Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Google: Stadia tritt gegen Gaming…

Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: Psy2063 20.03.19 - 08:10

    Was zahlt man eigentlich so für Cloud Gaming? Gibt es da Abomodelle mit denen man Zugriff auf alle Spiele hat oder muss man die Lizenzen für ein Spiel trotzdem kaufen? Das ganze Streaming hat ja vermutlich auch Nachteile, die Rückgabe wenn ein Titel absoluter Murks ist gestaltet sich ja bei Steam dank der knallharten 2 Stunden Regel schon teilweise schwierig (etwa wenn ein Studio einen eigenen Launcher einbindet und man es garnicht zum laufen bekommt, Steam aber behauptet man hätte ja schon 2 Stunden gezockt weil ja der andere launcher offen war). Auch im Laden gekaufte Spiele kann man nicht einfach wieder auf den Gebrauchtmarkt werfen.

    Ich kenne mich mit der Materie null aus und überlege jetzt, ob es sich noch lohnt nach 6 Jahren wieder mal einen eigenen highend gaming Rechner zu bauen oder ob das jetzt Technik von gestern ist.

    Wenn man tatsächlich eine riesige Auswahl geboten bekommt wären 10-20¤ je nach Anzahl der verfügbaren Titel schon ok wenn man sich dafür keinen monströsen PC mehr kaufen muss. aber wenn man möglicherweise schlechte Spiele zum vollen Preis kaufen muss, aber dafür auch noch alle Rechte sie weiter zu veräußern abgibt, dann sieht das wieder anders aus.

  2. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: Clouds 20.03.19 - 08:54

    Der einzige Streaming Service den ich momentan kenne ist Playstation Now. Der kostet 15 Euro/Monat. Aber der Spielekatalog ist natürlich extrem begrenzt... (google hilft weiter :D )

    Die gute Nachricht ist aber, dass man heutzutage wirklich keinen Monsterrechner mehr braucht, solange einem 1080p/60fps genügen. Eine elegante Lösung ist z.b. ein moderner Laptop mit brauchbarer Quadcore CPU und Thunderbolt USB-C, an dem man eine externe GPU / Monitor anhängt.

    Für Bastler empfehle ich occasion hardware. Ich habe meine CPU z.b. für 30 euro auf ebay gekauft (i5-3570k) mit passendem mainboard für nochmal 30 euro. Dazu eine GTX970-1060/70 und die hardware reicht absolut locker für 1080p. (ist natürlich mit Risiko verbunden, aber günstiger gamen in hoher Qualität geht nicht)
    Ganz wichtig: Niemals neue Spiele kaufen :D bereits 6 Monate nach release kriegt man fast alles zum halben Preis und bugfrei.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.19 08:58 durch Clouds.

  3. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: FireBird74 20.03.19 - 10:17

    Das ist ja alles noch komplett offen was das den Endnutzer kosten soll.

    - Kauf ich mir einfach nur das Spiel als Stream Version beim Publisher ?
    - Gibt es eine Flat ala Netflix wo ich alle spiele in einem Abo spielen kann ?

    - Was kostet die Flat? Was kostet das Spiel ?

    All das wurde nicht beantwortet bis jetzt, ausserdem ist es immer noch Google, wer weiß ob das in 3 Jahren noch interessant ist für die. Die Stampfen ja gerne mal was mit viel TamTam aus dem Boden und stellen es dann wieder ein weil zu Teuer oder was auch immer.

    Sie GoogleFiber, Inbox, Plus usw...

    Wäre es eine Flat würde ich mir es sogar mal Leisten, aber Einzeltitel kaufen als Stream Version und dann wird es wieder eingestellt... puuuhh.

  4. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: HiddenX 20.03.19 - 10:25

    Clouds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gute Nachricht ist aber, dass man heutzutage wirklich keinen Monsterrechner mehr braucht, solange einem 1080p/60fps genügen. Eine elegante Lösung ist z.b. ein moderner Laptop mit brauchbarer Quadcore CPU und Thunderbolt USB-C, an dem man eine externe GPU / Monitor anhängt.
    > Niemals neue Spiele kaufen :D bereits 6 Monate nach release kriegt man fast alles zum halben Preis und bugfrei.
    Naja, da hast du doch deine Argumente für Cloud Gaming. Nach 6 Monaten bezahlt man für ein Game dann immer noch so viel wie für 2 Monate Game Streaming wo du das Game zum Release in 4K 60fps HDR bekommst (davon ausgehend die Games sind im Abo und müssen nicht gekauft werden), während du entweder viel Geld in einen Gaming Rechner investierst für dessen Kosten du viele Jahre an Game Streaming mieten könntest oder immer noch ein paar Jahre Streaming-Gebühr für eine Gurke die grade so irgendwie was in akzeptabler Auflösung, Qualität und FPS auf den Bildschirm bekommt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.19 10:26 durch HiddenX.

  5. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: Clouds 20.03.19 - 20:37

    HiddenX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, da hast du doch deine Argumente für Cloud Gaming. Nach 6 Monaten
    > bezahlt man für ein Game dann immer noch so viel wie für 2 Monate Game
    > Streaming wo du das Game zum Release in 4K 60fps HDR bekommst (davon
    > ausgehend die Games sind im Abo und müssen nicht gekauft werden), während
    > du entweder viel Geld in einen Gaming Rechner investierst für dessen Kosten
    > du viele Jahre an Game Streaming mieten könntest oder immer noch ein paar
    > Jahre Streaming-Gebühr für eine Gurke die grade so irgendwie was in
    > akzeptabler Auflösung, Qualität und FPS auf den Bildschirm bekommt.

    Jo, ich bin mir sicher game streaming in hoher Qualität und minimalem input lag hat seinen Markt. Ob die Technologie bereit ist und ob Google ein gutes Angebot mit brauchbarem Abopreis und breitem Spielekatalog liefern kann wird sich zeigen.

    Ich persönlich bin mit 1080p/60fps absolut zufrieden. Je nach Genre reichen auch flüssige 30fps (wichtig sind da vor allem konstante Frametimes = wie regelmässig die 30 Bilder pro sekunde am Bildschirm ankommen) Dafür braucht es keinen teuren PC. Ich weiss, dass die Industrie es gerne hätte, dass ich viel Geld für 4k Hardware ausgebe, aber das ist aus meiner Sicht totaler Quatsch. Der Unterschied ist minim und der Aufpreis enorm. Die Flexibilität und Topqualität, die ein Spiele-PC ermöglicht und der massive Spielekatalog auf den man Zugriff hat (Emulatoren!) ist unschlagbar und für mich locker ein bisschen mehr Geld wert.

    Aber ich bin auch nicht die Zielgruppe von Google Stadia ;)

  6. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: nurmalsoamrande 20.03.19 - 22:39

    Es kommt ganz einfach darauf an, was du selber für ein Profil hast....

    Letztendlich ist jede Art con Cloudcomputing, egal ob es die Berechnung finiter Elemente, die Suche nach Außerirdischen oder das hosten eines Spieleclients ist, immer von deinem persönlichen Nutzerverhalten und deinen Ansprüchen abhängig... wer zwei mal im Jahr eine Maschine braucht, um finite Elemente zu berechnen, der fährt wahrscheinlich sicher besser, sich die notwendige Rechenleistung extern einzukaufen.. derjenige, dessen täglich Brot das ist, der macht das wahrscheinlich besser im Hause....

    Du musst ganz einfach rechnen... Wenn du dir jährlich eine neue Grafikkarte für 1000¤ kaufst, deine "alte" für 600¤ etwa verkaufst, dann gibst du jährlich 400¤ für Grafikkarten aus... sprich du müsstest also etwa 34¤ jeden Monat für eine neue Grafikkarte zurücklegen....

    Wenn du für das Cloudgaming dann "nur" 30¤ im Monat bezahlst, sparst du schon die 4¤.. in dem Falle KANN es sich aus finanzieller Sicht tatsächlich lohnen, keinen eigenen Rechner bei sich stehen zu haben.... Ebenso wird es sich definitiv lohnen, wenn es vielleicht 1 oder 2 Spiele gibt, die du jetzt 4 oder 5 Monate intensiv spielst und dann wieder ein halbes Jahr keinen Bock auf Gaming hast....

    Die Vorteile sind halt, dass der Rechner in Cloud niemals kaputt geht, deutlich weniger Strom braucht und sich automatisch aufrüstet, ohne dich weiteres Geld zu kosten.

    Die Nachteile sind eben mitunter die Beschränkung auf einen limitierten Spielekatalog und die Abhängigkeit einer guten Internetverbindung.

    Hast du die gute Internetverbindung und der Spielekatalog spricht dich an... go for it.. ansonsten lass es. ...

    Sie es mal so... wenn du dir jetzt einen Spielerechner für 1000¤ hinstellst, musst du direkt 1000¤ bezahlen... Beim Cloudgaming hast du die Spielemaschine schon 3 Jahre lang benutzt (Wenn das Abo 30¤ im Monat kostet).. Dazu kommt, das, was du an Strom einsparst (Ein Gamingrechner ist halt kein Stromsparer)

    Probier es aus, wenn es dir gefällt, dann schlag zu, ansonsten... du kannst ja auch wieder kündigen...

  7. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: rv112 21.03.19 - 07:31

    Kann niemand mehr normal denken? Was braucht man um Zuhause am PC zu spielen? Eine CPU, eine GPU, Arbeitsspeicher, Board, Netzwerk und das eigentliche Spiel. Was braucht man für Cloudgaming? Eine CPU, eine GPU, Arbeitsspeicher, Board, Netzwerk, Personal, das eigentliche Spiel und Gewinn soll auch noch abfallen. Was ist über die Zeit wohl günstiger?

  8. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: melog89 21.03.19 - 08:15

    rv112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann niemand mehr normal denken? Was braucht man um Zuhause am PC zu
    > spielen? Eine CPU, eine GPU, Arbeitsspeicher, Board, Netzwerk und das
    > eigentliche Spiel. Was braucht man für Cloudgaming? Eine CPU, eine GPU,
    > Arbeitsspeicher, Board, Netzwerk, Personal, das eigentliche Spiel und
    > Gewinn soll auch noch abfallen. Was ist über die Zeit wohl günstiger?
    Und du hast durchgehend 24/7 eine 100% Auslastung deiner Kapazitäten? Oder steht dein teurer Rechner nicht die meiste Zeit ungenutzt herum und schreddert nur deinen Geldbeutel ..

  9. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: rv112 21.03.19 - 10:34

    Nun den Rechner nutze ich zum Großteil auch für andere Dinge als für Gaming. Und wenn ich bei Cloudgaming nicht spiele, existiert die Hardware trotzdem, oder glaubst du die bauen die GPU in einen anderen Server so lange? Die Hardware muss vorgehalten werden, so oder so.

  10. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: HiddenX 21.03.19 - 10:47

    rv112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun den Rechner nutze ich zum Großteil auch für andere Dinge als für
    > Gaming. Und wenn ich bei Cloudgaming nicht spiele, existiert die Hardware
    > trotzdem, oder glaubst du die bauen die GPU in einen anderen Server so
    > lange? Die Hardware muss vorgehalten werden, so oder so.
    Die wird aber nicht für dich reserviert... Wenn du nicht zockst zockt jemand anderes auf der selben Hardware.

  11. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: rv112 21.03.19 - 10:52

    Ja und? Dann steht eben die Hardware von die zuvor jemand anderes genutzt hatte, unbenutzt rum. Alles andere würde ja heißen, dass man nicht garantieren kann zu jedem Zeitpunkt genügend Hardwarekapazität zu haben. Und genau das sagen sie ja. "Dedizierte Hardware".

  12. Re: Wie sind eigentlich die Nutzungskosten?

    Autor: HiddenX 21.03.19 - 12:37

    Ich glaube du hast ein sehr komisches Verständnis davon, wie sowas funktioniert. Da steht eventuell etwas Überkapazität ungenutzt rum die einkalkuliert ist um Lastspitzen abzufangen, das wars. Es wird nicht für jeden Spieler auch eine Maschine ins RZ gestellt für den nicht existenten Fall, dass alle gleichzeitig zocken wollen. Dediziert heißt lediglich, dass wenn du zockst nicht noch jemand anderes gleichzeitig die Hardware mitbenutzt. In Extremsituationen streamen einige User dann halt aus den USA statt aus Europa, wenn die Amis pennen ist dann da was Kapazität frei. Noch wahrscheinlicher werden Games für die die Latenz nicht so relevant ist grundsätzlich aus weiter entfernten Rechenzentren bedient wenn die Ressourcen im lokalen RZ knapp werden für noch höhere globale Auslastung der Systeme.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 12:44 durch HiddenX.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AKDB, München
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  3. EDAG BFFT Electronics, Ingolstadt
  4. NOVENTI Health SE, Mannheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. mit Gutschein: NBBX570
  3. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt: Die Rückkehr der Sternenkriegersolospiele
Star Wars Jedi Fallen Order angespielt
Die Rückkehr der Sternenkriegersolospiele

Seit dem 2003 veröffentlichten Jedi Academy warten Star-Wars-Fans auf ein mächtig gutes neues Actionspiel auf Basis von Star Wars. Demnächst könnte es wieder soweit sein: Beim Anspielen hat Jedi Fallen Order jedenfalls viel Spaß gemacht - trotz oder wegen Anleihen bei Tomb Raider.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order und die Macht der Hardware
  2. Star Wars Der Mandalorianer ist bereits zum Start von Disney+ zu sehen
  3. Disney Obi Wan Kenobi kehrt ab 2020 zurück

Funkstandards: Womit funkt das smarte Heim?
Funkstandards
Womit funkt das smarte Heim?

Ob Wohnung oder Haus: Smart soll es bitte sein. Und wenn das nicht von Anfang an klappt, soll die Nachrüstung zum Smart Home so wenig aufwendig wie möglich sein. Dafür kommen vor allem Funklösungen infrage, wir stellen die gebräuchlichsten vor.
Von Jan Rähm

  1. Local Home SDK Google bietet SDK für Smarthomesteuerung im lokalen Netzwerk
  2. GE Smarte Lampe mit 11- bis 13-stufigem Resetverfahren
  3. IoT Smart Homes ohne Internet, geht das? Ja!

Star Wars Jedi Fallen Order: Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten
Star Wars Jedi Fallen Order
Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Ein Roboter mit Schublade im Kopf, das Lichtschwert als Multifunktionswerkzeug und ein sehr spezielles System zum Wiederbeleben: Golem.de stellt zehn ungewöhnliche Elemente von Star Wars Jedi Fallen Order vor.


    1. Kongress-Anhörung: Zuckerberg will Zustimmung der USA zu Libra abwarten
      Kongress-Anhörung
      Zuckerberg will Zustimmung der USA zu Libra abwarten

      Mark Zuckerberg muss den US-Abgeordneten Rede und Antwort zur Digitalwährung Libra stehen. Der Facebook-Chef warnt vor einem Bedeutungsverlust der US-Finanzwirtschaft bei einer Blockade des Projekts.

    2. Mikrowellen: Verizons 5G Netz kann kein Stadion ausleuchten
      Mikrowellen
      Verizons 5G Netz kann kein Stadion ausleuchten

      Verizon kündigt sein 5G Ultra Wideband für Stadien an. Doch nur ein Teil der Besucher kann das Netz auch nutzen, da der Betreiber ein Problem mit der Ausleuchtung hat.

    3. Bayern: Fernsehen über 5G funktioniert gut
      Bayern
      Fernsehen über 5G funktioniert gut

      Der Testlauf zur TV-Verbreitung über 5G war erfolgreich und geht wohl sogar nach dem offiziellen Ende weiter. Der mobile TV-Empfang war gut. Erreicht wurden eine hohe Videoqualität, niedrige Latenzzeiten und eine hohe Abdeckung.


    1. 19:16

    2. 19:01

    3. 17:59

    4. 17:45

    5. 17:20

    6. 16:55

    7. 16:10

    8. 15:15