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  5. › Gnome-3.0-Release-Termin auf…

Gut so...

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  1. Gut so...

    Autor: blablabla 10.11.09 - 15:15

    Ich finds gut, dass man sich so viel Zeit lässt, wie es braucht, bis die neue Version stabil und benutzbar ist. Was passiert, wenn man darauf nicht wartet haben wir ja bei KDE4 gesehn...

    Mal davon abgesehn bin ich Gnome3 bisher noch recht skeptisch gegenüber. Das was ich bisher gesehen habe, hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Naja... solange man den ganzen neumodischen Firlefanz auch optional abschalten kann, solls mir egal sein. Was ich mir hingegen durchaus wünschen würde, wäre eine wesentliche Verbesserung des bestehenden Codes. So z.B. Nautilus. Das Teil ist an Instabilität bei der Arbeit mit Bildern (häufige Nutzung der Vorschaufunktion, etc.) schrecklich langsam und irgendwann nicht mehr nutzbar. Da sollte man sich mal ein Beispiel an Thunar nehmen... auch währen mächtigere Funktionen für die Dateiumbenennung (vgl. Thunar) sehr nett.

    Aber ja. Nachdem Windows immer bunter und anders wird, KDE gleich alles umgeschmissen hat muss man bei Gnome halt auch innovativ sein... dabei fand ich das alte Gnome nichtmal so schlecht...

    Btw. mir ist beim testen der neuen Ubuntu-Version aufgefallen, dass mittlerweile beim aktuellen KDE keine Icons mehr in Buttons UND oben in den Fenstern mehr angezeigt werden. Für mich war das immer ein Usibility-Faktor, den ich an Gnome zu schätzen wusste. Hat jemand ne Idee, welcher Vollpfosten auf die Idee gekommen ist, das zu ändern?

  2. Re: Gut so...

    Autor: autore 10.11.09 - 15:20

    blablabla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Btw. mir ist beim testen der neuen Ubuntu-Version aufgefallen, dass
    > mittlerweile beim aktuellen KDE keine Icons mehr in Buttons UND oben in den
    > Fenstern mehr angezeigt werden. Für mich war das immer ein
    > Usibility-Faktor, den ich an Gnome zu schätzen wusste.

    In den Buttons werden bei GNOME 2.28 auch keine mehr angezeigt und in den Menüs nur noch für Programme, Dokumente, Ordner und Medien.

    > Hat jemand ne Idee,
    > welcher Vollpfosten auf die Idee gekommen ist, das zu ändern?

    User-Interface-Designer. Und ich gebe ihnen sogar recht. Sieht besser aus ohne.

  3. Re: Gut so...

    Autor: soares 10.11.09 - 16:33

    > Btw. mir ist beim testen der neuen Ubuntu-Version aufgefallen, dass
    > mittlerweile beim aktuellen KDE keine Icons mehr in Buttons UND oben in den
    > Fenstern mehr angezeigt werden. Für mich war das immer ein
    > Usibility-Faktor, den ich an Gnome zu schätzen wusste. Hat jemand ne Idee,
    > welcher Vollpfosten auf die Idee gekommen ist, das zu ändern?

    Die Anzeige von Icons in Buttons auszuschalten, war immer das Erste, was ich nach einer Neu-Installation vorgenommen habe. Major No-Go! Ein Glück, dass die Entscheider hier endlich ein Einsehen hatten.

    Unter Gnome lässt sich das Verhalten mittlerweile mittels gconf-editor ändern:

    Desktop->Gnome->Interface->buttons_have_icons/menues_have_icons

    Vernünftige Defaults und einfache Konfigurierbarkeit, so ist allen gedient.

  4. da geb ich Dir Recht

    Autor: aze 10.11.09 - 18:18

    bevor man sich mit einer instabilen alpha die nutzer vergrault (wie bei KDE) wartet man lieber etwas länger.

    btw. auch wenn ich wahrscheinlich der einzige auf der welt bin der so denkt, aber ich finde diese "terminprügelei" völlig daneben, gerade bei OSS, wo es um "guten Code" geht bzw. gehen sollte und "nicht" um "Schein" und "Verpackung".

    dass bei kommerziellen anwendungen aufs äußere grossen wert gelegt wird - teilweise sogar mehr als aufs innere - kann ich ja noch verstehen, immerhin will ja jemand geld damit verdienen. aber bei OSS finde ich das daneben.

    ----------------------------------------------------
    EinBildung ist auch Bildung...

  5. Re: da geb ich Dir Recht

    Autor: iconify 10.11.09 - 18:29

    > Unter Gnome lässt sich das Verhalten mittlerweile
    > mittels gconf-editor ändern:
    > Desktop->Gnome->Interface->buttons_have_icons/menues_have_icons

    Danke, hab gleich mal die Icons angeschaltet. Hatte mich schon gewundert was da "kaputt" war?!

    > Und ich gebe ihnen sogar recht. Sieht besser aus ohne.

    > Vernünftige Defaults [...]

    Hmmm, offensichtlich mögen nicht alle Icons. Meine Frage jetzt warum? Kann mir einer der "Iconabsteller" das mal erklären?

    Ich finde die Benutzbarkeit nimmt enorm ab, wenn ich erstmal mühsam das Menü durchsuchen muss. Wenn mir gleich ein Icon ins Auge springt brauch ich keinen Eintragstext mehr lesen.

    Und hübsch (und evtl. bunt) sind Icons auch noch. Ich dachte immer die "Mehrheit" mag es bunt?!

    Nakten Text mag _ich_ auf dem Bildschirm jedenfalls nicht.

  6. Re: da geb ich Dir Recht

    Autor: nixnamexd 11.11.09 - 18:05

    Ich mag es auch lieber ohne Icons - schaut viel besser aus. Ich mag es nicht wenn überall ein bildchen ist - schaut sehr kindlich und unprofessionell aus.

    Ausserdem weiss ich auch so wo welches Menü ist. Und für die, die Bilder dennoch brauchen, können sie sie ja wieder einstellen.

  7. Gnome 2->3 : KDE 3->4 ~ Äpfel:Birnen

    Autor: Konky der Drache 13.02.10 - 22:42

    blablabla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finds gut, dass man sich so viel Zeit lässt, wie es braucht, bis die
    > neue Version stabil und benutzbar ist. Was passiert, wenn man darauf
    > nicht wartet haben wir ja bei KDE4 gesehn...

    Den Vergleich von Gnome 3.0 mit dem Wechsel von KDE3 zu KDE4 halte ich hier völlig hinkend, so wie der von Äpfel mit Birnen.
    Wenn Gnome 3.0 erscheint wird es immer noch auf dem Vorsinnflutlichen Gtk2-Framework bassieren. Gnome 3.0 ist also in Wirklichkeit nur eine Gnome 2.30 Special Edition oder 2.31 oder 2.32 oder so. Das Gnome-Projekt steht nicht vor dem Problem auf eine neue nicht abwärtskompatible Codebasis umstellen zu müssen. Für KDE4 musste jede einzelne Code-Zeile mit QT4 neu geschrieben werden. Gnome 3.0 kann große Teile des Codes aus dem Gnome2-Zweig weiternutzen und sie Stück für Stück weiterentwickeln. Bevor die Entwicklung von KDE4 begann gab es QT4 schon längst. Bis Gtk 3 erscheint wird noch viel Wasser das Bächlein hinunter fließen. Das KDE-Projekt wurde hier von der Entwicklung bei Trolltech überrannt und musste handeln, wenn sie nicht ein für alle mal von der Entwicklung angehängt werden wollten. Bei der Komplexität heutiger Desktop hatten sie jedoch eine Mammut-Aufgabe vor sich. Bei sowas sind Probleme wie es sie bei KDE4 gegeben hat unvermeidlich. Dabei lief ihnen die Zeit und unweigerlich irgendwann die Entwickler, die Nutzer und Tester davon. Je länger sie den Schritt hinausgezögert hätten, die "final" von KDE 4.0 zu veröffentlichen, desto weiter hätten sie das Problem hinausgezögert und verschlimmert. Diese Pseudo-final war nötig um die Unterstützung durch Distributionen wie OpenSuse und Kubuntu zu erhalten. Damit wurden wesentlich mehr Tester erreicht, als mit nur im Netz erhältlichen Betas. Das hat auch wieder die Entwicklung, insbesondere die Stabilisierung von KDE 4 deutlich beschleunigt. Wenngleich sie sich damit auch viel Unmut aufgezogen haben. Aber Sie haben ja nun die Chance das wieder gut zu machen. Meiner Ansicht nach haben sie das auch gemacht und werden es weiterhin tun.
    Ich persönlich bin mit erscheinen von KDE4.2 von KDE 3.5 gewechselt. Auch wenn noch immer einige tolle Anwendungen nicht auf QT4 portiert wurden finde ich KDE 4.3 einfach klasse und komfortabel. Es läuft bei mir mittlerweile sehr stabil. Es macht mir einfach Spaß damit zu arbeiten. Wem Gnome besser gefällt soll es gern nutzen.
    Nur sollte man bei solchen Vergleichen einfach fair gegenüber beiden bleiben. Dabei sollte man auch beachten, dass hinter dem Gnome-Projekt seit langem eine Ganze Armada der größten IT-Giganten, wie Intel, IBM, Oracle/Sun, Novell, Redhat, Cononical mit Geld und bezahlten Entwicklern und außerdem das Größte Linux-Distributons-Projekt Debian stehen. KDE wurde dagegen hauptsächlich von der Community entwickelt. Lediglich eine kleines Norwegisches unternehmen hat ihnen das Framework geliefert. Erst seit kurzem steht hinter KDE mit Nokia auch ein großer Konzern. Allerdings hab ich noch nicht viel mitbekommen, was die zu KDE bisher beigetragen haben. Und wenn betraf es eher Sachen die die Schnittstellen-Kompatiblität zu Symbian und Maemo betreffen, weniger etwas wovon die KDE-Anwender einen Nutzen haben.
    Also immer erst informieren, bevor man ein Urteil fällt.
    Gruß Konky

  8. Re: Gnome 2->3 : KDE 3->4 ~ Äpfel:Birnen

    Autor: guyfawkesberlin 09.06.10 - 01:48

    Ich habe KDE mit4.0 (vorübergehend) enttäuscht verlassen. Da konnte man nicht mal bugfrei einen Link auf den Desktop legen.

    Mitlerweile hat sich viel getan. Danke für die sachlichen Hintergründe ...

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