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NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Anonymer Nutzer 06.11.12 - 18:03
Und da wundert sich ernsthaft jemand, dass Linux einfach nicht aus den Socken kommt?
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Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: mxcd 06.11.12 - 18:28
Von über 850.000 Androidgeräten und ein paar hundert Servern, die TAEGLICH online gehen mal abgesehen, kommt Linux natürlich gar nicht aus 'den Socken'.
http://www.pcmag.com/article2/0,2817,2400782,00.asp
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.12 18:28 durch mxcd. -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Nephtys 06.11.12 - 18:38
mxcd schrieb:
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> Von über 850.000 Androidgeräten und ein paar hundert Servern, die TAEGLICH
> online gehen mal abgesehen, kommt Linux natürlich gar nicht aus 'den
> Socken'.
>
> www.pcmag.com
Linux für Desktop-Geräte kommt nicht aus den Socken.
Server sind wirklich etwas anderes.
Und Android hat im Grunde nur einen einzigen Fenster Manager, noch dazu kommerziell begründet und entwickelt.
Nenne mir einen normalen massentauglichen Desktop-Fenster-manager, außer Cinnamon und Unity (und letzteres ist eine Katastrophe) -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: der_wahre_hannes 06.11.12 - 19:22
mxcd schrieb:
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> Von über 850.000 Androidgeräten
Basis von Android ist zwar der Linux-Kernel, aber Android ist keine Linuxdistribution.
> und ein paar hundert Servern, die TAEGLICH online gehen
Server. Ein anderes Paar Schuhe. ;) -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Thaodan 06.11.12 - 20:03
Nephtys schrieb:
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> mxcd schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Von über 850.000 Androidgeräten und ein paar hundert Servern, die
> TAEGLICH
> > online gehen mal abgesehen, kommt Linux natürlich gar nicht aus 'den
> > Socken'.
> >
> > www.pcmag.com
>
> Linux für Desktop-Geräte kommt nicht aus den Socken.
>
> Server sind wirklich etwas anderes.
>
> Und Android hat im Grunde nur einen einzigen Fenster Manager, noch dazu
Kannst du immer noch nicht zwischen Fenster Manager und DE unterscheiden?
Android hat keinen. Aber es gibt sehe wohl sehr viele DEs bzw. UX für Android.
> kommerziell begründet und entwickelt.
> Nenne mir einen normalen massentauglichen Desktop-Fenster-manager, außer
> Cinnamon und Unity (und letzteres ist eine Katastrophe)
Du meinst wohl DE und nicht Fenster Manager wenn ja dann: KDE.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Anonymer Nutzer 06.11.12 - 22:51
> > Nenne mir einen normalen massentauglichen Desktop-Fenster-manager, außer
> > Cinnamon und Unity (und letzteres ist eine Katastrophe)
> Du meinst wohl DE und nicht Fenster Manager wenn ja dann: KDE.
Dem muss ich widersprechen!
KDE ist keineswegs massentauglich. Eher noch als Spielzeug fuer Geeks geeignet. Die schaffen es noch nicht einmal Grundfunktionen von einer Version zur naechsten zu retten, weil sie ja SOOOO innovativ sind und das Rad immer neu erfinden muessen.
Dafuer sind sie vor allem eines: Kritikresistent.
So ein DE brauchen nur Geeks -- die "Masse" bestimmt nicht. -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Schnarchnase 06.11.12 - 22:59
Wieso noch eine? Enlightenment ist eines der ältesten DE.
Außerdem: Was stört dich dran? Du musst es ja nicht nutzen. -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Thaodan 06.11.12 - 23:04
ThePatrick schrieb:
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> > > Nenne mir einen normalen massentauglichen Desktop-Fenster-manager,
> außer
> > > Cinnamon und Unity (und letzteres ist eine Katastrophe)
> > Du meinst wohl DE und nicht Fenster Manager wenn ja dann: KDE.
>
> Dem muss ich widersprechen!
>
> KDE ist keineswegs massentauglich. Eher noch als Spielzeug fuer Geeks
> geeignet. Die schaffen es noch nicht einmal Grundfunktionen von einer
> Version zur naechsten zu retten, weil sie ja SOOOO innovativ sind und das
Wo soll das ausgetreten sein mal abgehen von 3.5.x zu 4.0-4.1 wo bekannt war das diese nicht zum produktiven Einsatz gedacht waren.
> Rad immer neu erfinden muessen.
Wollten sie auch nie, wenn du auf die Änderungen von 3.5 zu 4.x anspielst:
diese waren nötig Qt4 hat massive Änderungen gegenüber Qt3 und erforderte große Änderungen vor allen was die basis Komponenten anging. Das halbgare Design mit den Widgets die es für Kicker gab und dem einfachen Kdesktop der nur ein Desktop Hintergrund und ein Paar Icons dargestellt hat. Was schlechter war als Plasma, den Plasma ist Zukunfts Sicherer und Modularer und dadurch mehr das was KDE sein soll.
Gerade das wodurch KDE im Moment stark punktet: keiner hat das Widgets Konzept besser umgesetzt und damit nützlich gemacht.
Im Gegensatz zu GNOME (bitte jetzt keine KDE vs. GNOME Diskussion sollte nur ein Vergleich sein) wo die Gnome Shell sehr starr ist.
> Dafuer sind sie vor allem eines: Kritikresistent.
Nö das ist eher Gnome.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Schnarchnase 06.11.12 - 23:06
Nephtys schrieb:
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> Nenne mir einen normalen massentauglichen Desktop-Fenster-manager, außer
> Cinnamon und Unity (und letzteres ist eine Katastrophe)
Das sind beides keine Window-Manager, der von Cinnamon heißt Muffin (und ist ein Fork von Mutter dem WM von Gnome 3) und Unity ist ein Plugin für Compiz, welches sich um das Window-Management bei Ubuntu kümmert. -
Mal ehrlich...
Autor: Anonymer Nutzer 06.11.12 - 23:12
...sogar E16 steckt was Funktionalität und Benutzbarkeit betrifft alle anderen DEs unter Linux in die Tasche (keine Herausforderung) und das obwohl die Letzte Version von 2003 ist - und jetzt nicht nur als Geekspielzeug sondern bei zwei internationalen Größen in der Callcenter-Industrie, einfach wegen der Geschwindigkeit und dem kontextabhängigen pin to front (die Telefonkonsole muss immer in den Vordergrund, je nach dem ob billing, care oder ship andere Kombinationen nebst Tastaturbedienung usw.). Wir waren da mit einer Migration auf Windows beauftragt, leider erfolglos wenn auch langfristig sicher sinnvoller da Software für Windows in diesem bereich wesentlich günstiger ist aber kurzfristig neue Hardware war leider nicht drin.
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Re: Mal ehrlich...
Autor: hackgrid 06.11.12 - 23:18
E16 wird immer noch aktiv gepflegt :)
The latest version of DR16 is 1.0.11, released on October 3rd, 2012. -
Re: Mal ehrlich...
Autor: Anonymer Nutzer 06.11.12 - 23:38
Schon klar, und in Anbetracht der Bereiche wo E16 verwendet wird gehe ich mal davon aus das es auch in den nächsten 20 Jahren Bugfixes gibt - auf was willst du hinaus?
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Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: gaym0r 07.11.12 - 12:08
mxcd schrieb:
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> Von über 850.000 Androidgeräten und ein paar hundert Servern, die TAEGLICH
> online gehen mal abgesehen, kommt Linux natürlich gar nicht aus 'den
> Socken'.
>
> www.pcmag.com
100 Server? Da kommt Windows nicht ran :( -
Re: ich wusste nicht mal, dass es in den Socken drin ist...
Autor: LX 07.11.12 - 13:02
Unter Linux hat man eben die Wahl und kann sich alles mit gewissem Aufwand anpassen - selbst auf eine Weise, die kein Hersteller je in Betracht ziehen würde, die einem selbst aber gefällt. Versuche das mal unter Windows oder OS X.
Warum Linux nicht "aus den Socken kommt", wie Du es sagst, liegt schlicht daran, dass insbesondere Microsoft eine ganz schlaue OEM-Politik betreibt, die immer noch dafür sorgt, dass die meisten Geräte der üblichen Hersteller mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert werden.
Abgesehen davon ist Linux durchaus eine brauchbare Alternative für die meisten Standard-Anwendungen (Internet, Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Videoschnitt, Entwicklung). Mit Steam auf Linux werden künftig auch Spiele abseits der Produkte von Independent-Games-Schmieden auf diesem System Einzug erhalten.
Gruß, LX -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: spiderbit 07.11.12 - 14:36
komisch war mir sicher, das jemand auf deinen größten und offensichtlichsten Denkfehler hier eingegangen ist, aber die waren wohl zu sehr damit beschäftigt über ihr Steckenpferd Android oder eben Enlightment oder KDE zu berichten.
Der Punkt ist, das Enlightment unter Linux praktisch keine Rolle spielt, es ist nicht der Linux-Desktop... den > 1% geschweige den größer 50% benutzen.
Für Linux gibts da es opensource ist sicher noch 500 andere DEs oft noch unbekannter und noch unbenutzter, warum, weil es opensource ist.
Es gibt auch keine zentrale Stelle die sagt ok wir stellen mal 499 der Projekte ein und konzentrieren uns mal auf diesen einen Desktop.
Was es aber gibt, sind ein paar Desktops die eher ein gewisses Potential zum Mainstream hin haben. Enlightenment ist zumindest aus heutiger Sicht, weit entfernt davon.
Welche die hier in Frage kommen, sind Gnome, KDE, Cinemon (Gnome2-fork) und vielleicht noch Unity, wobei das mehr oder weniger ein Ein-distributionen-ding ist, dem ich keine großen Changen einräume, aber who knows...
Diese bringen mehr oder weniger regelmäsig mehr oder wneiger stabile Versionen heraus.
Ich denke das Hauptproblem an Enlightenment ist nicht deren Stabilitätsgrad, sondern irgend eine veraltete (aus meiner sicht) gestörte Versionsnummern-vorstellung.
Es war unter Opensource entwicklern immer schon verbreitet, das man kleinere Versionsnummern wählt für sachen die unter Windows schon längst bei diesem stabilitätsgrad als Bananensoftware ausgeliefert wurde.
Ich weiß es ja nicht vielleicht irr ich mich da auch und das ding fleigt einem alle 10 mins um die Ohren, kanns mir aber nicht so recht vorstellen, so schlecht kann man eingach nicht zig jahren an etwas zu mehrt rum coden.
Die trauen sich aus irgendwelchen Gründen einfach nicht die Verisonnummern zu erhöhen, vielleicht schlicht weil es ihnen wurscht ist oder änliches. normal wäre es einfach da jetzt irgend eine random version also die neueste halt als BETA zu markieren damit das einfrieren und keine neuen Features einbauen, dann wenn mal ein monat kein bugreport mehr kam, es zu einem RC nennen dann noch auf bugreports warten und wenn weiterhin 2 Wochen keine bug reports kommen es eine Stabile version zu nennen z.B. 1.0 oder auch was kleineres wenn man diese zahl nicht mag 0.1.0 oder so.
Wenn dann danach die User es viel einsetzen und es doch noch vermehrt zu problemen kommt, bekommt man wenigstens endlich die vorher gewünschten bug reports fixt diese und wirft eben ne 0.1.1 raus. Unter windows ist ja auch 99% der Sachen Bananensoftware... wieso sollte man hier unter linux ins gegenteil übergehen.
Heute sind eh Feature-releases (was die vielleicht auch machen) out of date, heute definiert man zeitpläne und wenn man innerhalb der zeit eben wenig neues zustande bringt, ist eine neue version halt kaum besser wie die alte, aber wenigstens diese wenigen änderungen bekommt man dann eben zu gesicht, zumal auch distributionen den einen oder anderen bug fixen oder melden... -
Re: ich wusste nicht mal, dass es in den Socken drin ist...
Autor: Kaiser Ming 07.11.12 - 14:43
LX schrieb:
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> Unter Linux hat man eben die Wahl und kann sich alles mit gewissem Aufwand
> anpassen - selbst auf eine Weise, die kein Hersteller je in Betracht ziehen
> würde, die einem selbst aber gefällt. Versuche das mal unter Windows oder
> OS X.
>
> Warum Linux nicht "aus den Socken kommt", wie Du es sagst, liegt schlicht
> daran, dass insbesondere Microsoft eine ganz schlaue OEM-Politik betreibt,
> die immer noch dafür sorgt, dass die meisten Geräte der üblichen Hersteller
> mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert werden.
>
> Abgesehen davon ist Linux durchaus eine brauchbare Alternative für die
> meisten Standard-Anwendungen (Internet, Textverarbeitung, Bildbearbeitung,
> Videoschnitt, Entwicklung). Mit Steam auf Linux werden künftig auch Spiele
> abseits der Produkte von Independent-Games-Schmieden auf diesem System
> Einzug erhalten.
>
> Gruß, LX
alles richtig, aber
um mal bei deinem Namen zu bleiben ;)
der einzige mir bekannte stabile Desktop ist LX DE
dafür kenne ich kistenweise stabile Linux Serversoftware
finde die Desktop Probleme schon hausgemacht
Android läuft grad deswegen so gut weil sie nicht auf die Standarddesktops gesetzt haben, imho
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.12 14:44 durch Kaiser Ming. -
Re: ich wusste nicht mal, dass es in den Socken drin ist...
Autor: spiderbit 07.11.12 - 14:56
naja es ist natürlich schwer für handies ein windows-like gui einzusetzen, was damals eben standard war wenns danach geht, war ja windows auch nicht mehr für den Desktop benutzbar.
Und stabil war natürlich gnome 2 schon, das ist nicht das problem, und wenn ein ubuntu gnome vielleicht noch in speziellen cases probleme machte konntest halt nen altes gnome2 in debian-stable benutzen. Aber das eben geschmackssache wie stabil oder alt man eine software will, Android hatte auch schon einige bugs über die ich gestolpert bin obwohl ich nicht sonderlich viel mit dem Handy arbeite.
Gnome3 ist dann auch stabil, zu kde kann ichs nicht so genau sagen, aber denke das es davon mitlerweile auch wieder stabile versionen gibt, und kde3 war auch stabil. Wenn du jetzt gnome-shell nicht desktopready hälst weil es so anders ist, dann ists wieder bei windows (8) das selbe. -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE??? 2. Teil
Autor: spiderbit 07.11.12 - 15:04
Man kann natürlich sagen, das Microsoft auch mit ihrem OS am sterben ist, und man sich daher nicht mit Microsoft vergleichen sollte, und nur noch das große tolle Google als vergleich heranziehen sollte. Das ist aber zum Teil unfair, weil die DEs auch nicht viel dafür können wenn xorg eben nicht multitouch ready lange zeit waren (sind sies mittlerweile)?
Aber auch wenn, wenn ich die Wahl habe zwischen einer guten Linuxdistribution und einem Android fürn Desktop ist die entscheidung für mich klar das es eine Distri sein soll. Auch für Entwickler ist Android nur aus einer Sicht interessant um Geld zu verdienen, ansonsten schau ich als Python-entwickler ziemlich in die Röhre... es mag zwar irgendwelche perverse Ports geben aber das was anderes.
Ein großer Teil des Erfolges von Android ist eben das es gleich viele Leute das gleiche haben, es daher eine gewisse Econemy of Scale gibt, und das einiges zusammen kam, Hardwaretechnisch, das man ja mit kauft. man kauft ja kein Android OS, man kauft ein .... HANDY man kauft eine Arm Plattform die z.B. deutlich besser Mobil skaliert wie die meisten x86-plattformen.
Android ist doch nicht deshalb so erfolgreich weil es besser wie apple-handy-os ist oder wie diese neuen Samsung-linuxe oder sowas, es wird gekauft weil es verbreitet ist, weils eh schon fast jeder hat, mitlerweile und am anfang weils das einzige os fürs handy war das es gab neben dem total verschlossenen total überteuerten Apple-müll. -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE???
Autor: Wahrheitssager 07.11.12 - 15:27
spiderbit schrieb:
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> Was es aber gibt, sind ein paar Desktops die eher ein gewisses Potential
> zum Mainstream hin haben. Enlightenment ist zumindest aus heutiger Sicht,
> weit entfernt davon.
Wie kommst du darauf ?
> Ich denke das Hauptproblem an Enlightenment ist nicht deren
> Stabilitätsgrad, sondern irgend eine veraltete (aus meiner sicht) gestörte
> Versionsnummern-vorstellung.
Ah achso, wegen der Versionierung !?
Man kann auch das kryptische 0.16.999.78753 oder so weglassen und es schlichtweg nur e17 nennen :P
Der Nachfolger wäre dann e18.
e17 ist sehr flexibel und könnte sich durch diese Flexibilität und Schnelligkeit durchaus auch als "Mainstream" (was wohl heissen soll es nutzen mehr als 2 Mann, weil Mainstream bei einem offenen System durch Haarspalterei ist) eignen.
Ansonsten ist es wie mit jedem Desktop auf Linux, es ist ein Angebot an den User es auszuprobieren. Alle User will man gar nicht zufriedenstellen, weil man es schlichtweg nicht kann. -
Re: NOCH EINE OBERFLÄCHE??? 2. Teil
Autor: Wahrheitssager 07.11.12 - 15:32
spiderbit schrieb:
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>
> Aber auch wenn, wenn ich die Wahl habe zwischen einer guten
> Linuxdistribution und einem Android fürn Desktop ist die entscheidung für
> mich klar das es eine Distri sein soll. Auch für Entwickler ist Android nur
> aus einer Sicht interessant um Geld zu verdienen, ansonsten schau ich als
> Python-entwickler ziemlich in die Röhre... es mag zwar irgendwelche
> perverse Ports geben aber das was anderes.
>
Liegt vielleicht daran, dass
1. das typische Android System ein geschlossenes System ist
2. Android ein auf Touchscreensoptimiertes System ist, dass nicht auf dem Desktop heimisch ist.
> Ein großer Teil des Erfolges von Android ist eben das es gleich viele Leute
> das gleiche haben, es daher eine gewisse Econemy of Scale gibt, und das
> einiges zusammen kam, Hardwaretechnisch, das man ja mit kauft. man kauft ja
> kein Android OS, man kauft ein .... HANDY man kauft eine Arm Plattform die
> z.B. deutlich besser Mobil skaliert wie die meisten x86-plattformen.
Skalieren mag ARM ja, hat aber ein dickes Problem. Keine Standards.
Einer der gründe weshalb es außer bei Nexus Smartphones auch so gut wie keine Android Updates vom Hersteller gibt und die Cyanogenmacher sich manchmal die Finger blutig arbeiten müssen.
> Android ist doch nicht deshalb so erfolgreich weil es besser wie
> apple-handy-os ist oder wie diese neuen Samsung-linuxe oder sowas, es wird
> gekauft weil es verbreitet ist, weils eh schon fast jeder hat, mitlerweile
> und am anfang weils das einzige os fürs handy war das es gab neben dem
> total verschlossenen total überteuerten Apple-müll.
Ja zwei Faktoren sprechen für Android:
1. Mehr Hardwareauswahl (darauf folgt)
2. geringere Preise (bzw. höhere Auswahl von 89¤ bis 699¤ oder noch höher)
3. Mundpropaganda und Werbung (neben iOS und Android kennen die meisten nichts anderes, evtl. noch Windows Phone, aber dann hörts auch schon auf)



