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Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

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  1. Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: felyyy 20.09.17 - 13:27

    Seit längerer Zeit kann ich einen Trend bei Windows und Android erkennen, der mir ganz und gar nicht gefällt. Noch gibt es gute Gründe von macOS und iOS fern zu bleiben, aber diese werden immer weniger.

    Ein paar Beispiele, die mir spontan einfallen:
    1. Donglewahn
    -> So schlimm wie beim Macbook mit Touchbar ist es noch nicht. Aber trotzdem werden immer mehr Windows-Notebooks mit weniger Schnittstellen ausgestattet. Tendenz steigend

    2. Ersatzteile
    -> Auswechselbare Akkus. Damals DER Grund um auf Android umzusteigen. Heutzutage still und wortlos von der Masse so angenommen, dass die Androiden ebenfalls keine austauschbaren Akkus mehr besitzen.

    3. Hochpreissegment
    -> Das Argument, Apple's Preise seien überdimensional hoch, stimmt einfach nicht mehr. Samsung und google's aktuelle Flagschiffe sind mitlerweile ebenfalls im Hochpreissektor angekommen. (Gut, dass iPhone X ist natürlich ganz aktuell wieder die Spitze des Eisbergs, aber ihr wisst worauf ich hinaus will).

    Nach und nach gehen andere Hersteller ebenfalls den Weg, den Apple geht. Nur ohne Vorteile.

    Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.

  2. Re: Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: amagol 20.09.17 - 17:49

    felyyy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Donglewahn
    > -> So schlimm wie beim Macbook mit Touchbar ist es noch nicht. Aber
    > trotzdem werden immer mehr Windows-Notebooks mit weniger Schnittstellen
    > ausgestattet. Tendenz steigend

    Welche Schnittstellen hab ich denn in letzter Zeit an meinem Notebook verwendet?

    Privat:
    - Strom
    - SD-Karte

    Arbeit:
    - Strom
    - Dock (Displays, Tastatur, Maus)

    Und ich vermute mal dass ich damit nicht die Ausnahme bin. Klar sind viele Schnittstellen potentiell gut, aber die meisten Sachen schliesst man auf dem heimischen Schreibtisch an und da ist eine Dockingstation die beste Alternative, oder es handelt sich um 1-2 Schnittstellen fuer die ein Dongle jetzt auch nicht so problematisch ist (es sind halt nicht fuer jeden die gleichen 1-2 Schnittstellen).

    > 2. Ersatzteile
    > -> Auswechselbare Akkus. Damals DER Grund um auf Android umzusteigen.
    > Heutzutage still und wortlos von der Masse so angenommen, dass die
    > Androiden ebenfalls keine austauschbaren Akkus mehr besitzen.

    Die Akkus sind auch heute noch austauschbar, nur halt nicht mit einem Handgriff. Mein vorvorletztes Handy hatte auch einen wechselbaren Akku - wie oft hab ich gewechselt? Nie. Stattdessen hatte ich zwischendurch eine Powerbank dabei, die ich inzwischen sehr selten nutze, da ich ueberall mein Handy in wenigen Minuten wieder auffrischen kann.

    > 3. Hochpreissegment

    Preisgestaltung ist zum grossen Teil Psychologie. Da halte ich mich mal raus ;)

  3. Re: Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: tg-- 20.09.17 - 18:59

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > felyyy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Donglewahn
    > > -> So schlimm wie beim Macbook mit Touchbar ist es noch nicht. Aber
    > > trotzdem werden immer mehr Windows-Notebooks mit weniger Schnittstellen
    > > ausgestattet. Tendenz steigend
    >
    > Welche Schnittstellen hab ich denn in letzter Zeit an meinem Notebook
    > verwendet?
    >
    > Privat:
    > - Strom
    > - SD-Karte
    >
    > Arbeit:
    > - Strom
    > - Dock (Displays, Tastatur, Maus)
    >
    > Und ich vermute mal dass ich damit nicht die Ausnahme bin.

    Mir scheint ich bin mittlerweile die Ausnahme.
    Ich scheine einer der wenigen zu sein, für die ein Laptop kein portabler Datenspeicher ist den man zwischen Dock auf Arbeit und Dock zu Hause austauscht (und der Display und Tastatur nur hat um das Teil mal kurz auch am Sofa auspacken zu können).

    Meine 4 USB-Anschlüsse sind regelmäßig belegt, der zum Glück noch vorhandene ExpressCard Slot beherbergt noch die 2. Netzwerkkarte.

    Oft kann ich wegen breiterer USB-Stecker einen der Ports nicht nutzen und muss geschickt umstöpseln. Bei vielen neuen Laptops mit nur 2 Ports liegen diese beiden auch zu dicht beieinander.

  4. Re: Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: amagol 20.09.17 - 20:38

    tg-- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich scheine einer der wenigen zu sein, für die ein Laptop kein portabler
    > Datenspeicher ist den man zwischen Dock auf Arbeit und Dock zu Hause
    > austauscht (und der Display und Tastatur nur hat um das Teil mal kurz auch
    > am Sofa auspacken zu können).
    >
    > Meine 4 USB-Anschlüsse sind regelmäßig belegt, der zum Glück noch
    > vorhandene ExpressCard Slot beherbergt noch die 2. Netzwerkkarte.

    Was hast du denn an den Ports haengen und wann? Ich kann mir (mit Ausnahme von Flashdrives) wenige Geraete vorstellen die beim mobilen Einsatz keine Probleme bereiten (weil sie runterbaumeln). Und wenn man zuahause ist - warum kein Dock (in den meisten Faellen reicht ja schon ein USB-Hub)?

    Und mein Datenspeicher ist in der Cloud bzw. auf dem lokalen NAS, nicht auf einem Laptop der wenn er mal ganz doof die Treppe runterfaellt totalschaden ist.

    > Oft kann ich wegen breiterer USB-Stecker einen der Ports nicht nutzen und
    > muss geschickt umstöpseln. Bei vielen neuen Laptops mit nur 2 Ports liegen
    > diese beiden auch zu dicht beieinander.

    Fuer sowas habe ich einen Hub bzw. eine Dockingstation (in meinem Fall https://www.amazon.com/dp/B00C631EYU).

  5. Re: Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: tg-- 20.09.17 - 22:55

    Meistens hängt (zwecks besserem Empfang und einfacherem SIM-Wechsel) ein LTE-Stick dran, dann ein RS-232 Adapter (gibt's auch im unterschnallbaren Dock, aber das ist groß und unpraktisch), ein Port wird für Messgeräte gebraucht (manchmal auch 2 wenn machbar), und eng wird's wenn man dann noch was auf/von einen Stick oder eine externe HD kopieren will.

    Das Baumeln stört definitiv, aber meistens lässt sich ein Tisch finden oder eine tischähnliche Konstruktion basteln :)

  6. Re: Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: sofries 20.09.17 - 23:25

    Ja, aber wenn du eh nen Tisch hast, dann stört doch bei deinem Kabelsalat eine USB Dongle mehr oder weniger doch auch nicht.

    Was haben die Leute damals rumgeheult, als Apple beim MacBook Air und später bei den Retinas die DVD-Laufwerke entfernt hatte. Irgendwann ist deny Leuten aufgefalllen, dass sie ihre Laufwerke eigentlich fast nie mehr benutzt haben und heute legen nur noch paar Rentner oder Leute, die sich DVDs kaufen um sie auf einen 15 Zoll Bildschirm „erleben“ zu dürfen, noch überhaupt wert, dass ein Laptop so ein Laufwerk hat.
    Selbst für die Gamer ist das mittlerweile nicht mehr so wichtig, es mittlerweile teilweise länger dauert, dass Spiel von DVD zu installieren und alle day 1- day x patches herunterzuladen, als einfach den key bei steam einzugeben und den Download zu starten.

  7. Re: Warum guckt man sich alles negative bei Apple ab?

    Autor: Kondratieff 21.09.17 - 12:24

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber wenn du eh nen Tisch hast, dann stört doch bei deinem Kabelsalat
    > eine USB Dongle mehr oder weniger doch auch nicht.

    Zum erscheinen des 2016er/2017er Macbook Pro habe ich meinem Macbook Pro mid 2012 (i7 3520m, 16GB Ram) die Treue geschworen und den Wegfall der Schnittstellen und das Verlöten der Komponenten wie RAM und SSD hier im Forum kritisiert.

    Da ich nun (leider) relativ schnell einen neuen Rechner brauchte und das 2015er Macbook Pro nicht mehr gebaut wird, habe ich mir Anfang der Woche schweren Herzens ein 2017er Macbook Pro ohne Touch Bar (i7) gekauft.

    Der Preis für das Gerät an sich war schon nicht gering, aber ich musste mich direkt mit Zubehör eindecken, da ich sonst nichts ans Notebook anschließen könnte. Naja, nichts stimmt so auch nicht: Das mitgelieferte Netzteil passt ja schon mal.

    Gekauft habe ich bislang:
    - ein kleines und billiges USB-C-Dock für unterwegs (1x USB-C-Power zum Laden; 3x USB A 3.1, 1x HDMI; 30¤)
    - 2x 2er-Sets USB-C auf USB-A Adapter (Set jeweils 6.30¤)
    - ein relativ günstiges USB-C-Dock (ICY-Box IB-DK4034-CPD, 1x USB-C-Power zum Laden, 1x HDMI, 1x SD-Karte, 1x RJ45, 2x USB A, ca. 80¤)
    - einen USB-C-HDMI Adapter (14¤)
    - einen USB-C-VGA Adapter (16¤)

    Was irgendwann noch hinzukommen wird:
    Ein Thunderbolt 3-Dock das auch Thunderbolt 3 ausnutzt bzw. selbst Thunderbolt 3 als Anschlüsse besitzt. Ich hatte mir dafür das Thunderbolt 3 Dock von OWC herausgesucht (ca. 300¤), da es von allen mir bekannten Docks noch die meisten bzw. diversesten Anschlüsse bietet.

    Das ist relativ viel Geld. Nur, damit ich nicht warten muss, bis "die Zukunft" die Wirklichkeit endlich eingeholt hat und schon jetzt mit dem Arbeitsgerät ("Pro") produktiv werden kann.

    Auch wenn ich jetzt so ein Ding, das ich eigentlich nicht haben wollte, besitze: Ich finde den Ansatz, die Anschlussvielfalt sowie -menge auf ein Minimum zu beschränken, echt bescheuert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.17 12:26 durch Kondratieff.

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