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Linux schafft sich ab

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  1. Linux schafft sich ab

    Autor: WinnerXP 11.05.12 - 22:01

    Nachdem die Linux-Entwickler mithilfe von GNOME 3 und Unity Linux fast unbedienbar und dank Javascript auch schnarchlangsam gemacht haben, soll als nächstes die Funktionalität reduziert werden. Im Focus steht hier der X-Server, bei dem die beliebte Netzwerktransparenz entfernt werden soll. Wenn das erledigt ist, werden als nächstes GUI-Anwendungen ganz abgeschafft und der Anwender muss alles wieder über die Konsole steuern (nennt sich dann Linux-Metro). Leute, die einen bedienbaren Computer wollen, sollen dann auf MacOS ausweichen.

  2. Völliger Unfug

    Autor: oSu. 12.05.12 - 10:47

    WinnerXP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem die Linux-Entwickler mithilfe von GNOME 3 und Unity Linux fast
    > unbedienbar und dank Javascript auch schnarchlangsam gemacht haben, soll
    > als nächstes die Funktionalität reduziert werden.

    GNOME ist mir recht herzlich egal, da ich seit Version 0.9 KDE verwende.


    > Im Focus steht hier der
    > X-Server, bei dem die beliebte Netzwerktransparenz entfernt werden soll.

    Wo ist Dein Problem? Du kannst auch unter Wayland bei Bedarf einen X-Server einbinden.
    80% aller Linux User werden sich allerdings freuen, dass X11 endlich Geschichte ist und auch Linux eine zeitgemäße Grafik-Performance an den Tag legt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.12 10:54 durch oSu..

  3. Re: Völliger Unfug

    Autor: WinnerXP 12.05.12 - 11:04

    Das stimmt natürlich, dass man den einbinden könnte. Erzeugt allerdings unnötigen Overhead und es fragt sich wie gut das in der Praxis unterstützt wird. Bei den GUIs entwickelt sich leider viel zum Schlechteren im Moment. Allerdings ist das bei Windows ja auch nicht anders mit Metro.

    Ehrlich gesagt ist mir auch gar nicht klar, was an X jetzt schlecht sein soll. Schnelle Ausgabe (z.B. DRM oder XVideo) und 3D ist ja auch möglich. Ich kann mit X jedenfalls DVDs ruckelfrei ansehen beispielsweise.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.12 11:08 durch WinnerXP.

  4. Re: Völliger Unfug

    Autor: NobodzZ 12.05.12 - 11:21

    WinnerXP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das stimmt natürlich, dass man den einbinden könnte. Erzeugt allerdings
    > unnötigen Overhead und es fragt sich wie gut das in der Praxis unterstützt
    > wird. Bei den GUIs entwickelt sich leider viel zum Schlechteren im Moment.
    > Allerdings ist das bei Windows ja auch nicht anders mit Metro.
    Das Unverständnis trifft auf Ignoranz. Für Otto-Normal Verbraucher sind die neuen Oberflächen genau das richtige. Angeleitet von der Bedienung der ganzen neuen Smartphones zieht endlich mal Usabilty für den Alltag ein.
    Für den ambitionierten Anwender gibt es weiterhin alternativen, z.B. lässt sich im aktuellen Ubuntu auch problemlos Gnome 2 verwenden.
    Wieso sollte auch eine Art der Oberfläche für alle Anwender die beste sein
    >
    > Ehrlich gesagt ist mir auch gar nicht klar, was an X jetzt schlecht sein
    > soll. Schnelle Ausgabe (z.B. DRM oder XVideo) und 3D ist ja auch möglich.
    > Ich kann mit X jedenfalls DVDs ruckelfrei ansehen beispielsweise.
    Und weiterhin spricht Unwissenheit. X ist schon so alt, das es viele Dinge enthält die man nicht mehr braucht, sinnigerweise eigentlich auch nicht dorthin gehören. Es ist wie der Frühjahrsputz, einmal muss man einen Cut machen. Das macht ja Linux aus, es kann sich neu erfinden, sei es durch Forks von bestehenden Projekten und man startet mal ganz neu. Aber ein Windows User kann dies natürlich nicht nachvollziehen, weil dieser selbst auf Abwärtskompatibilät zu DOS besteht und lieber mit dem ganzen Ungereimtheiten und Ballast lebt.

    So on, wenn man mal keine Ahnung hat, einfach die...

  5. Re: Völliger Unfug

    Autor: bstea 12.05.12 - 13:33

    Die unzeitgemäße Grafikperformanz liegt an Linux selbst und nicht an X.
    Der Intel Treiber bekommt teilweise(ein paar patentbelastete Funktionen müssen draussenbleiben) OpenGL 3 Unterstützung. Windows bekommt hingegen OpenGL 4 und OpenCL.
    Der prop. Nvidia Treiber beherrscht Cuda, OpenCL, OpenGL 4. Nouveau bekommt teilweise bei einigen teilweise OpenGL 3. Dazu wird wieder mutwillig kaputtgefrickelt, damit man bei Kepler-Karten einige Tausend Treibercodezeilen einspart, der ältere Kram geht dafür kaputt, who cares? Noch besser 3D Macken, niedrige Priorität bei den Entwicklern.
    Dann wird Mesa und X bereinigt damit alte Karten kein Hardware Beschleunigung bekommen.
    Und AMD, der prop. ist wesentlich performanter unterstützt ebenso OpenGL 4. Der freie Treiber, ein Trauerspiel in Sachen Performanz.

    Aber moment ich weiß was jetzt wieder kommt:
    Linux ist frei, es gibt gute(prop.) Treiber, die anderen sind immer Schuld, deine Mudda

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  6. Re: Völliger Unfug

    Autor: matbhm 13.05.12 - 18:54

    Nö, so ohne weiteres nicht. Und der von dir beschriebene Vorteil von Linux, man könne den großen Cut machen: Nichts dagegen einzuwenden. Dann aber sollte, das Neue auf Anhieb mindestens so gut funktionieren, wie das Alte, das abgelöst werden soll. Und genau hiergegen wird mit einer Leidenschaft in der Linux-Programmier-Community verstoßen, die nur auf Unverständnis stoßen kann.

    Und KDE: Ich nutze seit 1998 Linux in Form von SuSE bzw. seit Jahren OpenSUSE, stets mit KDE (nur Mal Probebetrieb mit Gnome oder Xfce). Aber gerade auch KDE ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte! Als KDE4 hochgefeiert herauskam, war es schlich für den normalen User nicht anzuwenden. Nachdem sich das dann herausgestellt hatte, behaupteten die Verantwortlichen, dass die erste Version von KDE4 auch nicht für den Normal-User gedacht gewesen sei.

    Und wer sich die Vielzahl von Baustellen in KDE4 ansieht, die eher mehr denn weniger werden, wird feststellen, dass auch dort der User eher zweitrangig ist. Nicht umsonst hat ja schließlich Linus - der zunächst Gnome verdammt und KDE gelobt hatte - sich auch von KDE4 abgewandt.

    Linux ist leider in weiten Teilen zu einer Spielfläche für Programmierer geworden, in der man ausprobiert, verwirft, neu anfängt und auf halber Strecke stehen bleibt.

    Da ensteht das 1.000 Programm für irgendetwas, wobei kein einziges der Programme wirklich richtig funktioniert, nur weil irgendein Informatik-Student ein Thema als Examensarbeit benötigt. Da wird der x-ste Fork gebildet, nur weil eitle, selbstgefällige Programmierer auf Teufel komm raus den eigenen Weg als den einzig richtigen beschreiten wollen. Ein schönes Beispiel kann Koffice sein, von dem sich calligra abgespalten hat. Beide können bis heute keine Silbentrennung, habe keine verwendbare Grammatikprüfung, kein vernünftiges Thesaurus und werden als OpenSoure-Programm neben z. B. Libre- oder OpenOffice beide nicht gebraucht, sind als Textverarbeitungsprogramme (neben den diversen Darstellungsfehlern) schlicht nicht gebraucht. Sinnvoller wäre es, die Manpower in Libre- oder OpenOffice einzubinden.

  7. Re: Völliger Unfug

    Autor: Thaodan 14.05.12 - 15:48

    Du kannst niemanden zwingen es so zu tun wie du es willst. Zu den Baustellen in KDE 4
    welche meist du?

  8. Re: Völliger Unfug

    Autor: WinnerXP 14.05.12 - 22:31

    ++ für deinen Beitrag.
    Vor allem der Word-Export von OpenOffice ist eine Katastrophe. Statt GUI-Verschlimmbesserungen sollten sich lieber mal Leute da daran setzen.

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