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Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

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  1. Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

    Autor: Schnookerippsche 02.06.16 - 00:50

    Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet sind die Schlaumeier die seit einem Jahr Linux verwenden und meinen sie hätten nun die Weisheit mit dem Löffel gegessen. Es werden irgendwelche exotischen pseudoelitären Distributionen mit 1. Maintainer aufgezählt und als heiliger Gral angebetet. Es wird versucht diese anderen Leuten aufzuschwatzen, bis diese angewidert Linux endgültig den Rücken kehren. Roling-Release als besser darzustellen als LTS ist ein Beispiel für die bloßgestellte Unwissenheit.

  2. Re: Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

    Autor: minecrawlerx 02.06.16 - 13:49

    Ich weiß nicht, was für Leute du kennst, aber solche Gründe habe ich noch nie gehört. Den meisten ist es einfach zu kompliziert oder Zeit-intensiv, ein Linux zu warten.
    Auch dass Menschen Distributionen mit einem Maintainer verwenden und anderen aufreden wollen habe ich noch nicht erlebt. Wer Linux nutzt weiß, dass jeder Mensch anders ist, also andere Bedürfnisse hat, andere Use-Cases, etc. und deshalb jeder selbst entscheiden muss, welche Distribution die richtige ist. Und so wird das auch in jeder Linux Diskussion, die ich bisher gesehen habe, vermittelt (Reddit, versch. kleine Foren, Stack Exchange,....)

  3. Re: Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

    Autor: JörnSchönyan 03.06.16 - 08:29

    Es gibt definitiv eine (sehr kleine) Minderheit, für die Rolling Release besser ist. Hab ich letztes Jahr erst gehabt: Da hab ich Debian Jessie, sprich stable genutzt. Zum Programmieren brauchte ich eine neuere Bibliothek, als vorhanden war. Nach 5 Minuten hab ich schon gemerkt, dass der Aufwand des Rückportierens unverhältnismäßig war, also hab ich auf Sid gewechselt.

    Und wer fortgeschrittene Kenntnisse hat, unter Versionitis leidet und etwas zu viel Zeit hat, kann auch eine RR verwenden. Für den "Normalsterblichen" sind LTS und stable release aber natürlich besser. Hoffentlich setzen sich diese Flatpaks durch, damit diese User möglichst ohne Aufwand auch eine aktuelle Version ihres Lieblingsprogramms verwenden können.

  4. Re: Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

    Autor: Dadie 03.06.16 - 10:56

    Schnookerippsche schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [..] Roling-Release als besser darzustellen als LTS ist ein Beispiel für die bloßgestellte
    > Unwissenheit.

    Könntest du mir mal ein paar Vorteile von LTS gegenüber RR liefern, die für den Heimanwender gelten?

    Auf Anhieb fallen mir nur Vorteile ein für Administratoren und Firmennetze. Den LTS bedeutet erst einmal im groben "Feature Freeze". Ein Admin kann damit also sicher sein, dass nicht irgendwie plötzlich neue Funktionen hinzu kommen (die er evtl. in seiner Administration beachten muss).

    Aber was wären die Vorteile für Heimanwender, wenn sie alte Software bekommen?

  5. Re: Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

    Autor: Zeitvertreib 03.06.16 - 11:16

    Ich denke die Frage ist welche Art von Heimanwendern man meint.

    Für die Leute, die sich nie um irgend etwas kümmern wollen und die direkt aus dem Häuschen sind wenn irgend etwas nicht gleich funktioniert könnten bestimmt auch von LTS profitieren. Die kennen allerdings meist nichtmal den Unterschied zwischen RR und LTS. Aber ich sehe das prizipiell wie du, LTS ist viel relevanter in professionellen Umgebungen als bei Heimanwendern

  6. Re: Ein Grund warum Linux wenig Verbreitung auf dem Desktop findet

    Autor: HansiHinterseher 08.06.16 - 11:32

    Meinem Vater habe ich ein LTS (OpenSuse) installiert. Warum? Weil der absolut keinen Plan von PCs hat. Für den muss einfach das System nur laufen, er muss im Web surfen, hin und wieder Briefe schreiben und Fotos verwalten. Punkt! Da braucht der nicht jeden Monat neue Features die nur halb funktionieren.

    Und ein Upgrade auf eine neue OpenSuse-Version würde zu viel Stress verursachen. Wichtig ist das Bugfixes und besonders Security-Updates kommen. Das betont mein Vater immer wieder. Und genau das erfüllt ein LTS.

    Also, LTS ist auch für Heimanwender geeignet. Ich möchte behaupten sogar für die meisten Heimanwender. Denn die meisten wollen nur einen PC der funktioniert. Wie und was da drin ist, ist denen egal.

    Es gibt natürlich Heimanwender die sich für PC-Technik interessieren. Und die wollen dann halt kein LTS, sondern immer die neuesten Features ausprobieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 11:39 durch HansiHinterseher.

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