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Die Manpower könnte man woanders sich besser gebrauchen....

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  1. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Wander 05.09.11 - 19:34

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sondern lieber das macht was sie will? Und wenn das eben gerade ein Windows
    > Port ist?
    >
    > Du hast Open Source nicht verstanden.

    Was hat OpenSource denn damit zu tun wie ein Projekt geleitet wird? Ich kann mir auch nicht einfach den Sourcecode von Firefox schnappen, nen schicken Furz-Sound auf jeden Button-Klick legen und es unter Mozillas Namen veröffentlichen, und das obwohl Firefox Open Source ist. Genauso muss man unterscheiden was irgendwelche Hobbyprogrammierer in ihrer Freizeit unternehmen und was jemand im Namen von z.B. KDE unternimmt. Wenn jemand in seiner Freizeit KDE auf Windows portiert soll mir das recht sein. Aber wenn KDE sich ein solches, in meinen Augen dämliches Ziel, setzt, dann muss ich mich schon fragen WARUM?

  2. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Schiwi 05.09.11 - 19:36

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir auch nicht einfach den Sourcecode von Firefox schnappen, nen
    > schicken Furz-Sound auf jeden Button-Klick legen und es unter Mozillas
    > Namen veröffentlichen, und das obwohl Firefox Open Source ist.

    Doch klar kannst du, allerdings darfst du den Namen von Firefox nicht nutzen da er geschützt ist

  3. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Wander 05.09.11 - 19:41

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wander schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann mir auch nicht einfach den Sourcecode von Firefox schnappen,
    > nen
    > > schicken Furz-Sound auf jeden Button-Klick legen und es unter Mozillas
    > > Namen veröffentlichen, und das obwohl Firefox Open Source ist.
    >
    > Doch klar kannst du, allerdings darfst du den Namen von Firefox nicht
    > nutzen da er geschützt ist

    Genau darauf wollte ich hinaus ;) Das Einpflegen meines Codes in den offiziellen von Mozilla.

  4. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Schiwi 05.09.11 - 20:02

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schiwi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wander schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich kann mir auch nicht einfach den Sourcecode von Firefox schnappen,
    > > nen
    > > > schicken Furz-Sound auf jeden Button-Klick legen und es unter Mozillas
    > > > Namen veröffentlichen, und das obwohl Firefox Open Source ist.
    > >
    > > Doch klar kannst du, allerdings darfst du den Namen von Firefox nicht
    > > nutzen da er geschützt ist
    >
    > Genau darauf wollte ich hinaus ;) Das Einpflegen meines Codes in den
    > offiziellen von Mozilla.


    oh man, ist echt kompliziert mit dir...
    Natürlich müsstest du dazu in die Mozilla Gruppe aufgenommen werden... Wenn du Firefox allerdings auf eigene Faust auf nen Amiga portieren willst, wie es mit den KDE Progs auf Win geschehen ist, kannst du das gerne tun. Auch ohne Programmierer für Mozilla zu sein

  5. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Wander 05.09.11 - 20:11

    @ArnyNomus:

    Beim Kernel ist es doch aber auch so, dass Features verworfen bzw. erst gar nicht zugelassen werden, wenn sie z.B. dem Herrn Torvalds nicht passen. Willst du mir wirklich erzählen, dass KDE einfach nur ein unkoordinierter Haufen von Programmieren ist, der keinerlei Ziel verfolgt und von jeglicher Disziplin/Verantwortung befreit ist? Welchen Sinn hat dann ein Verein wie KDE, wenn sowieso jeder machen kann was er will?

    Nur mal so wie ich es für richtig halten würde: Man gründet einen Verein oder eine Gemeinschaft mit einem klaren Ziel. Zum Beispiel den "besten" Desktop auf Unix-Rechnern zu entwickeln. Alle Schritte die man dann auf dem langen Weg dorthin verfolgt, sollte diesem Ziel dienlich sein. Leute die dieses Ziel anscheinend nicht verfolgen bzw. damit nicht einverstanden sind, werden erst gar nicht aufgenommen. Bei Entscheidungen kann entweder ein Vorstand gewählt werden, der alles absegnen muss, oder aber es wird schlicht im Kollektiv darüber, ganz demokratisch, abgestimmt.

    So ungefähr habe ich mir auch die Struktur von KDE vorgestellt. Natürlich können noch Dritte zum Code beitragen, allerdings nur mit Absegnung vom Team. Und darauf bezieht sich dann auch meine Kritik (Mit welcher Begründung entwickelt KDE einen Windows-Port?).

  6. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Wander 05.09.11 - 20:15

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > oh man, ist echt kompliziert mit dir...
    > Natürlich müsstest du dazu in die Mozilla Gruppe aufgenommen werden... Wenn
    > du Firefox allerdings auf eigene Faust auf nen Amiga portieren willst, wie
    > es mit den KDE Progs auf Win geschehen ist, kannst du das gerne tun. Auch
    > ohne Programmierer für Mozilla zu sein

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dieser KDE-Port nicht auf eigene Faust, sondern im Namen von KDE entstanden. Also muss nach meinem Verständnis innerhalb der KDE-Gemeinschaft irgendwann der Entschluss gefallen sein, dass ein Windows-Port sinnvoll wäre. Und diesen Schritt verstehe ich nicht.

    Edit: Zitate gelöscht



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.09.11 20:16 durch Wander.

  7. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Schiwi 05.09.11 - 20:33

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dieser KDE-Port nicht auf eigene
    > Faust, sondern im Namen von KDE entstanden. Also muss nach meinem
    > Verständnis innerhalb der KDE-Gemeinschaft irgendwann der Entschluss
    > gefallen sein, dass ein Windows-Port sinnvoll wäre. Und diesen Schritt
    > verstehe ich nicht.

    Ob es nun auf eigene Faust und mit Duldung/Zustimmung geschehen ist, oder ob der Antrieb vom Projekt (Jemand der etwas Zeit übrig hatte) selbst kam ist doch völlig egal

    > Beim Kernel ist es doch aber auch so, dass Features verworfen bzw. erst gar nicht zugelassen werden, wenn sie z.B. dem Herrn Torvalds nicht passen.

    Dann mach doch nen Fork und werde selber Kernelmaintainer.

    > (Mit welcher Begründung entwickelt KDE einen Windows-Port?)

    Um KDE Programme wie Email, Chat oder Dateimanager etc. auch in Windows nutzen zu können

    Ich hoffe für dich du verstehst es irgendwann

  8. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: BLi8819 05.09.11 - 20:34

    Ich bin zwar nicht in der Materie drin, aber...

    Was verstehst du daran nicht?
    Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe ist es doch so:
    Da gab es eben Leute, die dass vll. selbst nutzen wollten und das dann vorgeschlagen haben, oder gleich angefangen. Warum sollte "KDE" nun sagen: Nenene, macht mal lieber das und das!, wenn diese Leute das gar nicht wollen?
    KDE ist keine Firma, wo ein Boss oben die Manpower einteilt, sondern die Manpower kommt zu KDE und entweder wird diese angenommen oder nicht.

  9. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Wander 05.09.11 - 20:50

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin zwar nicht in der Materie drin, aber...
    >
    > Was verstehst du daran nicht?
    > Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe ist es doch so:
    > Da gab es eben Leute, die dass vll. selbst nutzen wollten und das dann
    > vorgeschlagen haben, oder gleich angefangen. Warum sollte "KDE" nun sagen:
    > Nenene, macht mal lieber das und das!, wenn diese Leute das gar nicht
    > wollen?

    Weil es dem Ziel von KDE nicht dienlich ist?

    > KDE ist keine Firma, wo ein Boss oben die Manpower einteilt, sondern die
    > Manpower kommt zu KDE und entweder wird diese angenommen oder nicht.

    Genau, und man sollte diese auch Ablehnen wenn diese nicht benötigt wird bzw. nicht zum Ziel beiträgt. Ist ja nicht so, dass so ein Windows-Port kostenlos für die KDE-Gemeinschaft ist (Server-, Traffic-Kosten, Entwicklerlöhne?). Man hat ja z.B. auch eine gewisse moralische Verpflichtung seiner Spender gegenüber.

  10. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Schiwi 05.09.11 - 20:56

    Man kann es vielleicht ablehnen, aber verhindern kann man es nicht.
    In dem Fall kann man es auch gleich annehmen

  11. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Dorsai! 05.09.11 - 21:11

    Wieso ist es das nicht? Der Code Zweig ist vollkommen separat, die Entwickler machen das in ihrer Freizeit. Der einzige echte Schaden der dem KDE Projekt dabei entsteht ist der Webspace und der Traffic (der ja gleich Null wäre würde es keiner Nutzen).

    Dagegen steht die Möglichkeit lieb gewonnene KDE Anwendungen (Amarok, Kmail, Dolphin) auch unter Windows zu nutzen, das bereits laufende Interface, falls man sich mal richtig ernsthaft einem Port widmen will.

    Es ist also ein reines win/win Geschäft für KDE, mal vom Webspace abgesehen.

    Was anderes wäre jetzt wenn Entwickler daher kommt und einen KDE komplett umschreiben wollen würde. So etwas würde vermutlich der Einzug in das Git Hauptrepo verweigert weil es dem geplanten Weg des Projektes entgegen steht.

    So funktioniert eben Open Source, ob dir das gefällt oder nicht.

    Edit: Etwas Hintergrund + ein wenig Spekulation:
    Die bezahlten KDE Entwickler sind bisher hauptsächlich QT/Trolltech/Nokia Entwickler. im Interesse von Trolltech liegt es ein plattformunabhängiges GUI Toolkit zu entwickeln. Es bauen ja auch schon viele komerzielle Projekte darauf aus. KDE war bisher immer eine Art Testumgebung für QT das die Features mehr oder weniger voll ausreizt. Alleine darum macht es für Trolltech Sinn KDE auf Windows kompilieren zu lassen.

    Ob tatsächlich Trolltech Entwickler an dem Windows Port beteiligt sind weiß ich nicht, wenn ja, hast du hier einen Grund, wenn nicht, dann fällt dein "Bezahlungs Argument" weg.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.09.11 21:17 durch Dorsai!.

  12. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: taudorinon 05.09.11 - 21:18

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es dem Ziel von KDE nicht dienlich ist?

    Das scheint KDE ja schon entschieden zu haben. Und da sie eine Win-Version veröffentlichen wird es dem Projekt wohl doch dienlich sein.

    > Genau, und man sollte diese auch Ablehnen wenn diese nicht benötigt wird
    > bzw. nicht zum Ziel beiträgt.

    Warum sollte KDE freiwillige Entwickler ablehnen, die sich einem ganzen Projekt widmen?

    > Ist ja nicht so, dass so ein Windows-Port
    > kostenlos für die KDE-Gemeinschaft ist (Server-, Traffic-Kosten,
    > Entwicklerlöhne?).

    Ich weiß ja nicht wie viel Kosten jetzt der Windows-Port verursacht aber ich kann mir kaum vorstellen das es sich durchaus im Rahmen hält.

    > Man hat ja z.B. auch eine gewisse moralische
    > Verpflichtung seiner Spender gegenüber.

    Der Spender kann sich ja über die vorher über die Aktivitäten von KDE informieren. Die arbeiten ja nicht im stillen Kämmerchen. In der Regel gibt es auch viele Informationen über die einzelnen Projekte. Und ich bin mir sicher das ein Windows-Port auch für die Linux- und BSD-Varianten Verbesserungen bringen kann.

  13. Re: Die Manpower könnte man woanders sich besser gebrauchen....

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 05.09.11 - 21:31

    Wander schrieb:
    ---------------------------
    > Und KDE kann natürlich mit zahlreichen Anwenderstudien, Umfragen und
    > Statistiken belegen, dass es einen derartigen Markt gibt und es
    > demenstrechend lohnenswert ist 16 Entwickler dafür abzustellen.

    Ich weiß jetzt nicht, wo Du die Zahl 16 her hast, aber als Community-Projekt stellt KDE niemanden ab. Das solltest Du eigentlich wissen, schließlich haste Dich vorher noch darüber beschwert.
    Diejenigen, die im WinKDE-Team sind, machen das größtenteils freiwillig. Aber es gibt tatsächlich Mitglieder, die das nicht freiwillig machen. Die werden dafür nämlich von Firmen wie Kolab Systems bezahlt und dafür abgestellt!
    Kolab Systems macht nämlich Geld damit, Kontact-Portierungen für Windows und Mac zu verkaufen und deswegen müssen auch die zugrunde liegenden Frameworks auf Mac OS X und Windows laufen: http://kolabsys.com/index.php/solutions/110#clients
    Also ja, es gibt auch einen Markt dafür. Würde es den nicht geben, wäre Kolab seit Jahren Pleite.

    > Ich
    > bezweifle stark, dass die verschwendete Manpower, die dieses Projekt bis
    > jetzt gekostet hat und noch kosten wird, je auch nur annähernd wieder
    > zurück ins Projekt fließen wird.
    Das kostet KDE gar nichts. Kein Entwickler wird von KDE bezahlt.

    > Jemand der z.B. einen alternativen
    > Dateibrowser unter Windows sucht, wird garantiert nicht die halbe
    > KDE-Umgebung installieren nur um Dolphin zu verwenden.
    Ich glaube kaum, dass Dolphin der Hauptgrund sein dürfte, das unter Windows zu installieren. Kontact und Calligra erscheinen wahrscheinlicher, vor allem wenn man berücksichtigt, dass Calligra selbst mit Abhängigkeiten immer noch kleiner ist als eine vollständige OpenOffice-Installation samt Java.


    > Siehe meine Stellungnahme dazu weiter oben. Mag sein, dass ich in dieser
    > Hinsicht ein bisschen naiv bin, aber ich kann mir beim besten Willen nicht
    > vorstellen warum jemand z.B. Okular oder Amarok unter Windows betreiben
    > möchte inkl. aller Nachteile gegenüber nativen Windows-Anwendungen und
    > trotz der zahlreichen, mindestens gleichwertigen Alternativen.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, weshalb man Okular unter Windows nutzen will, schließlich ist Okular der beste Dokumenten-Betrachter überhaupt und ganz nebenbei auch noch sicherer als der Adobe Reader.

    > Projekte werden am User vorbei entwickelt (Amarok, KDE-Windows?, Gnome3?).
    Amarok ist sehr beliebt. (Auch wenn ich Juk lieber mag.)
    WinKDE hat, wie bereits geschrieben, zumindest einen Markt, der lukrativ genug ist.
    GNOME 3 hat mit dem Thema hier nichts zu tun.

    > Entscheidungen werden ständig über den Haufen geworfen (upstart,
    > systemd...).

    Beide haben mit dem Thema nichts zu tun.

    > Interessant, davon habe ich noch nie gehört. Warum gerade Kontact?
    Weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht. Wenn ich schätzen müsste, dann die flexiblere Architektur. Aber frag selber nach: http://kolabsys.com/

  14. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: taudorinon 05.09.11 - 21:33

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ArnyNomus:
    >
    > Beim Kernel ist es doch aber auch so, dass Features verworfen bzw. erst gar
    > nicht zugelassen werden, wenn sie z.B. dem Herrn Torvalds nicht passen.
    > Willst du mir wirklich erzählen, dass KDE einfach nur ein unkoordinierter
    > Haufen von Programmieren ist, der keinerlei Ziel verfolgt und von jeglicher
    > Disziplin/Verantwortung befreit ist? Welchen Sinn hat dann ein Verein wie
    > KDE, wenn sowieso jeder machen kann was er will?
    >
    > Nur mal so wie ich es für richtig halten würde: Man gründet einen Verein
    > oder eine Gemeinschaft mit einem klaren Ziel. Zum Beispiel den "besten"
    > Desktop auf Unix-Rechnern zu entwickeln. Alle Schritte die man dann auf dem
    > langen Weg dorthin verfolgt, sollte diesem Ziel dienlich sein. Leute die
    > dieses Ziel anscheinend nicht verfolgen bzw. damit nicht einverstanden
    > sind, werden erst gar nicht aufgenommen. Bei Entscheidungen kann entweder
    > ein Vorstand gewählt werden, der alles absegnen muss, oder aber es wird
    > schlicht im Kollektiv darüber, ganz demokratisch, abgestimmt.

    Und wer sagt dir das es nicht so gelaufen ist und die Kernentwickler demokratisch abgestimmt haben das ein Windows-Port dem Ziel des Projektes, platformübergreifenden Software zu entwickeln, dienlich ist.
    Zudem kann man sich durch zu viel blocken auch engagierte Entwickler vergraulen. Warum sollte man sein Programm nicht erweitern wenn sich die Möglichkeit ergibt.

    > So ungefähr habe ich mir auch die Struktur von KDE vorgestellt. Natürlich
    > können noch Dritte zum Code beitragen, allerdings nur mit Absegnung vom
    > Team. Und darauf bezieht sich dann auch meine Kritik (Mit welcher
    > Begründung entwickelt KDE einen Windows-Port?).

    Ohne Absegnung vom Team würde der Windows-Port überhaupt nicht direkt von KDE vertrieben werden. Also wird auch das KDE-Projekt dem ganzen positiv gegenüberstehen und seinen Namen sowie die Logos dafür freigeben. Das wir auch der Grund sein warum die Projektseite auf der KDE-Domain zugänglich ist. Und hier erläutert das Team warum es den Port gibt.

    http://techbase.kde.org/Projects/KDE_on_Windows/FAQ#Reasons_for_KDE_on_Windows

    Ich hoffe du findest hier deine Antworten

  15. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 05.09.11 - 21:35

    Wander schrieb:
    -----------------------------
    > > Nenene, macht mal lieber das und das!, wenn diese Leute das gar nicht
    > > wollen?
    >
    > Weil es dem Ziel von KDE nicht dienlich ist?

    Du weißt doch gar nicht um die Ziele von KDE.
    KDE hat jedenfalls keinen Nachteil davon, dass Programmierer aus dem Windows-Lager bei KDE mithelfen. Um die Portierung muss sich keiner aus dem Linux-Lager kümmern und der eine oder andere Bugfix aus dem Windows-Lager hilft allen Ports.

  16. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 05.09.11 - 21:42

    Wander schrieb:
    ---------
    > Beim Kernel ist es doch aber auch so, dass Features verworfen bzw. erst gar
    > nicht zugelassen werden, wenn sie z.B. dem Herrn Torvalds nicht passen.
    > Willst du mir wirklich erzählen, dass KDE einfach nur ein unkoordinierter
    > Haufen von Programmieren ist, der keinerlei Ziel verfolgt und von jeglicher
    > Disziplin/Verantwortung befreit ist? Welchen Sinn hat dann ein Verein wie
    > KDE, wenn sowieso jeder machen kann was er will?

    Klingt wie die Aussagen eines Faschisten, der Demokratie schlechtmachen will.
    Du solltest mal von Deinem Diktatur-Trip runterkommen und das hiesige Grundgesetz lesen. Da steht so in etwa drin, wie Demokratie geht. Auch KDE ist demokratisch organisiert.
    Ziele werden von den aktiven Entwicklern ausdiskutiert und dann verfolgt. Und wenn sich zwei Visionen in die Quere kommen, kommt man entweder zu einer Übereinkunft zu einem gemeinsamen Ziel oder die beiden Entwickler erstellen halt unterschiedliche Projekte unter'm KDE-Dach.

    Biste eigentlich wirklich so ahnungslos oder ein Troll?

  17. Re: Und was wenn die Manpower sich nicht gebrauchen lassen will...

    Autor: Wander 05.09.11 - 22:20

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wander schrieb:
    > -----------------------------
    > > > Nenene, macht mal lieber das und das!, wenn diese Leute das gar nicht
    > > > wollen?
    > >
    > > Weil es dem Ziel von KDE nicht dienlich ist?
    >
    > Du weißt doch gar nicht um die Ziele von KDE.
    > KDE hat jedenfalls keinen Nachteil davon, dass Programmierer aus dem
    > Windows-Lager bei KDE mithelfen. Um die Portierung muss sich keiner aus dem
    > Linux-Lager kümmern und der eine oder andere Bugfix aus dem Windows-Lager
    > hilft allen Ports.

    Offiziele KDE-Homepage:

    "Das KDE-Projekt versucht, eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche für UNIX-basierte Rechner bereit zu stellen, ähnlich den Arbeitsumgebungen, die man unter MacOS oder Microsoft Windows vorfindet. Wir glauben, dass das UNIX-Betriebssystem zu den technisch ausgereiftesten Betriebssystemen gehört, die es heute gibt. In der Tat ist UNIX schon seit Jahren die unbestritten erste Wahl von IT-Experten auf der ganzen Welt. "

    Wie da ein Windows-Port hilfreich sein soll erschließt sich mir nicht wirklich.

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wander schrieb:
    > ---------
    > > Beim Kernel ist es doch aber auch so, dass Features verworfen bzw. erst
    > gar
    > > nicht zugelassen werden, wenn sie z.B. dem Herrn Torvalds nicht passen.
    > > Willst du mir wirklich erzählen, dass KDE einfach nur ein
    > unkoordinierter
    > > Haufen von Programmieren ist, der keinerlei Ziel verfolgt und von
    > jeglicher
    > > Disziplin/Verantwortung befreit ist? Welchen Sinn hat dann ein Verein
    > wie
    > > KDE, wenn sowieso jeder machen kann was er will?
    >
    > Klingt wie die Aussagen eines Faschisten, der Demokratie schlechtmachen
    > will.
    > Du solltest mal von Deinem Diktatur-Trip runterkommen und das hiesige
    > Grundgesetz lesen. Da steht so in etwa drin, wie Demokratie geht. Auch KDE
    > ist demokratisch organisiert.
    > Ziele werden von den aktiven Entwicklern ausdiskutiert und dann verfolgt.
    > Und wenn sich zwei Visionen in die Quere kommen, kommt man entweder zu
    > einer Übereinkunft zu einem gemeinsamen Ziel oder die beiden Entwickler
    > erstellen halt unterschiedliche Projekte unter'm KDE-Dach.
    >
    > Biste eigentlich wirklich so ahnungslos oder ein Troll?

    Du solltest lieber einmal dein Textverständnis trainieren und meine Posts auch lesen anstatt mir zu unterstellen, dass ich keine Ahnung von Demokratie habe und ein potentieller Faschist bin. Woraus schließt du denn z.B., dass ich auf einem "Diktatur-Trip" bin? Weil ich erwähnt habe, dass Herr Torvalds über den Kernel-Code bestimmt? Oder das ich den Sinn eines anarchistischen Vereins nicht verstehe, weil er sich damit eigentlich selbst obsolet macht?

  18. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 05.09.11 - 22:51

    [gelöscht]

  19. Re: Die Manpower könnte man woanders sich besser gebrauchen....

    Autor: Schiwi 05.09.11 - 23:08

    burzum schrieb:
    -----------------------------------------------------------------------------
    > ich will Fisch

    Ach burzum, da bist du ja wieder

  20. Re: Die Manpower könnte man woanders sich besser gebrauchen....

    Autor: Schiwi 05.09.11 - 23:32

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnvoller wäre es mal ein paar Hundert Distris einzustampfen. Jede Distri
    > verschlingt sicher im das Zigfache mehr Manpower durch die Infrastruktur
    > und dadurch das jede Distri ihre eigenen Päckhen packen muß. Einfach
    > Schwachsinnig aber hey, Vielfalt ist sooo cool! :P

    Man bin ich froh das burzum nicht in der Automobilindustrie arbeitet, wir hätten sonst wohl nur ein einziges Modell fur alle Bereiche.
    Denn stell dir vor, jeder macht dort sein eigenes Ding, die Autos unterscheiden sich alle, sogar innerhalb einer Firma!
    Schalter sind mal hier, mal da, Gangschaltung ist auch nicht immer gleich, einige gehen sogar so weit die Handbremse mit dem Fuß zu betätigen!
    es soll sogar Wagen geben, die schneller sind als andere, die klingen sogar anders, ANARCHIE!

    burzum nutzt nur einen Wagen, einen Rennwagen. Aus der Formel1. Damit fährt er dann Rallye, denn Rennen ist Rennen und Rennwagen ist Rennwagen.
    Wer braucht schon Vielfalt

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