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Kein Ballast

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  1. Kein Ballast

    Autor: Friedhelm 15.08.16 - 16:28

    Der Zweck von Fuchsia ist doch klar, Kontrolle über alles, und alles selbst programmiert. Das Problem von Linux ist ja... zu viel unbekannter Paket-Code. Da sind ohne Ende Lücken, die irgendwann auffliegen... und immer neuer unkontrollierter Code bei jedem Linux Update.

    Wenn man von Grund auf was kleines neues programmiert, dann hat man die 100% ige Kontrolle, und weiss genau was vor sich geht, bzw. ohne Sideloads bei einer neuen Version.

    Linux ist so weit so gut, aber eben auch viel Ballast und unsicherer Code. Fertige Pakete sind zwar hilfreich, aber ich bemühe mich so wenig davon zu nutzen wie möglich, und alle Lösungen mit eigenem Code zu realisieren. Das benötigt am Anfang vielleicht mehr Zeit... aber wenn in einem fertigen Paket plötzlich Probleme auftauchen, die man nur noch mit viel Aufwand kontrollieren kann... dann hat sich die vorherige Zeitinvestition gelohnt, weil man genau weiss was in dem eigenen Code vor sich geht, und bekommt auch eine "Speziallösung" ohne Ballast.

  2. Re: Kein Ballast

    Autor: kazhar 15.08.16 - 16:55

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...aber ich bemühe mich so wenig davon zu
    > nutzen wie möglich, und alle Lösungen mit eigenem Code zu realisieren. Das
    > benötigt am Anfang vielleicht mehr Zeit...

    Vor allem hast du die Garantie, dass du jeden Fehler, den du eingebaut hast (und ja, das hast du mit Sicherheit) auch selber finden und korrigieren darfst.

  3. Re: Kein Ballast

    Autor: FreiGeistler 15.08.16 - 18:32

    > Das Problem von Linux ist ja... zu viel unbekannter Paket-Code.
    Dir unbekannter Quellcode. Oder meinst du damit die Treiber Blobs?

    > Linux ist so weit so gut, aber eben auch viel Ballast und unsicherer Code. Fertige Pakete sind zwar hilfreich, aber ich bemühe mich so wenig davon zu nutzen wie möglich, und alle Lösungen mit eigenem Code zu realisieren. Das benötigt am Anfang vielleicht mehr Zeit... aber wenn in einem fertigen Paket plötzlich Probleme auftauchen, die man nur noch mit viel Aufwand kontrollieren kann... dann hat sich die vorherige Zeitinvestition gelohnt, weil man genau weiss was in dem eigenen Code vor sich geht, und bekommt auch eine "Speziallösung" ohne Ballast.
    Wäre es nicht einfacher in den vorhandenen Quellcode zu schauen, statt alle Räder neu zu erfinden?

    Apropos: Den Browser um hier zu schreiben hast du auch selbst gescriptet?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.08.16 18:33 durch FreiGeistler.

  4. Re: Kein Ballast

    Autor: Pjörn 15.08.16 - 23:05

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Zweck von Fuchsia ist doch klar, Kontrolle über alles, und alles selbst
    > programmiert. Das Problem von Linux ist ja... zu viel unbekannter
    > Paket-Code. Da sind ohne Ende Lücken, die irgendwann auffliegen... und
    > immer neuer unkontrollierter Code bei jedem Linux Update.
    >
    > Wenn man von Grund auf was kleines neues programmiert, dann hat man die
    > 100% ige Kontrolle, und weiss genau was vor sich geht, bzw. ohne Sideloads
    > bei einer neuen Version.
    >
    > Linux ist so weit so gut, aber eben auch viel Ballast und unsicherer Code.
    > Fertige Pakete sind zwar hilfreich, aber ich bemühe mich so wenig davon zu
    > nutzen wie möglich, und alle Lösungen mit eigenem Code zu realisieren. Das
    > benötigt am Anfang vielleicht mehr Zeit... aber wenn in einem fertigen
    > Paket plötzlich Probleme auftauchen, die man nur noch mit viel Aufwand
    > kontrollieren kann... dann hat sich die vorherige Zeitinvestition gelohnt,
    > weil man genau weiss was in dem eigenen Code vor sich geht, und bekommt
    > auch eine "Speziallösung" ohne Ballast.

    Fuchsia ist übrigens insgesamt größer als Linux. Historisch betrachtet ist das OS sogar geradezu opulent. 2005 war ein Standard Slackware Kernel grundsätzlich noch unter 10 Megabyte.

    Ave Arvato!

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