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Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

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  1. Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Anonymer Nutzer 24.07.09 - 12:21

    Ok, ruhig Blut, und dann die Frage:


    Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??


    Bislang konnte mir in meiner sehr kurzen Ubuntu Linux Historie noch niemand so richtig den Unterschied erklären zwischen GNOME und KDE.

    Ist hier jemand, der den Unterschied mal sachlich darstellen kann?

    Wann ist GNOME vorzuziehen, wann KDE.
    Oder anders gefragt: für welche Art von Anwender ist GNOME oder KDE empfehlenswert?

    Ja ja, ich weiß, der eine trinkt lieber Rotwein, der andere Weißwein.

    Aber außer einem geschmacklichen Unterschied wird es doch noch andere Merkmale und Differenzierungen geben, oder?

    Wenn Ihr einen kurzen Vortrag halten würdet,
    wie würdet Ihr GNOME und KDE darstellen und beschreiben?



  2. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: hb 24.07.09 - 12:25

    Fred_EM schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bislang konnte mir in meiner sehr kurzen Ubuntu
    > Linux Historie noch niemand so richtig den
    > Unterschied erklären zwischen GNOME und KDE.

    Der ultimative Vergleich:
    http://osdir.com/ml/user-groups.linux.kolkata/2004-01/msg00065.html

    So, und jetzt ab auf die Trollwiese.

  3. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Himmerlarschundzwirn 24.07.09 - 12:26

    Ist dir klar, was du damit auslöst?

  4. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Sakura 24.07.09 - 12:27

    Fred_EM schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Ubuntu gibt es mit KDE nicht. Das nennt sich dann Kubuntu ;)

    Und wenn du die Frage stellen musst, dann Ubuntu, also Gnome.

    > Ist hier jemand, der den Unterschied mal sachlich
    > darstellen kann?

    Sie sind anders.

    > Wann ist GNOME vorzuziehen, wann KDE.
    > Oder anders gefragt: für welche Art von Anwender
    > ist GNOME oder KDE empfehlenswert?

    Wenn du das Fragen musst, ist das nicht relevant.

    > Aber außer einem geschmacklichen Unterschied wird
    > es doch noch andere Merkmale und Differenzierungen
    > geben, oder?

    Andere Funktionen. Andere Technologie. Andere Programme. Allerdings laufen Programme unter beiden Umgebungen, kostet halt etwas mehr Leistung und macht sich im Aussehen und verhalten bemerkbar.

  5. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: mw88 24.07.09 - 12:31

    Ganz einfach, Gnome basiert auf GTK, KDE auf QT.

    Beides GUI-Framesworks. Sie unterscheiden sich aber bei der Bedienung, es herrschen auch jeweils andere Designguidelines. Daraus folgt dass die Bedienung der Desktopoberflächen auch etwas anders ist, man muss sich entscheiden welches man lieber mag.

    Was die Anwender angeht, kann ich nicht direkt sagen wer sich für was entscheidet, wie gesagt ist es einfach Geschmackssache.

  6. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Dorsai! 24.07.09 - 12:33

    Mein Glaubenskriegsensor schlägt gerade an...

    Gut, Meine Meinung:

    KDE hat den Vorteil der Konfigurierbarkeit und Flexibilität.

    Zum Beispiel kann man sich eine neue Leiste erstellen ein paar Symbole draufziehen und fertig ist ein simples Dock.
    Plasma bietet da wirklich gewaltige Möglichkeiten, die aber viele noch nicht im Ansatz ausnutzen (Stichwort Activitys).

    Dann hat es das schlankere Toolkit und das KDE "Look and Feel", so dass sich alle KDE Anwendungen vernünftig integrieren.



    Gnome baut auf Einfachheit und hat daher meiner Meinung nach verloren. Einfachheit ohne Schlankheit ist Mist. Wenn ich einen einfachen Desktop will, dann nehme ich Fluxbox.
    Für DAUs, die noch die Einschränkungen von Windows gewohnt sind kann Gnome allerdings den Umstieg erleichtern.

    Ausserdem ist Gnome mehr "gewachsen". Das heißt du findest viele Programme die noch für eine Uralte Gnomeversion geschrieben wurden, wobei bei KDE alles auf dem aktuellen Stand ist.

    Gstreamer (das Mediaframework von Gnome) ist aufgebläht und minderwertig. (Keine vernünftige Wavpack unterstützung, keine OSS4 unterstützung, das nervige Plugin System).

    GTK an sich ist in Ordnung, auch wenn sich viele über die API aufregen, für mich als nicht Programmierer ist das unerheblich.


    Fazit: Gnome für DAUs und Windows Umsteiger, KDE für Linuxer und Fluxbox für Consoleros.

  7. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Himmerlarschundzwirn 24.07.09 - 12:34

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Windowsumsteiger und Computerneulinge von der Funktionsvielfalt die KDE auf den ersten Blick schon bietet ein wenig überfordert sind. Das heißt nicht, dass Gnome weniger kann, es ist aber nur das sichtbar, was man als Einsteiger benötigt.

  8. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: linuxnutzer 24.07.09 - 13:13

    Gnome geht den Weg der Einfachheit. Die Wege durch die Menüs werden möglichst Kurz gehalten. Die Oberfläche wirkt klar und Aufgeräumt und dadurch aber auch sehr simpel und wenig verspielt. Dafür alles funktional. Gnome braucht im Schnitt weniger Leistung im PC als KDE. Doch Vorsicht, das kann man nicht verallgemeinern. Gilt nur als Richtwert.

    KDE hat mit Plasma den Weg zur frei definierbaren Oberfläche gewählt. Ein Fenster ist nicht mehr einfach nur ein Fenster, sondern ein Rahmen (vollkommen frei definierbar) mit Inhalt. Fenster und Widgets sind frei skalierbar. Dies kann für den Einsteiger sehr verwirrend sein. Manchmal sind die Vorgehensweisen um eine bestimmte Sache zu erreichen etwas umständlich oder nicht klar nachvollziehbar. KDE braucht etwas mehr Leistung als Gnome im PC. Dies kommt vorallem von der Skalierfunktion der Fenster und Widgets. Dies ist aber ebenfalls nur ein Richtwert und kann nicht verallgemeinert werden.

    Am Ende ist es eigentlich nur eine Frage des Bauchgefühls:
    Gnome wirkt aufgeräumt und simpel und dadurch auch etwas langweilig.
    KDE wirkt topmodern und verspielt, kann aber auch verwirren.
    Von den Libraries (Gtk oder QT) kann ich nicht allzuviel sagen. Ich denke Altlasten wird man in beiden Systemen in Kauf nehmen müssen.

    Meine Erfahrungen sind folgende: KDE mit Plasma war für mich unbedienbar. Die Unterstützung für meine NVIDIA 8800er Karte war gelinde gesagt traurig. Ich hatte Renderingfehler ruckelnde Fenster und abstürzende KDE Prozesse. Mag sein dass das inzwischen anders ist, aber ich hatte in der Zeit mehrere Updates und Patches und es wurde nicht besser. Auch neuere Grafiktreiber waren nicht erfolgreich. Irgendwann wurde es mir zuviel und ich bin auf Gnome umgestiegen. Anfangs war es eine echte umgewöhnung für mich da ich vorher nur KDE hatte, aber inzwischen will ich es nicht mehr missen. Die Treiberprobleme mögen vielleicht auch daher kommen weil ich nur die freigegebenen Treiber verwendet habe, aber ich will nicht erst kompliziert einen Grafiktreiber installieren, nur damit KDE sauber läuft. Dafür gibt es ein Tool und das macht seine Aufgabe gut.

    Für die Kritiker unter euch: Ich habe ein CoreQuad System, mit SATAII Platten, einer 8800er Geforce und ein Asus Mainboard mit gutem Intel Chipset. Da sollte KDE nicht ruckeln. Zumindest würde ich das nicht erwarten, nachdem das System nicht gerade billig war.

    Hoffe ich konnte Dir einen kleinen Einblick geben.
    So Long...

  9. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Der Kommunist 24.07.09 - 13:39

    Fred_EM schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ok, ruhig Blut, und dann die Frage:
    >
    > Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Ich glaube, dass muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Du kannst auch beide gleichzeitig installiert haben und beim Login waehlen. Ubuntu = Gnome vorinstalliert; Kubuntu = KDE vorinstalliert. Die jeweils andere Umgebung kannst du mit wenigen Klicks im Paketmanager einfach dazu installieren. Und das beste: Wenn du eine der beiden Oberflaechen irgendwann doch nicht mehr brauchst, weil du dich fuer die andere (oder eine dritte?) entschieden hast, installierst du die Oberflaeche mit dem Packetmanager wieder. Das ist nicht ganz so einfach wie die Installation via Metapacket (welches alles benoetigte gleich automatisch mit installiert), aber wenn man die Packete kennt, kriegst du es restlos wieder entfernt.
    Wenn du dir's einfach nur kurz mal ansehen willst, kannst du die Live-Install-CDs von Ubuntu bzw. Kubuntu auch direkt starten, ohne zu installieren.

    > Bislang konnte mir in meiner sehr kurzen Ubuntu
    > Linux Historie noch niemand so richtig den
    > Unterschied erklären zwischen GNOME und KDE.

    Beide wollen glaube ich mind. 256MB RAM Minimum - ich empfehle aber mindestens 512MB oder besser 1GB. Bei KDE sollten Vielnutzer sogar 2GB reinhaengen; mehr ist in aller Regel heute nicht notwendig, obwohl ich derzeit im Notebook auch 4 drin habe (die aber nicht wirklich erwaehnenswert genutzt werden).

    Gnome sieht einfacher aus und bietet weniger Konfigurationsmoeglichkeiten - startet daher aber auch etwas schneller. Vom Desktop-Layout erinnert mich Gnome eher an MacOS, KDE mehr an Windows. KDE hat jedoch gegenueber Windows sehr viel mehr Konfigurationsmoeglichkeiten und Features. Daher ist KDE meine persoenliche erste Wahl:
    Unter anderem bietet es das fish-Protokoll an, mit dem sich Remote-Dateien via SSH einfach im Dateimanager grafisch verwalten lassen. Das gleiche funktioniert natuerlich auch mit ftp oder smb (Windows-Freigaben) - die Dateien kann man dann also bearbeiten, als laegen sie lokal auf der Platte. Ein weiteres Meta-Protokoll audiocd:// bietet unter KDE direkt die Moeglichkeit, Audio-CDs als mp3/ogg/flac/wav auf die Platte zu kopieren - der Inhalt der Audio-CDs wird direkt als derartige Dateien angezeigt - man muss nur noch kopieren, ohne Extra-Programm...
    KDE4 bringt zudem noch eine Reihe an Desktop-Widgets und visuelle Fenster-Effekte von Haus aus mit und sieht sehr modern aus.

    Gnome galt frueher mal als lightweight, ist es aber heute ansich nicht mehr, weil es stark gewachsen ist. Wenn du eine sehr einfache, ressourcenschonende Oberflaeche haben willst, installier dir z.B. die (noch recht junge) LXDE - die sieht gut aus und soll selbst auf einem PC mit 266MHz fluessig arbeiten; die aktuelle Knoppix-LiveCD setzt auf LXDE - dort kann man mal reinschauen. Auch wieder einfach im Paketmanager eingeben und auf >Installieren< klicken...

  10. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: hb 24.07.09 - 13:44

    Der Kommunist schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Unter anderem bietet es das fish-Protokoll an, mit
    > dem sich Remote-Dateien via SSH einfach im
    > Dateimanager grafisch verwalten lassen. Das
    > gleiche funktioniert natuerlich auch mit ftp oder
    > smb (Windows-Freigaben) - die Dateien kann man
    > dann also bearbeiten, als laegen sie lokal auf der
    > Platte.

    Virtuelle Dateisysteme hat Gnome auch. Das ist sogar einer der Punkte, der architekturell besser gelöst ist.

  11. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Mormone 24.07.09 - 15:02

    Ich verwende das aktuelle Gnome auf dem Desktop-Computer daheim, und KDE 4.3 (rc3) auf meinem Notebook, welches ich auch zur Arbeit mitnehme und es Produktiv einsetze. Beide laufen unter Gentoo.

    Ich habe erst mit KDE 4.2 (mit der ersten beta) wieder KDE eingesetzt. Zuletzt hatte ich KDE 3.3 vor ein paar Jahren benutzt gehabt, bin dann aber auf Gnome umgestiegen, weil es mir besser gefallen hatte.

    Aktuell gefällt mir KDE besser, da es deutlich moderner wirkt. Bei KDE bekomme ich eher das Gefühl dass alles fast aus einer Hand kommt und gut ineinander abgestimmt ist. Das liegt aber natürlich auch an dem modernen Framework Qt und den kdelibs, welche eine solche Integrität ermöglichen. Ich will damit auch nicht andeuten dass bei KDE4 alles reibungslos verläuft. Es gibt noch viele Baustellen wo noch etwas optimiert werden muss. Aber die Grundlage dazu ist da und einige Programme müssen nur noch an das neue Framework und die Lib aufbauen (Akonadi, Strigi/Nepomuk, etc.). Man kann KDE4 aber natürlich auch heute schon gut einsetzen. Zudem sieht man bei KDE auch klarer was für die Zukunft geplant ist.

    Bei Gnome hat mir diese Vision bisher gefehlt. Ich hatte schon das Gefühl die wären eingeschlafen. Natürlich ist Gnome ein gutes und benutzbares System. Aber nur weil etwas gut läuft bedeutet das ja nicht, dass man nicht noch irgendwas tolles dazu Entwickeln könnte. Hier hat mir die Bewegung gefehlt. Erst mit der veröffentlichung der Planungen zu Gnome 3 ist da wieder etwas schwung ins Spiel gekommen. Mit Zeitgeist oder auch einem neuen Fenstermanager (inklusive der Unterstützung für Clutter) sind da einige Interessante Dinge in der Entwicklung.

    Gut Arbeiten kann man mit beiden Systemen.

  12. Re: Ubuntu: besser als GNOME !

    Autor: Knohm 24.07.09 - 15:18

    Ubuntu ist besser als Gnome! Das ist nunmal FAKT!

  13. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Name tut nichts zur Sache 24.07.09 - 16:17

    > KDE hat den Vorteil der Konfigurierbarkeit und
    > Flexibilität.

    Gnome hat den Vorteil, daß bereits alles perfekt
    vorkonfiguriert ist und keine Notwendigkeit für
    lange Konfigurationsorgien entsteht.

    > Gnome baut auf Einfachheit und hat daher meiner
    > Meinung nach verloren. Einfachheit ohne
    > Schlankheit ist Mist. Wenn ich einen einfachen
    > Desktop will, dann nehme ich Fluxbox.

    "Einfachheit" heißt doch nicht, daß unter der Oberfläche nichts passiert.


    > Ausserdem ist Gnome mehr "gewachsen". Das heißt du
    > findest viele Programme die noch für eine Uralte
    > Gnomeversion geschrieben wurden, wobei bei KDE
    > alles auf dem aktuellen Stand ist.

    k3b?

    > Gstreamer (das Mediaframework von Gnome) ist
    > aufgebläht und minderwertig. (Keine vernünftige
    > Wavpack unterstützung, keine OSS4 unterstützung,
    > das nervige Plugin System).

    Komisch, daß es, wenn es so unbrauchbar ist, zum defacto-Standard geworden ist.


    > Fazit: Gnome für DAUs und Windows Umsteiger, KDE
    > für Linuxer und Fluxbox für Consoleros.

    Ich hätte das genau andersrum gesehen, KDE ist wegen der nicht nur optisch sehr starken Nähe zu Windows eher für die Windows-Umsteiger gedacht, Gnome hingegen für "Poweruser", die wirklich arbeiten und nicht ewig konfigurieren wollen und zudem einen optisch ansprechenden Desktop bevorzugen.

  14. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Hunni 24.07.09 - 17:03

    Name tut nichts zur Sache schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gnome hat den Vorteil, daß bereits alles perfekt
    > vorkonfiguriert ist und keine Notwendigkeit für
    > lange Konfigurationsorgien entsteht.

    > Ich hätte das genau andersrum gesehen, KDE ist
    > wegen der nicht nur optisch sehr starken Nähe zu
    > Windows eher für die Windows-Umsteiger gedacht,
    > Gnome hingegen für "Poweruser", die wirklich
    > arbeiten und nicht ewig konfigurieren wollen und
    > zudem einen optisch ansprechenden Desktop
    > bevorzugen.

    Das ist doch nur wieder Fanboy gesülze. Sorry, aber wenn man das so liest, dann kann man nur zu diesem Schluss kommen.

    Sowohl mit Gnome als auch mit KDE kann man ohne die Notwendigkeit einer großen Konfiguration des Desktops ganz gut Arbeiten.

  15. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Der Kaiser! 24.07.09 - 17:35

    > Wann ist GNOME vorzuziehen, wann KDE.
    Das kommt auf deinen Schwerpunkt an.

    > Wenn Ihr einen kurzen Vortrag halten würdet, wie würdet Ihr GNOME und KDE darstellen und beschreiben?

    GNOME:
    ------

    GNOME, als auch die meisten GTk-Programme sind eher funktional, "übersichtlich". Sie tun meistens ihre Sache recht gut, aber auch nicht mehr.

    Für GNOME spricht die Menge an GTk-Programmen.


    KDE:
    ----

    KDE und KDE-Programme sind eher "Schweizer Taschenmesser". Versuchen möglichst viele Eventualitäten abzudecken. Wobei darunter manchmal die Übersichtlichkeit leidet.

    Für KDE spricht die starke Integration der KDE-Programme untereinander.


    Faustregel:
    -----------

    Benutze GNOME wenn du mehr GTk-Programme benutzt.
    Benutze KDE wenn du mehr KDE-Programme benutzt.


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  16. Und was is mit XFCE / lxde?

    Autor: Muh-Freak 27.07.09 - 14:57

    Eigentlich spricht man ja immer von den "3 großen": KDE, Gnome, XFCE. Das du letzteres mal dezent weggelassen und durch Fluxbox ersetzt hast, wundert mich grade. Fluxbox hat eigentlich ne ziehmlich geringe verbreitung. Da wird OpenBox (bzw lxde, das Openbox enthält) noch weitaus mehr eingesetzt.

    und XFCE hat durch Xubuntu auch unter anfängern ne recht hohe Verbreitung.
    Allerdings muss man immer nach dem Disitributions-umfeld gucken. Bei Arch-Linux hat KDE fast garkeine verbreitung, und wenn, dann nur als KDEmod (siehe chakra-projekt). Gnome dürfte bei den Neulingen noch etwas weiter verbreitet sein. XFCE ist dann für die Leute für mich, die mit tiling nich viel anfangen können, und nicht gerne 5 stunden config-dateien durchwühlen um *box zum laufen zu kriegen. Und die ganzen Alten hasen benutzen Openbox, E17, Fluxbox, usw.

    Im übrigen: KDE ist graphisch viel aufwändiger, die Menü-Führung (das "Startmenü" im panel) ist komplett anders als bei Gnome und co. und alles ist in merkwürdige Config-dialoge eingeteilt.

    Gnome: Hat ne art Registry. Wer als Linuxer sowas haben will... *gg* Allerdings mag ich die Menüführung schon eher, auch wenns nen bissel doof is das nicht alles in einem panel-menü vereint ist.

    XFCE: Erinnert an Gnome. Hat aber nur ein Panel-menü (standardmäßig) das sich per text-datei voll umconfen lässt. FÜr die XFCE-einstellungen gibts sogar nen "Einstellungsverwalter", der allerdings nur auf die anderen Config-tools "linkt". Die Panels sind einfach zu configurieren, spart rechenleistung, sieht mit nicht-standard-themes genauso gut aus wie nen Gnome oder KDE.

    LXDE: Sparsam. Spart Plattenplatz und rechenleistung. Und davon so einiges.

    Für Platzsparer nen paar Zahlen:
    LXDE hat ca. 50 MB installationsgröße, Herunterladen muss man nur ca 13MB (Je nach Paket-art).
    Bei XFCE muss man (mit "goodies") schon ca. 60 MB herunterladen, bei einer installations-größe von ca. 250 MB.
    Gnome: herunterladen muss man ca. 110 MB, Installierte größe: ca. 355 MB.
    KDE: Herunterladen: ca 470 MB, installiert 1100 MB.

    Wenn man statt LXDE sich selbst was aus Desktop- und Fenster-Manager zusammenbastelt kommt man bestimmt auf unter 5 MB bei der installierten größe.

  17. Re: Ubuntu: besser mit GNOME oder doch lieber KDE??

    Autor: Muh-Freak 27.07.09 - 15:02

    Agree. Trotz des Missfallens das KDE bei mir auslöst kann ich in der Standard-Konfiguration damit arbeiten. Bei Gnome hab ich eig. immer nur die Panels und das Theme geändert. Allerdings: Bei beiden nutze ich den Pager nicht, da der (meines wissens nach) nur mit den panel-applet dafür funzt.

    Bei XFCE sollte man sich nen bissel was configurieren, muss man aber auch nicht.
    LXDE das selbe.Und diese beiden ham nen tollen Pager, der funzt ohne Panel-Applet, nur mit dem Scroll-rad der maus *g*

  18. Re: Und was is mit XFCE / lxde?

    Autor: Der Kaiser! 28.07.09 - 02:45

    > Wenn man statt LXDE sich selbst was aus Desktop- und Fenster-Manager zusammenbastelt kommt man bestimmt auf unter 5 MB bei der installierten größe.
    Nunja.. Wenn du dich bei LXDE auf Panel, Datei- und Fenstermanager beschränkst, kommst du auch auf 5-10MB.


    ___

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    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  19. Vielen Dank!

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.09 - 09:29

    Vielen Dank für Euere Mühe!!

    Ich werde zunächst mal Ubuntu verwenden, das scheint für mich als absoluten Linux-Newbie wohl die verträglichste Lösung zu sein.


    Windows werde ich wohl so schnell nicht los ... wegen Outlook ...

    Aber wer weiß, MS will ja eine Online-Version von Office 2010 rausbringen, bin schon gespannt ob sie auch Outlook "virtualisieren".

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