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Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: debattierer 07.07.12 - 14:08

    Im ernst?
    Als Privatanwender kann ich alle meine Konten bei Gmail zusammenhziehen, sie benutzen, Mails schreiben und Empfangen etc.
    Die Uni ist auch gerade zu Gmail and GooglDocs umgestiegen.
    In einigen Firmen wird auch Gmail genutzt. Jedoch überwiegt hier noch Outlook.

    Was ist aus eurer Sicht noch die daseinsberechtigung von Thunderbird und Outlook für Privatanwender?

  2. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 07.07.12 - 14:12

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im ernst?

    Weil GMail scheiße ist. Im Ernst!

    > Die Uni ist auch gerade zu Gmail and GooglDocs umgestiegen.
    Sofern das keine Privatuni ist und sie sich in der EU befindet, darf sie das gar nicht.

  3. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: Megamorf 07.07.12 - 14:12

    - Schnelligkeit
    - Erweiterbarkeit
    - Offline Nutzung

  4. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: debattierer 07.07.12 - 14:17

    Das alles bietet Gmail auch...
    Dh..es ist eher ne Geschmacksfrage und keine technische.

    Megamorf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Schnelligkeit
    > - Erweiterbarkeit
    > - Offline Nutzung

  5. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: sowasauchnoch 07.07.12 - 14:28

    Abgesehen davon, dass Du mit der Geschmackssache absolut recht hast und wir an dieser Stelle sicher 180° auseinanderliegen, ich die Clouddienste auf Grund ihrer schwachen Sicherheitskonzepte nicht nutzen möchte, hätte ich gern folgendes gewusst.
    Wie nutzt man denn bitte Gmail im reinen Offlinebetrieb ohne einen Client auf dem OS?
    Wie integrierst du bitte wo dann deine Add-ons (es gibt auch andere Anwendungen die nicht von Google stammen und Spaß machen, wenn man nicht online ist)?
    Wenn das keine techn. Herausforderung ist, dann hab ich die letzten 15 Jahre wohl vieles nicht mitbekommen.

  6. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: linuxuser1 07.07.12 - 14:36

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Uni ist auch gerade zu Gmail and GooglDocs umgestiegen.

    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Darf man fragen welche Uni das ist?

  7. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: MacGT 07.07.12 - 14:41

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im ernst?

    Das ist dein ernst?!

    Wozu Windows in Zeiten von ChromeOS?
    Wozu Office in Zeiten von Google Docs?
    Wozu nen PC in Zeiten der Tablets?

    Ich meine man kann ja alles übertreiben....

  8. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: Andreas_L 07.07.12 - 14:47

    sowasauchnoch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie nutzt man denn bitte Gmail im reinen Offlinebetrieb ohne einen Client
    > auf dem OS?
    https://chrome.google.com/webstore/detail/ejidjjhkpiempkbhmpbfngldlkglhimk?hl=de hiermit ;)
    Habs nicht getestet, da ich kein aktiver GMail-Nutzer bin, ich weiß nur, dass es da etwas gibt.
    Ich selbst nutze jedoch noch eine E-Mail-Desktop-Software: Windows Live Mail, hauptsächlich wegen der Zugriffsgeschwindigkeit, JumpLists und ich kann mir irgendwie noch nicht so richtig vorstellen, wie man einen WebMail-Client als Standard-E-Mail-Programm einrichten können soll bzw. wie das dann funktioniert. (Skepsis)
    Mit dem Kommen der WebIntents könnte es aber vielleicht interessanter werden.

  9. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: debattierer 07.07.12 - 14:50

    natürlich ist es nicht das gewöhnlich Gmail, sondern die Version für Firmen und Institutionen..
    man kann sich auch nur über die uni homepage einlogen, aber danach ist es ein Gmail interface...
    Und natürlich ist die endung nicht @gmail.com sonder @university's name.edu
    ..die uni ist in holland...

    Und zum anderen ->
    Ich habe es gerade festgestellt, dass es Geschmacksache ist ob Gmail oder Softwareinstallation aufm PC... technisch geben sich die zwei Lösungen nicht viel.

    UNd ja klar:
    Wenn man Gmail offline nutzen will, braucht man natürlich auch einen Client...aber mir reicht die reine online nutzung..
    hab da bestimmt 5 konten die dort zusammenlaufen.

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > debattierer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Uni ist auch gerade zu Gmail and GooglDocs umgestiegen.
    >
    > Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Darf man fragen
    > welche Uni das ist?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.12 14:51 durch debattierer.

  10. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: Andreas_L 07.07.12 - 14:51

    MacGT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu Windows in Zeiten von ChromeOS?

    Zwischen Desktop-Mail und Web-Mail liegt funktionell nicht viel Unterschied. Insofern hat er recht. Den Unterschied zwischen Windows und ChromeOS dagegen halte ich für - milde ausgedrückt - gewaltig.
    (Nicht im Sinne von besser/schlechter, mehr/weniger Funktion, sondern weils einfach ein vollständig anderer Ansatz eines OS ist. Den Vergleich halte ich daher für unpassend.)

  11. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: Arhey 07.07.12 - 14:52

    Genau...
    GMail ist ja auch für jeden gut und jeder nutzt nur einen Anbieter. Mailclient kann man für GMail auch nicht verwenden.

    Unterwegs hat man auch immer Internet um auf wichtige Nachrichten zugreifen zu können.
    Gerade auf einer IT Seite habe ich mit sowas nicht gerechnet...

    Für mich ist ein Mailclient unerlässlich, da ich eigenen Mailserver habe und auch kostenlose Angebote für Spam usw. nutze. Mehrere Postfächer abzuklappern dauert einfach viel zu lange, da braucht man einen Mailclient.

    Und wie kann man nur GMail mit Outlook vergleichen? GMail ist ein Dienst, Outlook ist ein Client, mit dem unter anderem auch GMail benutzt werden kann. Wenn schon, dann sollte man MS Exchange mit einbeziehen und da hat GMail direkt verloren. (für Unternehmen usw.)

    Nur mal um deine Denkweise zu verdeutlichen:
    Wozu Freunde treffen? Es gibt doch Facebook....
    Wozu einkaufen gehen? Man kann doch alles bei Amazon holen.
    Wozu rausgehen? Zuhause ist es gemütlicher



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.12 14:53 durch Arhey.

  12. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: anhpod 07.07.12 - 15:01

    Ich benutze zwar Mail auf OSX, was ein super Programm ist, doch ich muss öfters zum Gmail-Interface wechseln um alte E-Mails zu suchen.

    Das beste an GMail ist das Labels-Konzept, was meiner Meinung nach um vieles komplexer und einfacher ist als Ordner.

  13. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: RazorHail 07.07.12 - 15:05

    ich schließe mich OPs meinung an

    Gmail ist das nonplus-ultra

    native clients sind lächerlich und bieten zu viele nachteile
    (gmail funktioniert übrigens auch offline )

  14. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: bitshift 07.07.12 - 16:00

    Natives Programm statt GMail:
    S/MIME-Zertifikate? OpenPGP? Gute Desktop Integration? Ordentliche Textbausteine etc. pp? Anbieterwechsel ohne GUI-Wechsel?

    Mailserverinfrastruktur statt Google Apps:
    - Reibungslose Mail-Server-Integration in anderen Anwendungen (Google implementiert IMAP ja auf eigenartige Weise, da stolpern andere Systeme gerne mal drüber - das triggert mehr Aufwand, als man denken mag, und kann durchaus den Vorteil, dass man keine eigene Server betreiben muss, wieder kaputt machen, zumal man sich Standard-Mail-Server ja auch einkaufen kann)?
    - 2-Faktor-Authentifkation für alle Systeme (vgl Yubikey etc. pp.). Google 2-Faktor-Auth bekommt man nicht wirklich in bestehende Lösungen integriert. Wobei man da sagen muss, dass http://code.google.com/p/google-authenticator/ und das PAM-Modul schon gute Arbeit leisten.
    - Planungssicherheit (was ist, es einfach mal gut findet Feature X, das ich gut finde, einzustellen? kommt ja nicht selten vor)?
    - Angst vor Industriespionage durch die USA?
    - Datenschutzrechtliche Auflagen?
    - Keine Vorteile gegenüber eigenem Server mit ordentlichem SPAM- und Archiv-Gateway davor oder Anbietern wie eleven.de? Archivierung ist mit Google Apps ja auch nicht direkt gelöst, man muss da auch nicht unerheblichen Aufwand treiben um den Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU, http://de.wikipedia.org/wiki/Grunds%C3%A4tze_zum_Datenzugriff_und_zur_Pr%C3%BCfbarkeit_digitaler_Unterlagen ) nachzukommen.

    Google Apps und die Weboberfläche rocken. Ich selbst habe viele auf Google Apps vor Business umgestellt (auch Privatpersonen: 48¤ im Jahr sind doch ein Klacks für die Leistungen und die Sicherheit, dass man dank eigener Domain auch wieder von Google weg könnte, wenn man will). Keine Frage, gerade kleine Firmen und private Anwender werden dieses Sicherheits- und auch Komfortniveau kaum selbst erreichen, und müssen bei normalen IT-Dienstleistern für ähnliche Leistung weitaus mehr bezahlen als 48¤ pro User pro Jahr.

    Aber wie man sich ernsthaft fragen kann, warum es dennoch Bedarf an richtig Mailagents und an non-GApps-Lösungen gibt, erschließt sich mir wirklich nicht. Trotz der guten Google-Weboberfläche setzt kaum einer der Google-Apps-User die ich kenne nicht z.B. Thunderbird als MUA ein, u.a. weil man den Arbeitsablauf der Kommunikation gerne vom Browser getrennt hat und eben auch GPG bzw. S/MIME nutzt. Es gibt viele Anwendungsfälle für die die Weboberfläche ausreicht. Sich aber zu wundern, dass es Leute gibt, bei denen das nicht so ist, ist IMHO schon sehr naiv.

    Edits: Typos.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.12 16:03 durch bitshift.

  15. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: MacGT 07.07.12 - 16:27

    anhpod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich benutze zwar Mail auf OSX, was ein super Programm ist, doch ich muss
    > öfters zum Gmail-Interface wechseln um alte E-Mails zu suchen.
    >
    > Das beste an GMail ist das Labels-Konzept, was meiner Meinung nach um
    > vieles komplexer und einfacher ist als Ordner.


    Gerda das auffinden von Mails ist meiner Meinung nach in "Mail" einfacher, als in jedem anderen Mailclient. Mit intelligenten Postfächern und der ausgefeilten Suchfunktion hatte ich damit noch nie Probleme... (da ist für mich auch der Grund, bei Mail zu bleiben).

  16. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: KleinerWolf 07.07.12 - 20:12

    ach bieten sie das? Die da wären?

  17. Weil es nicht nur Spaß-Anwender gibt.

    Autor: tilmank 07.07.12 - 22:02

    debattierer schrieb:
    > Was ist aus eurer Sicht noch die daseinsberechtigung von Thunderbird und
    > Outlook für Privatanwender?
    -Performanz
    -Datenschutz
    -Offline-Verfügbarkeit
    -Unabhängigkeit vom Browser
    -Zugriffsgeschwindigkeit
    -Funktionsvielfalt
    -Administrierbarkeit


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  18. Re: Weil es nicht nur Spaß-Anwender gibt.

    Autor: root666 07.07.12 - 23:12

    tilmank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -Performanz
    > -Datenschutz
    > -Offline-Verfügbarkeit
    > -Unabhängigkeit vom Browser
    > -Zugriffsgeschwindigkeit
    > -Funktionsvielfalt
    > -Administrierbarkeit

    Schön das du alle Vorteile von Gmail nochmal aufzählst :P

  19. Re: Wozu Mailclients als Software in Zeiten von Gmail?

    Autor: Optimizer 07.07.12 - 23:50

    Die Grundfrage ist einfach: Wo sollen die Daten liegen?

    Willst Du Deine Mails irgendwo auf einem Server deines Anbieters oder willst Du die Mails "auf deiner Platte"?

    Ersteres ist OK, wenn Deine Mails keine vertraulichen Informationen beinhalten und/oder die Mails nicht archiviert werden müssen.

    Letzteres wird dann interessant, wenn Google irgendwann mal beschließt, die Mails nach x Jahren zu löschen / oder das Mail-Geschäft ganz aufgibt und sich nur noch auf B2B konzentriert / oder .... (denk dir was aus).

    Ich hab schon mehrere Mail-Anbieter kommen und gehen gesehen ;-)

  20. Re: Weil es nicht nur Spaß-Anwender gibt.

    Autor: Eurit 08.07.12 - 00:12

    Das mit dem Datenschutz musst du mir jetzt aber noch mal erklären, das ist der einzige grund, warum ich gmail nur für spamaccounts nutze.

    Der Logik verpflichtet :)

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