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„Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

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  1. „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: zZz 10.12.14 - 12:33

    „Standardmäßig werden etwa Libreoffice in der aktuellen Version 4.3.4.1 oder Firefox 34 mitinstalliert”

    Wieso gehen die Macher von Distros eigentlich immer davon aus, dass sich SekretärInnen Linux installieren. Ich selber brauche nie ein Office-Paket und würde es überhaupt bevorzugen, wenn ich mir die Pakete während der Basisinstallation auswählen dürfte und diese dann runtergeladen werden. Office, Emailclient, Spiele, Inkscape — wenn man Linux als Entwickler einsetzt, braucht man wohl das allerwenigste von dem ganzen Bloat.

    Mehr Flexibilität wäre schön. Eine Installation auf Rechnern ohne Internetverbindung hat sowieso eher Seltenheitswert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.14 12:34 durch zZz.

  2. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: FreiGeistler 10.12.14 - 12:43

    Für solche nutzt man auch eher so was wie Puppy oder LXDE-Distris.

    Eine andere Idee: Wäre es möglich GParted zur Partition in den Installer einzubinden oder wenigstens die Oberfläche ungefähr nachzubauen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.14 12:44 durch FreiGeistler.

  3. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: ilovekuchen 10.12.14 - 12:49

    Arch und weg.

  4. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: frostbitten king 10.12.14 - 12:56

    :). Yep. Obwohl, wenn es von fedora ein rolling release gäbe, würd ich damit durchaus liebäugeln. Als 2te Spielwiese quasi. Bin von Fedora weg, weil mir die Distupgrades am Sack gingen, und ich mir mit jedem 2ten Update das System zerlegt hab. Vermutlich hab ich jetzt mit Arch so viel über die Innereien gelernt, dass ichs mir jetzt entweder nimmer zerlegen würde oder dann ohne Probleme reparieren könnte.
    EDIT: Versuch grad fedora 9 in einer VM zu installieren :D. Brauch eine Uralt Environment dass ich mir eine Crosscompiler Toolchain für meinen Onkyo av receiver bauen kann :). Dem kann ma übers webinterface recht leicht eine rootshell entlocken.
    Das da als Hostname (sie nennens friendly name) einstellen, und zack, beim reboot bekommt ma auf port 9999 a rootshell, Episch.
    > `nc -l -l -p 9999 -e /bin/ash&`
    Einerseits peinlich, weil ma so verhältnismäßig eine Backdoor installieren kann, aber andererseits, hab ich damit was zum experimentieren. Wie immer gilt, wär solche Geräte übers Internet erreichbar macht ist selber schuld.
    Besser wär wohl ich stell bei meiner Firewall ein, dass das Teil ned ins Inet darf (nur dann kann ich webradio nimmer nutzen :/). Genug OT.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.14 13:01 durch frostbitten king.

  5. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: Schattenwerk 10.12.14 - 13:00

    Aber wieso von Arch überhaupt weg?

  6. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: Schattenwerk 10.12.14 - 13:02

    Dem kann ich nur zustimmen. Das installieren was man benötigt und gut ist. Keine unnötigen Browser, Spiele, etc.

    Wobei Arch als Bleeding Edge-System halt auch seine Schattenseiten haben kann, obwohl ich bislang nur einmal dies wirklich spüren musste.

  7. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: frostbitten king 10.12.14 - 13:02

    Naja, ein 2tes System mit nicht so radikalem Updating. Ka. Nicht weg von arch, aber halt andere Distros im Auge behalten. Falls irgendein crap mal mit arch passiert.
    Hatte bei Arch gehofft sie bleiben bei sysvinit :/(aber das ist eine andere Geschichte).

  8. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: frostbitten king 10.12.14 - 13:05

    Jep, ditto. Faktisch hab ich das bei Gnome3 und Systemd zu spüren bekommen.
    Nach dem G3 Update ging das einloggen nimmer, weil sie die min. UID von 500 auf 1000 gesetzt haben. Bei Systemd hat ma halt händisch eingreifen müssen, was zum Glück ohne Probleme funktioniert hat.
    G3 hat immer irgendeinen scheixx gemacht bei jedem update (3 -> 3.2 -> 3.4 ->3.6 ...) Bei 3.8 oder so hab ich dann genug gehabt und awesome wm installiert. Wobei da wieder zu der Zeit der Wechsel von Awesome 3.4 auf 3.5 ein Horror war :/, ganzen geilen Plugins die ich verwendet hab haben nimmer funktioniert, und der Typ der die gebastelt hat, hatte scheinbar keinen Bock die auf 3.5 zu porten (zumindest mit den Features die sie vorher hatten).

  9. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: FreiGeistler 10.12.14 - 13:06

    > Besser wär wohl ich stell bei meiner Firewall ein, dass das Teil ned ins Inet darf (nur dann kann ich webradio nimmer nutzen

    Nur die IP des Webradio auf eingehender Port durchlassen?

  10. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: frostbitten king 10.12.14 - 13:07

    Sprich whitelisting. Ist zu anstrengend, wenn ich jedes mal nen Stream verwend den ich noch nicht freigegeben hab. Aber ja, sollte ich vermutlich so handhaben.

  11. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: red creep 10.12.14 - 13:11

    Der durchschnittliche PC Nutzer, will eben eine Office-Suite haben. Fedora richtet sich ja nicht in erster Line an Entwickler oder sonstige Nerds, die ihre Dokumente lieber in LaTeX formatieren und anstelle von einer Tabellenkalkulation bash/awk/sed/grep/find/gnuplot Skripte schreiben.
    Insofern finde ich das in Ordnung. Für einen Experten ist es ja auch nicht zu viel verlangt die Office-Suite zu entfernen. Außerdem gibt es genügend andere Distos, die sich an Linux-Experten richten (und solche, die es werden wollen) und bis auf das Allernötigste keine Software vorinstallieren.

  12. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: Trockenobst 10.12.14 - 13:14

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei Arch als Bleeding Edge-System halt auch seine Schattenseiten haben
    > kann, obwohl ich bislang nur einmal dies wirklich spüren musste.

    Arch war mal nett, aber inzwischen bevorzuge ich Stabilität. Momentan erfreut mich CentOS Minimal+UpdateRepos für neue Kernels - alles geht, zwei Netzwerkkarten sind maxed out und das Ding ist gerade mal eine 250¤ Box :D

    Was mich spezifisch freut ist inzwischen die Einsicht, dass es Sinn macht "echte" Minimalinstalltionen zu liefern. Die Cloud-Thematik hat endlich Sub 300MB Installationen hoffähig gemacht - vorher war das z.T. reden gegen Windmühlen.
    Wer ein wirklich superschlankes System (z.B. als Apache Cache only) haben wollte, musste trotzdem mit 1GB auf der Platte und sinnlosen Desktop-Services leben.

    Oder ganz viel Handarbeit, oder schlimmer: musste sich Zustände wie Yocto oder Gentoo antun ;D

    Trotzdem bin ich immer noch nicht zufrieden. Gerade der Wechsel auf systemd, die neuen Firewall-Mechanismen und das schon immer hakelige SELinux machen ein "schnelles" Setup z.T. ermüdend. Da ist man für Trivialitäten ein paar Stunden beschäftigt die Todoliste abzuhaken. Und da passt man 2-3 Jahre nicht auf und die Hälfte der Shell-Kommandos sind im Upgrade "deprecated".

  13. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: Dadie 10.12.14 - 13:31

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schattenwerk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >[..]
    >
    > Was mich spezifisch freut ist inzwischen die Einsicht, dass es Sinn macht
    > "echte" Minimalinstalltionen zu liefern. Die Cloud-Thematik hat endlich Sub
    > 300MB Installationen hoffähig gemacht - vorher war das z.T. reden gegen
    > Windmühlen.
    > Wer ein wirklich superschlankes System (z.B. als Apache Cache only) haben
    > wollte, musste trotzdem mit 1GB auf der Platte und sinnlosen
    > Desktop-Services leben.
    >
    > [..]

    Kann mich dem eigentlich nur Anschließen. Wobei ich selber diese superschlanken Systeme sehr gerne für Desktop Rechner nutze. Einfach weil man dort mehr Gewalt hat, was letztlich alles für Software auf dem System landet. Ein kleines Basis-System und bei Bedarf wird Software nachinstalliert.

    Gefühlt sind "Standard"-Desktop Distributionen derartig zugemüllt, dagegen wirkt so manch Crapware verseuchter Windows PC sauber. (das gilt/galt IMO auch für die LXDE Version von Fedora).

  14. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: Anonymer Nutzer 10.12.14 - 13:46

    Yea, das Büro zeugs wird so häufig verwendet das es 15 Monate gebraucht hat bis jemand gemerkt hat das die Serienbrieffunktion broken ist...

    Momentan ist das eher so ein "das sind die Nutzer die wir gerne hätten" denn die Nutzer die es wirklich verwenden.

  15. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: gboos 10.12.14 - 14:02

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso gehen die Macher von Distros eigentlich immer davon aus, dass sich
    > SekretärInnen Linux installieren. Ich selber brauche nie ein Office-Paket
    > und würde es überhaupt bevorzugen, wenn ich mir die Pakete während der
    > Basisinstallation auswählen dürfte und diese dann runtergeladen werden.
    > Office, Emailclient, Spiele, Inkscape — wenn man Linux als Entwickler
    > einsetzt, braucht man wohl das allerwenigste von dem ganzen Bloat.
    >
    > Mehr Flexibilität wäre schön. Eine Installation auf Rechnern ohne
    > Internetverbindung hat sowieso eher Seltenheitswert.

    Wenn Du selber so flexibel waerst wie Du es von anderen erwartest, dann haettest Du mal auf Fedora schauen koennen. Da gibt's Net-Versionen, bei denen man die gewuenschten Pakete auswaehlen kann. Oder moechtest Du noch jemanden der Dir die Gabel zum Mund fuehrt, nur weil jemand hier schreibt das man Kartoffel essen kann ??!!

    *******



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.14 17:24 durch ap (Golem.de).

  16. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: Schattenwerk 10.12.14 - 14:07

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arch war mal nett, aber inzwischen bevorzuge ich Stabilität.

    Früher waren Äpfel mal süß, heute bevorzuge ich saftig ;)

    Arch ist noch immer nett, daran hat sich nichts geändert. Nicht das jemand das hier falsch interpretiert ;)

    Aber mein Arch ist (bis auf einen Ausreißer damals) immer stabil gewesen. Mit keiner Software hatte ich je nennenswerte Probleme, wobei dies wohl auch stark von der Software abhängt.

    Ich gehe sogar so weit, dass ich sage, dass ich mit Arch bislang mein stabilstes System hatte. Bei Debian, Ubuntu und Fedora hatte ich immer mehr Probleme.

  17. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: zZz 10.12.14 - 14:32

    Für einen Experten wäre aber ebenso gut ein Expertenmodus, wo man das vorher einstellen kann. Zieht das ganze doch nur unnötig in die Länge.

    Aber mal abgesehen davon, und Fedora habe ich seit Jahren nicht mehr angeschaut. Ubuntu installiert halt wirklich jeden Mist mit, egal ob man „Durchschnittsbenutzer” ist oder nicht. Zumindest Profile im Installer, in denen man grob festlegen kann, was man braucht — das wäre schön und gut.

  18. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: zZz 10.12.14 - 14:35

    gboos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn Du selber so flexibel waerst wie Du es von anderen erwartest, dann
    > haettest Du mal auf Fedora schauen koennen. Da gibt's Net-Versionen, bei
    > denen man die gewuenschten Pakete auswaehlen kann. Oder moechtest Du noch
    > jemanden der Dir die Gabel zum Mund fuehrt, nur weil jemand hier schreibt
    > das man Kartoffel essen kann ??!!

    Was ist denn für eine Argumentation? Wenn, dann richte doch Deine Kritik an diesen Artikel. Oder wieso bekommen die DVD-Installierer die „Gabel zum Mund”? Dann braucht man gar keine News mehr, man kann ja eh nach allem selber schauen.

    Auf den zweiten Absatz gehe ich bewusst nicht ein. Kindergarten!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.14 14:38 durch zZz.

  19. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: hansdampf23 10.12.14 - 14:38

    früher auch ab und an arch, ist mir das aber zu mühsam geworden da ich linux nur ganz selten brauch, da bin ich mit chrunchbang besser bedient :)

  20. Re: „Software für den täglichen Arbeitseinsatz”

    Autor: frostbitten king 10.12.14 - 14:54

    JEHOVA.

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