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Alles in einen großen Topf?

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  1. Alles in einen großen Topf?

    Autor: defaulx 01.11.11 - 08:49

    Unix hat traditionell ein wohlstrukturiertes Dateisystem. /bin /sbin /lib usw. für grundlegende Utilities und Libraries, /usr/* für alles vom Basissystem, /usr/local/* für zusätzlich installierte Software. Mir gefällt die Entwicklung nicht, dies alles zu vermengen. Viel mehr sollte Linux sich zurückbesinnen auf eine Trennung zwischen Basissystem (Kernel und grundlegendes Userland) und Zusatzsoftware, was dann auch im FS räumlich getrennt wird. FreeBSD ist ein gutes Beispiel dafür.

  2. Schlimm

    Autor: Anonymer Nutzer 01.11.11 - 09:11

    Schlimm wenn man den Unterschied zwischen Distrubtion und Kernel nicht kennt.

  3. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: kristian.koehntopp 01.11.11 - 09:40

    Der Split zwischen / und /usr geht zurück auf die PDP. Dort war nicht genug Speicher vorhanden, um ein / Dateisystem zu fsck'en ohne das Swap gemounted war.

    Die Idee war, in / ein Dateisystem bereit zu stellen, das alle notwendigen Werkzeuge für einen Systemstart und Recovery enthielt, Swap zu mounten und dann in /usr das komplette System zu haben.

    Mit heutiger Hardware ist das obsolet, und die Trennung endlich zu killen ist eine gute Idee.

  4. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Der Kaiser! 01.11.11 - 09:43

    > Unix hat traditionell ein wohlstrukturiertes Dateisystem.

    > Mir gefällt die Entwicklung nicht, dies alles zu vermengen.

    > [Es braucht eine] Trennung zwischen Basissystem und Zusatzsoftware

    Was ich mir wünschen würde:

    Alle Konsolen Programme bleiben wo sie sind.

    Alle grafischen Programme wandern nach /opt/<Paket>.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.11 09:57 durch Der Kaiser!.

  5. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Dr. Seltsam 01.11.11 - 10:12

    defaulx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unix hat traditionell ein wohlstrukturiertes Dateisystem. /bin /sbin /lib
    > usw. für grundlegende Utilities und Libraries,

    Was seit initrd eigentliich schon obsolet ist

    > /usr/* für alles vom
    > Basissystem, /usr/local/* für zusätzlich installierte Software. Mir gefällt
    > die Entwicklung nicht, dies alles zu vermengen.

    /usr/local soll nicht aufgelöst werden.

  6. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: rommudoh 01.11.11 - 10:50

    defaulx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unix hat traditionell ein wohlstrukturiertes Dateisystem. /bin /sbin /lib
    > usw. für grundlegende Utilities und Libraries, /usr/* für alles vom
    > Basissystem, /usr/local/* für zusätzlich installierte Software. Mir gefällt
    > die Entwicklung nicht, dies alles zu vermengen. Viel mehr sollte Linux sich
    > zurückbesinnen auf eine Trennung zwischen Basissystem (Kernel und
    > grundlegendes Userland) und Zusatzsoftware, was dann auch im FS räumlich
    > getrennt wird. FreeBSD ist ein gutes Beispiel dafür.


    Linux hat das Problem gar nicht, da es nur ein Kernel ist.

    FreeBSD hingegen ist ein komplettes Betriebssystem.

  7. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Thaodan 01.11.11 - 13:05

    Hier ist mit "Linux" die Linux-Distrubstions gemeint was wohl jeder erkennen kann.

  8. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Hello_World 01.11.11 - 14:51

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich mir wünschen würde:
    >
    > Alle Konsolen Programme bleiben wo sie sind.
    >
    > Alle grafischen Programme wandern nach /opt/.
    Ach. Und wo soll da der Vorteil sein?

  9. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Der Kaiser! 02.11.11 - 02:24

    >> Alle grafischen Programme wandern nach /opt/.

    > Ach. Und wo soll da der Vorteil sein?

    Man kann so ein Programm einfach eintüten und woanders installieren.

    ___

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    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  10. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Hello_World 02.11.11 - 11:55

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann so ein Programm einfach eintüten und woanders installieren.
    Ach. Also wenn man ein Programm nach /opt packt, braucht es auf einmal keine Dependencies mehr oder wie?

  11. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Der Kaiser! 02.11.11 - 16:55

    >> Man kann so ein Programm einfach eintüten und woanders installieren.

    > Braucht es auf einmal keine Dependencies mehr oder wie?

    Doch. Aber auch die lassen sich einfacher eintüten und woanders installieren.

    ___

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    Wirkung und Gegenwirkung.
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    Wie im grossen, so im kleinen.

  12. Re: Alles in einen großen Topf?

    Autor: Hello_World 03.11.11 - 12:39

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch. Aber auch die lassen sich einfacher eintüten und woanders
    > installieren.
    Blödsinn, nur weil ein Programm in /opt statt in /usr liegt, lässt es sich doch nicht leichter "eintüten". Und die ganzen {pre,post}{rm,install}-Scripte kommen auch noch dazu. Und überhaupt, was hat das ganze damit zu tun, ob es sich um ein grafisches Programm handelt oder nicht? Gar nichts.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.11 12:40 durch Hello_World.

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