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XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Species8372 06.05.14 - 11:21
XMBC und RaspberryPi sind eine tolle Sache, leider ist es mir bis heute nicht gelungen, das Teil stabil herunterzufahren, regelmäßig wird das Filesystem der SD-Karte zerstört, da der Raspberry nach dem Shutdown (Knopf unten links im XBMC, egal welche Variante man wählt) einfach neustartet. Das System vom Strom zu trennen wird damit zur Glückssache.
Hat da jemand eine Lösung? (Ausser die diversen Bauanleitungen für eine Shutdown-Platine oder mal eben über SSH und Kommandozeile oder einfach nicht vom Netz trennen). Vielleicht mache ich ja prinzipiell etwas falsch. -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: glamolium 06.05.14 - 11:45
bei mir hängt der Raspberry an einem USB-Anschluss des Verstärkers. Den schalte ich einfach aus und ein, dh ich klaue dem Raspi einfach radikal den Strom. Habe die Warnung wg. unsauberem Shutdown abgeschaltet. Meine SD-Karte macht mir nie Probleme.
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Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Species8372 06.05.14 - 11:51
Hi,
das habe ich auch so gelöst, es funktioniert ja teilweise auch Monatelang bis dann irgendwann wieder das Filesystem defekt ist und nur ein neues Image hilft (Das System rebootet dann automatisch beim Hochfahren/oder nachdem RaspBMC schon läuft oder macht einfach gar nichts mehr). Dann installiert man wieder die neueste Version und hat ein leeres System wo alle Repos und Addons erst mal fehlen :(
USB-Festplatten als Filesystem sollen angeblich weniger empfindlich reagieren, darauf wollte ich aber verzichten. -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: dantist 06.05.14 - 12:20
Ich hatte nur Ärger mit XBMC auf SD. Seitdem nur noch system dort liegt und storage auf USB, läuft alles prima und deutlich schneller. Kann ich nur empfehlen.
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Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: kayozz 06.05.14 - 12:46
Species8372 schrieb:
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> Hat da jemand eine Lösung? (Ausser die diversen Bauanleitungen für eine
> Shutdown-Platine oder mal eben über SSH und Kommandozeile oder einfach
> nicht vom Netz trennen). Vielleicht mache ich ja prinzipiell etwas falsch.
Nur so eine Idee, ersetz den Shutdown-Befehl im Menü durch einen eigenen Befehl
Das sollte helfen http://forum.stmlabs.com/showthread.php?tid=9374
Zusammengefasst: DialogButtonMenu.xml finden und XBMC.Powerdown() durch XBMC.System.Exec("shutdown.sh") (oder was auch immer) ersetzen -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Species8372 06.05.14 - 13:12
Vielen lieben Dank, das ist genau das wonach ich gesucht habe :)
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Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: mwi 06.05.14 - 13:18
Seltsam, bei mir fährt Raspbmc normal runter (bei "Herunterfahren") und anschließend nehm ich ihm den Strom. Während des Herunterfahrens kommt nur eine missverständliche Meldung, dass er rebootet, das macht er aber nicht. Die Meldung vom nicht vorgenommenen Herunterfahren kommt dann hinterher auch nicht.
Leider bleibt er beim TV schauen über tvheadend trotzdem unregelmäßig komplett hängen, so ca. aller 10 min. Die Remote-Bedienung über Handy stockt dann auch total. Wenn ich dann den Sender ein paar mal ändere, dann läuft er wieder. Das könnte aber auch an tvheadend liegen. -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Anonymer Nutzer 07.05.14 - 04:16
Ich hab für die Fälle, dass die XBMC Oberfläche auf meinem RPi (OpenELEC) mal abschmiert SSH aktiviert und ConnectBot auf meinem Androiden. So kann ich das Ding jederzeit rebooten oder auch nur den XBMC task neustarten (killall -9 xbmc.bin).
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Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Anonymer Nutzer 07.05.14 - 04:19
Das Problem mit kaputten Dateisystemen hatte ich auch mal häufiger, bis ich unten beschriebenes eingerichtet habe.
Zusätzlich mache ich 1x im Monat mit Win32Diskimager ein Abbild der SD, das ich dann jederzeit fix wieder einspielen kann.
Die IMG Dateien lohnen sich nebenbei zu zippen! -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Rheini 07.05.14 - 08:49
Klobinger schrieb:
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> SSH aktiviert
Das root Passwort lässt sich bei OPENElec nicht ändern. Das heisst, sollte es jemand in dein Netzwerk schaffen, hat er ein vollwertiges (EDIT: "gerootetes" durch "root" ersetzt) root Linux frei zugänglich. Was man mit Linux so alles in einem Netzwerk anstellen kann, halte ich für zu gefährlich, als das ich das so hinnehmen könnte.
Ich weiß, paranoid. Aber IT-Sicherheit hat in meinem Leben in letzter Zeit an Priorität gewonnen. Warum nur ... :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.14 08:50 durch Rheini. -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: kendon 07.05.14 - 09:31
dagegen hilft das abschalten von passwort-authentifizierung bei ssh, oder du kompilierst openelec selbst und setzt dabei dein root passwort... ist zwar entweder ein wenig unpraktischer oder mit einem gewissen aufwand verbunden, dafür aber sicher.
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Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: Jakelandiar 07.05.14 - 18:48
Rheini schrieb:
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> Klobinger schrieb:
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> > SSH aktiviert
>
> Das root Passwort lässt sich bei OPENElec nicht ändern. Das heisst, sollte
> es jemand in dein Netzwerk schaffen, hat er ein vollwertiges (EDIT:
> "gerootetes" durch "root" ersetzt) root Linux frei zugänglich. Was man mit
> Linux so alles in einem Netzwerk anstellen kann, halte ich für zu
> gefährlich, als das ich das so hinnehmen könnte.
>
> Ich weiß, paranoid. Aber IT-Sicherheit hat in meinem Leben in letzter Zeit
> an Priorität gewonnen. Warum nur ... :)
Paranoid ist gut. Wenn es jemand in mein Netzwerk schaft, ist der Zugriff auf meinen XBMC RaspPi wohl mein kleinstes Problem denn da läuft auch nur XBMC drauf.
Da ist auch egal ob er da mit root rauf kommt oder nicht. Weiß nicht wie das bei dir im Netzwerk ist aber bei mir kann niemand, nur weil er auf den RaspPi kommt, automatisch gleich alles andere was im Netzwerk ist gleich übernehmen.
Sehe da also bei einem RspPi nur mit XBMC eigentlich kein Sicherheitsproblem irgend einer art. -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: dopemanone 08.05.14 - 10:49
Jakelandiar schrieb:
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> Rheini schrieb:
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> > Klobinger schrieb:
> >
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> > -----
> > > SSH aktiviert
> >
> > Das root Passwort lässt sich bei OPENElec nicht ändern. Das heisst,
> sollte
> > es jemand in dein Netzwerk schaffen, hat er ein vollwertiges (EDIT:
> > "gerootetes" durch "root" ersetzt) root Linux frei zugänglich. Was man
> mit
> > Linux so alles in einem Netzwerk anstellen kann, halte ich für zu
> > gefährlich, als das ich das so hinnehmen könnte.
> >
> > Ich weiß, paranoid. Aber IT-Sicherheit hat in meinem Leben in letzter
> Zeit
> > an Priorität gewonnen. Warum nur ... :)
>
> Paranoid ist gut. Wenn es jemand in mein Netzwerk schaft, ist der Zugriff
> auf meinen XBMC RaspPi wohl mein kleinstes Problem denn da läuft auch nur
> XBMC drauf.
>
> Da ist auch egal ob er da mit root rauf kommt oder nicht. Weiß nicht wie
> das bei dir im Netzwerk ist aber bei mir kann niemand, nur weil er auf den
> RaspPi kommt, automatisch gleich alles andere was im Netzwerk ist gleich
> übernehmen.
>
> Sehe da also bei einem RspPi nur mit XBMC eigentlich kein
> Sicherheitsproblem irgend einer art.
naja, bei mir hätte derjenige theoretisch über den pi dann auch zugriff aufs nas und somit auf alle daten, fotos usw. die da liegen.
aber ich nutze raspbmc. hatte mal überlegt ob ich auf openelec wechsle... hat das irgendwelche vorteile? ist z.b. die performace im menü besser? -
Re: XMBC + RaspPi + Shutdown
Autor: kendon 08.05.14 - 12:24
> Da ist auch egal ob er da mit root rauf kommt oder nicht. Weiß nicht wie
> das bei dir im Netzwerk ist aber bei mir kann niemand, nur weil er auf den
> RaspPi kommt, automatisch gleich alles andere was im Netzwerk ist gleich
> übernehmen.
ein angreifer mit root-zugriff hätte seine eigene angriffsstation in deinem netz. er könnte in aller ruhe portscans durchführen, sicherheitslücken in den weiteren angeschlossenen geräten suchen, über arp-spoofing all deinen traffic mitschneiden und durchforsten, zugänge bruteforcen etc. die möglichkeiten sind quasi endlos.



