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Wozu braucht man BeOS/Haiku?

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  1. Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Yes!Yes!Yes! 26.08.14 - 08:11

    Letztlich ist es doch bestenfalls Spielerei in derselben Liga wie reactOS oder eComStation.

    Wenn dann auch noch ein Kernel eines wirklich relevanten Systems eingesetzt wird, wird der Kram doch endgültig unsinnig.

  2. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: bstea 26.08.14 - 11:12

    Mit der gleichen Argumentation könnte man auch die Nutzung von Linux kritisieren, weil OSX und Windows einen viel besseren Job machen.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  3. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Tyler Durden 26.08.14 - 13:14

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der gleichen Argumentation

    Halten wir doch einfach mal fest:
    Du kannst die relativ einfache Frage nicht beantworten!
    Kein Stück! Gar nicht! Null! Nada!

    > könnte man auch die Nutzung von Linux kritisieren,

    Linux hat einen eigenen Kernel, auf den es ankommt!
    Bei Beos scheint es ja egal zu sein, ob man den eigenen Kernel oder den von Linux nimmt.
    Damit sind Zweifel an der Existenzberechtigung IMHO angebracht.

    > weil OSX und Windows einen viel besseren Job machen.

    1.die gibts beide nicht frei
    2. die machen (z.b. auf Tablets) keinen besseren Job

    Du hast nicht nur die eigentliche Frage nicht beantworten können, sondern stattdessen auch noch Unsinn geschrieben.

    TD

  4. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: 486dx4-160 26.08.14 - 13:49

    Wozu braucht man einen Porsche? Oder eine Modelleisenbahn? Oder einen Fußballverein?

  5. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: bstea 26.08.14 - 13:55

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bstea schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit der gleichen Argumentation
    >
    > Halten wir doch einfach mal fest:
    > Du kannst die relativ einfache Frage nicht beantworten!
    > Kein Stück! Gar nicht! Null! Nada!
    >
    Du bist offensichtlich nicht mal in der Lage eine Frage zu erkennen! Worauf hätte ich denn Antworten sollen?
    > > könnte man auch die Nutzung von Linux kritisieren,
    >
    > Linux hat einen eigenen Kernel, auf den es ankommt!
    > Bei Beos scheint es ja egal zu sein, ob man den eigenen Kernel oder den von
    > Linux nimmt.
    > Damit sind Zweifel an der Existenzberechtigung IMHO angebracht.
    >
    Haiku hat auch einen eigenen Kernel und der funktioniert, kennt Audio, Netzwerk, Grafik. Nur weil ein Entwickler meint, seine Lösung würde vieles überflüssig machen, was nicht nur ich stark bezweifle, ist der Kerneltausch kein Fortschritt. Die Entwickler die dran arbeiten wollen mehrheitlich kein Linux, BSD sondern ihr Haiku.
    > > weil OSX und Windows einen viel besseren Job machen.
    >
    > 1.die gibts beide nicht frei
    > 2. die machen (z.b. auf Tablets) keinen besseren Job
    >
    Linux ist dafür auf dem Desktop eine Zumutung. Warum stellen die Entwickler nicht ihre Arbeit komplett ein und machen ihre Oberbau Windows-kompatibel?
    > Du hast nicht nur die eigentliche Frage nicht beantworten können, sondern
    > stattdessen auch noch Unsinn geschrieben.
    >
    > TD
    Jemand der nicht in der Lage ist, auf das geschriebene einzugehen, ja nicht mal Fragen erkennen kann, ein Dauergast auf der Trollwiese ist, brauch ich nicht weiter zu diskutieren.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  6. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Tyler Durden 26.08.14 - 14:17

    Die Frage "Wozu braucht man BeOS" scheint ja wirklich nicht einfach zu beantworten zu sein.
    Jedenfalls hab ich bisher noch keine Antwort gelesen.

    TD

  7. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Tyler Durden 26.08.14 - 14:22

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tyler Durden schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > bstea schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Mit der gleichen Argumentation
    > >
    > > Halten wir doch einfach mal fest:
    > > Du kannst die relativ einfache Frage nicht beantworten!
    > > Kein Stück! Gar nicht! Null! Nada!
    > >
    > Du bist offensichtlich nicht mal in der Lage eine Frage zu erkennen! Worauf
    > hätte ich denn Antworten sollen?

    Du hättest nur bis zum Betreff kucken müssen.
    Jetzt sag nicht dass das zu schwer war.

    > > > könnte man auch die Nutzung von Linux kritisieren,
    > >
    > > Linux hat einen eigenen Kernel, auf den es ankommt!
    > > Bei Beos scheint es ja egal zu sein, ob man den eigenen Kernel oder den
    > von
    > > Linux nimmt.
    > > Damit sind Zweifel an der Existenzberechtigung IMHO angebracht.
    > >
    > Haiku hat auch einen eigenen Kernel und der funktioniert, kennt Audio,
    > Netzwerk, Grafik. Nur weil ein Entwickler meint, seine Lösung würde vieles
    > überflüssig machen, was nicht nur ich stark bezweifle, ist der Kerneltausch
    > kein Fortschritt.


    > Die Entwickler die dran arbeiten wollen mehrheitlich kein
    > Linux, BSD sondern ihr Haiku.

    und wofür?

    > > > weil OSX und Windows einen viel besseren Job machen.
    > >
    > > 1.die gibts beide nicht frei
    > > 2. die machen (z.b. auf Tablets) keinen besseren Job
    > >
    > Linux ist dafür auf dem Desktop eine Zumutung.

    Trotzdem kann ich jede Menge Anwendungszwecke für Linux nennen.
    Du hingegen hast immer noch keinen einzigen

    > Warum stellen die Entwickler
    > nicht ihre Arbeit komplett ein und machen ihre Oberbau Windows-kompatibel?

    Weil der immer noch nicht frei ist?
    Liest du meine Postings nicht oder verstehst du sie nur nicht?

    > > Du hast nicht nur die eigentliche Frage nicht beantworten können,
    > sondern
    > > stattdessen auch noch Unsinn geschrieben.

    > Jemand der nicht in der Lage ist, auf das geschriebene einzugehen,

    Bin ich doch.
    Du hast die Frage nicht beantwortet, ich hab geschrieben dass du die Frage nicht beantwortet hast.

    > ja nicht
    > mal Fragen erkennen kann, ein Dauergast auf der Trollwiese ist,

    Was soll denn die haltlose Unterstellung?
    Naja, wenn man sonst nichts zu melden hat und nicht einmal Fragen erkennen kann.

    TD

  8. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Icestorm 26.08.14 - 14:33

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Entwickler die dran arbeiten wollen mehrheitlich kein
    > > Linux, BSD sondern ihr Haiku.
    >
    > und wofür?

    Im Grunde braucht auch niemand Linux. BSD und die Unices waren früher da und sind genauso einsetzbar wie Linux - wenn nurnicht die Lizenzkosten wären.
    Und dann gibts noch Windows und MacOS, das ja im Grunde ein BSD ist.
    Und es gab ja einst noch OS/2, das besser als Windows war und teilweise noch ist. Schließlich konnte man Anwendungen in andere Ordner und Laufwerke verschieben, ohne dass es Fehlermeldungen hagelt.
    Also, für was braucht man explizit Linux? Doch wohl nicht wegen der Anwendungen. Die kommen ohnehin wie die Motten zum Licht, wenn sich ein System verbreitet.
    Für was braucht man ein Gas-/Elektro-/Wasserstoff-/Pneumatik-/Ethanol-Auto? Benziner und Diesel fahren doch auch.

    Spätestens hier drehen wir uns im Kreis. Manche Leute wollen ein "elitäres" System, manche wollen ein System, bei dem die digitalen Schädlinge nur Bahnhof verstehen. Wieder andere wollen vielleicht alternative OS-Architekturen untersuchen, testen und ausprobieren.

  9. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: OdinX 26.08.14 - 15:22

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage "Wozu braucht man BeOS" scheint ja wirklich nicht einfach zu
    > beantworten zu sein.
    > Jedenfalls hab ich bisher noch keine Antwort gelesen.
    >
    > TD
    Um zu arbeiten, um Spass zu haben und um zu lernen.
    Die Antwort war nur zu einfach, dass sie wirklich jemand erwähnen wollte.

    - Es macht das gleiche wie Linux, nur anders.
    - Diversität ist in einem Markt immer gut, und Betriebssysteme sind ein Markt, völlig unabhängig davon, ob es etwas kostet oder nicht.
    - Die Macht von Einzelpersonen und der Einfluss von Geheimdiensten wird geschwächt
    - Die Technik ist sehr interessant.

  10. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: hare 26.08.14 - 15:24

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage "Wozu braucht man BeOS" scheint ja wirklich nicht einfach zu
    > beantworten zu sein.
    > Jedenfalls hab ich bisher noch keine Antwort gelesen.
    >
    > TD

    Was mich angeht ist das ganz leicht zu beantworten, ich fühle mich damit Pudelwohl. Es sind Kleinigkeiten die Haiku für mich so ansprechend machen (z.b. die Suche, Dateiattribute, Stack'n'Tile, Replikanten, etc). Natürlich fehlt Software an allen Ecken und Kanten, aber damit kann ich momentan relativ gut leben.

  11. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Paradoxianer 26.08.14 - 22:17

    Tyler Durden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bstea schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit der gleichen Argumentation
    >
    > Halten wir doch einfach mal fest:
    > Du kannst die relativ einfache Frage nicht beantworten!
    > Kein Stück! Gar nicht! Null! Nada!
    >
    > > könnte man auch die Nutzung von Linux kritisieren,
    >
    > Linux hat einen eigenen Kernel, auf den es ankommt!
    > Bei Beos scheint es ja egal zu sein, ob man den eigenen Kernel oder den von
    > Linux nimmt.
    > Damit sind Zweifel an der Existenzberechtigung IMHO angebracht.
    >
    > > weil OSX und Windows einen viel besseren Job machen.
    >
    > 1.die gibts beide nicht frei
    Da es im Artikle vor allem um Kernel ging muss man hier schon unterscheiden:
    Ja OSX als gesamtes ist nicht frei aber der Kernel von Mac OSX ist sehr wohl frei... da OSX den Darwin kernel nutzt und ist so gesehen auch nur ein Unix Derivat genauso wie linux.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin_(Betriebssystem)

    > 2. die machen (z.b. auf Tablets) keinen besseren Job
    Das ließe sich wirklich nur mit einem unabhänigem Benchmark auf der selben Hardware ermitteln und da wäre ich sehr vorsichtig mit so einer Behauptung, da wir hier nur Applehardware verwenden könnten.
    Da wäre ein IOS mit optimierten Treibern einem Android oder gar Linux mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit überlegen..
    Wie gesagt bei Windows müsste das ein entsprechender Benchmark zeigen

    > Du hast nicht nur die eigentliche Frage nicht beantworten können, sondern
    > stattdessen auch noch Unsinn geschrieben.
    >
    > TD

    Ich gehe mal davaon aus, wenn du schreibst, dass sie auf Tablets einen bessern job machen, dass du damit meinst, dass du mit Android besser arbeiten kannst und (vor allem die Oberfläche) von der Bedinung und Konzept her besser findest

    Ein einheitliches Maß für Usability gibt es meines Wissens aber leider noch nicht.

    Genauso ist das mit Haiku, ich habe jahrelang mit Linux, Windows, MacOSX, Solaris, BeOS/Haiku gearbeitet Aber am besten neben Mac OSX von der Bedinung und der Durchdachtheit des Systems ist und bleibt für mich Haiku.

    Es ist angefangen vom Verzeichnissaufbau bis hin zur Benutztung konsitzen, hatte tolle Grundlagen wie schon genannten Stack and Title, Softwarekits die eine kalre einheitlichen Aufbau des Betriebssystems gewärleisten.
    Eine gute und robuste API
    Einheitlich genutze Dateiatrribute.
    Sinnvolle Voreinstellunge, das heißt man installiert (meist 10 min ) und hat bereits ohne weiter viel konfigurieren zu müssen ein sinnvoll einsetzbares Betriebssystem
    Usw.
    Ein mini Detail was mich an Linux z.b. immer stört versuch mal mit Strg+C oder Strg+V im Terminal zu arbeiten..
    Unter Haiku kein problem wie erwartet funktionert Strg+C in allen Programmen gleich ;-)

    Prinzipell ist es aber noch im Alphastadium d.h. es ist wirklich mehr für interessierte und vor allem für Entwickler sehr interessant.

    Aus meiner Sicht kann ich viel effektiver mit dem Betriebssystem arbeiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.08.14 22:19 durch Paradoxianer.

  12. Re: Wozu braucht man BeOS/Haiku?

    Autor: Mahtin 15.10.19 - 23:32

    Haiku würde sich herforragend für ein Frontend eignen, z.B. einer CNC Maschine oder auch für ein medizisches Gerät (z.B. Röntgengerät) - leider fehlt es an:
    1) Treiberunterstützung: nur die notwendigsten existieren, und die nur zur Not, und
    2) Software-Entwicklern, die sich ernsthaft damit auseinandersetzen.

    Vorteil wäre ein sogut wie nicht-hackbares System: die meisten Embedded-Boards laufen eh auf einem RT OS, nun wäre auch das Frontend entsprechend "unangreifbar".
    Weiterer Vorteil: man hat den Sourcecode - das ist nicht zu unterschätzen, denn sollte die Firma dahinter jemals verschwinden, hat man noch immer den Code.

    (2) ist mit Sicherheit für jede Firma ein großes Problem, denn ein solches System stellt jede Firma vor (zu großen?) Herausforderungen.
    Abgesehen von nicht-existenten Treibern, um z.B. den NVIDIA Prozessor für etwas anderes zu gebrauchen als zum Spielen...

    Ich persönlich arbeitete für eine Medizintechnik-Firma, die Röntgengeräte herstellte. Das alte System lief im Frontend noch auf Solaris 7, bis Oracle die Produktion kompatibler Geräte einstellte. Dann war Feuer am Dach und investierte Millionen in die Portierung auf Windows.
    Das neue System hatte von Haus aus ein Windows Frontend - mit allen Vor- und Nachteilen.

    Da wäre Haiku-OS nicht schlecht gewesen, bzw. hätte ich mir durchaus vorstellen können.

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