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Willkommen im Ü10-Club

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  1. Willkommen im Ü10-Club

    Autor: Crass Spektakel 21.06.22 - 16:52

    Willkommen im Ü10-Club.

    Zwischen 2009 und 2017 habe ich 2,5Gbit Infiniband mit Switch zwischen vier Rechnern privat genutzt und zwischen 2017 und 2019 habe ich zwei günstige Infiniband-Karten mit 40GBit als P2P-Vernetzung verwendet. Das ist kein Ethernet also mußte man ein paar Zwischenschichten konfigurieren. Habe ich hier sogar mal näher im Forum beschrieben.

    Das 2,5Gbit-Infiniband war geschenkt irgendeine Speziallösung, jedenfalls bekam man die Treiber unter Windows 8 und 10 nur mit grossen Problemen zum Laufen, also Tonne.

    Die zwei 40GBit-Karten habe ich auf EBay für damals zusammen ¤110 erworben. Allerdings mußte man bei den Windows-Treibern auch etwas tricksen weil die offiziell nur Server 20xxirgendwas untgerstützten. Lief letztlich prima aber dann hat mir ein Kunde aus der Videoschnittbranche das Setup für ein Schweinegeld abgekauft.

    Infiniband gibt es gebraucht teils enorm günstig. Ich würde mir heute aber in der Tat auch eher 10GBit-Ethernet kaufen. Ärgert weniger. Ausserdem hat Infiniband einen enormen Verschnitt, über die 40GBit-Leitung habe ich nie mehr als 20GBit bekommen, am Rechner lag das nicht, habs auch zwischen zwei EPYC-Server getestet die mehr als die geforderten PCIE2.0x8 hatte, nämlich PCIE3.0x16. Die waren untereinander nur 5% schneller als wenn ich meinen i7-6700k verwendet habe.

    Im Moment verwende ich zwei Cat7-Kabel an dem sich vorne und hinten je ein 5Gbit-Ethernet-USB-Adapter befindet. Die wandern nach Bedarf in den Rechner wo ich das brauche. Schafft zwar in der Praxis eher nur 3,5GBit aber geht grade so. Ausserdem kann man das unter Linux mittels Round-Robin halbwegs gut bündeln, so 6,5GBit kommen da manchmal schon rum. Um das voll auszunutzen reicht als Server sogar mein uralter Core2.

    Es ist wirklich eine Schande wie elend lahm moderne Netzwerke sind. Seit 20 Jahren nudeln wir in der Breite bei 1GBit rum.

    Im Idealfall hätten wir heute externe 10Gbit-Ethernet-USB-Adapter für ¤60 und 10GBit-Switches für ¤30/Port. Keine Ahnung warum das alles so elend lange in der Umstellung dauert.

    Im Vergleich dazu ist der Schritt von 10 auf 25GBit relativ preiswert. Doppele Leistung fürs doppelte Geld. Und ja, beruflich habe ich auch mit 25GBit Erfahrung, aber natürlich an fetten Servern, nicht an Stromsparbüchsen. Es löppt prima und man möchte die Leistung nicht mehr missen.

  2. iptables DIY

    Autor: Crass Spektakel 21.06.22 - 18:36

    Btw, meine "Firewall" war ein Ubuntu-Minimal-Server mit handgedengelten iptables.

    Aus Erfahrung behaupte ich dass meine handgescripteten Firewalls locker drei bis viermal mehr rausholen schlicht weil sie minimalistisch sind. Aber ok, ich habe die hohen Bandbreiten nur intern und da gilt sowieso -i <device> -j ACCEPT und das brauch wenig Leistung.

    Und man kann sich mit Makros das Leben verschönern. So löst mein Script hostnamen, auch mit mehreren A und AAAA-Records, dynamisch auf bzw. paßt die Filter bei einer Änderung automatisch an. Macht die iptables keinen deut langsamer weil das im Userspace mit niedriger Prio läuft.

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