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War abzusehen

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  1. War abzusehen

    Autor: Wohlhabender Manager 01.11.10 - 12:29

    Also wirklich, überrascht diese Entwicklung irgendwen? Es sollte doch jedem klar sein, dass ein Non-Profit-Unternehmen auf langfristige Sicht nicht am Markt bestehen kann.
    Um am Markt bestehen zu können muss die Rendite mindestens 30% betragen. Dies führt dazu, dass neue Investitionen getätigt und Ideen entwickelt werden können. Wer sich auf den "goodwill" der freiwilligen Mitarbeiter verlassen muss, kann einfach nicht bestehen.

    OpenOffice hat es außerdem nicht geschafft aus dem Vicious Circle der Nutzerabwanderung auszusteigen. Hätte es hier ein Management gegeben, hätte man diesem entweder einen gehörigen kick in the pants oder aber gleich den golden parachute geben können. Aber bei freiwilligen Mitarbeitern klappt das natürlich nicht. Übt man Druck auf diese aus, verlieren sie schnell jegliche Motivation.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass die fähigsten Mitarbeiter am Openoffice-Projekt ihre Arbeitskraft nun wieder auf dem Kapitalmarkt anbieten, so wie es die Gesetze des Marktes verlangen. Wer dies nicht will, ist nicht besser als der Pöbel.

  2. Re: War abzusehen

    Autor: Schmarotzer und FDP-Wähler 01.11.10 - 14:48

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wirklich, überrascht diese Entwicklung irgendwen? Es sollte doch jedem
    > klar sein, dass ein Non-Profit-Unternehmen auf langfristige Sicht nicht am
    > Markt bestehen kann.
    > Um am Markt bestehen zu können muss die Rendite mindestens 30% betragen.
    > Dies führt dazu, dass neue Investitionen getätigt und Ideen entwickelt
    > werden können. Wer sich auf den "goodwill" der freiwilligen Mitarbeiter
    > verlassen muss, kann einfach nicht bestehen.
    >
    > OpenOffice hat es außerdem nicht geschafft aus dem Vicious Circle der
    > Nutzerabwanderung auszusteigen. Hätte es hier ein Management gegeben, hätte
    > man diesem entweder einen gehörigen kick in the pants oder aber gleich den
    > golden parachute geben können. Aber bei freiwilligen Mitarbeitern klappt
    > das natürlich nicht. Übt man Druck auf diese aus, verlieren sie schnell
    > jegliche Motivation.
    >
    > Es bleibt nur zu hoffen, dass die fähigsten Mitarbeiter am
    > Openoffice-Projekt ihre Arbeitskraft nun wieder auf dem Kapitalmarkt
    > anbieten, so wie es die Gesetze des Marktes verlangen. Wer dies nicht will,
    > ist nicht besser als der Pöbel.


    Vollste Zustimmung!

  3. Re: War abzusehen

    Autor: oreally 01.11.10 - 15:30

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um am Markt bestehen zu können muss die Rendite mindestens 30% betragen.

    ?!

  4. Re: War abzusehen

    Autor: Captain 01.11.10 - 16:37

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wirklich, überrascht diese Entwicklung irgendwen? Es sollte doch jedem
    > klar sein, dass ein Non-Profit-Unternehmen auf langfristige Sicht nicht am
    > Markt bestehen kann.

    bis hier hin kann man es noch nachvollziehen...

    > Um am Markt bestehen zu können muss die Rendite mindestens 30% betragen.

    Nun hört es aber auf. Sedlten so einen geistigen Dünnsch... gelesen! Bei 30% Rendite geht es vornehmlich nicht um Innovation, sondern nur um die asoziale Bereicherung weniger zu Lasten der Schaffenden und Konsumenten. Vor 20 Jahren galten Unternehmen mit 5-10% Rendite als hochprofitabel.

    > Dies führt dazu, dass neue Investitionen getätigt und Ideen entwickelt
    > werden können. Wer sich auf den "goodwill" der freiwilligen Mitarbeiter
    > verlassen muss, kann einfach nicht bestehen.
    >

    Die werden auch bei 1% Rendite getätigt, einfach, weil sie getätigt werden müssen. Freiwillige sind ausserdem halt nicht so erpressbar, wie Mietsklaven (Leiharbeiter) oder Lohnsklaven ( Festangestellte).

    > OpenOffice hat es außerdem nicht geschafft aus dem Vicious Circle der
    > Nutzerabwanderung auszusteigen. Hätte es hier ein Management gegeben, hätte
    > man diesem entweder einen gehörigen kick in the pants oder aber gleich den
    > golden parachute geben können. Aber bei freiwilligen Mitarbeitern klappt
    > das natürlich nicht. Übt man Druck auf diese aus, verlieren sie schnell
    > jegliche Motivation.

    Nein, sie erzeigen nur Gegendruck, bzw. haben die Wahl des LMAA. ;-)

    >
    > Es bleibt nur zu hoffen, dass die fähigsten Mitarbeiter am
    > Openoffice-Projekt ihre Arbeitskraft nun wieder auf dem Kapitalmarkt
    > anbieten, so wie es die Gesetze des Marktes verlangen. Wer dies nicht will,
    > ist nicht besser als der Pöbel.

    Aha, Schnauze halten und zum Wohle deines asozialen Lebensstils knechten....

    Schönen Tag noch..

    PS: Ich lebe nicht von Hartz IV und bin kein minderqualifizierter Idiot, habe aber sehr wohl ein feines Gespür, was asoziale A...löcher angeht

  5. Re: War abzusehen

    Autor: me and i 02.11.10 - 10:37

    Gut geschrieben, und sehr wahr. Hätte es echt nicht besser beschreiben können....

  6. Re: War abzusehen

    Autor: scient 02.11.10 - 16:36

    Es geht hier nur um ein Produkt - nicht um ein Unternehmen.
    Selbst den schnöseligsten Manager sollte dieser Betriebswirtschaftlicher Unterschied auffallen.

    Des weiteren beteiligen sich die Entwickler und die anderen Projektverantwortlichen, nicht an deinem Markt - da sie, das macht Freie-Software eben aus, nichts damit verdienen.

    Wenn dir die grundlegenden Unterschiede zwischen proprietären und freien Software nicht klar sind - solltest du dich zu diesem Thema besser nicht äußern.Das wirft sonst ein schlechtes Bild auf die Manager in Deutschland, auch wenn ich stark daran zweifle, das du mehr als ein facility manager bist.

    MfG

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