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Bye bye...

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  1. Bye bye...

    Autor: derdiedas 26.01.21 - 18:13

    Das war's dann mit CentOS.

  2. Re: Bye bye...

    Autor: recluce 27.01.21 - 00:10

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war's dann mit CentOS.

    So sieht es aus. CentOS war für mich, obwohl ich das gesamte RHEL Design nicht wirklich mag, oft die Linux-Alternative für produktive Umgebungen außerhalb von Unternehmen, die RedHat nutzen. Das hat sich erledigt, CentOS 7 wird die letzte Version sein, die ich einsetze. Falls die wie versprochen supported wird, hat sich bis dahin hoffentlich ein vergleichbarer Nachfolger etabliert.

    Wo Linux nicht zwingend ist, bin ich eh mittlerweile bei FreeBSD angekommen.

  3. Re: Bye bye...

    Autor: Trockenobst 27.01.21 - 10:27

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war's dann mit CentOS.

    Das war schon länger abzusehen, die Community hatte eine Menge Fragen und Detailprobleme, die vom Upstream nicht richtig angegangen worden sind.

    Deswegen bin ich bei meinen neuen Maschinen auf OpenSuSE gewechselt, die meisten meiner Kunden in DE nutzen SLES schon seit ewig. Auch in den sonst so us-zentrischen USA hat OpenSuSE eine wachsende Fangemeinde.

    Der "Longterm" ist dort nur 3 Jahre, aber das ist für viele Sachen mehr als ausreichend. Ich bin mit dem Debian basierenden Distros nie warm geworden.

  4. Re: Bye bye...

    Autor: fanreisender 27.01.21 - 11:38

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war's dann mit CentOS.

    Das ist u.U. gar nicht so einfach. Die APIs der unterschiedlichen Linux-Dialekte sind nicht 100%ig kompatibel. Das muss nicht unbedingt dramatisch sein, man kann durchaus so entwickeln, um mit einer Vielzahl von Distributionen kompatibel zu sein.
    Die Frage ist, welcher Entwickler denkt (oder dachte) so. Kommerzielle Projekte haben sich an einer stabilen Basis (sprich RHEL) orientiert, viele kleine Entwickler, bis hinab zu Hobbyprojekten sind auf diese Schiene aufgesprungen und haben ihre Projekte in einer RHEL/Fedora/CentOS-Umgebung zum Laufen gebracht. Die zu portieren, ist manchmal unmöglich.

  5. Re: Bye bye...

    Autor: Trockenobst 27.01.21 - 12:57

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aufgesprungen und haben ihre Projekte in einer RHEL/Fedora/CentOS-Umgebung
    > zum Laufen gebracht. Die zu portieren, ist manchmal unmöglich.

    Dann hat der Entwickler nicht besonders viel Kompetenz und/oder Lust.
    Große Projekte, etwa das Videoedit-Tool Resolve sind für RHEL geschrieben und ich habe es in 20 Minuten auf OpenSuSE zum laufen gebracht. Beim starten sagt die App welche Libs es nicht findet bzw. welche Pfade nicht passen. Für harte Fälle gibt es strace.

    Das größere Problem sind gelegentlich spezifische Settings im Kernel oder Treiberversionen von Grafikkarten, die kann man aber herausfinden und manuell nachziehen. Wenn natürlich Oracle sagt, wir geben keinen Support außer für RHEL/Oracle Linux hat das nichts mit der Distribution zu tun.

    Wer spezifische Posix-API-Sets und Desktops-Umgebungen anvisiert, hat es auch nicht besser verdient dass er wirtschaftlich auf die Nase fällt. Ob jetzt libs im opt/libs oder var/libs liegen, sollte deine App nicht auf die Nase fliegen lassen. Unix erfordert mehr Abstraktion als Windows oder Mac.

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