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Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: derbauer5 27.01.21 - 08:31

    Ich verwende Ubuntu mit LTS, aber man muss trotzdem alle 2 Jahre ugpraden, weil man keine Version überspringen kann. Nervt total. Gibts was besseres für Produktivsysteme?

  2. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: Black616Angel 27.01.21 - 08:52

    So sehr es mittlerweile ein Meme ist: Arch.
    Durch rolling release und sehr aktuelle Software über den Paketmanager eigentlich das Optimum.
    Dann gibt es mittlerweile sehr nutzerfreundliche Distros, die einem auch die ausführliche Installation erleichtern.

  3. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: Oviing 27.01.21 - 08:54

    Besser weiß nicht, aber Parrot läuft nicht schlecht

  4. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: bionade24 27.01.21 - 09:12

    Black616Angel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sehr es mittlerweile ein Meme ist: Arch.
    > Durch rolling release und sehr aktuelle Software über den Paketmanager
    > eigentlich das Optimum.
    > Dann gibt es mittlerweile sehr nutzerfreundliche Distros, die einem auch
    > die ausführliche Installation erleichtern.

    Arch hat jetzt mit archinstall selbst einen Installer in den Repos, kein Grund für Manjaro mehr. Nein, Manjaro ist durch das 1 Woche Delay nicht stabiler, sondern im Gegenteil verbuggter.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  5. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: Trockenobst 27.01.21 - 10:12

    derbauer5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verwende Ubuntu mit LTS, aber man muss trotzdem alle 2 Jahre ugpraden,
    > weil man keine Version überspringen kann. Nervt total. Gibts was besseres
    > für Produktivsysteme?

    Schon seit einiger Zeit wusste ich, das Centos es nicht mehr sein wird und bin auf OpenSuse LEAP gewechselt. Man lernt eine handvoll Kommandos neu, aber für mich läufts. Da ich auch gleichzeitig auf Container/Pods für einige Server umgestiegen bin, hat das auch den Vorteil das man die Pods auch mit neueren Kernel bespielen kann während der Host auf dem LTS bleibt.

    Ich bin sehr zufrieden und mit dem Abschied von Centos kann ich ich anfreunden. Fast alle Großkunden und Projekte mit denen ich arbeite, war SLS Enterprise sehr weit verbreitet.

    Schade für die Community die 10 Jahre in CentOs gesteckt hat, aber das der IT-Zombie IBM andere Ziele hat, war doch klar.

  6. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: redmord 27.01.21 - 10:43

    derbauer5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verwende Ubuntu mit LTS, aber man muss trotzdem alle 2 Jahre ugpraden,
    > weil man keine Version überspringen kann. Nervt total. Gibts was besseres
    > für Produktivsysteme?

    Debian ist noch am ehesten mit CentOS vergleichbar. Ubuntu (LTS) doch eher nicht, oder?
    Wenn ich Cutting Edge will, greif ich zu Fedora oder Arch.

  7. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: Oktavian 27.01.21 - 11:25

    Die Frage alleine ist schon Antwort genug.

  8. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: Walter Meyer 27.01.21 - 11:27

    Ich hoffe schwer du hast das als Witz gemeint :-). Parrot OS ist natürlich für den alltäglichen Gebrauch total geeignet, speziell in Unternehmen.... nicht!

  9. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: fanreisender 27.01.21 - 11:40

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Debian ist noch am ehesten mit CentOS vergleichbar. Ubuntu (LTS) doch eher
    > nicht, oder?

    Genau: oder ...
    Debian und Ubuntu beruhen auf der gleichen Basis, CentOS weicht von beiden deutlich ab.

  10. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: fanreisender 27.01.21 - 11:45

    derbauer5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verwende Ubuntu mit LTS, aber man muss trotzdem alle 2 Jahre ugpraden,
    > weil man keine Version überspringen kann. Nervt total. Gibts was besseres
    > für Produktivsysteme?

    Das ist jetzt die Frage, was Du unter Produktivsystem verstehst?
    Geht es um Server, dann kannst Du fast überall zuschlagen. Geht es um Desktop, dann solltest Du eine Linux-Umgebung vermutlich vergessen. Linux hat sich auf breiter Front durchgesetzt, aber nicht auf dem Desktop. Entsprechend haben sich die Entwicklerkapazitäten mehr und mehr vom Desktop wegbewegt.
    Es geistert ja immer noch das alte Bild der altruistischen Hobbyprogrammierer durch die Gegend. Mag sein, dass noch drei Vertreter dieser Spezies leben, aber das Gros der Entwicklung kommt von kommerziellen Firmen, ganz vorn dabei übrigens Microsoft.
    Und bei den Firmen stehen wirtschaftliche Überlegungen im Blick. Das sind halt Cloudanwendungen oder alles rund um das Internet der Dinge.

  11. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: Schattenwerk 27.01.21 - 12:31

    Wobei ich ein Freund davon bin, die Leute dazu zu ermutigen sich den Installationsprozess einmal selbst von Hand anzutun.

    Dies habe ich damals auch gemacht, als ich mein neues und erstes Thinkpad gekauft habe und komplett auf Linux umsteigen wollte. Vorher nur Debian als Server-System genutzt.

    Es hat Tage gedauert aber ich habe so unglaublich viel gelernt. Und die Qual der Wahl hat dort maßgeblich dazu beitragen. Wie es gibt mehrere Programme zum Partitionieren einer Festplatte? Wie nun auch noch mehrere Boot-Loader? Och neeee, nun muss ich mich auch noch beim Netzwerk-Manager entscheiden? Arrrrgh, Window-Manager?!

    Am Ende habe ich mich mit jeder Software und deren Vor- und Nachteilen beschäftigen müssen. Das hat viel Zeit gekostet, gelernt habe ich jedoch enorm viel über Linux.

    Ich kann verstehen, dass man so etwas nicht will, wenn man einfach nur Arbeiten möchte. Jedoch vertrete ich die Meinung, dass es nicht schadet sein Arbeitsgerät zu verstehen. Und dabei hilft so ein Installationsprozess enorm.

  12. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: schipplock 27.01.21 - 12:52

    Hallo derbauer5,

    > Ich verwende Ubuntu mit LTS, aber man muss trotzdem alle 2 Jahre ugpraden, weil man keine Version überspringen kann.

    Ich habe vor kurzem einen produktiven Server von Ubuntu 16.04 LTS erst auf 18.04 LTS und danach auf 20.04 LTS gebracht.

    Man muss also nicht alle 2 Jahre upgraden. Man hat aber durchaus etwas mehr Arbeit, weil man, wie du richtig schreibst, keine Version überspringen kann.

    > Gibts was besseres für Produktivsysteme?

    Ich glaube nicht. Ubuntu, Debian und RHEL. Die Cloud-Jungs nutzen wohl auch gerne sowas wie Amazon Linux. Oracle Linux höre ich auch ab und zu. Amazon Linux und Oracle Linux basieren wohl auf CentOS 7.

    Bei Ubuntu gibt es erweiterten Support für relativ wenig Geld zu kaufen, wenn sowas wie Langzeit Support wichtig ist. Demnächst verfügbar für 16.04 LTS. Damit kann man dann 16.04 noch einige Jahre betreiben, wenn man das denn will.

    Für Debian gibt es sowas bestimmt auch, kenne ich aber nicht.

    RHEL ist jetzt auch nicht so teuer. Wenn man von CentOS 7 zu 8 wechseln will, dann nimmt man jetzt RHEL 8 und bezahlt eben 1x im Jahr 379 USD. Wem das zu teuer ist, der wechselt eben zu Ubuntu LTS.

    Gruß,
    Andreas



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.21 12:52 durch schipplock.

  13. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: 1e3ste4 27.01.21 - 12:56

    Black616Angel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sehr es mittlerweile ein Meme ist: Arch.
    > Durch rolling release und sehr aktuelle Software über den Paketmanager
    > eigentlich das Optimum.

    Für produktive Serversysteme ist Arch Linux ÜBERHAUPT nicht geeignet.

    Die Softwareversionen in Arch sind Bleeding Edge. Ich benutze Arch selbst als Hauptsystem und habe immer wieder Bedarf ein missglücktes Update eines Softwarepackages von Hand zu korrigieren.

    Weiteres Problem: Das normale Arch-Mirror hält keine alten Versionen der Pakete vor. Man kann also nicht einfach mit einem Switch in Pacman einfach downgraden, man muss dafür ein extra Archiv-Mirror bemühen.

  14. Re: Welche sinnvollen Linuxe gibt es überhaupt?

    Autor: coffeeshop-reloaded 27.01.21 - 19:59

    derbauer5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verwende Ubuntu mit LTS, aber man muss trotzdem alle 2 Jahre ugpraden,
    > weil man keine Version überspringen kann. Nervt total. Gibts was besseres
    > für Produktivsysteme?


    Wieso denn das?

    ubuntu(punkt)com/about/release-cycle
    (Ich darf keine Links posten ;-)

    Du musst dir auch nicht jede Version ziehen, da du mit LTS automatisch mehrere überspringst. Bei Ubuntu ist der Upgradeprozess im Übrigen unproblematisch, falls es da nicht irgendwas zerschießt. Kommt aber eher seltener vor. Falls dir die Unterstützung dennoch zu abgefahren ist, kannst du das "Muttersystem" nehmen: Debian. Mehr konservative Systempflege geht nicht. Lohnt aber - ähnlich wie bei CentOS - nur, wenn du einen Server fährst. Viele Server werden heutzutage auch unter Ubuntu betrieben. So falsch ist deine Wahl nicht.

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