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  5. › Fedora 13 im Test: Goddard prescht…

Linux für erfahrene Anwender

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  1. Linux für erfahrene Anwender

    Autor: Dr. Oll 28.05.10 - 17:47

    Wer ein erfahrener Linux-Anwender ist, der sollte mal archlinux ausprobieren. Eines der größeren Vorteile gegenbüber z.B. Fedora ist das Rolling Release System, sprich die fortwährende Aktualisierung des Systems.

  2. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: samy123 28.05.10 - 18:18

    Dr. Oll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer ein erfahrener Linux-Anwender ist, der sollte mal archlinux
    > ausprobieren. Eines der größeren Vorteile gegenbüber z.B. Fedora ist das
    > Rolling Release System, sprich die fortwährende Aktualisierung des Systems.

    naja, auf Fedora wird auch alles so aktualisiert, so z.B. auch der Kernel

  3. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: Dr. Oll 28.05.10 - 18:24

    Das ist korrekt, Samy123,

    aber das trifft auf nahezu jede Linux Distribution, was Du schreibst

    Vielleicht habe ich mich falsch ausdgedrückt: Bei Fedora (und Ubuntu) gibt es ca. alle 6 Monate eine neue Version, und die Aktualisierung des Systems ist oft nur mit relativ großem Aufwand möglich. Am besten ist es das System komplett neu aufzuspielen. All dies entfällt bei einem Rolling Release System. Tag für Tag wird das System auf den neuesten Stand gebracht, sprich einmal installiert, immer aktuell.

    Ich hoffe, mich dieses mal besser artikuliert zu haben.

  4. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: Hotte Hü 28.05.10 - 18:47

    Huhu Herr Doktor, Fedora aktualisiert im Gegensatz zu Ubuntu auch innerhalb der aktuellen Version.

  5. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: Dieter B. 28.05.10 - 18:56

    Fedora Development ist ebenfalls ein rolling-release, das täglich aktualisiert wird.

  6. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: McChicken 28.05.10 - 18:59

    Dieter B. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fedora Development ist ebenfalls ein rolling-release, das täglich
    > aktualisiert wird.


    Ist aber für den täglichen Gebrauch nicht zu empfehlen...

  7. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: Dr. Oll 28.05.10 - 19:01

    Hab's verstanden: http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release

    Rolling Releases werden vor allem im Bereich GNU/Linux verwendet. So benutzen beispielsweise die GNU/Linux-Distributionen Arch[1], Foresight[2], Gentoo[3], Paldo, PCLinuxOS[4] und Sidux[5] die Rolling-Release-Technik.

    Die Entwicklerzweige (Development Branches) der GNU/Linux-Distributionen Debian (genannt unstable bzw. sid und testing), Fedora (genannt Rawhide), Open Suse (genannt Factory), Mandriva (genannt Cooker) und Slackware (genannt current) verwenden ebenfalls ein Rolling-Release-Prinzip, das sich jedoch von den oben genannten Distributionen leicht unterscheidet: Im Laufe der Entwicklung des Betriebssystems wird der Entwicklerzweig „eingefroren“ (sogenanntes Freeze-Stadium).

    Trotzdem ist ein Blick auf archlinux lohnenswert.

    Schönes Wochenende!

  8. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: No_Frozen_Rawhide 28.05.10 - 19:12

    Dr. Oll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Laufe
    > der Entwicklung des Betriebssystems wird der Entwicklerzweig „eingefroren“
    > (sogenanntes Freeze-Stadium).
    >
    > Trotzdem ist ein Blick auf archlinux lohnenswert.
    >
    > Schönes Wochenende!


    Den Freeze gibt es bei Fedora nicht mehr: https://fedoraproject.org/wiki/No_Frozen_Rawhide_Implementation

    Insofern ist Rawhide als Entwicklerzweig sehr wohl ein Rolling Release - inwieweit man Packete da als stabil bezeichnen kann ist natürlich eine andere Frage - aber Bleeding Edge ist halt auch nicht zwangsweise für jedermann gedacht.

  9. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: wolf3 28.05.10 - 19:22

    Und gleichsam ist es auch einer der größten Nachteile. Denn während Fedora mit der Zeit noch reif, verbleibt Arch immer ein moving target. Was die _Fans_ von solchen Distros als "stabil" bezeichnen, gilt bei anderen Systemen nicht einmal als alpha-Test.

  10. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: No_Frozen_Rawhide 28.05.10 - 19:29

    Naja, so unglaublich instabil ist Rawhide nun auch nicht. Natürlich ist das kein Vergleich mit RHEL oder CentOS - aber eben auch eine andere Zielgruppe.

  11. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: SysClock 28.05.10 - 19:48

    Naja Arch ist halt ein "ewig" Beta System. Wenn damit einige spaß haben, von mir aus. Aber ich setze dann doch eher liber auf Stabilität und Qualität ;)

  12. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: blablablabla 28.05.10 - 20:00

    Dr. Oll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer ein erfahrener Linux-Anwender ist, der sollte mal archlinux
    > ausprobieren. Eines der größeren Vorteile gegenbüber z.B. Fedora ist das
    > Rolling Release System, sprich die fortwährende Aktualisierung des Systems.

    Vorteil von Fedora wären...

    Signierte Pakete
    Mehr Pakete
    Unterstützung von Red Hat
    Immer an der Speerspitze der Entwicklung (udisk, btrfs rollback, sandbox mit selinux, usw usf)


    Btw. Bitte komm mir ned mit "Aber Arch hat die neusten Pakete", Arch tümpelt noch immer bei alten Technologien rum z.B. HAL während Fedora längst bei device-kit bis heisst ja jetzt udisk ist usw usf...

  13. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: UbuntuIsGod 28.05.10 - 20:15

    VORTEIL VON FEDORA: Man wird zum Linux Geek. Ständig probleme und nix läuft richtig, kein wunder Fedora ist ja Red Hats Alpha Plattform um unfertige Sachen zu testen. Naja wenn man also Fedora benutzt lernt man so einiges, schließlich muss man das System ständig manuell fixen.

  14. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: anyoneirgendwer 28.05.10 - 20:19

    Zumindest bei Gentoo kannst du auch auf hal verzichten. NUR und das ist eben der Unterschied, du als Benutzer bist dafür verantwortlich. Ich habe HAL grad letztens abgeschafft.

  15. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: hal234782 28.05.10 - 21:23

    Vorteil Archlinux:
    Du kannst selber entscheiden ob du HAL benutzen möchtest oder nicht, weil du dein System von Grund auf aufbaust. Zur Zeit benutzt die stabile Version 1.7 von Xorg noch HAL fürs input hotplugging. Xorg-Server 1.8 befindet sich aber schon in den Arch Testing Repos und funktioniert auch wunderbar. Trotzdem benutzen noch viele andere Anwendungen HAL, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass Fedora komplett ohne HAL auskommt.

  16. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: 0o9i8u7z 28.05.10 - 22:41

    wolf3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und gleichsam ist es auch einer der größten Nachteile. Denn während Fedora
    > mit der Zeit noch reif, verbleibt Arch immer ein moving target. Was die
    > _Fans_ von solchen Distros als "stabil" bezeichnen, gilt bei anderen
    > Systemen nicht einmal als alpha-Test.

    Du solltest Archlinux mal probieren bevor du es in eine "Alpha = stabil"-Ecke stellst. Auf Servern haben RollingRelease-Distros wohl generell nix verloren (außer man hat genügend Zeit), aber auf dem Desktop würde ich mir mein handaufgesetztes Arch nichtmehr wegnehmen wollen... Nichts gegen Fedora oder Ubuntu (beide setzen je andere Schwerpunkte), aber Arch ist trotz RR-Distro alles andere als instabil...

    Lass mich raten: Deine Erfahrungen rühren von Debian sid bzw. sidux? Da muss man nach Updates in der Tat oft mehrmals im Monat tüfteln... Mein Arch (+ Gnome) läuft mittlerweile seit 2 Jahren völlig ohne Probleme, lediglich einmal musste ich Hand wegen einer neueren xorg-Version + ATI-Grafikkarte anlegen (wobei auch da die Hauptschuld ATI trifft und zu der Zeit der freie Radeon-Treiber quasi unbenutzbar war)...

  17. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: Dr. Oll 28.05.10 - 23:30

    Ich mag Fedora, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Die Entwickler bringen immer "Trends" voran. Das ist gut so! Die setzen irgendwie immer kleine aber feine "Meilensteine" um, an denen sich viele Distributionen messen müssen, und es auch tun.

    Immerhin teste ich die Mainstream-Linuxe (Unwort des Jahres) immer mit einer VirtualBox. Off Topic: ich glaube, die letzte Version 3.2.0 versaut mir fast jede Debian-spezifische Distro. Sidux (2009 und die Pre 2010) läßt sich z.B. mit der Option nocpufreq von der Live-CD zwar starten, die Installation funktioniert auch, aber danach Mäusekacke... Mit der 3.1.8er ging alles noch wunderbar...

    Und unter uns, Linux ist Linux, egal wie die Distribution heisst.

    Ich denke fast wie 0o9i8u7z (was für ein Nickname). Eigentlich genauso. Bei einem gewerblichen Server würde ich Arch auch nicht installieren. Ich kann nicht sagen, es geht nicht, ich traue mich einfach nicht. Privat habe ich einige am Laufen, ohne Probleme (Lampp mit DynDNS z.B., ja, aber zum testen langt's ;-) )

    Ich habe ununterbrochen ein privates Desktop Arch-System am Laufen, seit fast 2 Jahren. Nicht einmal die alte Xorg Umstellung hat mir Probleme bereitet, und mit der neuen werde ich auch fertig. Testing-Repo ist bei mir allerdings Tabu, außer natürlich widerrum in einer Virtualbox.

    Und auch Gentoo liebe ich, das ist ein geiles Stück Linux. Aber die ewige Ausrede, "diese Kompiliererei nervt", stimmt tatsächlich. Erst recht in einer Virtualbox. Daher ist auch ein Blick auf Sabayon interessant, für Gentoo-Liebhaber.

    Ubuntu respektiere ich sehr, weil es Linux den "Normalverbraucher" am nähesten kommt, die schaffen das, Windows-Nutzern glaubhaft zu überzeugen, Leute, probiert es (Linux) doch erstmal. Das Konzept geht auf, sehr deutlich zu sehen bei Distrowatch.

    Das können andere Distributionen auch, wird man mir sagen, aber die geballte Kraft von Canonical ist hier positiv zu beurteilen, im Sinne eines Gegenpols gegenüber kommerzielle Systeme.

    Ich persönlich als alter Troll, bleibe bei meinem Archlinux. Mein altes Gefährt. Wie Lucky Luke und Jolly Jumper ;-)

    Ein schönes Wochenende an alle Golem-Forum-Leser :-)

  18. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: truurig 28.05.10 - 23:43

    samy123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > naja, auf Fedora wird auch alles so aktualisiert, so z.B. auch der Kernel

    Falsch. Einiges schon, KDE z.B., aber viele Sachen bekommen keinen größeren Versionssprung mehr innerhalb eines Releases, z.B. Openoffice, Gnome, sogar den Firefox 3.6 musste ich mir auf F12 von remis repo holen... also da wäre "rolling" natürlich aktueller.

    Andererseits wenn ich an meine Gentoo-Zeit denke gibts da auch schnell mal Probleme. Ich weiss nicht wie es bei Arch ist aber bei Gentoo hab ich mir regelmäßig mein system zerschossen und war es auch leid wegen geringfügiger Änderungen gleich das halbe System neu zu kompilieren...

  19. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: anyoneirgendwer 29.05.10 - 08:26

    @truurig, das gibts bei gentoo in der tat, vorallem bei testing. Grad letztens nen libpng update gehabt. Musste einen grossen Teil des Systems neu kompilieren.
    Dafür ist testing aber eben auch da.
    Auf 2 Servern betreibe ich gentoo. Ein Gentoo-hardened, sowie ein gentoo-stable system. Das System läuft und läuft und läuft.

    Aber wer was einsetzt ist mir letztendlich egal. Die grosse Flexibilität von Gentoo hats mir angetan, auch auf dem Server.

  20. Re: Linux für erfahrene Anwender

    Autor: WitaliKlitschkosMilchschnitte 29.05.10 - 09:21

    Dr. Oll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fortwährende Aktualisierung des Systems.

    Auch ein erfahrener Anwender muss nicht bedingt auf "bleeding edge" stehen. Die Freiheiten, die ich bei Arch habe, habe ich doch weitgehendst (mit gewissen Mehraufwand) auch bei allen anderen Distributionen.

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