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STEAM im Wohnzimmer?

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  1. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: throgh 10.12.12 - 12:28

    Ich antworte hier nochmals selbst als Ergänzung:

    JP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dieses elitäre Gehabe von einigen... Kann mir mal jemand erklären warum man
    > wissen muss wie "die Maschine im inneren funktioniert"? Sicherlich, es kann
    > nicht schaden, aber das Ziel von Anwendersoftware ist es doch dem Anwender
    > die Bedienung zu erleichtern. Warum ist es von Nachteil, wenn ein
    > Betriebssystem einfach zu bedienen ist? Warum kommt dann der nächste
    > Pseudo-Pro um die Ecke und sagt, dass das System ja nur für dumme ist. Das
    > Argument hört man ja oft wenn es um Windows vs. Linux geht oder wenn es um
    > iOS vs. Android geht. Da wird sich dann darüber echauffiert, dass das ja
    > jeder Depp bedienen kann.

    Das habe ich noch nicht klar genug geschrieben. "Mea culpa" dafür!
    Also mitnichten sage ich, dass STEAM nur etwas für "DUMME" ist. Ganz im Gegenteil: Anwenderfreundliche Handhabe ist gut. Aber ein Anwender sollte die Möglichkeit auch haben tiefer in die Karten zu schauen, so denn er das möchte.

    Das bitte nur als Ergänzung, um Unfrieden in der Diskussion zu vermeiden. ELITÄR würde ich das nicht sehen wollen. Es gibt meiner Meinung nach auch keinen EXPERTEN in Themengebieten, sondern einfach Menschen die viel Wissen erworben haben. Man kann dies immer teilen und erweitern! Nur wenn man damit haushält wird es schwierig. So auch bei den Plattformen! Ich würde nicht so weit gehen und eine komplette Dokumentation aller Interna verlangen. Aber Schnittstellen und API-Definitionen für STEAM würden mich als Entwickler auch interessieren. Davon einmal ab auch, dass man hier vielleicht auch weiter gehen könnte und etwaige Dienste selbst in die Hand eines Community-Teams legen könnte. Aber da sprechen viele Gründe dafür wie auch dagegen. Insofern würde ich das nur als Randnotiz zu deinem Kommentar sehen, JP! Sofern dir das nicht ausreichen ist, besteht auch gern die EInladung zu einem PN-Wechsel. :-)

    Dies auch für jeden Anderen. Auf sachlicher Basis diskutiere ich gern und möchte auch gern Feedback wie auch Belehrung erfahren. Kein Thema also!

  2. Re: anders rum

    Autor: JP 10.12.12 - 12:33

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze ist anders rum zu sehen, wieso muss heutzutage jeder meinen alles
    > benutzen zu müssen auch wenn er keine ahnung davon hat? wen er sich nicht
    > mit der amterie auseinandersetzt. man sieht das immer wieder ganz gerne in
    > dem achso geliebten auto vergleich. 90% der leut heutzutage können weder
    > nen auspuff tauschen, noch einen öl wechsel selber machen...


    Bin mir grad nicht sicher ob das Ironie von dir ist oder ich dich nicht richtig verstanden habe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man wirklich der Überzeugung sein kann, dass nur diejenigen Autofahren dürfen, die auch ein Auto reparieren können... Das wäre ziemlich absurd. Ich glaube jeder Mensch benutzt 90% der Dinge von denen er im Prinzip aber nichts versteht. Angefangen von Microprozessoren (könntest du einen konzipieren?), Strickpullis (kannst du stricken?), Milchprodukte (kannst du melken?) oder halt Software (kannst du programmieren?), Medikamente (bist du Biochemiker?), Brücken (verstehst du was von Statik?).

    Diese puristische Einstellung hätte die Menschheit technologisch nicht dahin gebracht, wo sie heute steht. Ob das besser für alle Beteiligten gewesen wäre überlasse ich mal den Philosophen.

    Mag sein, dass einige z.B. lieber Patches selber von Hand runterladen und installieren wollen, aber das ist nun mal antiquiert und absolut nicht mehr zeitgemäß, aber das darf ja jeder zum Glück selber handhaben wie er will. Fragwürdig ist es nur, wenn jemand daraus einen Nachteil generiert, nur weil jetzt auch normale Anwender in den Genuss kommen können ein gepatches Spiel zu spielen, ohne zu wissen was ein Patch wirklich ist.

    Man kann sich ja gerne in Nostalgie verlieren, wenn man an die alten Zeiten denkt, aber man soll es nicht künstlich schön reden. Früher war in der Spieleszene nicht wirklich alles besser. Oder war es super, wenn man ein Spiel auf Grund eines Bugs nicht weiterspielen konnte und im besten Fall einen Monat bis zur nächsten Spielezeitschrift warten musste, um dann nen Patch installieren zu können? Oder erstmal stundenlang sein System konfigurieren zu müssen, damit das Spiel dann läuft? Natürlich hat man persönlich viel dabei gelernt, was sicherlich auch dazu geführt hat, dass wir uns hier begegnen. Aber es ist doch auch verständlich, wenn jemand sagt, dass er eigentlich nur Spielen will, ohne sich vorher zum PC Fachmann ausbilden zu lassen. Es geht darum Hürden abzubauen, das Interesse für die Technik dahinter wird dann von alleine kommen, wenn ein gewissen Grundinteresse besteht.

    Es ist gut, dass Steam versucht die größten Nachteile des PCs auszumerzen, denn nur dann hat der PC auch weiterhin eine Chance abseits von Office und professionellen Anwendern. Bei Spielen spielt der PC inzwischen eine immer unwichtigere Rolle. Das mögen einige nicht einsehen, aber sie sollten auch bedenken, dass wenn immer mehr Leute zu Konsolen wechseln, immer weniger Menschen die Indiegames für den PC kaufen werden, weil es immer weniger PC Spieler als Grundmasse gibt. Und dann werden immer mehr Indie Entwickler primär für Konsolen entwickeln, denn auch die müssen irgendwie ihre Rechnungen bezahlen.

    Es wird dem PC mit Sicherheit nicht schaden, wenn er auch in Versionen daher kommt, die auch von Anfängern bedient werden können ohne dass sie jemanden brauchen, der ihnen erklärt wie man einen neuen Grafiktreiber installiert. Man muss sich eben nicht immer mit der Materie auseinandersetzen, um etwas zu benutzen. Denn genau diese Einstellung ist das von mir angesprochene elitäre Gehabe.

  3. Re: anders rum

    Autor: flasherle 10.12.12 - 12:38

    Es geht nicht darum das man etwas herstellen kann, oder bis zum letzten reparieren. es geht darum das man für die sachen die man benutzt ein grundverständignis hat und kleinere sachen auch selber machen kann, deswegen die einfach beispiele wie auspuff austauschen oder ölwechsel machen. Es ging mir darum das jeder nur noch benutzen will aber nicht mehr weiß was dahinter steht. wenn ich jetzt ein pc nehme, sollte ich doch verstehen wie er funktioniert, was ne cpu, was ne gpu, wie die mit ram oder was auch immer zu sammen spielen. oder wenn ich beim programmieren einf remwork benutze, das ich nicht nur weiß wie die funktionen heißen udn was sie bewirken, sondern wie es im hintergrund genau abläuft. oder eben beim auto, das ich die meisten teile kenne, und zum beispiel weiß wie ein motor funktioniert.

    es mag alles nicht relavant für die benutzung sein, aber so was gehört doch einfach dazu das man weiß wie etwas funktioniert.

  4. Re: anders rum

    Autor: throgh 10.12.12 - 12:44

    Damit hast du den Standpunkt für mich klarer formuliert. Danke dafür!
    Jetzt möchte ich mich nur ungern in diese Diskussion einmischen. Allerdings ist STEAM an sich auch leider untransparent bisher. Mag sicherlich gute Gründe haben, die ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann. Aber STEAM wird defakto nicht so verwendet wie "wir" es uns wünschen würden. Es ist eine ONLINE-Vertriebsplattform mit großer Community-Bindung. Dafür dann ein gutes, wohlwollendes Nicken meinerseits!

    Aber zugleich wird es dem Anwender beim Kauf einer DVD im Laden nur aufgezwungen: "Friss oder Stirb!". Von einer Bindung an Linux jetzt einmal abgesehen! Mit Letzterer bewältigt Valve auch noch bestehende Barrieren und ich würde wie weiter unten auch geschrieben stabilere Treiber und Schnittstellen in vielen Dingen mehr als nur begrüßen unter Linux. Für mich ist nur fraglich ob das so kommen wird. Die meisten Spiele unter STEAM sind zu jung, als dass auf sie eine Einschränkung einer Abschaltung gleichkommend treffend wäre. Aber die technischen Möglichkeiten sind dafür gegeben! Defakto ist die Software an den Steam-Client gebunden, der wiederum die Gültigkeit einer Lizenz in Form einer Nummer prüft, welche dem Konto zugeordnet ist. Und das kann "ich" (respektive für den Administrator zum Beispiel) deaktivieren. Damit ist die Software fort! Und dann? Ebenso die technischen Begrenzungen in Form der reinen Internetzugänge. In Deutschland haben wir noch kein durchweg ausgeprägtes Netz überall. Auch davon einmal abgesehen ob ein Verlagern aller Aktivitäten auf den Onlinebereich jetzt zuträglich für das gesellschaftliche Miteinander ist. Also es gibt hier noch einige Herausforderungen und Fragestellungen zu klären. Ebenso wie die Kunden mal einfach auch mehr "Miteinander" an den Tag legen sollten!

    In einigen Foren wird man teils schon beschimpft, wenn man nur kritisch sich äußert. Da kommen dann Argumente wie "Musst du nicht benutzen!" in etwaiger Formulierung durchsetzt mit Kraftausdrücken, wo man eigentlich doch nur eine produktive Diskussion wollte und mehr doch letzten Endes nicht. Am Ende gibt es doch gute Gründe STEAM zu verwenden und ebenso auch gute Gründe das nicht zu machen. Nur sollten genug Wahlmöglichkeiten verbleiben!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.12 12:47 durch throgh.

  5. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: JP 10.12.12 - 12:54

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Davon einmal ab auch, dass man hier
    > vielleicht auch weiter gehen könnte und etwaige Dienste selbst in die Hand
    > eines Community-Teams legen könnte.

    Zumindest gibt es seit diesem Jahr mit Greenlight die Möglichkeit, dass die Community drüber entscheidet was auf Steam kommt und was nicht.

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also: Es gibt die Möglichkeit soweit mir bekannt natürlich auch MODDING zu betreiben.
    > Dennoch sehe ich hier Risiken und weise darauf hin. Risiken in Form einer reinen
    > Konzentration auf den Dienst als Solches. Das könnte man ähnlich wie bei Microsoft sehen.
    > DirectX bietet eine gute Schnittstelle, aber OpenGL ist ebenso potent genug und bietet hier
    > mehr Variationen auf allen Plattformen. So hätte Linux heute schon eine weite Verbreitung im
    > Bereich des Desktops haben können! Mir geht es einfach um die Möglichkeiten der WAHL und
    > der Alternativen.

    Da bin ich deiner Meinung. Aber Steam ist da relativ offen. Wie Modfähig das Spiel ist entscheidet nicht Valve sondern der Entwickler. Das war bisher immer so und Steam ist da keine Ausnahme. Das von dir erwähnte Elder Scrolls zum Beispiel ist auch ohne Steam Workshop modding fähig, ohne dass man Gefahr läuft bei Steam gebannt zu werden. Steam bietet einfach nur mit dem Workshop eine Möglichkeit an, dass auch Spieler die keine Lust haben Dateien irgendwo händisch hinzukopieren ihr Spiel trotzdem zu modden. Nutzen muss man es als Spieler aber nicht. Natürlich bietet auch Steam den Entwicklern Möglichkeiten an Modding zu erschweren, das ist auch durchaus sinnvoll wenn es um Multiplayer Spiele und Cheating geht. Aber Valve wird sich hüten die Modding-Szene zu verprellen, da Valve durch die Szene (Counter Strik) erst so groß geworden ist und ich würde schätzen, mindestens die Hälfte der Belegschaft aus der Modding-Szene angeworben wurde. Genau genommen gibt Valve den Moddern mit dem Workshop etwas zurück, nämlich eine Plattform, auf der Modder ihre Mods zentral anbieten __können__ aber __nicht__ müssen. Zusätzlich bieten sie Moddern auch die Möglichkeit Geld mit ihren Modifikationen/Modells zu verdienen, beispielhaft zu sehen in Team Fortress 2 und Dota 2. Das mögen vielleicht einige Freigeister schlecht finden, ich finde es aber gut, wenn Menschen für ihre Arbeit Geld verdienen können. Letztendlich ist es aber wie in anderen Bereichen, wie zum Beispiel bei Bands. Sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, beschuldigen die alten Fans sie des Ausverkaufs. Aber ich finde es gut, wenn unabhängige Entwickler oder Modder für ihren Aufwand entlohnt werden... auch wenn damit eine Kommerzialisierung des Indie-Genres einher geht. Aber sollen lieber die mein Geld bekommen als Activision...

  6. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: throgh 10.12.12 - 12:59

    Merci für deine Antwort. Ja da kann ich direkt zu nicken!
    Ein "Ausverkauf" ist es in meinen Augen nicht, wenn Jemand seine Modifikation schlichtweg am Schluss zu einem ECHTEN Spiel umbauen kann.

    Von daher finde ich die Reaktionen auf "Greenlight" auch soweit in Ordnung. Da sind schon einige Indie-Spiele erschienen, die wirklich gut sind. Ich finde es natürlich dann noch besser wenn diese soviel Aufmerksamkeit bekommen, dass sie unter GOG.com zum Beispiel erscheinen. Hier kann ich "Miasmata" benennen: Ein Kleinod! Ebenso wie "Legend of Grimrock". Das sind Spiele, die vielleicht für die Masse nicht gemacht wurden aber dennoch besser sind als die GROSSEN ... und TEUREN ... in meinen Augen. Solange STEAM offen bleibt dahingehend ist das okay. Aber leider wird es auch von den DICKEN wie Activision nur als DRM-Möglichkeit verwendet.

    Was mich im initialen Beitrag einfach auch geärgert hat ist das Vorhaben an sich. Wenn sich Jemand gegen eine Onlinebindung entscheidet, so sollte er das dürfen und dennoch zumindest mit Einschränkungen sein Spiel erleben dürfen. Also natürlich im Einzelspielermodus! ;-) Nur mischen mir bisweilen die Hersteller zuviel mit und irgendwann wird die Forderung laut noch mehr auf den Onlinebereich zu setzen oder aber es werden weitere Plattformen geschaffen. Bethesda werden wohl die Nächsten sein, die eine weitere DRM-Plattform an den Start bringen. Ob das gut ist? Und ob das viel bringt? Am Schluss müssen die Kunden etliche Dienste und Plattformen installieren nur um einem Luxushobby zu frönen? Das sei ihnen vergönnt aber der Aufwand dafür ist schon jetzt erheblich.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.12 13:03 durch throgh.

  7. Re: anders rum

    Autor: JP 10.12.12 - 13:15

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht darum das man etwas herstellen kann, oder bis zum letzten
    > reparieren. es geht darum das man für die sachen die man benutzt ein
    > grundverständignis hat und kleinere sachen auch selber machen kann,
    > deswegen die einfach beispiele wie auspuff austauschen oder ölwechsel
    > machen.

    Ich bezweifle, dass du bei den allen genannten Dingen ein "ausreichendes" Grundverständnis hast. Und keine Ahnung was damit gewonnen wäre, wenn Frida von neben an den Auspuff an ihrem Corsa reparieren könnte. Es gibt doch eher zu viele Leute die behaupten von etwas eine Ahnung zu haben und dann doch nur rum stümpern. Für mich gehört zum Grundverständnis Auto das, was in der Führerscheinprüfung potenziell abgefragt wird. Und das betrifft in erster Linie Sicherheitsaspekte. Dass der Bremsweg bei nasser Straße länger ist als auf einer trockenen Straße, die Regeln im Straßenverkehr, das ist für das Autofahren wichtig, aber nicht wie ein Motor funktioniert. Wer sich dafür interessiert soll sich damit beschäftigen, aber ich finde es unnötig es als Voraussetzung für die Benutzung von Technik werden zu lassen, dass man die Technik versteht. Letztendlich dient die Technik dem Menschen, es gibt Spezialisten die diese Technik entwerfen, damit sie dem Menschen dienen kann. Wenn der Mensch aber erstmal ein dickes Handbuch lesen muss, damit er diese Technik bedienen darf, wird der Spieß irgendwie umgedreht. Ich weiß nicht, was daran verkehrt sein soll, wenn jemand auf einen Knopf drückt um ein Spiel zu starten, ohne sich vorher mit den Grafiktreibern o.ä. rumschlagen zu müssen...

  8. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: Thaodan 10.12.12 - 14:02

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da nicke ich dir zu! :-)
    > Das wäre einer der wenig positiven Gründe. Wobei ich hier auch gern auf die
    > Optimus-Schnittstelle einen Blick werfe. Allerdings ist hier immer noch
    > "bumlebee" die erste Wahl für mich. Als Daemon sicherlich auch manchmal
    > etwas umständlich
    Was ist den da umständlich? Ein mal anschalten und Anwendungen via Optirun starten.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  9. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: throgh 10.12.12 - 14:21

    Dahingehend meinte ich die die "Bumblebee-UI". ;-)
    Es ist nicht für Jeden ersichtlich wie man sich hier einer schnellen Erleichterung handhabbar werden kann. Aber ansonsten hast du sicherlich Recht! Es ist nur aus der Sicht eines unerfahrenen Anwenders zunächst nicht ersichtlich oder zumindest auf den ersten Blick.

    Ich habe da bereits in einigen Foren Erklärungshilfe gegeben. Insofern ist das direkt aus Erfahrung gesprochen.

  10. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: benji83 11.12.12 - 07:04

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Warum braucht ein Einzelspielerspiel wie "Just Cause 2" bitte nochmal eine Kontenbindung? Doch nicht nur wegen irgendwelcher "Archievements", oder?

    Damit die jeweiligen Publisher nicht auf die Idee kommen einen weiteren, für den zahlenden Kunden viel schlimmeren Kopierschutz zu verwenden. Steam lässt sich knacken, aber nicht von jedem bzw kann es da diverse Seiteneffekte geben und damit ist Steam gut genug als Kopierschutz für die Vorstände (wir reden ja nicht mehr von den 2-50 Mann Klitschen; Activision hatte 2008 einen Umsatz von $2,9 Milliarden USD, EA 2010 3,654 Milliarden USD). Die brauchen irgendeine Ausrede für die ganzen Aktionäre von denen die wenigsten wirklich Ahnung von der Thematik haben - wenn sich aber einer das Spiel kaufen und dann direkt wie es ist, für jeden und dessen Omi nutzbar, in die Tauschbörsen stellen könnte würden Köpfe rollen und es würde wieder losgehen mit Kaufschutzverdongelungen die den Rechner der zahlenden Kunden unbrauchbar macht. Und man wieder die gekauften Spiele nach dem Kauf von den Sharewarezseiten laden muss damit man etwas davon hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.12 07:14 durch benji83.

  11. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: throgh 11.12.12 - 12:09

    Okay, soweit nachvollziehbar. Aber wir sind uns im Grunde einig, dass das von dir auch genannte Management dahingehend nicht den Hauch von Ahnung hat was sie da eigentlich entscheiden? Letztendlich geht es nur darum sagen zu können: "Wir haben ja was gemacht!"

    Das hiervon allerdings Dinge wie Reputation und auch Kundennähe abhängen leuchtet erstmal niemandem ein. Das fällt dann später wieder auf. Und dann rennt man wieder wie mit einer heißen Kartoffel damit herum, um es irgendwem in die Hand zu drücken. Hauptsache man hat das dann weg! Man könnte allerdings auch Kundennähe mit Dialog und Konsenz schaffen, aber das bringt ja keine Dollar auf das Konto. ;-)

  12. Re: STEAM im Wohnzimmer?

    Autor: benji83 11.12.12 - 14:21

    Ich habe deine Absätze mal durcheinandergewürfelt, man möge mir verzeihen :)

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hiervon allerdings Dinge wie Reputation und auch Kundennähe abhängen
    > leuchtet erstmal niemandem ein.
    Bei Firmen mit 7-9 stelligen Jahresumsatz ist der "Endkunde" idR das Produkt und der wahre Kunde (im Sinne von König) der Aktionär. In Einzelfällen bei denen das anders ist muss man sich trotzdem an der Quartalzzahl orientieren oder sich zumindest jemanden gegenüber rechtfertigen der das tut.

    Wir leben allgemein in einer Zeit in der Reputation und langjährige Kundenbindung immer Unwichtiger werden (vergl z.B. Mobilfunk, Strom, Gas, etcpp wo man nur Nachteile hat wenn man als Kunde nicht regelmässig wechselt bzw die ganzen Bereiche wo Kundenservice wegrationalisiert oder 'outgesourced' wird).

    > Das fällt dann später wieder auf. Und dann
    > rennt man wieder wie mit einer heißen Kartoffel damit herum, um es
    > irgendwem in die Hand zu drücken. Hauptsache man hat das dann weg! Man
    > könnte allerdings auch Kundennähe mit Dialog und Konsenz schaffen, aber das
    > bringt ja keine Dollar auf das Konto. ;-)
    Wer in solchen Firmen etwas anderes tut als die Dollars auf das Konto zu scheffeln wird durch jemanden ersetzt der das tut. Wer jetzt Integrität des Einzelnen fordert möge sich anschauen wie Menschen ohne gültiges Arbeitsverhältnis heutzutage behandelt/dargestellt werden. Wer in seiner Arbeit nach Menschlichkeit und für das Wohl Aller agieren möchte hat in der Führungsebene eines Konzerns eher selten etwas verloren (denkbar das es Ausnahmen gibt).

    > Okay, soweit nachvollziehbar. Aber wir sind uns im Grunde einig, dass das
    > von dir auch genannte Management dahingehend nicht den Hauch von Ahnung hat
    > was sie da eigentlich entscheiden? Letztendlich geht es nur darum sagen zu
    > können: "Wir haben ja was gemacht!"
    Gewissermaßen ja. Es ist für die Kernzielgruppe (die von den ganzen im Thread vorher genannten Komfortfunktionen abhängig sind - ich möchte Wörter wie Normalnutzer oder DAU vermeiden) nicht ohne weiteres möglich das Spiel zu raubmordjihadkopieren und den Aktionären/Vorgesetzten wird das reichen - unlizensierte Kopien von Musik die über das Internet geteilt wurden haben in D ja auch genau niemanden interessiert bis die Computerbild einen Napster Guide herausgebracht hat - es geht um die Masse und nicht um alle.

    Bevor die Spiele nicht komplett gestreamed werden wird es sowieso keinen perfekten Schutz gegen unrechtmäßige Kopien geben. 100% Sicherheit gibt es in der ganzen IT nicht und wird es auch nie geben.

    Steam ist imho gut genug das ein weiterer Kopierschutz kein gutes Kosten/Nutzen[/Reputation] -sverhältnis hätte, bringt ein sehr geringes Risiko für den Endkunden aber bringt diesem sogar einige Vorteile und ein wenig Komfort, für den Entwickler bringt es auch Vorteile durch diverese Schnittstellen und Frameworks (zB Steamworks). Gerade in der Zeit in der Steam aufkamen waren andere, vergleichbare Programme die wahre Krätze (das mit dem PC zerschiessen meinte ich ernst) und ich will diese Zeit nicht noch einmal erleben allerdings möchte ich mich auch - auch wenn mich die Art des Geschäftes manchmal etwas verbittert - mich nicht nur in Verzicht üben und deswegen würde ich für diesen DRM/Shop die Lanze brechen.

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