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  5. › Golem Akademie: Python kompakt…

Der Preis …

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Der Preis …

    Autor: DavidGöhler 05.05.20 - 09:41

    Der Preis mag angemessen sein, für mich als Hobbyist (und das dürften wohl die meisten hier sein), ist er aber jenseits von gut und böse. Für 1700 Euro kaufe ich mir lieber ein schönes Stück Hardware.

    Aber wie gesagt, wer damit sein Geld verdienen will, wird es wohl ausgeben (wollen und können).

  2. Re: Der Preis …

    Autor: hpary 05.05.20 - 09:53

    1700¤ sind bei 30¤ netto Stundenlohn 50+ Stunden, die zusätzlich selbst lernen kann., statt diesen Preis zu bezahlen.

    Es lohnt sich also für fast niemanden, das für einen Webkurs auszugeben.

  3. Re: Der Preis …

    Autor: Dino13 05.05.20 - 10:01

    DavidGöhler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Preis mag angemessen sein, für mich als Hobbyist (und das dürften wohl
    > die meisten hier sein), ist er aber jenseits von gut und böse. Für 1700
    > Euro kaufe ich mir lieber ein schönes Stück Hardware.
    >
    > Aber wie gesagt, wer damit sein Geld verdienen will, wird es wohl ausgeben
    > (wollen und können).

    2 Tage finde ich aber etwas wenig um damit wirklich Geld zu verdienen danach. Es wie erwähnt eine Einführung und da ist der Preis schon recht ordentlich. Für Unternehmen die für neue Projekte nicht gleiche neue Mitarbeiter einstellen wollen dürfte der Preis aber in Ordnung sein.

  4. Re: Der Preis …

    Autor: nuclear 05.05.20 - 10:52

    Na ja. Es gibt für Python genügend Online-Kurse. Die liegen dann deutlich geringer im Preis bzw. finde ich für alle dieser Themen gute kostenlose Tutorials.

    Und nach den zwei Tagen bist du noch lange nicht fit. Vor allem fehlt dir natürlich noch das angepasste Wissen für dein jeweiliges Projekt. Was dabei raus kommt habe ich jetzt gerade erst gesehen, dass da irgendwelche Iterationen über NumpPy Array gemacht werden und deswegen das Programm dann Stunden benötigt. Mit der vektorisierten Funktion benötigt es jetzt um den Faktor 15 weniger Zeit.

    Von daher finde ich solch einen Kurs eher schwierig. Vor allem, wenn man dafür 4 Jahre lang Datacamp Premium bekommen kann. Ich finde es halt etwas unverhältnismäßig. Außer man benötigt aus irgendeinem Grund so ein Zertifikat.

  5. Re: Der Preis …

    Autor: gentux 05.05.20 - 11:35

    hpary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es lohnt sich also für fast niemanden, das für einen Webkurs auszugeben.

    Also ich lerne selbst, wenn ich was wissen muss und ich gehe an einen Kurs, wenn ich den Nachweis für Bewerbungen haben will. Python brauche ich jetzt gerade nicht als Zettel. Aber das wäre für mich der Grund etwas in einem Kurs zu lernen und so viel zu bezahlen. Meistens spanne ich den Arbeitgeber mit ein und übernehme dann weniger als die Hälfte. Dann ist es eine Investition in die Zukunft.

  6. Re: Der Preis …

    Autor: mimimi 05.05.20 - 12:08

    Das ist zwar ein Seminar und wahrscheinlich bezahlt das nur die Firma als Weiterbildung, aber zu teuer ist es allemal. So ein Dr-Ing. für 2 Arbeitstage kostet keine 17000 Euro (10 Teilnehmer á 1700 Euro). Da buche ich mir lieber einen für mich allein für eine Woche und habe mehr als Basiswissen vermittelt bekommen. Zumal die Themen ja wirklich nur angeschnitten werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.20 12:09 durch mimimi.

  7. Re: Der Preis …

    Autor: Serenity 05.05.20 - 15:15

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich lerne selbst, wenn ich was wissen muss und ich gehe an einen Kurs,
    > wenn ich den Nachweis für Bewerbungen haben will. Python brauche ich jetzt
    > gerade nicht als Zettel.

    Falls doch, google mal nach Zertifkate für Python. Dann findest du gute Alternativen.
    Leider hat Golem mein vorherigen Kommentar mit einer guten Info gelöscht, ich hoffe, das ich noch so erlaubt, schließlich nenne ich kein anderes Konkurenzprodukt.

  8. Re: Der Preis …

    Autor: Dino13 05.05.20 - 15:29

    Serenity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gentux schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich lerne selbst, wenn ich was wissen muss und ich gehe an einen
    > Kurs,
    > > wenn ich den Nachweis für Bewerbungen haben will. Python brauche ich
    > jetzt
    > > gerade nicht als Zettel.
    >
    > Falls doch, google mal nach Zertifkate für Python. Dann findest du gute
    > Alternativen.
    > Leider hat Golem mein vorherigen Kommentar mit einer guten Info gelöscht,
    > ich hoffe, das ich noch so erlaubt, schließlich nenne ich kein anderes
    > Konkurenzprodukt.

    Das Löschen deines Kommentars finde ich äußerst seltsam. Kann aber daran liegen das ich den Wert des Zertifikats mit meinem offiziellem Zertifikat zur Befreiung von Menschen aus Aufzügen verglichen habe. Zumindest hätte golem was sagen können, wieso sie es gelöscht haben.

  9. Re: Der Preis …

    Autor: Serenity 05.05.20 - 15:44

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Löschen deines Kommentars finde ich äußerst seltsam. Kann aber daran
    > liegen das ich den Wert des Zertifikats mit meinem offiziellem Zertifikat
    > zur Befreiung von Menschen aus Aufzügen verglichen habe. Zumindest hätte
    > golem was sagen können, wieso sie es gelöscht haben.

    Haben sie auch:
    "Sie werden sicherlich verstehen, dass wir hier keine Werbung eines Konkurrenzproduktes stehen lassen.."

  10. Re: Der Preis …

    Autor: Dino13 05.05.20 - 16:10

    Serenity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Löschen deines Kommentars finde ich äußerst seltsam. Kann aber daran
    > > liegen das ich den Wert des Zertifikats mit meinem offiziellem
    > Zertifikat
    > > zur Befreiung von Menschen aus Aufzügen verglichen habe. Zumindest hätte
    > > golem was sagen können, wieso sie es gelöscht haben.
    >
    > Haben sie auch:
    > "Sie werden sicherlich verstehen, dass wir hier keine Werbung eines
    > Konkurrenzproduktes stehen lassen.."

    Wirklich? Finde ich persönlich echt schwach und enttäuschend. Denn wenn man über so etwas berichtet dann muss man auch so etwas aushalten können. Das hier ist doch nicht die Akademie Seite.
    Edit: Ich glaube sie sind sich bewusst wie unattraktiv das Angebot ist, denn bei den Golem PCs waren Konkurrenzprodukte kein Problem, ganz im Gegenteil sie haben selbst dagegen argumentiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.20 16:12 durch Dino13.

  11. Re: Der Preis …

    Autor: picaschaf 05.05.20 - 16:25

    hpary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1700¤ sind bei 30¤ netto Stundenlohn 50+ Stunden, die zusätzlich selbst
    > lernen kann., statt diesen Preis zu bezahlen.
    >
    > Es lohnt sich also für fast niemanden, das für einen Webkurs auszugeben.

    Sorry, aber du hast eine absolut abstruse und fast schon freche Vorstellung von Stundenlöhnen. 30 Euro sind noch nichtmal die Kosten in einem kleinen Unternehmen.

  12. Re: Der Preis …

    Autor: Oktavian 05.05.20 - 21:50

    > Der Preis mag angemessen sein

    Er ist zunächst mal einfach üblich. Ein Kurs bei einem externen Veranstalter mit einer Teilnehmerzahl von ca. 10 Leute und einen Trainer kostet ca. 900 EUR pro Tag. Das Thema ist fast schon egal, ist einfach ein recht üblicher Daumenwert.

    Allerdings muss der Veranstalter für so einen Kurs einen geeigneten Raum mieten, Caterin anbieten vom 2. Frühstück über Mittagessen bis zu Snacks, Kaffee, Getränken, Arbeitsmaterial bereitstellen, usw. Zudem ist der Kern von Präsenzveranstaltungen neben dem reinen Thema ja auch die Diskussion mit den anderen Teilnehmern, die Gruppenarbeiten, die offenen Diskussionen, der Schnack mit dem Trainer zwischendurch. All das entfällt bei Webinaren oder kommt zumindest ganz deutlich kürzer.

    Angesichts dessen finde ich den Preis auch eher hoch angesetzt.

    >, für mich als Hobbyist (und das dürften wohl
    > die meisten hier sein), ist er aber jenseits von gut und böse.

    Du bist nicht Zielgruppe, sorry. Ich habe im Laufe meines Berufslebens viele Schulunge besucht, und auf genau einer habe ich mal ein paar Selbstzahler getroffen, und das war keine IT-Schulung. Solche Schulungen werden quasi immer von der Firma bezahlt. Und dass die meisten hier Hobbyisten sind und damit nicht Zielgruppe des Artikels, ist ja okay. Man braucht ja nur 6 bis 12 Leute, die sowas beim Chef genehmigt bekommen.

    Hobbyisten lernen eher aus Büchern, und schauen sich einen Videokurs in gleicher Stundenzahl auf den bekannten Plattformen zu 1/10 des Preises an.

  13. Re: Der Preis …

    Autor: nuclear 05.05.20 - 22:04

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings muss der Veranstalter für so einen Kurs einen geeigneten Raum
    > mieten, Caterin anbieten vom 2. Frühstück über Mittagessen bis zu Snacks,
    > Kaffee, Getränken, Arbeitsmaterial bereitstellen, usw. Zudem ist der Kern
    > von Präsenzveranstaltungen neben dem reinen Thema ja auch die Diskussion
    > mit den anderen Teilnehmern, die Gruppenarbeiten, die offenen Diskussionen,
    > der Schnack mit dem Trainer zwischendurch. All das entfällt bei Webinaren
    > oder kommt zumindest ganz deutlich kürzer.

    Was setzt du dafür an pro Tag? 100¤? Das sollte doch auf jeden Fall reichen.

    Und die Gespräche waren bei mir meist nett, jedoch haben die mich nie wirklich bei den Themen weitergebracht. Es geht da ja häufiger auch nicht um das eigentliche Thema des Seminars.

    > Angesichts dessen finde ich den Preis auch eher hoch angesetzt.
    >
    > >, für mich als Hobbyist (und das dürften wohl
    > > die meisten hier sein), ist er aber jenseits von gut und böse.
    >
    > Du bist nicht Zielgruppe, sorry. Ich habe im Laufe meines Berufslebens
    > viele Schulunge besucht, und auf genau einer habe ich mal ein paar
    > Selbstzahler getroffen, und das war keine IT-Schulung. Solche Schulungen
    > werden quasi immer von der Firma bezahlt. Und dass die meisten hier
    > Hobbyisten sind und damit nicht Zielgruppe des Artikels, ist ja okay. Man
    > braucht ja nur 6 bis 12 Leute, die sowas beim Chef genehmigt bekommen.

    Ich verstehe echt nicht mehr, wieso Firmen das zahlen. Es ist ja noch deutlich mehr mit dem verbunden als die eigentlichen Schulungskosten. Dazu kommen dann ja auch noch die Spesen.
    Und wenn wir ehrlich sind, dann ist eine zwei Tage Schulung doch für nichts gut. Was kannst du in der Zeit lernen? Ich sehe einfach keinen Sinn darin. Kein C++ Programmierer wird auf einmal zu einem Data Scientist weil er 2 Tage Python gemacht hat oder kennt sich mit den speziellen Packages aus.
    Wo genau soll hier der Sinn liegen? Was bringt es einem Unternehmen einen Mitarbeiter auf eine totale Einsteigerschulung zu schicken?

    Ich verstehe es, wenn es um das Thema C++ 20 geht, dass einem da schnell die neuesten Methoden und Features gezeigt werden, oder wenn es darum geht, irgendein neues Produkt zu verstehen. Aber einen absoluten Grundlagenkurs?

    > Hobbyisten lernen eher aus Büchern, und schauen sich einen Videokurs in
    > gleicher Stundenzahl auf den bekannten Plattformen zu 1/10 des Preises an.

    Das können die Angestellten auch. Da zahle ich dann doch eher ein Premiumkonto bei einem der Webanbieter und stelle den entsprechenden Mitarbeiter für ein paar Tage frei. Kommt mir auf jeden Fall günstiger und bei den meisten kann man dabei auch deutlich besser spezialisieren als es bei so einem allgemeinen Kurs möglich ist.

  14. Re: Der Preis …

    Autor: Oktavian 05.05.20 - 22:49

    > > Allerdings muss der Veranstalter für so einen Kurs einen geeigneten Raum
    > > mieten, Caterin anbieten vom 2. Frühstück über Mittagessen bis zu
    > Snacks,
    > > Kaffee, Getränken, Arbeitsmaterial bereitstellen, usw. Zudem ist der
    > Kern
    > > von Präsenzveranstaltungen neben dem reinen Thema ja auch die Diskussion
    > > mit den anderen Teilnehmern, die Gruppenarbeiten, die offenen
    > Diskussionen,
    > > der Schnack mit dem Trainer zwischendurch. All das entfällt bei
    > Webinaren
    > > oder kommt zumindest ganz deutlich kürzer.
    >
    > Was setzt du dafür an pro Tag? 100¤? Das sollte doch auf jeden Fall
    > reichen.

    Das wird knapp für den Veranstalter. Als Tagungspauschale im Ibis in Duisburg passt das, aber gute Kurse bei renomierten Anbietern sind doch meist in etwas zentralerer Lage. In Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München in einem guten Hotel bist zu schnell mal bei 120 bis 150 pro Teilnehmer und Tag. Schwieriger ist aber, überhaupt einen Raum zu bekommen. Die sind oft für lange Zeit im voraus ausgebucht.

    Dazu Kosten für Schulungsunterlagen und Handling sind schnell nochmal 100 EUR und mehr. Ich war z.B. kürzlich auf einer Schulungsreihe, da gab es verpflichtend für jeden Teilnehmer zu jeder Schulung ein Buch dazu, das den Veranstalter auch 150 EUR pro Person und Schulung kostet. Dazu hat er dann seine eigenen Schulungsunterlagen, ergänzendes Material, das ganze per Post vorab verschickt, usw.

    Aber es geht ja nicht nur um die Kosten, es geht ja auch um den Wert für den Teilnehmer. Für mich hat das Catering überschaubaren Wert, aber die Gespräche am Rand sind oft genauso wertvoll wie der Rest des Kurses. Und die entfallen bei einem Videokurs komplett. Zudem entfallen große Teile der Diskussion, es wird mehr Frontalunterricht. Eigentlich kaum besser als ein aufgezeichneter Videokurs, den man schon für 100 EUR bekommt.

    Insofern, ich sehe den Wert von Kursen durchaus, habe schon etliche gute mitgemacht, manche schlichtweg genial, aber der Wert eines Life-Videokurses erschließt sich mit nicht völlig.

    > Und die Gespräche waren bei mir meist nett, jedoch haben die mich nie
    > wirklich bei den Themen weitergebracht. Es geht da ja häufiger auch nicht
    > um das eigentliche Thema des Seminars.

    Networking ist das Stichwort. Beim eigentlichen Thema nicht, aber die Kontakte da waren schon in späteren Situationen durchaus nützlich.

    > Ich verstehe echt nicht mehr, wieso Firmen das zahlen. Es ist ja noch
    > deutlich mehr mit dem verbunden als die eigentlichen Schulungskosten. Dazu
    > kommen dann ja auch noch die Spesen.

    Die Spesen sind Kleinkram, dazu kommen Opportunitätskosten. In den zwei Tagen auf Kurs hätte ich auch zwei Tage beim Kunden fakturiert arbeiten können und wesentlich mehr eingenommen als die Kurskosten + Spesen. Die entgangenen Einnahmen sind oft der größte Batzen.

    Also warum schicken Firmen Leute auf Kurse?
    1. Weil die Partnerfirmen das so verlangen. Wenn ich für Oracle tätig werden will als Partner in einem Projekt, müssen meine Mitarbeiter OCPs sein. Und OCP wird man nur, wenn man Kurse besucht hat. Gleiches Spiel spielen viele andere Firmen auch. Kurse veranstalten und Zertifizierungen durchführen ist ein attraktives zweites Standbein.
    2. Weil man Zertifikate für seine Mitarbeiter braucht, um Projekte zu bekommen, und diese Zertifikate sind verpflichtend mit einem Kurs verbunden. Beispiele wären ITIL, PMP, PINCE2. Es gibt ganze Unternehmensgruppen, die nur darauf basieren, Schulungskataloge zu entwickeln, Schulungsanbieter zu akkreditieren und Teilnehmer zu zertifizieren. ISACA fällt mir dazu ein oder Axelos.
    3. Weil man ansonsten die Leute nicht aus dem Tagesgeschäft bekommt. Bei vielen Leuten und in vielen Firmen funktioniert es nicht, dem MA mal 3 Tage Luft zu verschaffen, um sich selbst einzuarbeiten. Ja, das ist ein selbstgeschaffenes Problem, aber oft kann der Vorgesetzte vor Ort es nicht anders lösen.
    4. Weil mit dem Betriebsrat eine gewissen Zahl an Weiterbildungen verhandelt wurde. Und die muss erfüllt werden.
    5. Weil man gewisse Themen eben nur mit einem Trainer lernen kann.
    6. Weil der Mitarbeiter es so verlangt.

    Und ja, ein Python-Einsteigerkurs zählt nicht zu 1, 2 oder 5.

    > Kein C++ Programmierer wird auf einmal zu einem Data Scientist weil er 2
    > Tage Python gemacht hat oder kennt sich mit den speziellen Packages aus.

    Natürlich nicht, aber er hat einen guten Anfang, um selbst weiterzulernen. Er hat erste Erfolge gehabt, und schmeißt danach nicht so schnell das Handtuch wegen des Einstiegs. Mit einem guten Trainer und einem guten Konzept können zwei Tage schon ziemlich intensiv sein. Und die ersten Schritte sind oft die schwersten.

    > Wo genau soll hier der Sinn liegen? Was bringt es einem Unternehmen einen
    > Mitarbeiter auf eine totale Einsteigerschulung zu schicken?

    Man darf nicht erwarten, danach einen Profi zurüzubekommen. Aber vielleicht ist es für einen Neueinstieg in ein Thema ein erster Start. Es gibt MA, denen so etwas gut tut.

    > Das können die Angestellten auch. Da zahle ich dann doch eher ein
    > Premiumkonto bei einem der Webanbieter und stelle den entsprechenden
    > Mitarbeiter für ein paar Tage frei.

    Und genau hier scheitert es in den meisten Firmen. Ja, es könnte so einfach sein, ist es aber nicht. Den MA freizustellen, wirklich mal ein paar Tage gar nicht zu belämmern, auch wenn man weiß, dass er ja eigentlich da ist, ist verdammt schwer. Das verlangt viel Disziplin, und oft wissen Vorgesetzte, dass das in ihrem Laden nicht funktioniert. Dann schickt man den Kollegen eben auf einen Kurs.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.20 23:07 durch Oktavian.

  15. Re: Der Preis …

    Autor: Oktavian 05.05.20 - 23:00

    > 1700¤ sind bei 30¤ netto Stundenlohn 50+ Stunden, die zusätzlich selbst
    > lernen kann., statt diesen Preis zu bezahlen.

    Ich käme nicht auf die Idee, so einen Kurs aus eigener Tasche zu bezahlen. Ich glaube, auf so einem Kurs wirst du auch niemanden finden, der das tut.

  16. Re: Der Preis …

    Autor: gentux 06.05.20 - 07:22

    Serenity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls doch, google mal nach Zertifkate für Python. Dann findest du gute
    > Alternativen.

    Mit irgendeinem Python-Zertifikat kommt man aber nicht umbedingt weit. Zertifikate funktionieren auf Vertrauen und nicht die Aussage auf dem Papier selbst. Wenigstens muss es für das entsprechende Zertifikat auch seriöse Anbieter geben.

  17. Re: Der Preis …

    Autor: ibsi 06.05.20 - 08:06

    Naja und heise.de durfte man hier auch schon immer erwähnen :D

  18. Re: Der Preis …

    Autor: Serenity 06.05.20 - 08:10

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Serenity schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Falls doch, google mal nach Zertifkate für Python. Dann findest du gute
    > > Alternativen.
    >
    > Mit irgendeinem Python-Zertifikat kommt man aber nicht umbedingt weit.
    > Zertifikate funktionieren auf Vertrauen und nicht die Aussage auf dem
    > Papier selbst. Wenigstens muss es für das entsprechende Zertifikat auch
    > seriöse Anbieter geben.

    Ja, den gibt es auch und der ist nicht die "Golem Akademie". Wie gesagt: Ich darf keine Werbung dafür machen laut Golem.
    Außerdem: Woher weißt du, was ein seriöser Anbieter ist? Denkst du, der TÜV Süd macht bessere Schulungen als ein Trainer von Scrum.org?
    Für mich ist nur Wichtig: Ein Zertifkat sollte durch eine Prüfung erhaltbar werden, nicht durch reine Teilnahme. Teilnahmezertifkate sind Bescheinigungen dafür, dass du Atmen kannst.

  19. Re: Der Preis …

    Autor: Dino13 06.05.20 - 08:22

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja und heise.de durfte man hier auch schon immer erwähnen :D

    Das wiederum ist glaub ich sogar erwünscht, nach heise ist alles andere wieder gut.

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