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Ubuntu ist nicht Linux

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  1. Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: ycom1andy@gmail.com 01.06.16 - 16:22

    Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.

    Desktop nicht Benutzerfreundlich, kaum personalisierbar,
    völlig beschnitten ähnlich wie Mac,
    und ist nichteinmal eine rollende Distro ...
    ... das Problem ist , dass wenn man dauend
    sagt Linux und mein Ubuntu, dann versteckt mann die richtig
    guten Linux Distros, die da wären PCLinuxOs, Manjaro,
    KaOs ..., und trägt man zu der eigenlich nicht nötigen
    Linuxfrustration der Benutzer bei, die Ubuntu probieren und
    meinen Linux probiert zu haben : - (

    Es wäre ein Tipp für Hersteller und oder Golem-Redaktion sich
    erst zu informieren um sachen richtig darzustellen oder bereitzustellen.

    ycom1andy

  2. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: SelfEsteem 01.06.16 - 16:30

    Ehm ... ernsthaft? Ueber Ubuntu meckern und Manjaro hochloben?

    Die vergewaltigen ihr zugrundeliegendes System doch auf die gleiche Weise. Nur dass die Devs von Manjaro sich eine erlogene Stabilitaet ueber verspaetete Sicherheitspatches erkaufen. Ganz ganz furchtbare Distro.

    Aber ja, Ubuntu mag ich auch nicht - scheint fuer viele aber gut zu taugen.

  3. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: cthl 01.06.16 - 16:40

    > Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    > einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.

    Und warum? Viele Linux-Nutzer scheinen da ja durchaus anderer Meinung zu sein.

    > Desktop nicht Benutzerfreundlich, kaum personalisierbar,
    > völlig beschnitten ähnlich wie Mac,

    Nur weil Unity dir nicht gefällt muss das ja nicht automatisch für alle anderen gelten. Ich z.B. will an meinem Desktop gar nicht viel personalisieren und konnte mich mit KDE nie wirklich anfreunden.

    > und ist nichteinmal eine rollende Distro ...

    Was auch sicher keine schlechte Idee ist wenn man das System produktiv für Softwareentwicklung nutzen möchte.

    > ... das Problem ist , dass wenn man dauend
    > sagt Linux und mein Ubuntu, dann versteckt mann die richtig
    > guten Linux Distros, die da wären PCLinuxOs, Manjaro,
    > KaOs ..., und trägt man zu der eigenlich nicht nötigen
    > Linuxfrustration der Benutzer bei, die Ubuntu probieren und
    > meinen Linux probiert zu haben : - (

    Ich habe als kurze Stichprobe einfach mal bei Google nach "KaOS Skype" gesucht. Ergebnis: Geht nicht, stattdessen wird die Emulation der Skype Android-App empfohlen. Ja, mir ist klar, dass das daran liegt, dass es davon nur eine unzureichend gepflegte 32-Bit Version für Linux gibt, aber unter Ubuntu funktioniert die ohne Probleme. Von daher sehe ich nicht, inwiefern die "Linuxfrustration" bei kleineren und weniger unterstützten Distributionen geringer sein sollte.

  4. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: ycom1andy@gmail.com 01.06.16 - 16:43

    Ich benutze intensiv die KDE-Version von Manjaro, und ich muss sagen die Leisten
    super schnelle und tolle Arbeit, kaum ist eine Aktualiserung raus ist es schon
    als Update bereit, das ist umso erfreulicher da Plasma 5 von Tag zu Tag besser wird, und
    kaum haben die KDE entwickler etwas rausgebracht ist es schon in Manjaro KDE implementiert.

    Allgemein rede ich von KDE ( PCLinuxOS, KaOS ) da ich nach langem und wiederholtem ausprobieren klar habe, daß KDE Desktop dem Benutzer entgegenkommt.

  5. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: Berner Rösti 01.06.16 - 16:48

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    > einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.

    Das schlimmste, was einer (selbsternannten) Elite passieren kann, ist, dass ihr Abgrenzungsmerkmal zur Massenware wird. ;o)

  6. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: Unwichtig 01.06.16 - 16:55

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Desktop nicht Benutzerfreundlich, kaum personalisierbar,
    > völlig beschnitten ähnlich wie Mac,

    Ich kenne keinen Desktop auf dem ich mich wohler fuehle und welcher mir allen Komfort out-of-the-box bietet:
    - Rahmenlose Fenster
    - Scrollbalken ist nicht ersichtlich, wenn man ihn nicht braucht
    - App-Leiste ist links, da das bei 16:9/16:10 Sinn ergibt
    - Menueleiste ist auch gleichzeitig die Fensterleiste
    - Es wird sehr sparsam mit dem Platz umgegangen
    - ...

    Am liebsten wuerde ich Debian mit Unity nutzen, doch leider ist dies nicht so einfach...
    Cinnamon kommt da noch am naechsten. Gnome und KDE verschwenden viel Platz mit uebergrossen Menues und Fensterdekorationen. Fluxbox und e17 sind mir zu spartanisch, XFCE ist schon lange nicht mehr schlank...

  7. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: ycom1andy@gmail.com 01.06.16 - 17:06

    an Unity und Mac: Benutzer brauchen Orientierungspunkte und Intuitive Darstellungen,
    hierzu gehören Strukturen, Leisten und scrollbalken sonst muss man mit Farben arbeiten, die stark voneinander Abweichen, da wird es schwer mit Personaliesierung oder entspannt zu arbeiten ... wenn man alles versteckt , ist es klar dass man Platz spart, aber der Benutzer sollte die Möglichkeit haben diese zu ändern, und genau
    deswegen KDE ...

  8. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: SelfEsteem 01.06.16 - 17:31

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > an Unity und Mac: Benutzer brauchen Orientierungspunkte und Intuitive
    > Darstellungen,
    > hierzu gehören Strukturen, Leisten und scrollbalken sonst muss man mit
    > Farben arbeiten, die stark voneinander Abweichen, da wird es schwer mit
    > Personaliesierung oder entspannt zu arbeiten ... wenn man alles versteckt ,
    > ist es klar dass man Platz spart, aber der Benutzer sollte die Möglichkeit
    > haben diese zu ändern, und genau
    > deswegen KDE ...

    Aehm ... jaaa ... die Desktop-Debatte wird seit ca. 20 Jahren gefuehrt (damals natuerlich noch ohne Unity) und du glaubst nun, dass du dir ganz Rasch Argumente aus dem Handgelenkt ziehen kannst, die die Gegenseite ueberzeugen?

    Ach Kinder ... die verschiedenen Desktops, die jeden Geschmack abdecken, sind doch gerade eine der Staerken von dem OS.

    Gott ... ich mag Unity auch nicht. Ausserdem finde ich, dass meine Weichteile die schoensten sind, aber man sollte Fakten und Geschmaecker nicht verwechseln.

  9. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: Wallbreaker 01.06.16 - 19:16

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehm ... ernsthaft? Ueber Ubuntu meckern und Manjaro hochloben?
    >
    > Die vergewaltigen ihr zugrundeliegendes System doch auf die gleiche Weise.
    > Nur dass die Devs von Manjaro sich eine erlogene Stabilitaet ueber
    > verspaetete Sicherheitspatches erkaufen. Ganz ganz furchtbare Distro.

    Absolut kann ich so bestätigen. Im Übrigen ist vergewaltigen der passende Begriff, wenn in Manjaro nicht einmal die core/user-utils valide sind. Muss man sich mal geben, da werden als Versionen die aktuellsten angegeben, aber einzelne Tools davon sind steinalt. Da fehlen etliche Funktionalitäten in den vorhandenen Tools, die es schon seit Jahren gibt, nur in den Manjaro Tools nicht. Und wenn ich dann unter Manjaro professionelle Scripte und Software meinerseits ausführe, und das vielfach nur mit Fehlermeldungen quittiert wird, dann stimmt hier etwas gewaltig nicht. Die laufen bis dato auf jeder Distribution fehlerfrei, selbst unter Arch selbst. Für mich sich die Hansel von Manjaro nichts als aufgeblasene Wichtigtuer, die eindeutig zu sehr von sich überzeugt sind. Deren Distribution ist Vieles, aber weit weg von stabil oder empfehlenswert. Ganz gleich was ich auch getestet habe, ich komme immer wieder zu Debian zurück.

    > Aber ja, Ubuntu mag ich auch nicht - scheint fuer viele aber gut zu taugen.

    Für Windows-Umsteiger ist das auch die gewohnte Umgebung, inkl. Canonicals eigenem Lockin-Effekt. Alles was Ubuntu ausmacht ist exotisch und exklusiv, immer schön zu allem Anderen inkompatibel sein. Das wird ein toller Tag werden wenn Ubuntu aussterben würde. Selbst mit Mir machen sie eine billige eigene Wayland-Kopie, wo der Support seitens Intel schon 2013 aus den Treibern getilgt wurde, da man so einen Nonsens nicht unterstützt. Und Wayland erfreut sich vielfacher Adaption.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.16 19:22 durch Wallbreaker.

  10. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: stiGGG 01.06.16 - 20:13

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allgemein rede ich von KDE ( PCLinuxOS, KaOS ) da ich nach langem und
    > wiederholtem ausprobieren klar habe, daß KDE Desktop dem Benutzer
    > entgegenkommt.

    KDE hatte mit Version 3.5 seinen Zenit erreicht, ich habe es geliebt. Danach kam dieser unfertige, völlig am User vorbei entwickelter Plasma quatsch und das Projekt hat sich selbst beerdigt.

  11. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: Pjörn 01.06.16 - 20:31

    Unwichtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ycom1andy@gmail.com schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Desktop nicht Benutzerfreundlich, kaum personalisierbar,
    > > völlig beschnitten ähnlich wie Mac,
    >
    > Ich kenne keinen Desktop auf dem ich mich wohler fuehle und welcher mir
    > allen Komfort out-of-the-box bietet:
    > - Rahmenlose Fenster
    > - Scrollbalken ist nicht ersichtlich, wenn man ihn nicht braucht
    > - App-Leiste ist links, da das bei 16:9/16:10 Sinn ergibt
    > - Menueleiste ist auch gleichzeitig die Fensterleiste
    > - Es wird sehr sparsam mit dem Platz umgegangen
    > - ...
    >
    > Am liebsten wuerde ich Debian mit Unity nutzen, doch leider ist dies nicht
    > so einfach...
    > Cinnamon kommt da noch am naechsten. Gnome und KDE verschwenden viel Platz
    > mit uebergrossen Menues und Fensterdekorationen. Fluxbox und e17 sind mir
    > zu spartanisch, XFCE ist schon lange nicht mehr schlank...


    XFCE ist im Gegensatz zu Unity auch eine vollständige Arbeitsumgebung und gepackt auf ein 14 Megabyte Archiv zu kommen,ist mMn per Definition schlank.

    http://archive.xfce.org/xfce/4.12/fat_tarballs/

    Ave Arvato!

  12. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: Unix_Linux 01.06.16 - 21:14

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    > einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.
    >
    > Desktop nicht Benutzerfreundlich, kaum personalisierbar,
    > völlig beschnitten ähnlich wie Mac,
    > und ist nichteinmal eine rollende Distro ...
    > ... das Problem ist , dass wenn man dauend
    > sagt Linux und mein Ubuntu, dann versteckt mann die richtig
    > guten Linux Distros, die da wären PCLinuxOs, Manjaro,
    > KaOs ..., und trägt man zu der eigenlich nicht nötigen
    > Linuxfrustration der Benutzer bei, die Ubuntu probieren und
    > meinen Linux probiert zu haben : - (
    >
    > Es wäre ein Tipp für Hersteller und oder Golem-Redaktion sich
    > erst zu informieren um sachen richtig darzustellen oder bereitzustellen.

    Ubuntu ist Linux!

  13. Ubuntu Idee gut - Umsetzung so lala

    Autor: ubuntu_user 01.06.16 - 21:37

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    > einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.

    sondern?

    > Desktop nicht Benutzerfreundlich, kaum personalisierbar,

    soll er ja auch nicht sein. gibt ja schon gnome, kde und xfce. was will man noch personalisieren?

    > und ist nichteinmal eine rollende Distro ...

    warum auch


    ich finde die Ideen sind bei ubuntu ziemlich gut.
    - unity ist total produktiv. quasi wie ne echte bash nur als UI.
    - ubuntu phone klingt von der idee auch gut
    - genauso wie das packagemanagement das ubuntu phone mitbringt
    - juju
    - jede Menge hardwareentwickler hinter sich (dell, bq, Meizu, diverse laptops mit ubuntu hab ich schon in Läden gesehen) Die von dir genannten distris nutzen nur Exoten. Die wird es nie im Einzelhandel geben.

    Die Umsetzung ist aber katastrophal:
    - ubuntu phone ist noch total am Anfang. Eigentlich noch nicht mal auf dem Niveau von android 1.5
    - ubuntu desktop Konvergenz ist auch noch nicht mal alpha
    - unity 7 compiz.... war damals schon doof und kurzsichtig. von unity 2d oder remotedesktop gar nicht erst zu reden.
    - Eigentwicklungen ohne wirklichen Fortschritt. Ubuntu ist ja im wesentlichen consumer-Versuch und Business Serverkunden. Dass die sowas wie juju oder landscape entwickeln, ergibt Sinn. upstart, compizweiterentwicklung, mir wenig. Wenn die wenigstens mehr in Anwendersoftware stecken würden... Sowas wie Video/Bild/3d-Bearbeitung, dazu dann alles mit cloudanbindung (auch lokal auf eigenem Server)
    das wäre cool.

  14. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: unbuntu 01.06.16 - 21:38

    cthl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    > > einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.
    >
    > Und warum? Viele Linux-Nutzer scheinen da ja durchaus anderer Meinung zu
    > sein.

    Deswegen ja, gut ist nur das, was der Mainstream nicht nutzt. Irgendwie muss man sich ja elitär fühlen. ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  15. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: unbuntu 01.06.16 - 21:39

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Ubuntu ist nicht Linux

    Und was ist dann Linux?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  16. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: Wallbreaker 01.06.16 - 22:58

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KDE hatte mit Version 3.5 seinen Zenit erreicht, ich habe es geliebt.
    > Danach kam dieser unfertige, völlig am User vorbei entwickelter Plasma
    > quatsch und das Projekt hat sich selbst beerdigt.

    So etwas kann auch nur Jemand sagen, der nicht weiß wovon er spricht. Besonders KDE Plasma ist eine hervorragende Weiterentwicklung, vor allem hinsichtlich der darunter liegenden Technik. Und ja die Umstellung mag noch nicht vollendet sein, doch so etwas erledigt sich auch nicht von heute auf morgen. Es geht hier immerhin um einen kompletten Neuaufbau des ganzen Desktops, inkl. aller Anwendungen. Das Ergebnis kann sich effektiv sehen lassen, ist überaus sparsam und effizient, vor allem aber der mit Abstand modernste und am besten aussehende Desktop. Was ebenfalls immer ein KDE-Merkmal gewesen ist, sind stabile und hochwertige Anwendungen, im Gegensatz zu den z.B. hässlichen GTK-Spielereien unter GNOME.

  17. Re: Ubuntu Idee gut - Umsetzung so lala

    Autor: Wallbreaker 01.06.16 - 23:14

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - jede Menge hardwareentwickler hinter sich (dell, bq, Meizu, diverse
    > laptops mit ubuntu hab ich schon in Läden gesehen) Die von dir genannten
    > distris nutzen nur Exoten. Die wird es nie im Einzelhandel geben.

    Das ist Unsinn. Der wahre Grund warum Ubuntu heute diesen Status hat, ist erstens die Arbeit von Debian, wovon sich Ubuntu reichlich bedient ohne Gegenleistung, und zweitens Unmengen an Geld. Das Unternehmen Canonical gehört zu dem einem Milliardär, der Ubuntu von Anfang an mit Millionen ins Leben gerufen hat, samt massiver Werbung, inkl. Millionen von kostenlos verteilten CD/DVDs. Darum besteht heute auch vielfach der Glaube es gäbe nur Ubuntu, oder noch lächerlicher, Ubuntu wäre Linux. Dabei ist Canonical ein widerliches Kommerz-Unternehmen, dass effektiv den Sack weiter zu zieht. Heute ist Ubuntu schon eine Insellösung, und das wird mit Sicherheit in absehbarer Zeit, etwas völlig Eigenes werden was mit Allem bricht mit dem es verwandt ist.

    > Die Umsetzung ist aber katastrophal:
    > - ubuntu phone ist noch total am Anfang. Eigentlich noch nicht mal auf dem
    > Niveau von android 1.5
    > - ubuntu desktop Konvergenz ist auch noch nicht mal alpha
    > - unity 7 compiz.... war damals schon doof und kurzsichtig. von unity 2d
    > oder remotedesktop gar nicht erst zu reden.
    > - Eigentwicklungen ohne wirklichen Fortschritt. Ubuntu ist ja im
    > wesentlichen consumer-Versuch und Business Serverkunden. Dass die sowas wie
    > juju oder landscape entwickeln, ergibt Sinn. upstart,
    > compizweiterentwicklung, mir wenig. Wenn die wenigstens mehr in
    > Anwendersoftware stecken würden... Sowas wie Video/Bild/3d-Bearbeitung,
    > dazu dann alles mit cloudanbindung (auch lokal auf eigenem Server)
    > das wäre cool.

    Das ist typisch Canonical, etliche Dinge beginnen und vollmundig anpreisen, aber über Jahre nichts Produktives liefern. Aber im selben Atemzug andere Projekte angreifen. Auch Mir und Unity 8 sollten längst im Einsatz sein und eigentlich mit Ubuntu 16.04 an den Start gehen. Und was ist? Kürzlich würde mitgeteilt das es auch bei Ubuntu 16.10 noch nicht so weit ist. In der Zwischenzeit entwickeln sich übrige Desktops prächtig, und sind im Gegensatz zu den Ubuntu-Insellösungen überall nutzbar.

  18. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: matzems 02.06.16 - 08:52

    Ubuntu ist eines der besten Linux-Distros die es gibt! Warum? Weil es eine eigenen Weg geht,und genau das ist die Freiheit und Programmierer-Spielwiese die Linux ausmacht. Den Linux Kernel nehmen und damit machen was einem gerade einfällt. Why not?
    Weiter so Canoncial. Wer gnome,kde,xfce...will findet auch genug andere Distros.

  19. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: caldeum 02.06.16 - 09:15

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ubuntu ist eines der besten Linux-Distros die es gibt! Warum? Weil es eine
    > eigenen Weg geht,und genau das ist die Freiheit und
    > Programmierer-Spielwiese die Linux ausmacht. Den Linux Kernel nehmen und
    > damit machen was einem gerade einfällt. Why not?
    > Weiter so Canoncial. Wer gnome,kde,xfce...will findet auch genug andere
    > Distros.
    Oder installiert sie sich einfach nach. Im allgemeinen machen manchmal die Notifications Probleme wenn man die Umgebung wechselt und manchmal muss man nen Netzwerkmanager nachinstallieren aber auf größere Probleme bin ich noch nicht gestoßen.

  20. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor: minecrawlerx 02.06.16 - 14:18

    ycom1andy@gmail.com schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Ubuntu ist nicht Linux, und wenn man es genau nimmt
    > einer der schlechtesten Vertreter der Linuxdistributionen.
    Also widersprichst du dir gerade selbst?
    Man kann Ubuntu mögen, oder nicht. Aber das muss man für sich selbst entscheiden. Ich finde, jemand, der ein Linux will, aber eigentlich Windows-Manieren möchte, der ist bei Ubuntu gut aufgehoben. Und seien wir mal ehrlich, die meisten Linux DAUs kommen von Windows und haben gehört, dass Linux toll ist und wollen aber eigentlich sowas wie Windows. Wieso soll es in der großen Linux Welt keinen Platz dafür geben?

    > und ist nichteinmal eine rollende Distro ...
    Na und? Was macht rollend besser? Es gibt auch Leute, die einfach was stabiles aufsetzen wollen und dann auf dem Stand bleiben wollen, weil es bequemer ist, als dauernd nachzuhelfen, wie z.B. wenn der Kernel 4.6 inkompatibel mit dem aktuellsten NVIDIA Blob ist (war mein letztes Problem unter Gentoo, zudem bauch ich auch noch die Vulkan Version :/ )

    > guten Linux Distros, die da wären PCLinuxOs, Manjaro,
    > KaOs ...,
    Wie gesagt, es gibt weder gut noch schlecht. Jeder muss wissen, was er will. Ich will Gentoo. Ich finde, für mich ist Gentoo die perfekte Distro und für meinen schwachen Laptop ein entsprechend konfiguriertes Arch.

    > Es wäre ein Tipp für Hersteller und oder Golem-Redaktion sich
    > erst zu informieren um sachen richtig darzustellen oder bereitzustellen.
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