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  5. › Gardena: Open Source, wie es sein…

Zusammenfassung

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  1. Zusammenfassung

    Autor: wmf36 05.11.19 - 09:08

    Nicht Überzeugung brachte Gardena zum Einlenken, sondern Geld. Sei es aus Furch vor Strafzahlungen oder Einsparungen bei der Entwicklung. Was für Unternehmen zählt, ist der schnöde Mammon. Für diese nicht neue Erkenntnis macht der Artikel ne ganz schöne Welle...

  2. Re: Zusammenfassung

    Autor: Bouncy 05.11.19 - 09:13

    Die Kunst ist aber natürlich, Kosteneinsparungen korrekt zu verargumentieren und mit der aus IT-Sicht bevorzugten Lösung zu kombinieren. Billiger geht immer, das ist kein Geheimnis, aber billiger und trotzdem im eigenen Interesse ist schon nicht ganz einfach. Und darum geht es im Artikel...

  3. Re: Zusammenfassung

    Autor: zaptac 05.11.19 - 09:33

    Die Welle ist schon sehr passend. Open Source ist eben keine Religion, sondern ein konsequent kooperativer Ansatz. Wenn Menschen kooperieren, entstehen Vorteile für alle Beteiligten. Wenn sie gegeneinander agieren, entstehen Nachteile für alle Beteiligten.

    Diese Erkenntnis scheint weiten Teilen der Bevölkerung dieses Planeten unbekannt zu sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.19 09:33 durch zaptac.

  4. Re: Zusammenfassung

    Autor: richtchri 05.11.19 - 09:46

    Wieso weite Teile der Bevölkerung?

  5. Re: Zusammenfassung

    Autor: zaptac 05.11.19 - 09:50

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso weite Teile der Bevölkerung?

    Schonmal am Straßenverkehr teilgenommen?

  6. Re: Zusammenfassung

    Autor: richtchri 05.11.19 - 09:55

    Schon mal in Indien, Venezuela oder Nigeria gewesen? Bitte nur verallgemeinern, wenn es angebracht ist. Die Welt besteht aus mehr, als schwarz und weiß...

  7. Re: Zusammenfassung

    Autor: Dieselmeister 05.11.19 - 10:20

    Ich möchte dich nicht desillusionieren, aber genau das ist der Zweck eines Unternehmens. Geld verdienen. Wenn man was idealistisches machen möchte, kann man einen gemeinnützigen Verein gründen. Aber Unternehmen müssen sogar den schnöden Mammon verdienen. Weil nicht nur der geldgierige Eigentümer was haben möchte, der damals das Risiko aufnahm, überhaupt mit einer Idee ein Unternehmen zu gründen, nein manchmal beschäftigen diese Unternehmen auch Mitarbeiter und die wollen bestimmt auch nicht mit Idealismus bezahlt werden. Die brauchen Geld.

    Also ja, nahezu jede Entscheidung in einem Unternehmen ist auf Geld zurückzuführen. Bringt diese Entscheidung einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

    Denn nur mit idealistisches Entscheidungen kann man gegen die Konkurrenz nicht bestehen.

    Aber es ist doch schon zu wissen, dass OS ja einen unternehmerischen Vorteil bietet. Also warum die Kritik am Unternehmen?

  8. Re: Zusammenfassung

    Autor: .02 Cents 05.11.19 - 12:22

    Mit Überzeugung kannst Du in der Kirche oder entsprechenden Facebook Gruppen u.ä. argumentieren. Wenn Überzeugung das einzige ist, was Du zu bieten hast, brauchst Du dich nicht zu wundern, wenn Deine Vorschläge / Ideen auf wenig Echo stossen.

    Hier wird für eine Firma, in der das "Business" so gut wie kein Verständnis für IT hat und insbesondere nicht für die feineren Aspekte von IT Philosophischen Betrachtungen zu Open Source , eine Argumentationslinie gebracht mit konkreten Vorteilen / Wegen, wie man von "Open Source" profitieren kann. Für klassische Anwendungssoftware wird diese Argumentation nicht funktionieren, aber da es immer mehr Geräte gibt, für die in irgendeiner Form Software eine immer wichtigere Rolle übernimmt, sollte eine solche Argumentationsbasis schon hilfreich sein.

  9. Re: Zusammenfassung

    Autor: Shred 05.11.19 - 14:05

    wmf36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht Überzeugung brachte Gardena zum Einlenken, sondern Geld. Sei es aus
    > Furch vor Strafzahlungen oder Einsparungen bei der Entwicklung. Was für
    > Unternehmen zählt, ist der schnöde Mammon. Für diese nicht neue Erkenntnis
    > macht der Artikel ne ganz schöne Welle...

    Der Hauptgrund gegen eigene Open Source-Entwicklungen bei klassischen Unternehmen ist eigener Erfahrung nach die Angst davor, dass die Konkurrenz davon profitieren könnte. Entweder, weil man vermeintliche Geschäftsgeheimnisse offen legt, oder weil der Konkurrent einfach kostenfrei die Software nutzen könnte, die man selbst für teuer Geld entwickelt hat.

    Dass von einem Miteinander alle profitieren, ist gerade älteren Geschäftsführern schwer zu vermitteln.

  10. Re: Zusammenfassung

    Autor: berritorre 05.11.19 - 14:48

    Und ich kann es zum Teil sogar verstehen, warum es so schwer zu vermitteln ist. Denn leider ist es mit dem Miteinander meist nicht sehr weit her. Du hast immer welche, die aktiv an der Sache mitarbeiten, und dann hast du die, die die Software halt einfach nur für lau nutzen. Das ist unschön, lässt sich aber bei Open Source nicht ändern.

    Ich sehe das in einem Open Source Projekt in dem ich im Forum mithelfe. Da sehe ich im Forum immer wieder Leute auftauchen, die die Software offensichtlich in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen professionel nutzen. Wenn es aber darum geht, etwas zurück zu geben, dann kommt da nicht viel. Ich weiss genau, dass es viele Nutzer in Land X gibt (wieviele, keine Ahnung, aber das was immer mal wieder mit Fragen im Forum auftaucht, reicht um abschätzen zu können, dass die Software in Land X sehr, sehr aktiv eingesetzt wird und nicht nur als Hobby, sondern wie gesagt, bei grossen Unternehmen und Behörden. Trotzdem gibt es ca. 3 Leute die 99% der Übersetzungen übernehmen. Auch im Forum bin ich quasi der einzige der diese Sprachversion betreut, und ich bin nicht mal nativ. Die Entwickler im Unternehmen wollen sich halt das Leben leicht machen, aber zurückgeben ans Projekt ist halt nicht so beliebt. Denn entweder müsste man da dem Chef klar machen, warum man nun dieses oder jenes für das Projekt macht. Da haben die meisten halt keinen Bock drauf. Oder man müsste es in der Freizet machen und da haben sie natürlich noch weniger Bock drauf.

    Wenn jedes dieser Unternehmen nur ein kleines bisschen zurück geben würde, keine Ahnung wo das Projekt heute schon stehen könnte.

  11. Re: Zusammenfassung

    Autor: Trockenobst 07.11.19 - 16:57

    wmf36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für diese nicht neue Erkenntnis macht der Artikel ne ganz schöne Welle...

    Das nennt sich dann glaub ich Win:Win.

    Bei vielen Firmen ist das Arbeiten an OSS inzwischen ein Einstellungsvorteil auf der Suche nach Fachkräften. Nicht weil sie OSS mögen, sondern weil sie das machen müssen. Früher waren es der Kicker und die Massagen, jetzt ist es mehr Freiheit.

    Bei dem nächsten Projekt habe ich eine etwas andere Programmiersprache vorgeschlagen und das Team (sechs Leute) haben alle zugesagt, dass wir das für das Projekt so machen wollen.
    Dem Chef ist das egal und wir haben schon zwei Zusagen von Werksstudenten, die nur deswegen dem Team dazu kommen.

    Wir können on the Job was Neues lernen, die finden Leute, das Produkt wird umgesetzt. Das ist doch ein win:win:win. Wenn OpenSource dadurch besser wird, das irgendwer meint das es einen Vorteil für ihn hat, ist doch alles Super. Nicht jeder muss Ideologisch dabei sein.

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