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Tod von Gnome

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  1. Tod von Gnome

    Autor: daydreamer42 26.03.15 - 16:06

    Die Nutzer-Entmündigung durch das willkürliche Entfernen von notwendigen Konfigurationsmöglichkeiten hat viele Nutzer vertrieben. Stattdessen wird ständig am Aussehen gebastelt. Deshalb ist es mir ziemlich schnuppe, was die Gnome-Entwickler zur Zeit machen. Ich nutze jetzt lieber XFCE statt mich mit den ressourcenfressenden und benutzerunfreundlichen Alternativen herumzuschlagen.

  2. Re: Tod von Gnome

    Autor: Wander 26.03.15 - 16:22

    daydreamer42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Nutzer-Entmündigung durch das willkürliche Entfernen von notwendigen
    > Konfigurationsmöglichkeiten hat viele Nutzer vertrieben. Stattdessen wird
    > ständig am Aussehen gebastelt. Deshalb ist es mir ziemlich schnuppe, was
    > die Gnome-Entwickler zur Zeit machen. Ich nutze jetzt lieber XFCE statt
    > mich mit den ressourcenfressenden und benutzerunfreundlichen Alternativen
    > herumzuschlagen.

    XFCE braucht keine Nutzer sondern Entwickler. Man ist dort nicht einmal in der Lage die eigene Software anständig zu pflegen, wie soll das dann weitergehen wenn es an die Portierung auf GTK+3 geht oder man sich entschließen sollte stattdessen GTK+2 udgl. zu pflegen? Solange sich daran nichts ändert ist XFCE keine Option für mich.

  3. Re: Tod von Gnome

    Autor: Schnarchnase 26.03.15 - 16:35

    Das übliche Genörgel. Gnome 3 ist sehr brauchbar, für mich sogar besser als alle anderen DE. Wem es nicht passt, dem steht es frei etwas anderes zu verwenden. Die Auswahl ist seit Gnome 3 so groß wie noch nie.

  4. Re: Tod von Gnome

    Autor: v3nd3774 26.03.15 - 16:55

    Gnome hat zwar seine Schnittstellen Probleme aber diese stören mich nicht wirklich bei meiner Täglichen arbeit.
    Dafür liefert Gnome 3 aber eine graphisch ansprechende Oberfläche(meiner meinung nach) und gleichzeitig frisst es mal im vergleich zu KDE eindeutig weniger Ressourcen.

    "If you can't make it good, at least make it look good.", Bill Gates

  5. Re: Tod von Gnome

    Autor: Anonymer Nutzer 27.03.15 - 07:18

    Wander schrieb:

    > XFCE braucht keine Nutzer sondern Entwickler. Man ist dort nicht einmal in
    > der Lage die eigene Software anständig zu pflegen, wie soll das dann
    > weitergehen wenn es an die Portierung auf GTK+3 geht oder man sich
    > entschließen sollte stattdessen GTK+2 udgl. zu pflegen?

    Bevor du hier noch weiter irgendwelchen Unsinn über meine lieblings Arbeitsumgebung erzählst,rate ich dir mal zu einem Blick ins Changelog von 4.12.


    Hier kannst du mal echten Entwicklern beim arbeiten zusehen.
    http://git.xfce.org

  6. Re: Tod von Gnome

    Autor: Wander 27.03.15 - 09:05

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor du hier noch weiter irgendwelchen Unsinn über meine lieblings
    > Arbeitsumgebung erzählst,rate ich dir mal zu einem Blick ins Changelog von
    > 4.12.
    >
    > Hier kannst du mal echten Entwicklern beim arbeiten zusehen.
    > git.xfce.org

    Nur damit ich dich richtig verstehe, du findest es ist eine respektable Leistung wenn Nutzer fast 3 Jahre auf rudimentäre Bugfixes warten müssen und das größte Feature nach 3 Jahren Entwicklung ein hübscherer Task-Switcher ist?

    Die Arbeit der Entwickler in allen Ehren, aber selbst die werden dir sagen dass sie vollkommen unterbesetzt sind und auch keine Ahnung haben wie sie mit der zukünftigen Entwicklung klar kommen sollen. Denn mit den jetzigen Ressourcen schaffen sie es ja noch nicht einmal den eintrudelnden Bug-Meldungen zu begegnen, geschweige denn einen zeitnahen Port auf GTK+3 in Angriff zu nehmen oder GTK2 zu forken, bzw. selbst weiterzuentwickeln.

  7. Re: Tod von Gnome

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.03.15 - 11:14

    Tzven schrieb:
    -------------
    > Bevor du hier noch weiter irgendwelchen Unsinn über meine lieblings
    > Arbeitsumgebung erzählst,rate ich dir mal zu einem Blick ins Changelog von
    > 4.12.
    >
    > Hier kannst du mal echten Entwicklern beim arbeiten zusehen.
    > git.xfce.org

    MUAHAHAHAHAHAHAHAHAHHA!
    Was da deine „echten Entwickler“ in drei Jahren ist folgendes:
    - Keine verlässlichen monatlichen Bugfix-Releases.
    - Wenn es nach drei Jahren mal eine handvoll Bugfixes gibt, wird direkt die Kompatibilität gebrochen.
    - Absolut keinen Migrationspfad weg von Xorg zu Wayland.

  8. Re: Tod von Gnome

    Autor: janoP 27.03.15 - 12:13

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tzven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bevor du hier noch weiter irgendwelchen Unsinn über meine lieblings
    > > Arbeitsumgebung erzählst,rate ich dir mal zu einem Blick ins Changelog
    > von
    > > 4.12.
    > >
    > >
    > > Hier kannst du mal echten Entwicklern beim arbeiten zusehen.
    > > git.xfce.org
    >
    > Nur damit ich dich richtig verstehe, du findest es ist eine respektable
    > Leistung wenn Nutzer fast 3 Jahre auf rudimentäre Bugfixes warten müssen
    > und das größte Feature nach 3 Jahren Entwicklung ein hübscherer
    > Task-Switcher ist?
    >
    > Die Arbeit der Entwickler in allen Ehren, aber selbst die werden dir sagen
    > dass sie vollkommen unterbesetzt sind und auch keine Ahnung haben wie sie
    > mit der zukünftigen Entwicklung klar kommen sollen. Denn mit den jetzigen
    > Ressourcen schaffen sie es ja noch nicht einmal den eintrudelnden
    > Bug-Meldungen zu begegnen, geschweige denn einen zeitnahen Port auf GTK+3
    > in Angriff zu nehmen oder GTK2 zu forken, bzw. selbst weiterzuentwickeln.

    Könnte man nicht eigentlich auf Qt umsteigen? Das ist ressourcensparend und modern. Das machen die bei LXDE ja deswegen auch so. Stand das mal bei XFCE zur Debatte?

  9. Re: Tod von Gnome

    Autor: Wander 27.03.15 - 12:33

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte man nicht eigentlich auf Qt umsteigen? Das ist ressourcensparend und
    > modern. Das machen die bei LXDE ja deswegen auch so. Stand das mal bei XFCE
    > zur Debatte?

    Könnte man, allerdings ist das zumindest kurzfristig deutlich mehr Arbeit als die Portierung auf GTK3, denn GTK3 ist zu großen Teilen Source-Code-kompatibel zu GTK2. Ob es sich längerfristig lohnen würde kann man schwer beurteilen.

    Was man jedoch bedenken sollte ist, dass sich GTK mehr denn ja auf GNOME fokusiert, d.h. was z.B. Headerbars usw. angeht wird man sich entweder mit den Entscheidungen der GTK-Entwickler (welche eben hauptsächlich GNOME-Entwickler sind) abfinden müssen oder man wählt eine der folgenden Alternativen:
    1) GTK3 forken und selbst weiterentwickeln
    2) bei GTK2 bleiben und es selbst weiterentwickeln
    3) zu Qt wechseln

    1) und 2) bedeuten auf lange Sicht wahnsinnig viel Arbeit, 3) ist kurzfristig einiges an Arbeit, sollte danach aber ziemlich angenehm sein. Insofern gibt es meiner Ansicht nach nur zwei realistische Optionen, zu GTK3 wechseln und sich damit abfinden was die GNOME-Entwickler so treiben oder gleich auf Qt setzen.

    Edit: Und sollte man sich wirklich für einen Wechsel auf Qt entscheiden wäre es meiner Ansicht nach weitaus klüger XFCE sein zu lassen und an Lxqt mitzuarbeiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.15 12:36 durch Wander.

  10. Re: Tod von Gnome

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.03.15 - 14:26

    janoP schrieb:
    ---------------

    > Könnte man nicht eigentlich auf Qt umsteigen?

    Ja, weil die Welt nach drölfzig GTK-Desktops auch dröflzig Qt-Desktops braucht.

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