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100.000 Zeilen... viel Spaß beim Review

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  1. 100.000 Zeilen... viel Spaß beim Review

    Autor: Schattenwerk 29.09.17 - 10:33

    Ich hätte da kein Bock drauf :)

  2. ... und genau das machen sie ja seit 1.5 Jahren...

    Autor: teleborian 29.09.17 - 11:32

    ... Ich glaube ja, dass AMD das genau so geplant hat. Die hatten sich gedacht

    "Hmm.. Wir haben da einen Neuen überarbeiteten, gut funktionierenden Crimson Treiber. Wie bekommen wir mehr Qualität hinein?"

    Dann haben sie den für Linux angepasst und veröffentlicht. Jetzt steht ihnen die ganze Kompetenz der Linux Entwickler zur Verfügung plus noch die schon vorhandenen Entwicklungen im Grafikbereich von z.B. Intel und können die bei Bedarf auch noch integrieren und dann alles verbessert wieder zurück nach Windows portieren.

    Win-Win-Win für AMD-Windows-Linux.

  3. Re: 100.000 Zeilen... viel Spaß beim Review

    Autor: felix.schwarz 29.09.17 - 12:12

    > Re: 100.000 Zeilen... viel Spaß beim Review

    Allerdings muss ja nicht jede Zeile wirklich durchgesehen werden. Das detaillierte Review haben ja AMD-Mitarbeiter gegenseitig übernommen. Die DRM-Maintainer müssen dagegen eher schauen, ob die Code-Struktur/-Architektur ihren Vorstellungen entspricht. Das ist wesentlich weniger Aufwand, kostet aber dennoch natürlich viel Zeit bei so einem Haufen Code.

  4. Re: ... und genau das machen sie ja seit 1.5 Jahren...

    Autor: felix.schwarz 29.09.17 - 12:26

    teleborian schrieb:
    > ... Ich glaube ja, dass AMD das genau so geplant hat. Die hatten sich
    > gedacht
    >
    > "Hmm.. Wir haben da einen Neuen überarbeiteten, gut funktionierenden
    > Crimson Treiber. Wie bekommen wir mehr Qualität hinein?"
    >
    > Dann haben sie den für Linux angepasst und veröffentlicht. Jetzt steht
    > ihnen die ganze Kompetenz der Linux Entwickler zur Verfügung plus noch die
    > schon vorhandenen Entwicklungen im Grafikbereich von z.B. Intel und können
    > die bei Bedarf auch noch integrieren und dann alles verbessert wieder
    > zurück nach Windows portieren.

    Das ist aber eine wilde Theorie: AMD hat es nicht nötig, das Review irgendwie durch eine Masse von Code zu "umgehen" - es würde wohl auch nicht funktionieren.

    Nach diversen Berichten der AMD-Entwickler lief es eher anders: Man stellte fest, dass die eigenen Ressourcen nicht ausreichten, um den Linux-Treiber adäquat zu entwickeln (z.B. zeitnahe Anpassung auf Kernel-Versionen) bzw. dass eine reine Open-Source-Lösung ev. neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen würde (Stichwort: Langzeitunterstützung/Eigenpflege des Treibers im embedded Bereich).

    Daher gab es die Neuausrichtung auf den amdgpu-Kernel-Treiber als Basis für den proprietären OpenGL-/Vulkan-Stack. (Ich lasse mal userspace-Entwicklungen wie radeonsi/mesa hier mal außen vor.)

    Nun wollte/musste man aber sämtliche Hardware-Features auch unter Linux (mit freier Software) unterstützen. Dinge wie freesync gab es aber im Linux-Kernel noch überhaupt nicht (auch nicht konzeptionell, z.B. gsync). Hier ist also viel zusätzlicher Code erforderlich (und nicht nur eine "kleine" Treiber-spezifische Implementierung einer vorhandenen API).

    Damit es sauber funktioniert, benötigt man viel hardware-spezifisches Wissen bzw. z.T. haben die Hardware-Entwickler einfach bestimmte Parameter experimentell bestimmt, die einfach zu übernehmen sind (ansonsten kann es z.B. passieren, dass bestimmte Karten mit custom design nicht funktionieren, weil dort weniger Sicherheitsreserve eingeplant wurde).

    Zentrales Ziel von DAL/DC war es also, genau dieses Hardware-Wissen auf allen Plattformen zu verwenden und eine Validierung der Treiber durch die Hardware-Teams möglich zu machen.

    Am Ende müssen aber die AMD-Entwickler die Arbeit machen - Unterstützung durch die "Linux-Community" besteht dann eher im Testen exotischer Setups, ev. das eine oder andere bisecting oder in der kosmetischen Code-Pflege.

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