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Interrupt Problematik? BSD statt Linux für viele kleine Pakete bzw hohen PPS-Durchsatz?

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  1. Interrupt Problematik? BSD statt Linux für viele kleine Pakete bzw hohen PPS-Durchsatz?

    Autor: GeeGee 13.06.22 - 23:28

    Es ist mehr als ein Jahrzehnt her, da habe ich selbst auch noch Router mit Computern"gebaut" und ich meine damit nicht den 486er ISDN-Router 1996 sondern Gigabit-fähige Systeme, die auch mit einer großen Zahl kleiner Pakete zurecht kamen.

    Die Interrupt Problematik war damals total aktuell, weil die NIC das System damit quasi gelähmt hat und man ein offloadind brauchte.
    Darüber hinaus war BSD gegenüber Linux im Vorteil, weil der IP-Stack effizienter war.
    Frage an den Autor: wie sieht es da heute aus? Iptables und Co sind ja Geschichte. Cloudflare hat Optimierungen an die Community zurück gegeben etc.
    Das wäre glaube ich einen eigenen Artikel wert...

  2. Re: Interrupt Problematik? BSD statt Linux für viele kleine Pakete bzw hohen PPS-Durchsatz?

    Autor: stapelberg 13.06.22 - 23:44

    In den Bildern Test A, Test B und Test C siehst du jeweils die Interrupts (Spalte «int») und Context Switches (Spalte «csw»).

    Wie du siehst langweilt sich das System selbst bei 4 × 10 Gbit/s TCP streams (Test C), und verarbeitet dabei ca. 60k interrupts pro Sekunde.

    Ohne weiteres Tuning (einige Offloading-Techniken sind heute standardmässig eingeschaltet) ist also heute mit einem solchen PC-System genug Leistung da.

    Arg viel mehr kann ich dazu auch gar nicht schreiben, einen eigenen Artikel krieg ich damit nicht gefüllt :)

  3. Re: Interrupt Problematik? BSD statt Linux für viele kleine Pakete bzw hohen PPS-Durchsatz?

    Autor: gdh 14.06.22 - 07:25

    Danke
    Echt aufschlussreich!

  4. Re: Interrupt Problematik? BSD statt Linux für viele kleine Pakete bzw hohen PPS-Durchsatz?

    Autor: Crass Spektakel 21.06.22 - 19:09

    Das stimmt so nicht.

    Gut durchdachte Firewalls liefen auf beiden Systemen meistens ähnlich aber letztlich gab es unter BSD eben die bessere Userspace-Hardware. Was bei BSD besser war, die haben nicht so oft am Unterbau geschraubt und etwas früher JIT-Compiler für die Regeln verwendet.

    Und was die IRQs angeht... Himmel, das war vieleicht zu Zeiten von Pentium2@300Mhz mit den ersten 1GBit-Karten ein Problem und dann auch nur mit verkorkster 3com-Hardware. Selbst billige Realtek-Karten waren so selbständig dass das völlig egal war. Schon die Realtek8139, also diese spottbillige 0,1GBit-NPU von 1995, hatte einen 8kByte grossen Ringbuffer mit DMA. Einen timekritischen IRQ gab es nur wenn alle DMA-Sende-Bereiche vollständig übertragen waren. Also fast nie.

    Die Netzwerktreiber von Linux waren dank Donald Becker immer allererste Sahne.

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