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Ihr meint wohl "IBM"

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  1. Ihr meint wohl "IBM"

    Autor: DooMRunneR 27.01.21 - 09:48

    Auch verstehe ich nicht wo hier die News sein soll, jeder der in der CentOS Community aktiv war weiß, dass die Entscheidung plötzlich von heute auf Morgen von RedHat gefällt wurde und die Community überhaupt nicht beteiligt war. Auch gehe ich davon aus, dass die Grundlegende Entscheidung die BWLer von IBM trafen, die bekommen jedes Produkt irgendwie kaputt, passt auch zusammen mit dem plötzlich panischen Zurückrudern und der Erweiterung des RHEL Dev Programs auf bis zu 16 Server. In allen Umfragen wurde deutlich, dass bis zu 80% der CentOS user auf eine andere Distribution wechseln werden (Debian, Ubuntu LTS usw.) ein kleiner Teil auf eine neue RHEL-Basierte Community-Distro wartet und ein noch viel kleinerer Teil auf eine Paid Subscription wechselt, RedHat macht sich seinen "Nachwuchs" mit der Entscheidung kaputt.
    Viele Junge Linuxer hatten mit CentOS den einstieg in ein "Enterprise Linux" und dann eben die Überschneidungen zu Anforerungen von Firmen um dort einen Fuß hineinzubekommen.

  2. Re: Ihr meint wohl "IBM"

    Autor: nohoschi 27.01.21 - 12:23

    Klingt leider nach BWL. Das Prinzip bei quelloffener Software ist, durch die Arbeitsleistung Geld zu verdienen. Nicht durch taktische Vertragsgestaltung und technische Bindung.

    Mit deren Denken gäbe es kein Elektroautos. Zu viel Grundlangenentwicklung, kein Markt, zu teuer. Irgendwer hat dann entschieden doch die Grundlagen aufzubauen, den Markt selbst bestellt und das Zeug verkauft sich von selbst. Wer hätte das gedacht - wo null Elektroautos verkauft worden sind, ist ein riesiger Markt.

    IBM war mal anders drauf. Die Idee mit dem IBM-PC widerspricht jedem kurzfristigen Denken - und sie haben es trotzdem getan. Dann war man so bescheuert und das das Brot und Buttergeschäft mit den ThinkPads verkauft. Weil die Marge zu "klein" war, dass war eine sehr sichere gut laufende Marge. Und der Einstiegsvektor zu den Kunden.

  3. Re: Ihr meint wohl "IBM"

    Autor: tom.stein 28.01.21 - 13:04

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit deren Denken gäbe es kein Elektroautos. Zu viel Grundlangenentwicklung,
    > kein Markt, zu teuer. Irgendwer hat dann entschieden doch die Grundlagen
    > aufzubauen, den Markt selbst bestellt und das Zeug verkauft sich von
    > selbst. Wer hätte das gedacht - wo null Elektroautos verkauft worden sind,
    > ist ein riesiger Markt.

    Auch das ist Betriebswirtschaft: Je höher das Risiko (unbekannter leerer Markt), desto höher kann der Gewinn sein, weil niemand ein hohes Risiko mag. Also invertiert man das: Der Gewinn ist umso sicherer, wenn man kaum Risiko eingeht.

    > IBM war mal anders drauf. Die Idee mit dem IBM-PC widerspricht jedem
    > kurzfristigen Denken - und sie haben es trotzdem getan.

    Nein. Der Markt programmierbarer Taschenrechner und Bastel-Computer zeigte, dass es einen Bedarf nach kleinen Rechnern (unterhalb der Mainframes) gab. Der Altair war ab 1975 ein erfolgreicher Heimcomputer, Apple-I ab 1976. Schon der CBM PET 1977 zielte auf eine Nutzung im Büro. Der IBM-PC kam erst 1981. Damit wurde nicht ein neuer Markt geschaffen, sondern "nur" der bestehende Markt um erweiterbare Rechner für Büro und Labor ergänzt - also ein überschaubares Risiko, es war nicht einmal eine leere Marktlücke, sondern nur der (sehr erfolgreiche) Versuch, das nur über teure "intelligente" Geräte ergänzbare Segment von z. B. CBM (alle Teilnehmer am Kommunikationsbus benötigten einen eigenen Prozessor, selbst Diskettenleser) durch ein System mit universeller Erweiterungsmöglichkeit durch einfache Steckkarten zu ergänzen.

    Tom

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