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Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

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  1. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.15 - 11:21

    Allein schon die Kontakteverwaltung macht Outlook unentbehrlich. Und ich hab schon x Umstiege auf andere Programme hinter mir, ohne Outlook geht es einfach nicht. Der Rest vom MS-Officepaket gammelt halt einfach auf der HD vor sich hin, und ich benutze LibreOffice.

  2. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.15 - 11:31

    Mailbird: Ende vom Werbeblock.

    Da kann man ja gleich im Browser Webmail machen.

    Selten so scheussliche GUI gesehen. Wenn ich ein Programm im Abo nutzen wollte, oder meine Daten bei einem Fremdunternehmen lagern will, würde ich einen Hosted Exchange mieten. Dort bekomme ich Outlook meist dazu, und muss nicht auf Integration von selbstverständlichen Funktionen warten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.15 11:32 durch Wolfgang D..

  3. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: bremse 30.03.15 - 14:55

    gadthrawn schrieb:

    > 1. Unternehmen setzen MS Produkte ein, da diese relativ einfach
    > untereinander integrierbar sind
    > Beispiel: Du möchtest eine Besprechung machen und dazu einen
    > Besprechungsraum und Teilnehmer buchen
    > Outlook und Exchange - problemlos ohne Zusatztools mit Verfügbarkeit der
    > Mitarbeiter.
    > Thunderbird (mal abgesehen dass es nur noch 2 Halbzeitentwickler hat -
    > Mozilla hat die Entwicklung runtergefahren bis gehtnichtmehr) - öhm..
    > erstmal ein kompatibles Backend etwas aufwendiger konfigurieren. Dann noch
    > ein Kalenderplugin nötig. Dann Umwege um Räume oder Fahrzeuge mit drin zu
    > haben. Verfügbarkeit? Wieder basteln und suchen angesagt.

    Schon mal diese Meldung gesehen:
    http://softmaker.de/ofwtb.htm

    Scheint so, dass Thunderbird soo tot dann doch nicht ist.

    Natürlich funktioniert MS-Office in der Gesamtheit recht gut. Allerdings ist man dann, wenn man alles genau darüber löst, recht stark gebunden.

    Das Upgrade einer Komponente heißt oft: Upgrade des Ganzen. - Und das klappt mal eben so auch nicht.

    > 3. Datenaustausch mit anderen - LO krankt immer noch an Formaten

    ??? Wenn ich ODF mit MS-Office oder Softmaker Office realisieren will, klappt das auch eher ... suboptimal. - Das liegt aber eher nicht an LO.

    > 4. Funktionalität: Sicher nutzen 90% nicht mal 10 % der Funktionalität. Nur
    > sind dass fast immer 10 % UNTERSCHIEDLICHE Funktionalität. Ich nutze gerne
    > Pivottabellen in Office - klappt sehr gut. ein Kollege gar nicht, dafür
    > andere Funktionen. Powerpoint ist bei Präsentationen immer noch Mass der
    > Dinge (Presi vor 3 Jahren wenn man hip sein wollte, scheint aber schon
    > wieder out zu sein)

    Ursache und Wirkung sind da nicht immer so ganz klar. In vielen Firmen hat man die Arbeitsweise an MS-Office angepaßt.

    Für uns paßte das schon vor gut 15 Jahren nicht so recht und wir stiegen innerhalb von ca. 2 Jahren recht schmerzlos auf StarOffice um. - Paßte uns besser.

    Wir prüften aber vorweg und immer mal wieder, was wir wirklich brauchen und was wir gar nicht erst wollen.

    Die Raumplanung bspw. machen wir nach Jahren in elektronischer Form wieder am Wideboard mit Magnetschildchen. - Die meisten Termine und Belegungen sind bei uns ohnehin fix. Und die hat dann als PDF oder in Papierform ohnehin jeder.

    > LO und Co. haben eine Riesen-OpenSource-Lobby. Die eben blind OpenSource=
    > gut predigen.

    So blind dann doch nicht. Jubelperser mal ausgenommen. OO/LO haben nicht deswegen recht guten Zuspruch, weil kostenlos und OS. (Wenngleich das nicht unwichtig ist.) Der Hauptgrund dürfte in ODF zu suchen sein. - Nicht ganz unberechtigt, wie ich meine. ;-)

    > Ich persönlich finde OO/LO bescheiden. Zu viel Arbeit ohne ein gutes
    > Resultat zu haben, mit uralten Bedienkonzepten und einiges zu sehr
    > versteckt.

    An "uralten Bedienkonzepten" ist doch erst einmal nichts auszusetzen. Was das "versteckt" angeht: Setze mal einen OO/LO-User an MSO oder SMO. ;-)

    Der findet viele Dinge auch nicht auf Anhieb. Das Meiste erschließt sich aber, wenn man das Grundkonzept einer Office-Suite und des Arbeitens mit Vorlagen verinnerlicht hat.

    Wer nur wild rumklickt und alles per Hand irgendwie formatiert, gerne so mit vielen Leerzeilen und Leerzeichen, braucht im Grunde auch kein "Monsteroffice".

  4. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: elknipso 30.03.15 - 17:15

    Das größte Problem ist, dass die mit Microsoft Office erstellten Dokumente oft anders formatiert dargestellt werden und umgekehrt.
    Und den Ärger möchten sich viele sparen.

  5. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: zu Gast 30.03.15 - 17:38

    Warum findet hier eigentlich die SharePoint Funktionalität in Outlook keine Erwähnung?
    Wir nutzen diese hier für Projektkalender, diverse Kontaktlisten und Kommentare/Diskussionen ....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.15 17:52 durch zu Gast.

  6. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: crazypsycho 30.03.15 - 20:02

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das Glücksrad hätte das 2. K aufgedeckt werden müssen.

    Hätte aber nichts an der Antwort "knorke" und dem wohl eigentlich gemeintem Wort was geändert. Beide haben an der gleichen Stelle das zweite K.

  7. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: bstea 30.03.15 - 20:24

    knorke
    kacke
    --------
    Äh nein.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  8. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: crazypsycho 30.03.15 - 20:44

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > knorke
    > kacke
    > --------
    > Äh nein.

    Äh doch. Das zweite K ist an vorletzter Stelle. Und es wurde mit ... abgekürzt, wodurch die Anzahl der Zeichen davor egal sind.
    k...ke
    kann sowohl für knorke als auch kacke stehen.

  9. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: cubie2 31.03.15 - 02:31

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und sobald ein Symbol anders aussieht
    > oder ein Menüpunkt woanders versteckt ist (und sei es nur in neuer
    > Reihenfolge) baut sich Ablehnung auf. Ist einfach so.

    Dann scheidet MS-Office aus, denn da ändert sich genau das regelmäßig und zum Teil drastisch.
    Weshalb ich sowohl privat als auch im Job Libreoffice benutze.

  10. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: bremse 31.03.15 - 03:00

    cubie2 schrieb:

    > Dann scheidet MS-Office aus, denn da ändert sich genau das regelmäßig und
    > zum Teil drastisch.

    Wobei das weniger ein Problem ist, als vielmehr, dass über die Jahre bei MSO immer mal Programmteile eingeführt und wieder fallengelassen wurden. Blöd, wenn genau auch auf diese Bestandteile gesetzt wurde.

    Diese Liste scheinen viele Leute gar nicht zu kennen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Office#Entfallene_Komponenten

    Ansonsten: Ab und an ein paar anders gestaltete Icons müßten zwar nicht sein, aber man gewöhnt sich schnell dran.

    > Weshalb ich sowohl privat als auch im Job Libreoffice benutze.

    Ok, wenn das als Grund reicht, auch gut.

    Mir ist v.a. wichtig, dass ODF verwendet wird. Und da schwächelt eben auch MSO.

    Ansonsten haben m.E. alle Office-Suiten ihre Berechtigung. - Verbessern kann man alle. Und so lange weiterentwickelt wird ...

    Auch bei OO gab es mal die Idee, das Design grundlegend zu "modernisieren". - Nur die User, die OO verwendeten, wollten das gar nicht so wirklich.
    Leichte Veränderungen werden akzeptiert und zum Teil als positiv empfunden. Aber im Grunde nur so, wie es sinnvoll erscheint.

    Andere Leute werfen immer ein, dass OO/LO "altbacken" aussähen. Ok, sollen sie eben etwas anderes verwenden.
    Letztlich ist die Oberfläche aber funktional auf die Arbeit am Desktop ausgelegt.

    Lustig finde ich die Argumentation, wenn sie von Softmaker Office-Usern kommt. SMO sieht nämlich ähnlich aus. ;-)
    Und auch dort bleibt man erst einmal ganz bewußt bei "altbacken". - Denn auch deren User scheinen genau das mehrheitlich zu bevorzugen.

  11. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Chantalle47 31.03.15 - 08:04

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MS Office ist zudem lediglich Standard, weil Microsoft einerseits dafür
    > sorgt, dass Schulen eine reine Microsoft-Produktshow sind und Unternehmen
    > teilweise aus Trägheit und Gewohnheit bei Microsoft einkaufen, obwohl sie
    > nicht einmal 10 % von LibreOffice einsetzen würden.

    Das ist doch aber nichts schlechtes? :p Schulen verwenden das was zum einen billig, zum anderen gut ist. LO/OO/Co. ist kostenlos, kann aber nix, ergo nimmt man MSO.

    > Die reine Programmleistung hat rein gar nichts mit Microsofts Erfolg zu
    > tun. Gerade Outlook, das sowieso nur als Exchange-Client taugt, ist ein
    > Paradebeispiel für extrem schlechte Software mit hohem Wartungsaufwand,
    > aber dennoch starkem Erfolg.

    Ich hab keine Schimmer wo du Wartungsaufwand siehst bei MS Zeug, klar wenn Patchday ist kann es zu Aussetzern kommen, aber im Normalfall irrelevant.

    Wir haben einige Exchange bzw. OpenSource Derivate draußen, die mit Exchange meckern nicht weil es seit plusminus 5 Jahren einfach läuft, die mit Open Source Lösungen wie Zarafa, Open Exchange und Co. sind quasi täglich auf der Türmatte.

    > Eben, es ist reine Trägheit. Viele Menschen sind mit der Bedienung eines
    > Rechner auch bereits völlig überfordert. Eine Umschulung kostet zudem mehr
    > als die Lizenzen. Nur stellt sich die Frage ob man sich derart abhängig von
    > einer Plattform und einer Office-Suite eines einzelnen Herstellers machen
    > sollte.

    Ist es so schlimm "abhängig" zu sein wenn etwas einfach funktioniert? Ohne Gefrickel.

    > Man müsste aber erstmal in Schulen und Unis anfangen allgemein auszubilden
    > und keine Produktschulung zu machen. Etwas weniger Korruption wäre auch
    > nicht schlecht, vor allem bei öffentlichen Ausschreibungen die nur
    > pro-Forma durchgeführt werden. Das Problem bei Libre Office ist leider,
    > dass sie weder eine Lobby haben, noch Verantwortliche schmieren.

    Zudem kommt noch dazu das sie nicht mit den Features Punkten können. Und grade im Ausschreibungssektor gewinnt oft eine Open Source Lösung, grad an Schulen ist das sehr sehr verbreitet das zumindest im BackEnd ein Linux läuft. Und auch an den Desktops setzt es sich schon durch an Schulen, zumindest in BaWü ist hier ein kleiner Trend zu merken.

  12. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Chantalle47 31.03.15 - 08:08

    Oldschooler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann frag mal die Leute, ob sie freiwillig Outlook benutzen. So gut wie
    > keiner kauft sich Office wegen Outlook, das ist nur die Seuche die
    > mitinstalliert wird!

    Also ein Großteil unserer Kunden benutzen Office wegen Outlook. Viele verwenden z.B Open Source Groupwares mit OL Unterstützung. Die GW stellt den Support für OL ein, die Leute schießen die GW ab und nehmen Exchange. Punkt.

    Und wir reden hier nicht von 5 Postfächern, sondern von 100 bis 2500 Postfächern. Die sagen halt "ohne OL Support, mit mir nicht".

  13. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.15 - 10:33

    Chantalle47 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist doch aber nichts schlechtes? :p Schulen verwenden das was zum einen
    > billig, zum anderen gut ist. LO/OO/Co. ist kostenlos, kann aber nix, ergo
    > nimmt man MSO.
    Man nimmt Microsoft, weil es von den Aposteln wie Drogen an potentielle Süchtige verteilt wird. Merke, erst anfixen, dann abkassieren. Der Katzenjammer kommt später.

    > Ist es so schlimm "abhängig" zu sein wenn etwas einfach funktioniert? Ohne
    > Gefrickel.
    Wer blind den eigenen Betriebserfolg an nur ein einziges fremdes Unternehmen koppelt, hat schon verloren. Das fängt bei Konkurrenzlosigkeit schon da an, dass Lizenzgebühren ungestraft erhöht werden können, und hört mit fehlenden Datenexportmöglichkeiten noch lange nicht auf.

    Es fehlt schlicht ein Ersatz für Outlook, der nicht im Browser (auch neumodisch Webapp genannt) läuft, sondern lokal. Aber da sehe ich auch keine Änderung in nächster Zeit, auch wenn die Ankündigung von Softmaker bezüglich Thunderbird Hoffnung macht.

  14. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Chantalle47 31.03.15 - 10:48

    Wolfgang D. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer blind den eigenen Betriebserfolg an nur ein einziges fremdes
    > Unternehmen koppelt, hat schon verloren. Das fängt bei Konkurrenzlosigkeit
    > schon da an, dass Lizenzgebühren ungestraft erhöht werden können, und hört
    > mit fehlenden Datenexportmöglichkeiten noch lange nicht auf.

    "Wer blind den eigenen Betriebserfolg an zig tausende Privatleute/Organisationen koppelt, hat schon verloren."

    Na? Fällt dir was auf? Open Source schön und gut, es ist aber nicht Standard und man kommt im Business nicht lange damit durch, auf Grund von Inkompatibilitäten, fehlenden Standards, usw.

    > Es fehlt schlicht ein Ersatz für Outlook, der nicht im Browser (auch
    > neumodisch Webapp genannt) läuft, sondern lokal. Aber da sehe ich auch
    > keine Änderung in nächster Zeit, auch wenn die Ankündigung von Softmaker
    > bezüglich Thunderbird Hoffnung macht.

    Exakt. OL = Konkurenzlos. Punkt.

  15. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.15 - 12:21

    Die alte Diskussion, ob die breite Opensource Basis verlässlicher ist als ein einzelnes Unternehmen mit verschlossenen Quellen, können wir uns an dieser Stelle schenken. Das ist typisches MS-FUD. Thunderbird kann man selber weiterentwickeln, wenn man Ressourcen bereitstellt, Outlook nicht.

    Die sollten sich dann mal Gedanken machen, warum man sogar gruselige Webapps auf sich nimmt, nur um dem Microsoft-Monopol - es ist nämlich kein Standard - zu entkommen.

  16. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 31.03.15 - 12:49

    Chantalle47 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wer blind den eigenen Betriebserfolg an zig tausende
    > Privatleute/Organisationen koppelt, hat schon verloren."
    >
    > Na? Fällt dir was auf?

    Mir fällt hauptsächlich auf, das du einfach den Wortlaut umgestellt, aber nicht den Sachverhalt adaptiert hast.

    Strapazieren wir doch mal die Wahrscheinlichkeiten und nehmen wir an, dass sämtliche zigtausend Beteiligte zeitgleich aus dem Projekt aussteigen und/oder die Lizenzierung zu Ungunsten des Anwenders ändern. Eher friert zwar die Hölle zu oder Die Linke wird alleinige Regierungspartei in Bayern, aber nehmen wir es trotzdem mal an ... Dann hat man immer noch den Stand, mit dem man zuletzt gearbeitet hat unter einer Lizenz, mit der jede halbwegs begabte Programmierklitsche den Code soweit anpassen kann, dass die Funktionalität weiterhin gewährleistet bleibt.

    Keine Lizenzgebühren für die Umrüstung. Keine Gebühren für weiterlaufenden Support obsoleter Versionen. Keine Preiserhöhungen, keine Nutzungsbeschränkungen. Et in terra pax.

    > Open Source schön und gut, es ist aber nicht
    > Standard und man kommt im Business nicht lange
    > damit durch, auf Grund von Inkompatibilitäten,
    > fehlenden Standards, usw.

    Bin ich der Einzige, für den es nach einem klassischen Zirkelschluss klingt, wenn der fehlende Standard mit fehlenden Standards begründet wird? :-P

    Standard ist, was dazu gemacht wird. Wenn ein Top-100-Unternehmen auf Open Source setzt, zieht sich das bis zum letzten Subunternehmer des kleinsten Subunternehmens durch und selbst die outgesourcte Reinigungskraft macht bzw. empfängt den Putzplan als Calc- und nicht als Excel-Dokument.

    Das Glück der frühen Geburt macht MSO nicht zum Maß aller Dinge. Wenn von zwei Pferden eins zuerst losläuft und von mehr Leuten geritten wird, ist es nicht das beste Pferd. Sicherlich müssen die meisten Office Suiten noch ordentlich aufholen, aber du und Andere tun gerade so, als wäre das entweder technisch nicht möglich oder das Gegenteil gottgewollt und somit bereits der bloße Versuch Ketzerei. ;-)

  17. Re: Ohne Outlook-Ersatz wird das weder bei Libre noch bei OO was.

    Autor: bstea 31.03.15 - 13:38

    Standards gibts viele, nur wenn's keiner nutzt ist dessen Bedeutung gering. MSO ist ein Defacto-Standard, es gibt genug Gründe warum sich offene nicht durchsetzen. Das fängt schon damit an, dass selbst in der OSS-Szene nicht alle auf den aktuellen Stand der freien Standards setzen.
    Und zu Top-100, welche dieser Unternehmen setzt denn da nicht Linux oder Open Source ein? Fakt ist, weder die Programme noch die Standards bieten einen Mehrwert, sogar das Gegenteil es erzeugt überall noch Kosten. Das mag in kleinen Gruppen oder im ständigen Im- & Exporten funktionieren im Großen geht das nicht.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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