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Fedora vs CentOS

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  1. Fedora vs CentOS

    Autor: Jonsch 10.12.14 - 13:35

    Hi,

    Ich suche schon lange den Einstieg/Umstieg zu Hause auf Linux. Die RH artigen Betriebssysteme gefallen mir dabei am besten.

    Wo genau ist jetzt für mich als Nutzer ein nennenswerter Unterschied zwischen CentOS und Fedora? Gibt es welche oder ist es Wurst welches OS?

    Gibt keine speziellen Anwendungen die ich nutzen möchte.

    Gruß

  2. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: BRDiger 10.12.14 - 13:48

    Jonsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > Ich suche schon lange den Einstieg/Umstieg zu Hause auf Linux. Die RH
    > artigen Betriebssysteme gefallen mir dabei am besten.
    >
    > Wo genau ist jetzt für mich als Nutzer ein nennenswerter Unterschied
    > zwischen CentOS und Fedora? Gibt es welche oder ist es Wurst welches OS?
    >
    > Gibt keine speziellen Anwendungen die ich nutzen möchte.
    >
    > Gruß

    Fedora ist mehr für den Desktop und CentOS mehr für Server.
    CentOS habe ich leider nie probiert - dafür aber jahrelang Fedora. Kann ich nur empfehlen ;-)
    Wenn dir gnome nicht gefällt kannst du auch KDE, LXDE, XFCE und noch 1-2 andere DEs wählen.
    Die Wikipedia-Artikel sind dahingehend sehr gut.

    Vielleicht kann hier noch ein anderer die Unterschiede besser hervorheben?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.14 13:48 durch BRDiger.

  3. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: gboos 10.12.14 - 14:11

    Ich habe Fedora immer so gesehen, das es in der RH-Familie eher auf "UpToDate" geht und ein kleines Versuchskaninchen fuer RH ist, trotzdem nicht mit Stabilitaet geizt. CentOS ist dann fuer mich das "open RH". Ganz trivial gesagt.

  4. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: tuxx 10.12.14 - 14:36

    Ob CentOS speziell für Server entwickelt wurde, vermag ich nicht zu sagen. Ich denke aber durch seine Politik eignet es sich eben besonders für diese. Das schließt jedoch nicht aus, dass CentOS nicht auch für den Desktop geeignet ist. Ich selbst verwende CentOS auf meinem Notebook und bin sehr davon angetan. Ich habe bereits viele Distributionen ausprobiert wie Ubuntu, OpenSuse, Arch, u.v.m. Ich bin dazu übergegangen mein System nach Stabilität und Support auszuwählen. Ich möchte nicht sagen, dass Fedora oder andere Distributionen nicht Stabil seien oder einen schlechten Support haben, jedoch kann ich aus meiner bisherigen Erfahrung mitteilen, dass hier CentOS stärken liegen.

    Mit CentOS 7 installierst du dir ein im Schnitt recht aktuelles System. Durch das Hinzufügen des epel Repositories erhältst du eine große Auswahl an Software. Dieser Guide http://www.dedoimedo.com/computers/centos-7-perfect-desktop.html hilft dir mit den ersten Schritten, falls du Hilfe benötigst. Die Supportzeit von CentOS 7 beträgt 10 Jahre, also bis zum 30. Juni 2024 (Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/CentOS#Versionen). Nicht, dass ich mein Notebook so lange mit diesem System betreiben werde, jedoch werde ich nicht gezwungen sein mein System in den nächsten 3 Jahren upzugraden, um noch Sicherheitsupdate zu erhalten.

    Fedora hingegen setzt auf (viel) aktuellere Software. Dies kann ein Feature sein, muss es aber nicht. Software die schon länger im Betrieb ist, hatte natürlich mehr Zeit zum Reifen, daher in der Regel auch weniger Bugs. Jedoch ist das kein muss, sondern eher eine Tendenz. Auf der anderen Seite hat aktuellere Software den Vorteil, dass sie neue (vielleicht auch benötigte) Features enthält. Es ist natürlich dann ärgerlich, wenn dein Repository die aktuelle Version einer Software nicht anbietet und du sie dir ggf. selber Kompilieren und Installieren musst.

    Ich weiß nicht, ob dies bei Fedora auch der Fall ist, jedoch ist CentOS binärkompatibel zu RedHat Linux, soll heißen jede für RH Linux angebotene Software läuft auch (theoretisch) ohne Weiteres auf CentOS. Dies hat natürlich einen besonderen Charme, da es sich bei RH Linux um ein Enterprise System handelt. Es gibt Software und sogar Hardware die RH Linux zertifiziert ist, damit ist sie es indirekt auch für CentOS.

    Alles in Allem denke ich macht es zur Zeit!!! noch keinen großen Unterschied ob du dir CentOS oder Fedora installierst. Da CentOS 7 noch recht frisch ist, ist die darauf laufende Software auch noch recht aktuell, Fedora dürfte da nicht viel weiter sein (ohne diese Aussage genau überprüft zu haben). Merken tust du den Unterschied vermutlich erst in ein paar Jahren, wenn Fedora wirklich viel aktuellere Pakete bietet als CentOS.

    Vielleicht schaust du dir am Besten einfach mal ein paar Reviews an (Youtube?) und entscheidest dann.

  5. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: Anonymer Nutzer 10.12.14 - 14:59

    CentOS basiert auf Red Hat Enterprise Linux und ist für Server / Workstation konzipiert!

    Dort wo es drauf ankommt 7 - 10 Jahre Support zu haben und ohne das sich die Grundlage gross ändert!

    Dem entsprechend gibt bei CentOS auch meist nur "reife" (ältere) Software und weniger Software.


    Fedora ist Bleeding Edge und wird gerne als Spielwiese angesehen für Red Hat.
    Sobald Version XY als gut getestet und reif gilt, entwickelt dann Red Hat auf Basis dieser Fedora Version sein Red Hat Enterprise Linux.

  6. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 10.12.14 - 15:17

    PyCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CentOS basiert auf Red Hat Enterprise Linux und ist für Server /
    > Workstation konzipiert!

    Fedora Server und Fedora Workstation sind auch dafür konzipiert…

  7. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 10.12.14 - 15:23

    Jonsch schrieb:
    ----------------

    > Wo genau ist jetzt für mich als Nutzer ein nennenswerter Unterschied
    > zwischen CentOS und Fedora? Gibt es welche oder ist es Wurst welches OS?

    Willst du unbedingt 10 Jahre lang dasselbe OS nutzen und dafür nur Sicherheitsupdates kriegen? Wenn ja, dann CentOS. Wenn du aber auch neue Funktionen haben willst, nimmste halt Fedora.

    Dank FedUp ist das Aktualisieren auf neue Distroversionen endlich auch recht einfach. Lange Zeit war einzig die Aktualisierung via Installationsmedium unterstützt.

    Anfängern, wie auch faulen Fortgeschrittenen, empfehle ich Korora: https://kororaproject.org/about
    Das ist ein Fedora-Remix, der die ganzen Nettigkeiten wie MP3s abspielen direkt von Haus aus mitbringt und man die Repos nicht manuell einbinden muss.
    Die 21er-Version ist noch nicht fertig. Für gewöhnlich kommt ein neuer Korora-Release ca. 4 Wochen nach der entsprechenden Fedora-Version raus. Hat nebenbei den Vorteil, dass alle bis dahin erschienen Updates direkt drin sind.

  8. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: Wallbreaker 10.12.14 - 19:16

    Fedora ist und bleibt instabiler Mist, der selbst für den Desktop unannehmbar ist. In all den Jahren gab es nicht eine Fedora-Version, die auch nur im entferntesten stabil lief, und mal nicht bei kleinsten Updates/Änderungen den Dienst einstellte. Aber wer Versuchskaninchen spielen will, und ewig Zeit hat, der kann sich gerne mit dem Windows der Linuxwelt herumschlagen.

  9. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: AW_lemgo 10.12.14 - 20:51

    Korora 21 kommt vielleicht noch vor Weihnachten.
    https://kororaproject.org/support/engage/question/release-of-korora-21

    Korora habe ich auch.

  10. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: Anonymer Nutzer 10.12.14 - 21:20

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyCoder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > CentOS basiert auf Red Hat Enterprise Linux und ist für Server /
    > > Workstation konzipiert!
    >
    > Fedora Server und Fedora Workstation sind auch dafür konzipiert…

    - Basis ist Bleeding Edge
    - Keine 7 - 10 Jahre Updates
    - Kein kommerzieller Support
    - Pakete werden auch nicht so extrem getestet
    - usw usf.

  11. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 11.12.14 - 00:03

    PyCoder schrieb:
    ------------------

    > - Basis ist Bleeding Edge

    Nein. ”Bleeding Edge is Cutting Edge gone wrong.”
    Fedora ist heutzutage sehr stabil.

    > - Kein kommerzieller Support

    Bei CentOS auch nicht.

  12. Re: Fedora vs CentOS

    Autor: derdiedas 18.12.14 - 12:07

    CentOS ist halt ein Clone der RedHat Enterprise Linie.

    Und für mich nach wie vor die für mich beste Linux distribution mit dem größten Anwendungsspektrum.

    Alles was für RedHat freigegeben ist funktioniert auch 1zu1 auf CentOS. (Bei Fedora nur mit ca. 90%). Und da kommerzielle Anwendungen in den allermeisten Fällen nur RedHat und Suse supporten bleibt mir meist auch kaum eine andere Wahl.

    Statt Fedora würde ich eher zu CentOS greifen. Aber die Welt der xNix Distributionen ist groß und jedem das seine :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.12.14 12:08 durch derdiedas.

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