlecht programmiert waren und immer auf C: irgend etwas ablegen zu versuchten.

    > Das entspricht definitiv nicht der Wahrheit. Was dem Debianer sein "apt", ist dem Archlinuxer sein "pacman", die ziemlich funktionsgleich (mit Ausnahme von Signaturen) sind. Mit "shaman" existiert auch eine "Doppelklick -> Installiert"-Oberfläche. Das AUR (was du wahrscheinlich mit kompilieren meinst) wird durch shaman ebenfalls vollautomatisch abgenommen.
    Wir reden aneinander vorbei. Ich kenne shaman. Auch für Arch Linux gibt es Pakete, die einfach so installiert werden können (notfalls auch mit pacman). Ich meinte aber, dass man im Internet manchmal proprietäre Programme findet, die es nur für Debian und Ubuntu gibt. Das ist sehr nervig. Debian-Pakete sind halt verbreiteter. Das wollte ich damit sagen.

    > (Ich wollte das nur klarstellen, weil sich dein Post für einen Neuling liest, als hätte Archlinux garkeinen Paketmanager, was absolut nicht der Wahrheit entspricht)
    Ah.

    > Kurze Frage: Sind die Gnome-Pakete in Sidux mittlerweile brauchbar geworden? Sidux bietet(/bot?) von den "großen" Desktops offiziell nur xfce und kde an, aber kein gnome...
    Soweit ich weiß, gibt es noch niemals eine GNOME Live-CD. KDE finde ich mittlerweile sowieso besser. Früher sah es ganz anders aus, aber GNOME macht heutzutage einen etwas veralteten Eindruck. KDE ist benutzerfreundlicher und sieht auch sehr ansprechend aus, aber gut, das ist ein anderes Thema.

  16. Re: Sidux!

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 17:03

    Ich bezog mich auf Ubuntu-Upgrades. Sidux ist aber ein Rolling-Release, weil es immer auf Sid setzt. Soweit ich mitbekommen habe, werden fast gar keine Pakete modifiziert. Ich benutze Sidux nur, *weil* es kompatibel zu Debian ist, sonst wäre ich vermutlich noch bei Arch Linux geblieben. Sidux ist etwas komfortabler als Debian Sid, weil man problemlos Codecs nachinstallieren kann. Außerdem ist auch schon die freie b43-Firmware integriert. Die haben desweiteren einige kleine Eigenentwicklungen, die die Installation und Konfiguration noch komfortabler machen. Alles in Allem könnte man Sidux mit Debian Sid++ umschreiben.

  17. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: Muh-Freak 29.07.09 - 17:56

    ArchLinux. Das hat in dem Sinne garkeine releases. Allerdings erscheint ca. 2 bis 3 wochen nach kernel-release ne neue install-cd. Arch hat schöööne rolling releases. und pacman meckert dich nicht ungefragt an, das du updaten sollst.

    Allerdings ist Arch eher ne bleeding edge distribution und für anfänger nur geeignet, wenn sie jemanden haben der sie supporten kann. Und, wenn du graphische installer und vorinstallierte Pakete magst, bist du ebenfalls falsch. Arch reduziert bei der installation alles auf das wesentlich, und kommt ohne X(org).
    Das hat aber auch den vorteil, das du die volle kontrolle über sämtliche Pakete hast, ohne vorher irgentetwas aussortieren zu müssen.


    Achja, mit gefällt das mit den festen release-zyklen bei Debian auch nicht. Wenn, dann sollten sie das Fenster für neuerungen auf 9 Monate begrenzen, um die stabilität zu gewähren, für die Debian bekannt ist. (Zitat: "Ne debian kiste kannste anzünden und ausm Fenster schmeissen, die läuft immernoch" oder auch "Cool, ein Granit-Linux")

  18. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: DeltaLima 29.07.09 - 18:00

    Mh, naja ... Profi Distro... wie definierst du denn eine Profi-Distro?

    Ich würd meinen, dass es für jedes Anwendungsgebiet eine "Profi-Distro" gibt. Debian beispielsweise für Server und für den Desktop irgendwas anderes, das ist ja dann Geschmackssache und vor allem muss es dem Nutzen entsprechen. Eine Workstation, die einfach nur funktionieren muss, wo ich es mir nicht erlauben kann, mich mit Updates und Upgrades rumzuschlagen, wird wohl kaum ein Gentoo oder Arch bekommen sondern ein Debian stable oder Ubuntu LTS.Und dann bei einem Upgrade, was ja ca. 2 Jahre auf sich warten lassen kann, kann man immer noch migrieren auf die entsprechenden neueren Versionen. Und für bekannte und gebräuchliche Pakete gibt es ja für beide Distributionen Backports, die man bei Bedarf auch einspielen kann. Beispielsweise wenns unbedingt das neueste OpenOffice sein muss oder das neuste KDE weil man Feature XY unbedingt benötigt (bei OOo zB iwelche Dateiformatunterstützungen könnte ich mir da vorstellen)....

    ich würd meinen, dass man den Begriff "Profi-Distro" nicht pauschal festlegen kann, das ist ne subjektive angelegenheit und von Fall zu Fall unterschiedlich.

  19. Re: Gibt's welche ohne Release-Zyklen?

    Autor: gubbel 30.07.09 - 01:19

    Ein dediziertes System ist ein dediziertes System ist ein dediziertes System.
    Never touch a running System!
    3 jahre sind eine verdammt kurze Zeit - mitunter oder gerade auch in der IT-Welt, es zählt schliesslich Effizienz und nicht Feature-Wahn,
    security-updates mal aussen vor.
    Das als Anmerkung zu Deinem letzten Satz.

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