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Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

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  1. Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: ZeldaFreak 05.11.19 - 10:07

    Auf Dauer macht es keinen Sinn nur proprietäre Systeme oder so halb offene Systeme. Ich will mir nicht zig Hubs hinstellen und dann nur wenig Interaktion zwischen den Systemen zu haben. Nicht jeder kann alles gut. Alles soll miteinander reden können und auch einfach(!) so eingestellt werden können.

    Ich habe mir letztens einen Ikea Schalter geholt und ihn versucht in mein Hue System zu integrieren. Ist ja beides Zigbee. Das Resultat war das ich damit eine(!) Lampe steuern kann, allerdings nur die Helligkeit und ob man das Licht an oder aus haben will. Das Einrichten war komplexer. Man muss sich irgendeine App laden, in der App etwas drücken, bei dem Schalter etwas drücken und den Schalter auf den Hue Hub legen. Danach noch an die Lampe halten und hoffen dass man die LED richtig verstanden hat, sonst darf man wieder unter den Tisch krabbeln für den Hub.

    Ich nenne so etwas nicht einfach. Der Schalter ist günstiger, hat theoretisch 2 Tasten mehr und sieht auch besser aus. Wenn man ihn auch noch richtig im anderen System nutzen könnte, wäre das schön. Bei anderen Systemen stelle ich es mir ähnlich komplex vor. Irgendwann hat man dann 3 Bewegungsmelder die den gleichen Bereich beobachten. Einmal fürs Licht, einmal für die Heizung und einmal für die Alarmanlage.

    Ich würde mein System irgendwann erweitern wollen. Aktuell bin ich gezwungen da zu dem System zu gehen, was am meisten Anbietet, auch wenn ich es aktuell nicht brauche.

    Wenn man sich einmal eingekauft hat, ist ein Wechsel ja schwer bzw. einfach nur Teuer. Außerdem besteht ja immer die Gefahr dass ein Anbieter ausscheidet und dann dessen Server offline gehen und das ganze System nur noch im eigen Netzwerk funktioniert. Da wird es aber bestimmt jemand geben, der einen Pi als Hub fürs Internet umbaut und man dann mit dem Pi kommuniziert, statt dem Hub und dass dann alles überm Pi läuft.
    Schön ist es trotzdem nicht.
    Leider macht sich nicht jeder so viele Gedanken und kauft einfach irgendwas.

  2. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: Unwichtig 05.11.19 - 10:13

    Schau Dir HomeAssistant an. Mit einem Conbee2 (gibts auch als Raspi-Shield) kannst dann alles was ZigBee ist steuern. Empfehlen kann ich besonders die Switches, Sensoren und Lichter von Xiaomi. Solide Qualitaet zu einem unschlagbaren Preis.
    Aber natuerlich gehen auch Hue, Ikea und so weiter (https://www.phoscon.de/de/conbee2/compatible)

    https://www.phoscon.de/de/conbee2

  3. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: Megusta 05.11.19 - 10:53

    ich sehe das auch so, ohne Open Source wird SmartHome nicht funktionieren. Es macht auch kein Sinn sich zu verschließen. Nicht jeder Hersteller verkauft, dass was ich möchte.
    Und wenn es um Sicherheit geht, da wird so wieso geschlammt. Da bin ich froh es freiwillige Helfer gibt.

  4. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: TmoWizard 05.11.19 - 20:24

    Eigentlich bin ich ja mit dir einer Meinung, aber:

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Einmal fürs Licht, einmal für die Heizung und einmal für die Alarmanlage.

    Ok, Licht und Heizung ist soweit klar. Aber gerade eine Alarmanlage sollte *niemals* zusammen mit anderen Systemen steuerbar sein! Am besten wäre es sogar, wenn die nicht einmal am selben Stromnetz hängen würde. Die Alarmanlage soll ja alles andere überwachen können, nicht umgekehrt. ;-)

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  5. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: mj 05.11.19 - 20:58

    Eigentlich müssten doch nur die Schnittstellen genormt sein.

    Vielleicht ist das auch alles zuweist gedacht Otto normal will alles von einen Anbieter und dann schnell eingerichtet haben

  6. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: ThomasSV 05.11.19 - 23:39

    Otto Normalverbraucher wird das Thema ignorieren, bis entweder ein eindeutiger Marktführer existiert oder sich ein hinreichender Anteil im Markt auf einen Standard geeinigt hat.

  7. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: Megusta 06.11.19 - 10:34

    ThomasSV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Otto Normalverbraucher wird das Thema ignorieren, bis entweder ein
    > eindeutiger Marktführer existiert oder sich ein hinreichender Anteil im
    > Markt auf einen Standard geeinigt hat.


    Ein Standard gibt es bereits, nennt sich Z-Wave / ZeegBee. Bloß nicht alle Hubs kommen damit zu recht. Ich eher den Eindruck dass die Hersteller sich einfach weigern andere Systeme zu integrieren.

  8. Re: Smarthome ohne Open Source ist zum Scheitern verurteilt

    Autor: Trockenobst 07.11.19 - 17:05

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Standard gibt es bereits, nennt sich Z-Wave / ZeegBee. Bloß nicht alle
    > Hubs kommen damit zu recht. Ich eher den Eindruck dass die Hersteller sich
    > einfach weigern andere Systeme zu integrieren.

    Ich kann mich noch erinnern, als vor ein paar Jahren der erste Z-Wave Hub raus kam. Danach explodierte die Bucht voller Chinaware. Die Firma mit dem Hub hat kaum teure Lampen oder Zubehör verkauft.

    Letztendlich ist jeder Versuch, teure Entwicklungskosten des Basissystems durch teures Zubehör im Endkundenmarkt durchzusetzen, schwierig. Bei Tintenpatronen hat das eine Zeitlang funktioniert, Apple kann das ganz oben im Premiummarkt durchsetzen.

    Ich bin mir sicher, viele der ZigBee Geräte könnten wenn sie wollten korrekt mit anderen Geräten zusammenarbeiten.

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