1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Guadec: Ubuntus Wechsel zu Gnome…

Wayland

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wayland

    Autor: HiddenX 31.07.17 - 16:33

    Wenn man sich schon sorgen macht, dass die Leute mit GNOME nicht klar kommen dann sollte man von Wayland erstmal Abstand halten. Die Begeisterung wenn Software nicht mehr startet oder nicht richtig wird sonst erst richtig groß.
    Ich musste bei Fedora direkt wieder auf X11 wechseln weil unter Wayland vieles nicht funktioniert hat (erstaunlicherweise hat bei mir nicht mal das Software Center mit Wayland gestartet)

  2. Re: Wayland

    Autor: Wilma456 31.07.17 - 16:53

    Ich zittere mal https://kofler.info/fedora-26-und-wayland/
    >Wenn Sie von einer der Wayland-Einschränkungen betroffen sind, ist es das einfachste, >Gnome eben unter X auszuführen. Aber es ist jetzt leichter zu verstehen, warum >Canonical davor zurückschreckt, Wayland in Version 18.04 per Default zu aktiveren. >(Die Entscheidung ist noch nicht gefallen.)
    Also scheinen wir bei Ubuntu erstmal Ruhe vor dem Dreck zu haben. In dem Artikel sind auch genug gründe aufgeführt, warum Wayland nichts taugt. Mir ist zwar klar, dass der X_Server dringend einen Nachfolger braucht, aber bitte keinen wo ich keine Bildschirmaufnahmen (bis auf in den Desktop eingebaute Funktionen) mehr machen kann, jedesmal die Auflösung in den Systemeinstellungen umstellen muss, wenn ich ein älteres Spiel spielen will und grafische Programme nicht als root ausführen kann, (außer sie sind so geschrieben, dass die grafische Oberfläche von den Funktionen getrennt ist). Ich persönlich hoffe, wie ich hoffentlich gut begründen konnte, dass Wayland scheitert und wir einen richtigen Nachfolger bekommen.

    Artikel 1 GG "Die Würde des Menschen ist unteilbar äh unantastbar" Angela Merkel auf dem Kirchentag 2017

  3. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 31.07.17 - 21:08

    Keine Ahnung, was für einen Unsinn du da verzapft hast, aber bei allen anderen Leuten (NVidia-Nutzer ausgenommen, weil NVidia unfähig für ordentliche Treiber ist) läuft Wayland problemlos.

  4. Re: Wayland

    Autor: picaschaf 31.07.17 - 21:16

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, was für einen Unsinn du da verzapft hast, aber bei allen
    > anderen Leuten (NVidia-Nutzer ausgenommen, weil NVidia unfähig für
    > ordentliche Treiber ist) läuft Wayland problemlos.


    +1

  5. Re: Wayland

    Autor: T0XIC 31.07.17 - 21:27

    Wow, selten so einen Bullshit gelesen.

    > Ich zittere mal kofler.info
    Die Seite ist zwar sehr ausführlich, leistet sich unter "Wayland-Einschränkungen" allerdings einige grobe inhaltliche Schnitzer.

    > Also scheinen wir bei Ubuntu erstmal Ruhe vor dem Dreck zu haben.
    Ah, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal pöbeln.

    > Artikel sind auch genug gründe aufgeführt, warum Wayland nichts taugt.
    s.o.

    > ist zwar klar, dass der X_Server dringend einen Nachfolger braucht, aber
    > bitte keinen wo ich keine Bildschirmaufnahmen (bis auf in den Desktop
    > eingebaute Funktionen) mehr machen kann,
    Du findest es also gut, wenn jedes x-beliebige Program den Inhalt deines Desktops auslesen kann? Warum nicht gleich alles als root ausführen, diese Rechteverwaltung ist doch nur Schikane... Oder Passwörter, wer braucht die schon, will doch bestimmt niemand an deine E-Mails oder Bankdaten...

    > jedesmal die Auflösung in den Systemeinstellungen umstellen muss, wenn ich ein älteres Spiel spielen will
    Ich weiß ja nicht was du da treibst, aber ich muss das nicht.

    > und grafische Programme nicht als root ausführen kann
    Komplexe (und damit tendenziell anfällige) Software mit unnötigen Rechten auszustatten war ja schon immer eine gute Idee...

    > Ich persönlich hoffe, wie ich hoffentlich gut begründen konnte
    Nicht wirklich, das war nur eine unreflektierte Hasstirade.

    > dass Wayland scheitert
    Was es nicht tut

    > und wir einen richtigen Nachfolger bekommen.
    Kurz, du willst etwas, das besser ist als der X-Server, aber genau die gleichen Fehler und Probleme hat. Viel Glück dabei.

  6. Re: Wayland

    Autor: T0XIC 31.07.17 - 21:32

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, was für einen Unsinn du da verzapft hast, aber bei allen
    > anderen Leuten (NVidia-Nutzer ausgenommen, weil NVidia unfähig für
    > ordentliche Treiber ist) läuft Wayland problemlos.

    Naja, ganz so einfach ist das auch nicht. Klar, GBM war vorher da und Nvidia hat es nicht implementiert, aber einer der Nvidia-Entwickler hatte auf einer Konferenz (ich weiß nicht mehr welche oder wer das war) einen Vortrag gehalten warum sie auf EGLStream setzen und GBM sich nicht gut auf das Verhalten von Nvidia-Hardware abbilden lässt.

    Eigentlich sollte ja von Nvidia und den GBM-Entwicklern zusammen eine neue API entworfen worden, aber das stagniert wohl...

  7. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 31.07.17 - 21:46

    Wilma456 schrieb:
    -------------
    > Also scheinen wir bei Ubuntu erstmal Ruhe vor dem Dreck zu haben.

    Wayland ist super. Nutze es seit letztem Jahr ohne große Probleme.


    > In dem Artikel sind auch genug gründe aufgeführt, warum Wayland nichts taugt.

    Wäre ja auch blöd, wenn man Erfahrungen selber sammeln würde…


    > bitte keinen wo ich keine Bildschirmaufnahmen (bis auf in den Desktop
    > eingebaute Funktionen) mehr machen kann

    Schadsoftware soll also beliebig deinen Bildschirm abgreifen können?


    > jedesmal die Auflösung in den
    > Systemeinstellungen umstellen muss, wenn ich ein älteres Spiel spielen will

    Muss man doch gar nicht. Die Spiele wechseln nicht die Auflösung der Hardware, sondern der Compositor gaukelt dem Spiel eine niedrigere Auflösung vor. Das Bild erscheint ganz normal niedrig aufgelöst als Vollbild, bloß halt mit dem Unterschied, dass der Bildschirm nicht flackert, weil die Hardware was umschaltet.

    > und grafische Programme nicht als root ausführen kann, (außer sie sind so
    > geschrieben, dass die grafische Oberfläche von den Funktionen getrennt
    > ist).

    Seit Jahren bereits gibt's PolicyKit/PolKit. Wer Anwendungen als root ausführt, hat eh den Knall nicht gehört.

    > Ich persönlich hoffe, wie ich hoffentlich gut begründen konnte, dass
    > Wayland scheitert und wir einen richtigen Nachfolger bekommen.

    Nein. Wayland ist da und wird von allen Großen der Branche gepusht. Selbst NVidia hat's inzwischen eingesehen (kriegt's nur noch nicht richtig hin, da sie u.a. Legacy-Support via XWayland nicht unterstützen wollen).

  8. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 31.07.17 - 21:49

    T0XIC schrieb:
    -----------------

    > Naja, ganz so einfach ist das auch nicht. Klar, GBM war vorher da und
    > Nvidia hat es nicht implementiert, aber einer der Nvidia-Entwickler hatte
    > auf einer Konferenz (ich weiß nicht mehr welche oder wer das war) einen
    > Vortrag gehalten warum sie auf EGLStream setzen und GBM sich nicht gut auf
    > das Verhalten von Nvidia-Hardware abbilden lässt.

    Dir ist wohl entgangen, dass NVidia gewisse Funktionen, die für XWayland (also X11-Kompatibilität unter Wayland) vom Treiber bereitgestellt werden müssen, nicht implementieren will.

  9. Re: Wayland

    Autor: lear 01.08.17 - 09:53

    Wayland läuft, aber weil längst nicht alles portiert ist und xwayland eben nicht X11 ist, läuft Ottonormalichhabeinfachinstallgeclicked-User häufiger in Unstimmigkeiten. Im Allgemeinen weil irgendwas (oder man selbst) einen gksu versucht, oder X11-nahe Programme wie xcalib/redshift/xrandr etc. einsetzt und den Wechsel nicht mitbekommen hat.

    mE. war der Schritt: "Gnome" => "Gnome" / "Gnome on Xorg" ein eklatanter Fehler. Die Idee, die Leute zu Wayland zu "verleiten" ist klar, aber der Durchschnittsnutzer ist dadurch massiv irritiert und über die Änderung im Unklaren gelassen worden (und ich spreche aus der Erfahrung einiger *hundert* Foren- und Bugeinträge wg. "Regressionen" im Zshg. genau damit)

    Man kann wayland benutzen, aber das Versprechen einer reibungslosen Transition ist schlicht unseriös.

  10. Re: Wayland

    Autor: baki 01.08.17 - 10:10

    HiddenX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sich schon sorgen macht, dass die Leute mit GNOME nicht klar
    > kommen dann sollte man von Wayland erstmal Abstand halten. Die Begeisterung
    > wenn Software nicht mehr startet oder nicht richtig wird sonst erst richtig
    > groß.
    > Ich musste bei Fedora direkt wieder auf X11 wechseln weil unter Wayland
    > vieles nicht funktioniert hat (erstaunlicherweise hat bei mir nicht mal das
    > Software Center mit Wayland gestartet)

    Bei arch hab ich den wechsel vor X monate gehabt, und hab es zunächst nicht mal gemerkt.

    Nur an die wine-performance (indirekt via X-server via wayland) bei manchen (steam)-windows-spielen hat etwas nachgelassen, leider.

    Das sollte besser werden sobald wine nicht mehr von Xwayland abhängt, siehe https://bugs.winehq.org/show_bug.cgi?id=42284. Ist aber noch nicht in sicht.

  11. Re: Wayland

    Autor: Wander 01.08.17 - 11:04

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, was für einen Unsinn du da verzapft hast, aber bei allen
    > anderen Leuten (NVidia-Nutzer ausgenommen, weil NVidia unfähig für
    > ordentliche Treiber ist) läuft Wayland problemlos.

    Da ich eine Teilmenge von "allen Leuten" bin und keine Nvidia-Hardware verwende, aber Wayland bei mir trotzdem nicht problemlos läuft ist deine Aussage offensichtlich falsch.

  12. Re: Wayland

    Autor: Vogel22 01.08.17 - 11:24

    Wenn NVidia und Wayland nicht so gut zusammen arbeiten, wie sieht es dann mit AMD aus? Denn ich hatte bisher im Hinterkopf, dass AMD-Graphik + Linux eher schlecht als recht miteinander auskommen und tatsächlich habe ich es auf meinem Notebook mit AMD-Graphik immernoch nicht geschafft eine mit Windows vergleichbare Graphik-Leistung hervorzurufen.

  13. Re: Wayland

    Autor: Truster 01.08.17 - 11:32

    Remmina kann die Tastatur nicht "Einfangen".

    Von daher muss ich X verwenden, da ich Remmina häufig verwende.

  14. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 01.08.17 - 14:50

    Wander schrieb:
    ----------------

    > Da ich eine Teilmenge von "allen Leuten" bin und keine Nvidia-Hardware
    > verwende, aber Wayland bei mir trotzdem nicht problemlos läuft ist deine
    > Aussage offensichtlich falsch.

    Ich traue dir schon zu, dass du völlig alleine Dinge kaputt konfiguriert hast. Das ist dann aber deine eigene Schuld. Fedora zeigt seit letztem Jahr – überprüfbar durch Live-Medien – dass Dinge wie Gnome Control Center sehrwohl problemlos unter Wayland laufen.
    Fedora 25 und 26 haben mit beiden Versionen problemlos den QA-Prozess mit Wayland als Default durchlaufen und der ist deutlich strenger als bei Ubuntu (Fedora verschiebt ggf Releases, Ubuntu kloppt die einfach an einem bestimmten Datum raus).
    Da sind eine große Anzahl von Leuten eingebunden und der Prozess, sowie das Ergebnis sind von anderen Personen verifizierbar. Dein Behauptung ist das nicht, ist also weniger glaubwürdig.

  15. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 01.08.17 - 15:09

    lear schrieb:
    --------------------------------------------
    > Wayland läuft, aber weil längst nicht alles portiert ist und xwayland eben
    > nicht X11 ist, läuft Ottonormalichhabeinfachinstallgeclicked-User häufiger
    > in Unstimmigkeiten. Im Allgemeinen weil irgendwas (oder man selbst) einen
    > gksu versucht, oder X11-nahe Programme wie xcalib/redshift/xrandr etc.
    > einsetzt und den Wechsel nicht mitbekommen hat.

    Ah, Ottonormal-User sind also diejenigen, die ausm Terminal gtksu und xrandr aufrufen…
    Jetzt werden schon abwegigsten Beispiele an den Haaren herbeigezogen, um den eigenen Standpunkt zu untermauern.

    Im Gnome-Umfeld ist längst (=seit Jahren) PolKit Standard. Im KDE-Umfeld wird PolKit mittels KAuth eingebunden. Das läuft problemlos unter Wayland.

    Kein Ottonormal-User nutzt außerdem Kram wie Redshift. Die fragen Redshift-Nutzer eher, ob deren Bildschirm kaputt ist. Abgesehen davon hat Gnome 3.24 Redshift-Funktionalität eingebaut.

    Dass es gewisse Unstimmigkeiten aus Nutzer-Sicht gibt, wenn Ubuntu den Desktop wechselt, ist so oder so klar.

    > mE. war der Schritt: "Gnome" => "Gnome" / "Gnome on Xorg" ein eklatanter
    > Fehler. Die Idee, die Leute zu Wayland zu "verleiten" ist klar, aber der
    > Durchschnittsnutzer ist dadurch massiv irritiert und über die Änderung im
    > Unklaren gelassen worden (und ich spreche aus der Erfahrung einiger
    > *hundert* Foren- und Bugeinträge wg. "Regressionen" im Zshg. genau damit)

    Wie viel davon betrifft denn die in Entwicklung befindliche Gnome 3.26-Version? Denn nur diese wird Ubuntu 17.10 nutzen.

    > Man kann wayland benutzen, aber das Versprechen einer reibungslosen
    > Transition ist schlicht unseriös.

    Es gibt gewisse Nischen-Fälle, bei denen Wayland nicht richtig läuft. Ich meine mich zu erinnern, dass es z.B. Nutzer von Grafik-Tablets betrifft. Diese Nutzer können mit genau zwei Mausklicks auf X11 wechseln. Zwei! Nicht drei, nicht fünf, nicht zwanzig und auch keine versteckten Konfigdateien bearbeiten, sondern ganz genau zwei Mausklicks.
    Alle anderen profitieren mehr von Wayland als sie Nachteile hätten, allen voran Dinge wie Video Playback, die unter Wayland deutlich geschmeidiger laufen. Unter X11 muss man V-Sync hier, Tripple Buffering da einschalten und dann funktioniert es vielleicht meistens.

  16. Re: Wayland

    Autor: Wander 01.08.17 - 15:12

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich traue dir schon zu, dass du völlig alleine Dinge kaputt konfiguriert
    > hast. Das ist dann aber deine eigene Schuld. Fedora zeigt seit letztem Jahr
    > – überprüfbar durch Live-Medien – dass Dinge wie Gnome Control
    > Center sehrwohl problemlos unter Wayland laufen.
    > Fedora 25 und 26 haben mit beiden Versionen problemlos den QA-Prozess mit
    > Wayland als Default durchlaufen und der ist deutlich strenger als bei
    > Ubuntu (Fedora verschiebt ggf Releases, Ubuntu kloppt die einfach an einem
    > bestimmten Datum raus).
    > Da sind eine große Anzahl von Leuten eingebunden und der Prozess, sowie das
    > Ergebnis sind von anderen Personen verifizierbar. Dein Behauptung ist das
    > nicht, ist also weniger glaubwürdig.

    Wie verblendet kann man eigentlich sein?

    >Known issues, frequent complaints, fundamental changes
    >
    > Graphical applications can't be run as root from terminal
    >[...]
    >
    > Games and other apps can't change monitor resolution
    >[...]
    >
    > Mouse pointer is lagging/stuttering under load
    >If your computer is under load, your mouse pointer movement might stop being fluent, but start lagging (get stuck in a place for a >short time, then jump to a different place instantly). This is probably more noticeable on slow systems/systems with fewer CPU cores>.
    >
    > Screen capture is not available with usual apps
    >[...]
    >
    > Keyboard events are sometimes quickly repeated
    >There is a rare issue when you press a key to type a letter and you'll see multiple copies of the letter typed in.
    >
    > Not all keys can be sent to a remote desktop or a virtual machine
    >[...]
    > https://fedoraproject.org/wiki/How_to_debug_Wayland_problems#Known_issues.2C_frequent_complaints.2C_fundamental_changes

    Und das sind nur die wenigen Probleme die auch im Fedora Wiki genannt werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.17 15:27 durch Wander.

  17. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 01.08.17 - 15:22

    Vogel22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn NVidia und Wayland nicht so gut zusammen arbeiten, wie sieht es dann
    > mit AMD aus?

    Sehr gut. Einfach die Default-Mesa-Treiber nehmen und fertig.

    > Denn ich hatte bisher im Hinterkopf, dass AMD-Graphik + Linux
    > eher schlecht als recht miteinander auskommen und tatsächlich habe ich es
    > auf meinem Notebook mit AMD-Graphik immernoch nicht geschafft eine mit
    > Windows vergleichbare Graphik-Leistung hervorzurufen.

    Keine Ahnung, was du anstellst, um Performance von Treibern selber zu bestimmen. Fakt ist, bei den Mesa-Treibern von AMD tut sich so viel, da ist es sinnvoll eine Rolling-Release-Distribution oder Fedora zu nehmen, wo Kernel und Mesa immer wieder aktualisiert werden (bei Ubuntu müsste man zu PPAs greifen, die neue Kernel- und Mesa-Versionen bereitstellen, was zu Instabilitäten führen kann).

    Valve hat vor einiger Zeit den proprietären „Pro“-Treiber aus SteamOS geschmissen, weil Mesa zuverlässiger läuft und performancemäßig zumindest ähnlich ist.
    Genaue Performance-Vergleiche kannste ständig bei Phoronix nachlesen. Mehr als „gut genug“ bemerke ich auf meinem System nicht und habe auch keine Lust mich näher damit zu befassen.

    Gnome mit Wayland laufen mit AMD-Mesa-Treibern jedenfalls problemlos.

  18. Re: Wayland

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 01.08.17 - 15:34

    Wander schrieb:
    ----------------------

    > Wie verblendet kann man eigentlich sein?

    Nanana, musst jetzt nicht gleich persönlich angreifen, bloß weil du nicht einsehen willst oder kannst, dass Gnome mit Wayland trotz kleinerer Probleme den QA-Prozess erfolgreich durchlaufen hat, weil in Summe Wayland für Nutzer eine bessere Experience liefert als X11, zumal die unsinnige hier im Raum stehende Behauptung was, das „nicht mal das Software Center mit Wayland startet“.

    Wie ich bereits in einem anderen Beitrag schrieb, betreffen gewisse Probleme mit Wayland nur eine Minderheit, während die Mehrheit mehr Vor- als Nachteile ggü. X11 hat. Diese Minderheit kann problemlos mit nur zwei Mausklicks auf X11 wechseln.

    Es sagt ausreichend über dich, dass du dich wegen zwei lächerlichen Mausklicks so anstellst und andere angreifst, die sachlich korrekte Aussage zu Fedoras QA-Prozess machen.

  19. Re: Wayland

    Autor: DeathMD 01.08.17 - 15:36

    Keine Kritik an GNOME oder Fedora bitte, da läuft alles superperfekt und Friede Freude Sonnenschein und so... ;)

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  20. Re: Wayland

    Autor: Wander 01.08.17 - 16:07

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nanana, musst jetzt nicht gleich persönlich angreifen

    Wenn mir jemand Inkompetenz vorwirft, indem mir unterstellt wird ich hätte mein System "kaputt konfiguriert", obwohl du weder eine Ahnung darüber hast wie meine Systeme genau aussehen, ob ich daran überhaupt etwas konfiguriert habe und über welche Kompetenzen ich verfüge, dann passe ich meinen Ton natürlich demenstprechend an.

    Im Gegensatz zu dir basieren meine Aussagen über dich aber nicht auf Spekulationen, sondern beziehen sich darauf was du hier von dir gibst...

    > , bloß weil du nicht einsehen willst oder kannst, dass Gnome mit Wayland trotz kleinerer
    > Probleme den QA-Prozess erfolgreich durchlaufen hat,

    ... so wie du hier es ja selbst eingestehst, dass du vorhin Unsinn geredet hast. Ursprünglich hieß es noch:

    > bei allen anderen Leuten (NVidia-Nutzer ausgenommen, weil NVidia unfähig für > ordentliche Treiber ist) läuft Wayland problemlos.

    und jetzt auf einmal existieren doch kleinere Probleme?

    > weil in Summe Wayland
    > für Nutzer eine bessere Experience liefert als X11, zumal die unsinnige
    > hier im Raum stehende Behauptung was, das „nicht mal das Software
    > Center mit Wayland startet“.
    >
    > Wie ich bereits in einem anderen Beitrag schrieb, betreffen gewisse
    > Probleme mit Wayland nur eine Minderheit, während die Mehrheit mehr Vor-
    > als Nachteile ggü. X11 hat. Diese Minderheit kann problemlos mit nur zwei
    > Mausklicks auf X11 wechseln.

    Erst erzählst du, Wayland würde problemlos laufen und jetzt musst du schon hervorheben, dass man bei gewissen Problemen ja mit ein paar Mausklicks auf X.org wechseln kann?

    Und nenne mir doch einmal ein paar Vorteile von allen Wayland Compositoren gegenüber X.org-basierten Desktops?

    Nur zur Erinnerung hier noch einmal die Nachteile von diversen Wayland-Compositoren bisher:

    - Viele Anwendungen werden nicht unterstützt und man muss sich mit dem zufrieden geben was der Compositor bereitstellt (Screenrecording, Screensharing, Screenshots, Clipboard-Manager, Hotkey-Manager, Wine, Docks/Panels, Fenstermanager, Screenreader, Anpassung diverser Display-Paramenter (Auflösung, Farbtemperatur, Orientierung, ...), Color Picker, Bildschirmlupen, Anwendungslauncher, ...)

    - Nvidia-Nutzer, also z.B. ein Großteil der "Gamer", müssten auf die wenig brauchbaren freien Treiber ausweichen, sprich einen immensen Leistungsverlust hinnehmen

    - Wayland verleitet zu monolithischen Compositoren (das führt dann dazu, dass z.B. in GNOME Shell Mauszeiger unter Last nicht mehr flüssig dargestellt werden, weil Display Server, Compositor, Fenstermanager, Notifikationsdienst, Panel, Dock, Anwendungslauncher, ... alles in einem Prozess läuft) weil es für viele Anwendungszenarien keine einheitlichen Protokolle gibt über die mehrere Prozesse miteinander kommunizieren könnten.

    > Es sagt ausreichend über dich, dass du dich wegen zwei lächerlichen
    > Mausklicks so anstellst und andere angreifst, die sachlich korrekte Aussage
    > zu Fedoras QA-Prozess machen.

    Was willst du mit irgendwelchen Mausklicks? Ich kritisiere einfach pauschale Aussagen wie deine, die offensichtlich nicht den Tatsachen entsprechen und von realen Problemen ablenken, was du ja letztendlich selbst zugegeben hast.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.17 16:10 durch Wander.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Hagen,Düsseldorf
  3. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  4. RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 37,49€
  2. (-40%) 35,99€
  3. 24,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

  1. Disney+: Darth Maul kehrt in Star Wars: The Clone Wars zurück
    Disney+
    Darth Maul kehrt in Star Wars: The Clone Wars zurück

    Die achte und letzte Staffel der Animationsserie Star Wars: The Clone Wars kommt im Februar. Fans können sich auf Mace Windu, Obi Wan Kenobi, Anakin Skywalker und andere Charaktere freuen. Ein Highlight: das Duell zwischen Ahsoka Taano und Darth Maul.

  2. Tetris: Anbieterwechsel beim Klötzchenklassiker
    Tetris
    Anbieterwechsel beim Klötzchenklassiker

    Bislang hat Electronic Arts den Klassiker Tetris auf Smartphones vermarktet, nun stehen diese Funktionen vor dem Aus. Stattdessen wird eine neue Version des Kultspiels von einem anderen Unternehmen angeboten - immerhin mit einigermaßen fairem Geschäftsmodell.

  3. Ratgeber: Mozilla gibt Studenten Tipps in Ethik-Fragen
    Ratgeber
    Mozilla gibt Studenten Tipps in Ethik-Fragen

    Die Mozilla-Foundation hat einen Leitfaden für Studenten vorgestellt, der diesen bei ethischen Fragen in der IT-Industrie helfen soll. Das gelte vor allem für den Einstellungsprozess, die Wahl des Arbeitgebers und Organisationsmöglichkeiten.


  1. 17:30

  2. 17:15

  3. 17:00

  4. 16:50

  5. 16:18

  6. 15:00

  7. 14:03

  8. 13:37