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Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

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  1. Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: dev_0 22.11.21 - 17:35

    Sehe ich im Freundes Kreis, plötzlich sind die auch Tagsüber in Steam am zocken oder zu begegnen mir Bürozeiten mit dem Hund o. joggen, während ich gerade zum Kunden fahre.

    Nicht umsonst verschieben sich im Moment so viele Spiele, die dann leider noch unfertig erscheinen.

    Aber hätte ich die Option, würde ich das auch so machen, ganz klar :-)

  2. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Der schwarze Ritter 22.11.21 - 17:49

    Unfug, die Arbeit wird nur anders verteilt. Oder in meinem Beispiel: Ich arbeite normalerweise von 8-18 Uhr mit 90 Minuten Mittagspause. Die sitze ich normal ziemlich blöd im Büro rum, weil sich nach Hause fahren nicht lohnt. Jetzt ist wieder HomeOffice angesagt und zusammen mit der Fahrtzeit, hab ich plötzlich 2 Stunden mehr zur Verfügung pro Tag. Ziehen wir das Essen zur Mittagszeit ab, sinds immer noch anderthalb Stunden, die ich nicht mehr dumm rumsitze, sondern mit Dingen füllen kann, die ich eben nur dann tun kann, wenn ich zu Hause bin. Da muss ich Abends dann eben nicht mehr staubsaugen, Küche aufräumen etc., alles schon passiert. Und die Arbeit ist auch erledigt. Alles viel entspannter. Das einzig doofe dabei: Die Gespräche in der Kaffeeküche waren immer wieder mal Zündung für coole Ideen oder Problemlöser, die mitten im Gespräch aufkamen. Das ist via Teams oder sonstwie sehr viel mühsamer und einfach nicht dasselbe.

  3. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Packwahn 22.11.21 - 18:08

    dev_0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nicht umsonst verschieben sich im Moment so viele Spiele, die dann leider
    > noch unfertig erscheinen.
    >
    > Aber hätte ich die Option, würde ich das auch so machen, ganz klar :-)

    Ich bin Teamleiter und mein Team arbeit nun ohne große Unterbrechung seit März 2020 im Home-Office. Die Anzahl der erledigten Aufgaben hat sich seitdem nicht verschlechtert, ganz im Gegenteil, die Anzahl ist sogar leicht gestiegen. Ich führe das darauf zurück, dass meine Leute nun dann arbeiten, wann es Ihnen persönlich am besten passt. Dazu muss ich sagen, dass wir das im team besprochen haben und ich als Leiter eine Fürsorgepflicht habe und darauf hinwies, dass niemand mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten muss (bei 7,5h Regelarbeitszeit pro Tag). Die Antwort war allerdings überraschend, denn von 19 Personen haben mehr als die Hälfte gesagt, dass es Ihnen überhaupt nichts ausmanchen würde auch mehr als 10 Stunden pro Tag zu arbeiten, wenn Sie die Arbeit über den Tag bzw. auch Abends leisten könnten.

    Das oft gefallene Argument war: "Abends kann ich mich besser konzentrieren, weil es bei mir dann ruhig ist!". Nun muss ich sagen, dass das alles aktuell in einem "Pandemie-Modus" läuft. Auch unser Betriebsrat schaut da momentan nicht genau drauf, solange sich niemand beschwert. Es zeigt mir allerdings, dass diese starren Arbeitszeiten von 9to5 komplett überholt sind und in einer globalen Welt des zusammenarbeiten gar nicht mehr praktikabel.

    Wenn aber einer meiner Mitarbeiter mitten am Tag eine RUnde zum Online-Zock macht (und vielleicht braucht um mal abzuschalten), dann habe ich gar nichts dagegen, solange die Aufgaben bis zum Termin erledigt sind. Wenn dann unter dem Strick mein Mitarbeiter/in sich wohl fühlt, dann ist mir dieses Ergebnis lieber, als wenn alle den "Griffel" um 17:00 Uhr fallen lassen müssen, aber die Aufgaben können nicht zuende gebracht werden.

  4. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: flow77 22.11.21 - 18:11

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unfug, die Arbeit wird nur anders verteilt. Oder in meinem Beispiel: Ich
    > arbeite normalerweise von 8-18 Uhr mit 90 Minuten Mittagspause. Die sitze
    > ich normal ziemlich blöd im Büro rum, weil sich nach Hause fahren nicht
    > lohnt. Jetzt ist wieder HomeOffice angesagt und zusammen mit der Fahrtzeit,
    > hab ich plötzlich 2 Stunden mehr zur Verfügung pro Tag. Ziehen wir das
    > Essen zur Mittagszeit ab, sinds immer noch anderthalb Stunden, die ich
    > nicht mehr dumm rumsitze, sondern mit Dingen füllen kann, die ich eben nur
    > dann tun kann, wenn ich zu Hause bin. Da muss ich Abends dann eben nicht
    > mehr staubsaugen, Küche aufräumen etc., alles schon passiert. Und die
    > Arbeit ist auch erledigt. Alles viel entspannter. Das einzig doofe dabei:
    > Die Gespräche in der Kaffeeküche waren immer wieder mal Zündung für coole
    > Ideen oder Problemlöser, die mitten im Gespräch aufkamen. Das ist via Teams
    > oder sonstwie sehr viel mühsamer und einfach nicht dasselbe.

    Unfug?
    Wenn du jetzt mehr Zeit für private Dinge hast, dann trifft es doch mit dem "weniger Arbeit, gleiches Geld" ganz gut.
    Ich persönliche würde "in die Arbeit fahren & dumm rumsitzen in der Arbeit" schon zur Arbeitszeit zählen, oder arbeitest du in deinem eigenen Familienbetrieb?

    Allein die 2h die ich am Tag zuvor mit dem Arbeitsweg verbracht hatte, bedeuten ja letztendlich 2h weniger für die Arbeit aufbringen, bei gleicher Bezahlung.

  5. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: slax 22.11.21 - 18:17

    Packwahn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fürsorgepflicht habe und darauf hinwies, dass niemand mehr als 10 Stunden
    > pro Tag arbeiten muss (bei 7,5h Regelarbeitszeit pro Tag).

    Mal von speziellen Berufsgruppen abgesehen, darf man als normaler Arbeitnehmer gesetzlich nicht mehr als 10 Stunden arbeiten. Von daher ist das schon eine komische Ansage.

  6. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: amagol 22.11.21 - 18:27

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du jetzt mehr Zeit für private Dinge hast, dann trifft es doch mit dem
    > "weniger Arbeit, gleiches Geld" ganz gut.

    Je nach Sichtweise habt ihr bestimmt beide recht.
    Wenn ich lese "weniger Arbeit, gleiches Geld" waere meine erste Interpretation, das WFH bedeutet weniger zu leisten und nicht die Zeit (fuer einen persoenlich) besser zu organisieren. Ich kenne beides, einige Kollegen nutzen WFH als nahezu equivalent zu bezahltem Urlaub, die weitaus meisten sind aber voll bei der Sache.

    Im Moment ist mein Plan 1 Tage die Woche im Buero (da kann ich dann auf dem Nachhauseweg ein paar sachen erledigen und meine Bank und Lebensmittelmarkt sind im gleichen Komplex) un4 4 Tage im Homeoffice, meist 8-13 und 17-20 Uhr, je nach Meetings)

    > Ich persönliche würde "in die Arbeit fahren & dumm rumsitzen in der Arbeit"
    > schon zur Arbeitszeit zählen, oder arbeitest du in deinem eigenen
    > Familienbetrieb?

    Arbeitszeit is was bezahlt wird. Wenn der Bus meines AGs wieder faehrt und ich dort arbeiten kann, ist das fuer mich Arbeitszeit (Teil meiner 40h/Woche). Wenn ich im Auto meine Podcasts hoehre ist das zwar irgendwie durch die Arbeit erzwungen, aber keine Arbeitszeit.

    > Allein die 2h die ich am Tag zuvor mit dem Arbeitsweg verbracht hatte,
    > bedeuten ja letztendlich 2h weniger für die Arbeit aufbringen, bei gleicher
    > Bezahlung.

    Kannst du fuer dich gerne so sehen, aber es ist nicht was die Mehrheit so verstehen wird ohne dass du diese Erklaerung dazuschreibst.

  7. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: kellemann 22.11.21 - 19:13

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Packwahn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fürsorgepflicht habe und darauf hinwies, dass niemand mehr als 10
    > Stunden
    > > pro Tag arbeiten muss (bei 7,5h Regelarbeitszeit pro Tag).
    >
    > Mal von speziellen Berufsgruppen abgesehen, darf man als normaler
    > Arbeitnehmer gesetzlich nicht mehr als 10 Stunden arbeiten. Von daher ist
    > das schon eine komische Ansage.

    Solange es nicht die Regel ist und man dafür zB Freitags dann ab Mittag Feierabend hat? Lasst die Leute doch arbeiten wie sie es für richtig halten. Wenn bei mir zB schlechtes Wetter ist und ich an Haus und Garten eh nichts machen kann, ja dann lass mich doch 11 Stunden arbeiten, solange ich mich ausreichend konzentrieren kann und die Arbeit nicht drunter leidet. Dafür mache ich dann beim nächsten schönen Tag um 14 Uhr Feierabend.

    Wenn es sich im Wochenmittel ausgleicht, das ist doch alles eine Absprache innerhalb der Mannschaft. Die Gesetze sind halt für solche Arbeitgeber, die 10 Stunden täglich wollen und Überstunden am Monatsende automatisch abgegolten sind.

  8. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: SasX 22.11.21 - 19:37

    kellemann schrieb:

    > Wenn es sich im Wochenmittel ausgleicht, das ist doch alles eine Absprache
    > innerhalb der Mannschaft. Die Gesetze sind halt für solche Arbeitgeber, die
    > 10 Stunden täglich wollen und Überstunden am Monatsende automatisch
    > abgegolten sind.

    Rein von der rechtlichen Seite: Das ArbzG ist da recht eindeutig. Werden die Stunden denn ehrlich notiert oder wird da dann auch gemauschelt, damit nicht mehr als 10h erscheinen? (Das könnte dann zu anderen rechtlichen Problemen führen.)

  9. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: BLi8819 22.11.21 - 20:00

    > Ich persönliche würde "in die Arbeit fahren & dumm rumsitzen in der Arbeit" schon zur Arbeitszeit zählen
    Ist es aber nicht. Da ist deine persönliche Meinung auch vollkommen irrelevant. Keiner Arbeitgeber in D zahlt dir die Zeit für den Arbeitsweg und Pause.

  10. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: BLi8819 22.11.21 - 20:06

    > und darauf hinwies, dass niemand mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten muss
    DARF, nicht muss. Niemand DARF mehr als 10 Stunden am Tag arbeiten.
    Bereits mehr als 8 Stunden am Tag darf nicht die Regel sein (muss innerhalb von 12 Wochen ausgeglichen werden).

  11. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: judasvonbasketbill 22.11.21 - 21:51

    Unterschreib ich so, deckt sich auch mit meiner Erfahrung.
    Bin leitender Software-Architekt und betreue mehrere Teams. Auch ich gehöre zu den Menschen, die Mittags mal eine Runde daddeln oder sich daheim mal auf das Ohr hauen - habe bei uns im InstantMessaging abends aber auch Leute gesehen, die dann, gerade, wenn die Kinder schlafen, so richtig aufgehen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass wir produktiver sind. Es hat aber ein wenig Anschubfinanzierung bedarf - Regeln in online-Meetings, Synchronisationspunkte, etc.
    Ich möchte es nicht mehr missen...

  12. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: bbk 22.11.21 - 22:44

    Du verwechselst vermutlich Anwesenheit und auf dem Platz sitzen mit produktiver Arbeit … das Eine hat mit dem Anderen wenig zu tun. Kenne viele Kollegen die brav jeden Tag 10Stunden am Schreibtisch sitzen aber trotzdem weniger leisten als die die Mittags im Homeoffice was zocken.

    Reine Zeitbasierte Abrechnung der Arbeitsleistung ist irgendwie … überholt. Lieber an Hand von Leistung bewerten und auf maximale Stundenzahl achten dass diese nicht überschritten wird.

  13. Weniger Arbeit? "Oh my sweet summer child!" ;-)

    Autor: Sybok 23.11.21 - 00:37

    Das wäre schön! Es wird leider ganz leicht mehr, wenn man nicht aufpasst. Und da bei uns sowieso gerade volle Auslastung ist, bin ich teilweise froh, wenn ich zwischendrin mal in Ruhe Mittagspause machen kann. Nun: Ich würde es trotzdem nicht mehr missen wollen und arbeite für den Luxus, nicht fahren zu müssen, auch durchaus mal mehr. Aber weniger Arbeit im Home Office? Nicht wirklich. Zumal man auch nicht danach gehen kann, *wann* die Leute ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen, weil es im Home Office meist keine festen Arbeitszeiten gibt. Da wird dann auch schon mal nachts noch was gemacht, aber dafür morgens halt später angefangen.

  14. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Sybok 23.11.21 - 00:40

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unfug?
    > Wenn du jetzt mehr Zeit für private Dinge hast, dann trifft es doch mit dem
    > "weniger Arbeit, gleiches Geld" ganz gut.

    Mehr Zeit für private Dinge hat man vor allem wegen des entfallenden Arbeitsweges.

    > Ich persönliche würde "in die Arbeit fahren & dumm rumsitzen in der Arbeit"
    > schon zur Arbeitszeit zählen, oder arbeitest du in deinem eigenen
    > Familienbetrieb?

    Dumm rumsitzen kannst Du allerdings auch im Home Office und das tust Du mitunter auch, wenn Anwesenheit erwartet wird, Du Dich allerdings fragst, was Du in diesem Meeting eigentlich sollst. Oder bei Bereitschaft z.B. könnte ich persönlich auch nicht abschalten (habe ich aber zum Glück nicht).

    > Allein die 2h die ich am Tag zuvor mit dem Arbeitsweg verbracht hatte,
    > bedeuten ja letztendlich 2h weniger für die Arbeit aufbringen, bei gleicher
    > Bezahlung.

    Richtig, aber die wurden eben auch vorher nicht bezahlt und sind damit keine Arbeitszeit.

  15. Re: Weniger Arbeit? "Oh my sweet summer child!" ;-)

    Autor: JE 23.11.21 - 06:18

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Aber weniger Arbeit im Home
    > Office? Nicht wirklich. Zumal man auch nicht danach gehen kann, *wann* die
    > Leute ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen, weil es im Home Office meist
    > keine festen Arbeitszeiten gibt. Da wird dann auch schon mal nachts noch
    > was gemacht, aber dafür morgens halt später angefangen.

    Das dürfte einen größeren Anteil daran haben, daß im Homeoffice sogar mehr Leistung spürbar ist - die Leute arbeiten dann, wenn es für sie am besten passt. Das dürfte häufig dann sein, wenn sie auch am leistungsfähigsten sind.

  16. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Trockenobst 23.11.21 - 08:26

    bbk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kenne
    > viele Kollegen die brav jeden Tag 10Stunden am Schreibtisch sitzen aber
    > trotzdem weniger leisten als die die Mittags im Homeoffice was zocken.

    Wenn ich die abgrenzenden Räume von den Spezialteams schaue, dann hat einer ein Problem mit seinem eAuto, da wird dann zwei Stunden während der Arbeitszeit fachgesimpelt und Youtube geschaut. Da die Türe in dem Zimmer zu ist kontrolliert das auch keiner. Und Nachmittags hat man ein großes Labermeeting nach dem Mittag, da wird danach auch nicht mehr wirklich bis 16:30 "gearbeitet".

    Ich mache jetzt fünf Jahre Home Office, die Selbstorganisation der motivierten Mitarbeiter ist schon sehr sichtbar. Was der eine am Nachmittag nicht geschafft hat, wird dann gleich am nächsten Morgen mit frühem Wecker vor dem 10 Uhr Meeting geleistet.

    Dazu kommt ein Facharbeiter-Mangel bei Leuten die einen fairen Stundensatz wollen. Wenn die eine große Firma Remote anbietet, muss du nachziehen oder du kriegst nur die Gruppe die alles annimmt. Aber nicht unbedingt "gut" ist.

  17. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: minnime 23.11.21 - 11:11

    Packwahn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dann unter dem Strick mein Mitarbeiter/in sich wohl fühlt,
    > dann ist mir dieses Ergebnis lieber

    Wenn sich die Mitarbeiter erst dann wohl fühlen wenn sie am Strick hängen wäre mir das als Ergebnis nicht so lieb

  18. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Test_The_Rest 23.11.21 - 11:41

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unfug?
    > Wenn du jetzt mehr Zeit für private Dinge hast, dann trifft es doch mit dem
    > "weniger Arbeit, gleiches Geld" ganz gut.

    Ja, das ist Unfug.

    Wenn ich mehr Freizeit habe, bedeutet das nicht gleichzeitig , daß ich weniger arbeite.

    Ich habe jeden Tag mindestens 1,5 Stunden Freizeit mehr.
    Das ist nämlich die Wegezeit ins Büro und zurück.

    Das ist keine Arbeitszeit und das bekommst Du auch bei nahezu keinem Arbeitgeber als Arbeitszeit abgerechnet...

    Außerdem verteile ich meine Arbeit zuhause ganz anders, da ich nicht auf Bürozeiten angewiesen bin.
    Darum kann ich auch mal eine Stunde in der Mittagszeit zocken, mache eben dafür Abends länger.

    Wenn ich in der Woche mal keinen Bock habe, dann arbeite ich Samstags oder auch Sonntags.
    Scheißegal, solange meine Arbeit erledigt wird (und das wird anhand diverserer KPI durchaus kontrolliert), sagt da auch keiner etwas.

    Deine Vorstellung von Homeoffice stammt aus dem letzten Jahrhundert...

  19. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Test_The_Rest 23.11.21 - 11:48

    Wenn ich gerade im Fluß bin, dann schaue ich nicht auf die Uhr.
    Wenn am Tag 12 oder 14 Stunden verrbaten werden, dann geht das keinen etwas an.
    Dann mache ich halt am nächsten Tag entsprechend frei.
    Und in der Zeiterfassung stehen dann an beiden Tage jeweils 8 Stunden.

    Das ist meine persönliche Freiheit im Homeoffice...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.21 11:56 durch Test_The_Rest.

  20. Re: Kann ich verstehen, weniger Arbeit, gleiches Geld.

    Autor: Test_The_Rest 23.11.21 - 11:56

    SasX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rein von der rechtlichen Seite: Das ArbzG ist da recht eindeutig. Werden
    > die Stunden denn ehrlich notiert oder wird da dann auch gemauschelt, damit
    > nicht mehr als 10h erscheinen? (Das könnte dann zu anderen rechtlichen
    > Problemen führen.)

    Es wird gemauschelt.
    So what?

    In meine Wohnung kommt weder einer vom Betriebsrat, noch eine andere Kontrollinstanz.

    Wer sich immer nur in Gesetze verbeißt, sollte lieber weiter auf althergebrachte Weise arbeiten.
    Dann ist er auf der sicheren Seite.

    8 Uhr einstempeln, 16:30 Uhr austempeln und zwischendurch die 30 Minuten gesetzlich vorgeschrieben Mittagspause.

    Immer schön, wie es vorgeschrieben ist, bloß nicht selbst entscheiden, bloß nicht selbst denken.

    Ohne Eigenverantwortung, ohne Freiheit, ohne Balance zwischen betrieblichen und persönlichen Belangen. :)

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