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  5. › HadoopDB - Hybrid aus Hadoop und…

Anwendungsbereich

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  1. Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 28.07.09 - 14:31

    Die Datenbank ist deutlich nicht fuer transactiongesteuerte Anwendungen gedacht; ich habe keinen Leistungstest oder Ergebniss gesehen. Ich denke, wegen des Eintragsperren im Netz bei Transactionenbearbeitung, es koente sogar langsamer als die ein Knot Server sein. Eine interessante Anwendung nach meine Meinung waere Marketingstudien (z.B. Netflix challenge, das Thema wuerde leider bei Golem nicht diskutiert) oder allgemein Abfragen komplexe Terrabyte Datenbanken.
    Im meinen Project habe ich eine Terrabyte Datenbank mit Genentechnik Experimente, zur Zeit es lauft langsam mit MySQL, darum ziele ich nach einen Clusterkonfiguration.

  2. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 28.07.09 - 16:18

    Interessantes Vorhaben hast du. Bist du sicher, dass MySQL-ähnliche Datenbanken für deine Zwecke wirklich am besten geeignet ist? Ich weiß nicht, wie komplex deine SQL-Anfragen sind, aber könntest du nicht alternativ memcache verwenden? Beim Start würden die ganzen Daten aus einer Datei in den RAM gelesen werden und werden beim Beenden wieder zurückgeschrieben.

    Du sagtest "Eintragsperren im Netz bei Transactionenbearbeitung". Ist das nicht bei jeder Datenbank so, dass die Einträge gelockt werden? Dafür sind doch Transaktionen da?!

  3. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Siga9876 28.07.09 - 18:38

    Beim mysql-eintrag zu dieser transaktionalen DB von mysql (name vergessen, war "zugekauft"/dazugepackt o.ä. und dann flog es iirc raus weil oracle es kaufte) hies es mal als beispiel:
    man selected alle Kunden mit ID<100 und changed daran herum. Was macht man dann mit kunden die neu dazukommen und macht es einen unterschied ob man selber oder jemand anders die dazugetan hat.
    Naives Row-Locking ist naiv und ineffizient und für PDA/... ok, aber server mit zig parallelen schreib-anfragen problematisch.
    Also kommt man auf "versionierungsstände". d.h. der boss lockt, und kriegt alle umsätze bis 12:45 aber die neuen Einträge werden einfach munter schon in die datenbank geschrieben, weil der chef nur die alten (zeitstand 12:45) zu sehen kriegt. Von row/page/column/table-Locking kann man da aber nicht mehr sprechen.

    Und interessant sind solche HadoopDB vielelicht weniger für single-man-anfragen wo einer an seinen Daten herumspielt oder DataWareHousing nicht verstanden hat, sondern für zigtausende parallele abfragen z.b. bei amazon im Katalog. Da wird im vergleich zum lesen deutlich weniger reingeschrieben (marketplace). bei reichelt, conrad, otto,... kann man im prinzip abends eine spezial-datenbank für den katalog erstellen die den folgetag nur read-only ist (oder eine tabelle mit den warenbeständen).
    Geschrieben wird dann nur datenbanken im WarenLager und halt Kunden/Bestellungen/Rechnungen/...-Datenbanken.

  4. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 28.07.09 - 23:25

    Die dateien (.gz) sind zussamen umgefaehr 900GB gross und entsprechen eine offentliche Datenbank des NIH (US Gesundsheitsministerium). Basiert auf diese Datenbank ich arbeite an die Kalibrierung eines sehr komplexes Messgeraet. Die Datenbankstruktur ist einfach, es gibt 8 Tabellen. Ich verwende MySQL weil die daten zussamen in die Arbeitspreicher (144 GB) nicht passen. Was ich brauche sind nur "select" SQL abfragen mit "group by" oder "where" clauseln. Ich habe die entsprechende Indexes auch gebaut. Transactionen habe ich hier nicht, da die Dantenbank wird nur einmahlig geschrieben. PostgreSQL habe ich schon probiert es ist wessentlich langsamer. Die Festplatte ist RAID6, 16 x 1.5Tb.

  5. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 01:26

    Das klingt sehr interessant. Woran genau arbeitest du? Du hast im ersten Posting geschrieben, dass du es fuer Gentechnikexperimente benoetigst. Was kann man aus den ganzen Daten denn fuer nuetzliche Informationen extrahieren?

  6. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 29.07.09 - 15:02

    Ja genau, ich arbeite in Gentechnik, die Datenbank beinhaltet Experimente. Zu Zeit baue ich einen Proof of Concept, basiert auf diese Daten werde ich einen Patent eintragen und danach werde ich Venture Capitalists anlocken oder staatliches Finanzierung (in US heisst SBIR-Grant) besorgen. Was genau mache ich kann ich nicht sagen, da ich noch nicht der Patent eingetragen habe.
    Dasselbe Arbeit leiste ich bei meinen Arbeitgeber, nur in eine unterschiedliche Branche.

  7. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 17:07

    Achso, schade. :(

    Wie teuer ist eigentlich eine Patentanmeldung in den USA?

  8. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 29.07.09 - 17:52

    Je nach Anzahl der "Claims". Einen einfaches Eintrag costet $1200. Falls den Eintrag wird nicht bestaetigt (nach 2 weitere Pruefungen), verliere ich das Geld. Nach 3, 7 und 11 Jahren vom dem Bestaetigung des Patents entstanden progresiv weitere Rechnungen, $1000, $2000 und $4000. Ich schreibe die Eintraege fuer mich selbst. Falls man durch Patentantwalt geht, es kostet mindestens $15000, nach die Erfahrungen meinen Kollegen.

  9. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 18:40

    Oh, das käme dann ja ziemlich teuer. Mir wäre dieser ganze Patentkram ehrlich gesagt egal gewesen. Man möchte ja schließlich, dass andere von dem Wissen profitieren können. Da es in den USA Softwarepatente gibt, kamen sogar geldgierige Leute auf die Idee, die Fortschrittsanzeige (!) patentieren zu wollen. Zum Glück wurde der Antrag abgelehnt, aber das ist doch schon ein Zeichen dafür, dass das ganze Patent- und Copyrightsystem überholt ist.

    Und jedes Jahr Abgaben an die Patentbehörde zahlen zu müssen, nur damit andere nicht mein "Geistiges Eigentum" (was natürlich Schwachsinn ist, weil es kein Eigentum ist) "missbrauchen" können, das finde ich ethisch und moralisch verwerflich.

    Besonders wenn es um so Sachen wie Grundlagenforschung geht, dann sind Patente nur hinderlich und hemmen den Fortschritt. Das ist genau das gleiche, als wenn ich als Programmierer bei jeder Kleinigkeit, die ich schreibe, prüfen müsste, ob jemand bereits ein Patent darauf hat und mich abmahnen könnte. Noch schlimmer ist es ja bei freier Software, wo Leute sogar teilweise gezwungen sind, ihre Implementierung nicht öffentlich zu machen. Soweit ich weiß, ist libdvdcss in den USA verboten.

    Oder wie siehst du das?

    Ich kann auch die andere Seite verstehen, dass man seine Forschungsergebnisse "schützen" möchten, aber wo kämen wir denn hin, wenn jeder das machen würde? Dann müsste man Millionär sein, um als Forscher arbeiten zu können.

  10. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Amerikaner 29.07.09 - 19:30

    Ich bin auch gegen die Softwarepatenten. Wiziges und hypothetishes Beispiel: Wenn Microsoft die "for" Schleife patentiert, Sun die "while" und Oracle die "repeat/until" patentieren, sollte ich alle Schleifen durch MapReduce (verfuegbar durch Google freies Lizenz) implementieren bis die drei Patente auslaufen :))

    Bezuglich die geistige Eigentum bin ich aber dafuer. Warum soll jemanden Aufwand leisten, um was neues zu erforschen (und sowas kostet Zeit, Arbeit und Geld), wenn danach er nicht Belohnt wird? Sogar die Hauese umsonst werden koennen, wenn ich rechne dass Sand, Holz, Steine, Wasser und sogar Grundstueck in eine riesige Menge in Natur umsonst sind.

    Was ich patentiere ist keinen Software sonder Methoden (utility patent). Software ist schliessich einen Werkzeug um die Methode erst zu probieren, danach zu implementieren. Ich habe eine Problem mit die Leute die meine Methoden nutzen (implementieren) und dass Folge auf meine Verkaufzeile hat.

    Hier es gibt viele Venture Capitalisten die eigenglich keinen Geld geben. Sie wollen einfach naive aber kreative Leute auslockern, das Konzept klauen und danach selbst Produkte implementieren. Solche Firmen besiezen Kraft, Geld und Antwaelte, darum ohne ein Patenteintrag werde ich mit keinem Venture Capitalist sprechen.

    Ich bin quasi-milionair (wenn ich meine Equity im verschiedene Firmen, Immob. und geistige Eigentum rechne).

    Fortschrittsanzeige kann man heute nicht mehr patentieren. Allgemein,es gibt einen Jahr Frist, nach Auserung einer Invention, einen Patent zu beeintragen. Ich kann mich errinen dass Window 3.0 schon einen standarmaesige Fortschrittsanzeige hat. Auf die andere Seite, es gibt noch "challenges" in die Visualisierungsbereich, zum beispiel fuer strukturierte und multi-dimmensionale Daten. Eine solche Erfindung wuerde nach meine Meinung sehr geeignet fuer einen Patent. Natuerlich Pie-Charts oder Histograms qualifizieren nicht mehr.

  11. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 29.07.09 - 20:33

    Mir fällt es schwer, deine Position nachzuvollziehen: Auf der einen Seite sagst du, dass du gegen Softwarepatente bist. Andererseits sprichst du dich dafür aus, dass in Bezug auf Visualisierung Konzepte patentiert werden können/sollten. Das ist etwas widersprüchlich.

    Ja, ich gebe dir grundsätzlich Recht. Jeder sollte für seine Arbeit bezahlt werden, denn auch sie haben laufende Kosten. Gerade Forschung erfordert Geld für Hilfsmittel, technische Ausrüstung, usw.

    Allerdings sind die Gefahren von Patenten sehr immens. Da wäre einmal, dass Patente den Fortschritt in der Forschung verlangsamen. Es dauert nämlich zwei Jahre, bis die Ideen veröffentlicht werden und für weitere Forschungen (natürlich gegen viel Geld) verfügbar sind.

    Eine weitere Gefahr ist, dass Konzepte patentiert werden. Man kann es damit vergleichen, dass triviale Dinge wie die englische Sprache vom einen Tag auf den anderen patentiert wäre und jeder Abgaben bezahlen muss, wenn er Englisch spricht.

    Für Forscher ist es extrem zeitaufwendig, wenn sie sich über bereits vorhandene Patente informieren müssen oder Anwälte benötigen, die sich darum kümmern.

    Eine Problem von Patenten ist, dass sie sehr schnell veralten und fast selten wirklich benutzt werden. Da wäre es doch angebrachter, wenn Forscher, das Wissen frei nutzen könnten. Der Anmelder des Patents verdient sowieso kein Geld mehr oder die Technik ist sowieso veraltet, kann aber für Forschung von Relevanz sein.

    Patente sind besonders fatal, weil sie Monopole ermöglichen. Das nutzen Pharmaunternehmen in den USA stark aus genauso wie Monsanto mit ihren verseuchten Pflanzenschutzmitteln. Patente sind also schlecht für die Wirtschaft, weil keine alternativen Firmen entstehen können. Es gibt somit keine freie Marktwirtschaft. Alles wird künstlich zentral gesteuert, weil es keine Alternativen geben kann oder darf.

    Wir könnten alle davon profitieren, dass es keine Patente gibt. Gemeinsam könnten Lösungen ausarbeitet werden. Durch Verbesserung von Techniken steigt auch die Qualität. Das ist möglich, weil jeder lizenzfrei forschen darf und weniger Aufwand besteht. Es wird u.U. auch weniger Missbrauch geben, weil kein Anreiz besteht, sich den Erfindungen anderer Firmen zu bedienen, weil diese sowieso nicht patentiert sind.

    Kleines Gedankenexperiment: Stelle dir mal vor, jemand hätte ein Patent auf HTTP und Router. Es gäbe kein Internet. Computer wären unvernetzt und daran etwas zu ändern, wäre fast unmöglich, ohne teure Abgaben zu zahlen.

    Dein Vergleich mit der Bezahlung eines Bauarbeiters ist leider ein häufiger Trugschluss. Man kann nicht die einmalige Arbeit (Entdecken eines neuen Konzepts) mit physisch verrichteter und wiederkehrender Arbeit vergleichen. Der Unterschied besteht darin, dass man als Gegenwert für die Bezahlung nur eine mentale Leistung, ein Konzept, erhält - also, wenn du deine Abgaben bezahlst. Aber, wenn du jetzt als Bauarbeiter zuständig bist, musst du für das Geld Arbeit verrichten. Du bekommst nur dann Geld, wenn du kontinuierlich Arbeit verrichtest. Das ist der eine Punkt. Der zweite Punkt wäre, dass die Arbeit physischer Mentalität ist. Das ist bei Konzepten nicht der Fall. Man erkauft sich nur das Recht darauf, etwas nutzen zu dürfen, nicht jedoch einen Gegenstand oder das Ergebnis physischer Leistung.

    Ich verweise dazu mal auf die Seite der Piratenpartei, die sich explizit gegen (Software-)Patente ausspricht: http://www.piratenpartei.de/node/288/20538

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Mir fallen einfach keine Vorteile von Patenten ein. Die Nachteile überwiegen. Genauso wie beim derzeitigen Copyright, was meiner Meinung nach, komplett überarbeitet werden muss.

  12. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 29.07.09 - 22:52

    > Mir fällt es schwer, deine Position
    > nachzuvollziehen: Auf der einen Seite sagst du,
    > dass du gegen Softwarepatente bist. Andererseits
    > sprichst du dich dafür aus, dass in Bezug auf
    > Visualisierung Konzepte patentiert werden
    > können/sollten. Das ist etwas widersprüchlich.

    Bin gegen die Softwarepatenten (aka: Hier ist meine Perl Skript, ab jetzt keinen darf dieses Skript wieder programieren) aber dafuer innovatives Konzepte und Methoden geschuetz zu sein muss.

    > Ja, ich gebe dir grundsätzlich Recht. Jeder sollte
    > für seine Arbeit bezahlt werden, denn auch sie
    > haben laufende Kosten. Gerade Forschung erfordert
    > Geld für Hilfsmittel, technische Ausrüstung, usw.

    Und wie genau koennen die Forschern bezahlt werden? Staatlich? Wie werden gute Forschern belohnt und schlechte Forschern bestraft?

    > Allerdings sind die Gefahren von Patenten sehr
    > immens. Da wäre einmal, dass Patente den
    > Fortschritt in der Forschung verlangsamen. Es
    > dauert nämlich zwei Jahre, bis die Ideen
    > veröffentlicht werden und für weitere Forschungen
    > (natürlich gegen viel Geld) verfügbar sind.

    Nicht eigentlich, nach dem Eintrag, kann man frei die Erfindung verwenden.

    > Eine weitere Gefahr ist, dass Konzepte patentiert
    > werden. Man kann es damit vergleichen, dass
    > triviale Dinge wie die englische Sprache vom einen
    > Tag auf den anderen patentiert wäre und jeder
    > Abgaben bezahlen muss, wenn er Englisch spricht.

    Triviale Dinge sind jetzt von Patentierung ausgeschlosen. Auch die Anfang 2000 triviale Patente sind heute nichtig, mindestens vor Gericht.

    > Für Forscher ist es extrem zeitaufwendig, wenn sie
    > sich über bereits vorhandene Patente informieren
    > müssen oder Anwälte benötigen, die sich darum
    > kümmern.

    Genau, aber sowas nenne ich "job description".

    > Eine Problem von Patenten ist, dass sie sehr
    > schnell veralten und fast selten wirklich benutzt
    > werden.

    Es gilt fuer "allgemeine" Patente, z.B. "Muenze mit Maus und Hase rechts oben", in Medizin / Biologie es ist unterschiedlich.

    > Wir könnten alle davon profitieren, dass es keine
    > Patente gibt.

    Alle, ausser den Forschern. Klingt wie die Diktatur der Mehrheit.

    > ausarbeitet werden. Durch Verbesserung von
    > Techniken steigt auch die Qualität. Das ist
    > möglich, weil jeder lizenzfrei forschen darf und
    > weniger Aufwand besteht.

    Es fehlt aber die Motivation zu forschen.

    > Kleines Gedankenexperiment: Stelle dir mal vor,
    > jemand hätte ein Patent auf HTTP und Router. Es
    > gäbe kein Internet. Computer wären unvernetzt und
    > daran etwas zu ändern, wäre fast unmöglich, ohne
    > teure Abgaben zu zahlen.

    Ob HTTP proprietaer waere, haette Internet nicht weltweit verbreitet wuerde. Es gibt Patenten fuer Routers und es gibt Routernherstellern die Lizenzen zahlen.

    > Dein Vergleich mit der Bezahlung eines
    > Bauarbeiters ist leider ein häufiger Trugschluss.
    > Man kann nicht die einmalige Arbeit (Entdecken
    > eines neuen Konzepts) mit physisch verrichteter
    > und wiederkehrender Arbeit vergleichen. Der
    > Unterschied besteht darin, dass man als Gegenwert
    > für die Bezahlung nur eine mentale Leistung, ein
    > Konzept, erhält - also, wenn du deine Abgaben
    > bezahlst. Aber, wenn du jetzt als Bauarbeiter
    > zuständig bist, musst du für das Geld Arbeit
    > verrichten. Du bekommst nur dann Geld, wenn du
    > kontinuierlich Arbeit verrichtest. Das ist der
    > eine Punkt. Der zweite Punkt wäre, dass die Arbeit
    > physischer Mentalität ist. Das ist bei Konzepten
    > nicht der Fall. Man erkauft sich nur das Recht
    > darauf, etwas nutzen zu dürfen, nicht jedoch einen
    > Gegenstand oder das Ergebnis physischer Leistung.

    Vorschung ist auch eine sehr wiederkehrender Arbeit. Nur, die "andere" sehen nur das kleines obere Teil des Eisberg. Ich sage es ist 1% Kreativitaet und 99% Routine. Und ich bekomme nichts wenn ich nicht erfolgreich bin, obwohl ich hart gearbeitet habe.

    > Ich verweise dazu mal auf die Seite der
    > Piratenpartei, die sich explizit gegen
    > (Software-)Patente ausspricht:
    > www.piratenpartei.de

    Was spricht gegen die Liberalen? http://www.liberale.de


    > Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Mir fallen
    > einfach keine Vorteile von Patenten ein. Die
    > Nachteile überwiegen. Genauso wie beim derzeitigen
    > Copyright, was meiner Meinung nach, komplett
    > überarbeitet werden muss.

    Ja. Es gab keinen Land der Warschau-Pakt die eine gute Copyright/Patent Gesetz hat. Die Erfindern waren als "Freaks" gesehen. Die Folge: an die Wende "die Genossen" waren immer noch mit WK-II oder 1960 Technologien.

  13. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 30.07.09 - 14:00

    > Und wie genau koennen die Forschern bezahlt werden? Staatlich? Wie werden gute Forschern belohnt und schlechte Forschern bestraft?
    Ich bin für ein Modell, dass die Forscher nach Leistung belohnt. Wer bessere Arbeit leistet, bekommt mehr Geld, andere weniger. Allerdings sollte es ein Mindestbeitrag geben, der nicht unterschritten werden darf. Forscher sind oft bei Universitäten angestellt und werden ohnehin von staatlichen Geldern bezahlt.

    > Nicht eigentlich, nach dem Eintrag, kann man frei die Erfindung verwenden.

    Ich bezog mich aber auf andere Leute, die die Erfindung nutzen möchten und Patentabgaben an den "Urheber" bezahlen müssen. In Deutschland ist es nun mal so, dass dies zwei Jahre dauert.

    > Triviale Dinge sind jetzt von Patentierung ausgeschlosen. Auch die Anfang 2000 triviale Patente sind heute nichtig, mindestens vor Gericht.

    Mag sein, dass solche Patente nicht rechtmäßig sind. Wenn man mal etwas googelt, wird man auf genug sinnfreie Patente stoßen. So gut scheint das Patentsystem also doch nicht zu funktionieren. :) Die Patentverwalter möchten schließlich auch Geld verdienen und ich glaube kaum, dass die darauf scharf sind, Patentanträge zurückzuweisen.

    > > Für Forscher ist es extrem zeitaufwendig, wenn sie
    > > sich über bereits vorhandene Patente informieren
    > > müssen oder Anwälte benötigen, die sich darum
    > > kümmern.
    > Genau, aber sowas nenne ich "job description".

    Ja und das ist ein großes Problem, weil es a) zusätzlicher Zeitaufwand ist und b) nur ihnen an der Forschung hindert, da auch die Kosten für Anwälte nicht zu unterschätzen sind.

    > > Wir könnten alle davon profitieren, dass es keine
    > > Patente gibt.
    > Alle, ausser den Forschern. Klingt wie die Diktatur der Mehrheit.

    Eher nach Demokratie. Aber die Forscher sind gerade die Leute, die am meisten davon profitieren. Sie können sich problemlos einem großen Wissensfundus bedienen ohne irgendwelche Strafen und Sanktionen zu fürchten. Sie müssen nicht zögern, ihre Erkenntnisse zu veröffentlichen, weil sie ja nichts zu befürchten haben.

    > > ausarbeitet werden. Durch Verbesserung von
    > > Techniken steigt auch die Qualität. Das ist
    > > möglich, weil jeder lizenzfrei forschen darf und
    > > weniger Aufwand besteht.
    > Es fehlt aber die Motivation zu forschen.

    Ich vergleiche eine patentfreie Situation immer sehr gern mit freier Software. Ich sehe bei proprietärer Software zunehmend das Problem, dass jede Kleinigkeit proprietär gemacht wird. Jeder will für sein "geistiges Eigentum" den letzten Cent rausschlagen. Daher sehe ich selber an mir auch die Motivation, selber zu versuchen, Programme nach zu schreiben (sofern die Größe sich in Grenzen hält) und quais autark zu "leben".

    So ist es auch beim Forschen: Wenn jemand Interesse an einem Thema hat, so wird auch das Forschungsergebnis von der Qualität sehr viel besser sein als bei jemandem, der "nur seine Arbeit tut". Schau dir Einstein an. Der hat seine Forschung mit in sein Privatleben genommen und da seine größten Entdeckungen gemacht.

    Dass die Motivation fehlt, kann ich nicht nachzuvollziehen. Ein Patent ist wie Sklaverei. Sie haben nur einen Zweck, nämlich dem "Erfinder" schnell Geld zu beschaffen und möglichst viele Leute zu "enteignen". Den "Anwendern" bieten Patente absolut keine Vorteil, nur einen Haufen von Nachteile.

    Geld muss nicht immer zwangsläufig der Grund sein, etwas zu tun. Geld ist ein netter Nebeneffekt, aber ich sehe Geld nie als primären Motivationsgrund an.

    > Ob HTTP proprietaer waere, haette Internet nicht weltweit verbreitet wuerde. Es gibt Patenten fuer Routers und es gibt Routernherstellern die Lizenzen zahlen.

    Ja, aber die Infrastruktur ist trotzdem noch frei und jeder kann sein eigenes Netzwerk aufbauen ohne dafür Abgaben zu tätigen.

    > Vorschung ist auch eine sehr wiederkehrender Arbeit. Nur, die "andere" sehen nur das kleines obere Teil des Eisberg. Ich sage es ist 1% Kreativitaet und 99% Routine.

    Ja, da stimme ich dir zu. :)

    > Und ich bekomme nichts wenn ich nicht erfolgreich bin, obwohl ich hart gearbeitet habe.

    Ja, gut, aber das ist doch kein Problem einer patentfreien Situation.

    > Was spricht gegen die Liberalen? [www.liberale.de]

    Die sind leider nicht mehr zeitgemäß und sprechen sich nicht stark genug gegen Überwachung, Abschaffung der GEZ, etc. aus.

    > Ja. Es gab keinen Land der Warschau-Pakt die eine gute Copyright/Patent Gesetz hat. Die Erfindern waren als "Freaks" gesehen. Die Folge: an die Wende "die Genossen" waren immer noch mit WK-II oder 1960 Technologien.

    Ich habe mich damit nicht beschäftigt, aber ich bezweifel, dass heutzutage das Ansehen der Forscher darunter leiden würde, wenn es keine Patente mehr gebe. Ich bin auch nicht für eine Abschaffung des Copyrights, aber ist mittlerweile sehr alt und muss von Grund auf erneuert werden.

  14. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Amerikaner 30.07.09 - 14:55

    > Ich bin für ein Modell, dass die Forscher nach
    > Leistung belohnt. Wer bessere Arbeit leistet,
    > bekommt mehr Geld, andere weniger. Allerdings
    > sollte es ein Mindestbeitrag geben, der nicht
    > unterschritten werden darf. Forscher sind oft bei
    > Universitäten angestellt und werden ohnehin von
    > staatlichen Geldern bezahlt.

    Aber wer is in die Lage die Leistung einer Vorscher zu bewerten?

    > > Nicht eigentlich, nach dem Eintrag, kann man
    > frei die Erfindung verwenden.
    >
    > Ich bezog mich aber auf andere Leute, die die
    > Erfindung nutzen möchten und Patentabgaben an den
    > "Urheber" bezahlen müssen. In Deutschland ist es
    > nun mal so, dass dies zwei Jahre dauert.

    Ich meinte, den Erfinder kann nach Eintrag sofort das Erfindung verwenden (zB: sprechen mit Venture Capitalisten).

    > Ja und das ist ein großes Problem, weil es a)
    > zusätzlicher Zeitaufwand ist und b) nur ihnen an
    > der Forschung hindert, da auch die Kosten für
    > Anwälte nicht zu unterschätzen sind.

    Und wie kann man was Erforschen, ohne die andere Erfindungen in das Bereich zu kennen?

    > Klingt wie die Diktatur der
    > Mehrheit.
    >
    > Eher nach Demokratie. Aber die Forscher sind
    > gerade die Leute, die am meisten davon
    > profitieren. Sie können sich problemlos einem
    > großen Wissensfundus bedienen ohne irgendwelche
    > Strafen und Sanktionen zu fürchten. Sie müssen
    > nicht zögern, ihre Erkenntnisse zu
    > veröffentlichen, weil sie ja nichts zu befürchten
    > haben.

    All, too, will bear in mind this sacred principle, that though the will of the majority is in all cases to prevail, that will to be rightful must be reasonable; that the minority possess their equal rights, which equal law must protect, and to violate would be oppression.
    Thomas Jefferson

    > > > ausarbeitet werden. Durch Verbesserung
    > von
    > > Techniken steigt auch die Qualität.
    > Das ist
    > > möglich, weil jeder lizenzfrei
    > forschen darf und
    > > weniger Aufwand
    > besteht.
    > Es fehlt aber die Motivation zu
    > forschen.
    >
    > Ich vergleiche eine patentfreie Situation immer
    > sehr gern mit freier Software. Ich sehe bei
    > proprietärer Software zunehmend das Problem, dass
    > jede Kleinigkeit proprietär gemacht wird. Jeder
    > will für sein "geistiges Eigentum" den letzten
    > Cent rausschlagen. Daher sehe ich selber an mir
    > auch die Motivation, selber zu versuchen,
    > Programme nach zu schreiben (sofern die Größe sich
    > in Grenzen hält) und quais autark zu "leben".

    Also, bist Du der Meinung dass Proprietaere Software auch abgeschaft muss? Wie frei ist eine Softwarebibliothek die, falls verwendet, propagiert das Lizenz zum Hauptprogram? Ich finde, es ist besser irgend einen Betraz zu zahlen und meine rechte auf die Software behalten.

    > So ist es auch beim Forschen: Wenn jemand
    > Interesse an einem Thema hat, so wird auch das
    > Forschungsergebnis von der Qualität sehr viel
    > besser sein als bei jemandem, der "nur seine
    > Arbeit tut". Schau dir Einstein an. Der hat seine
    > Forschung mit in sein Privatleben genommen und da
    > seine größten Entdeckungen gemacht.

    Es geht fuer kleine, unwichtige Forschung (z.B. - neue Filesystem fuer Linux), aber nicht fuer profesionnele Forschung. Eine Arzenei zu entwickeln involviert mindestens 100 Menschen fuer 2-3 Jahren.

    > Dass die Motivation fehlt, kann ich nicht
    > nachzuvollziehen. Ein Patent ist wie Sklaverei.
    > Sie haben nur einen Zweck, nämlich dem "Erfinder"
    > schnell Geld zu beschaffen und möglichst viele
    > Leute zu "enteignen". Den "Anwendern" bieten
    > Patente absolut keine Vorteil, nur einen Haufen
    > von Nachteile.

    Dann, jede oekonomisches Beziehung wenn der Kaufer bekommt was der er nicht hat ist Sklaverei, solange eine Abhaengigkeit Beziehung enstehet.

    > Geld muss nicht immer zwangsläufig der Grund sein,
    > etwas zu tun. Geld ist ein netter Nebeneffekt,
    > aber ich sehe Geld nie als primären
    > Motivationsgrund an.

    Ja, aber ohne Geld faengt nichts an. Weist Du was einen Mass-spectrometer oder noch besser, einen MRI-Geraet kostet?

    > Ja, aber die Infrastruktur ist trotzdem noch frei
    > und jeder kann sein eigenes Netzwerk aufbauen ohne
    > dafür Abgaben zu tätigen.

    Doch, muss man Routern kaufen. Jede Router beinhaltet eine gewissene Menge Lizenzkosten, die von Routernherstellern / Chipherstellern bezahlt sind.


    > > Und ich bekomme nichts wenn ich nicht
    > erfolgreich bin, obwohl ich hart gearbeitet habe.
    >
    > Ja, gut, aber das ist doch kein Problem einer
    > patentfreien Situation.

    Genau, dann bekomme ich nichts auch wenn ich erfolgreich bin. Also, ich waere in eine Wessentlich einfacher Situation.

    >
    > > Was spricht gegen die Liberalen?
    >
    > Die sind leider nicht mehr zeitgemäß und sprechen
    > sich nicht stark genug gegen Überwachung,
    > Abschaffung der GEZ, etc. aus.

    Ich habe in Deutschland 5 Jahren gelebt und kann Dir sagen dass die Gesselschaft noch mehr wichtiges Problemen (Arbeitsloesigkeit, verschlechtete Wirtschaftsumgebung) als die Ueberwachung und GEZ hat. Persoenlich ich habe keinen GEZ bezahlt, wie auch die andere 80% Bewohnern der Land. Nach GEZ daten, die Verbreitung den Rundfunggeraete liegt in Deutschland irgendwo zwischen Bukina Faso und Antarktica. :)) Optisch aber, koennte ich keine Unterschied in verbreitung solcher Geraete in vergleich mit Nederland, Oesterreich oder USA merken. Ich habe mich auch nicht ueberwacht gefuehlt.
    Stell mal vor, morgen wird GEZ abgeschafft und eine lebenslaengige Freiheitsstraffe fuer wer betreibt einen Ueberwachungsgeraet (Versuch auch straffbar). Wird Deine Leben aendern? Wird etwas strukturell aendern?

    > > Ja. Es gab keinen Land der Warschau-Pakt die
    > eine gute Copyright/Patent Gesetz hat. Die
    > Erfindern waren als "Freaks" gesehen. Die Folge:
    > an die Wende "die Genossen" waren immer noch mit
    > WK-II oder 1960 Technologien.
    >
    > Ich habe mich damit nicht beschäftigt, aber ich
    > bezweifel, dass heutzutage das Ansehen der
    > Forscher darunter leiden würde, wenn es keine
    > Patente mehr gebe. Ich bin auch nicht für eine
    > Abschaffung des Copyrights, aber ist mittlerweile
    > sehr alt und muss von Grund auf erneuert werden.

    Darum lernt man Geschichte, um die Fehler der Vorgänger nicht zu wiederholen.

  15. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 30.07.09 - 17:23

    > Aber wer is in die Lage die Leistung einer Vorscher zu bewerten?

    Das ist leider nirgendswo möglich, weil jeder Mensch anders denkt. Beispiel: Schule. Fragst du fuenf Lehrer, was sie für eine Note für eine Klausur einem Schüler geben würden, bekommst du fuenf unterschiedliche Noten.

    > Ich meinte, den Erfinder kann nach Eintrag sofort das Erfindung verwenden (zB: sprechen mit Venture Capitalisten).

    Achso, ja das stimmt.

    > Und wie kann man was Erforschen, ohne die andere Erfindungen in das Bereich zu kennen?

    Natürlich muss man auch die anderen Erfindungen kennen, keine Frage. Es kann aber nicht sein, dass Forscher Anwälte beauftragen müssen, nur um rechtliche Probleme mit ihren Entdeckungen zu klären. Von den Kosten wollen wir erst gar nicht sprechen. Und wenn ein Patentverstoß vorliegt, dann müssen auch noch hohe Abgaben bezahlt werden.

    > All, too, will bear in mind this sacred principle, that though the will of the majority is in all cases to prevail, that will to be rightful must be reasonable; that the minority possess their equal rights, which equal law must protect, and to violate would be oppression.
    > Thomas Jefferson

    Sorry, damit kann ich nicht viel anfangen. Was möchtest du mir damit sagen?

    > Also, bist Du der Meinung dass Proprietaere Software auch abgeschaft muss? Wie frei ist eine Softwarebibliothek die, falls verwendet, propagiert das Lizenz zum Hauptprogram? Ich finde, es ist besser irgend einen Betraz zu zahlen und meine rechte auf die Software behalten.

    Nein, auf keinen Fall. Die Entwickler müssen ja auch irgendwie für ihre Arbeit bezahlt werden. Gerade im kommerziellen Bereic ist proprietäre Software sehr wichtig. Es gibt Fachanwendungen, die nur von Wenigen benötigt werden, bspw. Software zur Verwaltung von Bußbescheiden. Das sind in der Regel nur Stadtverwaltungen, die so etwas benötigen. Da macht es schon Sinn auf proprietäre Software zu setzen, vor allem weil Software ja auch gewartet werden muss.

    > Es geht fuer kleine, unwichtige Forschung (z.B. - neue Filesystem fuer Linux), aber nicht fuer profesionnele Forschung. Eine Arzenei zu entwickeln involviert mindestens 100 Menschen fuer 2-3 Jahren.

    Naja, Softwareentwicklungen (wie in diesem Fall Dateisysteme) sollten auch nicht unterschätzt werden, aber ich gebe dir schon Recht: Pharmaunternehmen beschäftigen viele Arbeiter allein für die Forschung (von PR, Management, usw. ganz zu schweigen).

    > Dann, jede oekonomisches Beziehung wenn der Kaufer bekommt was der er nicht hat ist Sklaverei, solange eine Abhaengigkeit Beziehung enstehet.

    Hm? Es entsteht doch eine Abhängigkeit in gewisser Weise zum Entdecker, da Abgaben gezahlt werden müssen.

    > Ja, aber ohne Geld faengt nichts an. Weist Du was einen Mass-spectrometer oder noch besser, einen MRI-Geraet kostet?

    Google sagt 1.500 Euro und aufwärts. Das ist natürlich viel Geld, aber jedes Unternehmen hat solche "Nebenkosten" (Wartung, Beschaffung neuer Geräte, Reparatur, usw.).

    > Doch, muss man Routern kaufen. Jede Router beinhaltet eine gewissene Menge Lizenzkosten, die von Routernherstellern / Chipherstellern bezahlt sind.

    Stimmt, man zahlt indirekt Lizenzkosten. Deshalb sind einige Produkte auch so teuer, obwohl nicht viel Innovation drin steckt. Mir ging es aber darum zu sagen, dass wenn die einzelnen Verbraucher Abgaben tätigen müssten, wäre es nie zu einer globalen Vernetzung gekommen. Es besteht nämlich ein gewaltiger Unterschied darin, dass die Kosten von einem Hardware-Unternehmen oder direkt vom Endkunden erstattet werden, weil das Hardware-Unternehmen die Kosten bündelt. Welcher Endkunde hätte denn schon das Geld im Jahr 10000 Euro an ein ISP zu zahlen?

    > > Ja, gut, aber das ist doch kein Problem einer
    > > patentfreien Situation.
    > Genau, dann bekomme ich nichts auch wenn ich erfolgreich bin. Also, ich waere in eine > Wessentlich einfacher Situation.

    Naja, wie bereits erwähnt, findet die Forschung größtenteils in Universitäten statt, die über staatliche Gelder verfügen. Aber auch Unternehmen, die ganz gezielt Produkte auf den Markt bringen, betreiben Forschung. Die verdienen aber hauptsächlich an den Produkten, womit die ihre Mitarbeiter und ihre Forschung bezahlen. Dass man Forschung betreibt, nur um von den Erkenntnissen leben zu wollen, das ist doch äußerst selten. Man muss ja auch im Voraus das Geld für die technische Ausrüstung haben. Wer hat denn schon das viele Geld? Banken vergeben in der heutigen Zeit sowieso nicht mehr so leichtfertig Kredite wie vor einigen Jahren. Daher könnte es ohnehin schwierig sein, einen guten Investor zu finden.

    > Ich habe in Deutschland 5 Jahren gelebt und kann Dir sagen dass die Gesselschaft noch mehr wichtiges Problemen (Arbeitsloesigkeit, verschlechtete Wirtschaftsumgebung) als die Ueberwachung und GEZ hat.

    Oh ja, wir haben sehr viel schlimmere Probleme, aber wenn ich mir mal so die Parteien anschaue, wird nur verschwenderisch und leichtfertig mit unseren Steuergeldern umgegangen. Aber wir dürfen auf keinen Fall den Überwachungswahn unterschätzen. Es werden derzeit in Deutschland die Grundsteine für eine Zensurinfrastruktur gelegt. Die einzige Partei, die sich aktiv dagegen lehnt, ist die Piratenpartei. Welche Partei hat denn groß etwas geleistet und die Wirtschaft angekurbelt? Alle faseln nur was von Steuersenkung und anderen Wahlkampftehmen, aber nach der Wahl passiert sowieso nichts. Die Piratenpartei-Mitglieder waren selbst in der Wirtschaft tätig und sind es immer noch. Sie wissen, wie die Wirtschaft funktioniert. Die anderen Politiker kennen nur die Theorie.

    > Persoenlich ich habe keinen GEZ bezahlt, wie auch die andere 80% Bewohnern der Land.

    Dann bist du schlecht informiert. Weit über 90% aller Deutschen zahlen GEZ-Gebühren. Aus der GEZ-Falle herauszukommen ist fast unmöglich. Die versuchen mit allen Mitteln, Neukunden zu finden, auch wenn man gar nicht das Angebot nutzt. In meiner Familie kenne ich niemanden, der keine Rundfunkabgaben bezahlt.

    > Nach GEZ daten, die Verbreitung den Rundfunggeraete liegt in Deutschland irgendwo zwischen Bukina Faso und Antarktica. :))

    Kannst du das belegen?

    > Optisch aber, koennte ich keine Unterschied in verbreitung solcher Geraete in vergleich mit Nederland, Oesterreich oder USA merken. Ich habe mich auch nicht ueberwacht gefuehlt.

    Der Überwachungswahn ist erst seit Kurzem so schlimm, verursacht von inkompetenten Politiker. Zwischen "überwacht gefühlt" und "überwacht werden" besteht auch ein großer Unterschied. Kennst du nicht die Geschichte von Andrej Holm, der und seine Freundin nichtswissend überwacht wurden? Lies dir mal das durch. Dann weißt du, was ich meine.

    > Stell mal vor, morgen wird GEZ abgeschafft und eine lebenslaengige Freiheitsstraffe fuer wer betreibt einen Ueberwachungsgeraet (Versuch auch straffbar). Wird Deine Leben aendern? Wird etwas strukturell aendern?

    Natürlich würde das unsere Leben ändern. Man kann sich wieder freier im Internet und sonst wo bewegen ohne Angst zu haben, gefilmt zu werden. Ich würde bspw. auch nicht freiwillig nach London fahren, allein wegen den ganzen Kameras. Das mag zwar paranoid klingen, aber wenn man das Geschehen im Internet jeden Tag im Internet verfolgt, dann wird man auch vorsichtiger und misstrauischer, was auch eine gute Sache ist.

    > Darum lernt man Geschichte, um die Fehler der Vorgänger nicht zu wiederholen.

    Genau und deshalb sollten wir auch die Piratenpartei wählen, weil die sich für einer Erneuerung des Copyrights ausspricht.

    PS: Ich hätte nicht gedacht, dass du auf die letzte Nachricht noch antwortest. Besonders die kurzen Zeitintervalle beeindrucken mich. :)

  16. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 31.07.09 - 19:17

    Jörg Zweier schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Aber wer is in die Lage die Leistung einer
    > Vorscher zu bewerten?
    >
    > Das ist leider nirgendswo möglich.
    Quod Erat Demonstrandum. Nur das Markt kann die Leistung bewerten.
    >
    >
    > > All, too, will bear in mind this sacred
    > principle, that though the will of the majority is
    > in all cases to prevail, that will to be rightful
    > must be reasonable; that the minority possess
    > their equal rights, which equal law must protect,
    > and to violate would be oppression.
    > Thomas
    > Jefferson
    >
    > Sorry, damit kann ich nicht viel anfangen. Was
    > möchtest du mir damit sagen?

    Es handelt sich um die Unterschied zwischen Diktatur der Mehrheit und die echte Demokratie.



    > > Ja, aber ohne Geld faengt nichts an. Weist Du
    > was einen Mass-spectrometer oder noch besser,
    > einen MRI-Geraet kostet?
    >
    > Google sagt 1.500 Euro und aufwärts. Das ist
    > natürlich viel Geld, aber jedes Unternehmen hat
    > solche "Nebenkosten" (Wartung, Beschaffung neuer
    > Geräte, Reparatur, usw.).

    Genau. Un jede Unternehmen erwartet Geld von die Kunden. Also, keine hobby-Vorschung funktioniert.

    > > Doch, muss man Routern kaufen. Jede Router
    > beinhaltet eine gewissene Menge Lizenzkosten, die
    > von Routernherstellern / Chipherstellern bezahlt
    > sind.
    >
    > Deshalb
    > sind einige Produkte auch so teuer, obwohl nicht
    > viel Innovation drin steckt.
    Nein, dass ist falsch. Die Bandbreite vedoppelt sich jedes 2-3 Jahren. Einfach so, ohne Innovation. WLAN chips sind mit jede neue Generation besser. Falls jemanden das Problem richtig und leise loest, durum Dich nicht aufmerksam macht, es heisst nicht dass die Loesung nicht gut ist.

    >
    > > > Ja, gut, aber das ist doch kein Problem
    > einer
    > > patentfreien Situation.
    >
    > Genau, dann bekomme ich nichts auch wenn ich
    > erfolgreich bin. Also, ich waere in eine >
    > Wessentlich einfacher Situation.
    >
    > Naja, wie bereits erwähnt, findet die Forschung
    > größtenteils in Universitäten statt, die über
    > staatliche Gelder verfügen. Aber auch Unternehmen,
    > die ganz gezielt Produkte auf den Markt bringen,
    > betreiben Forschung. Die verdienen aber
    > hauptsächlich an den Produkten, womit die ihre
    > Mitarbeiter und ihre Forschung bezahlen. Dass man
    > Forschung betreibt, nur um von den Erkenntnissen
    > leben zu wollen, das ist doch äußerst selten. Man
    > muss ja auch im Voraus das Geld für die technische
    > Ausrüstung haben. Wer hat denn schon das viele
    > Geld? Banken vergeben in der heutigen Zeit sowieso
    > nicht mehr so leichtfertig Kredite wie vor einigen
    > Jahren. Daher könnte es ohnehin schwierig sein,
    > einen guten Investor zu finden.

    Aber ich will keine Werk hinter meine Haus habe. Am besten, verkeufe ich Patenten zum Werke die keine Vorschung betreiben. Warumm soll jemand meinen Geschaeftmodel diktieren?

    >
    > Oh ja, wir haben sehr viel schlimmere Probleme,

    Und was sagt PP dazu?

    > aber wenn ich mir mal so die Parteien anschaue,
    > wird nur verschwenderisch und leichtfertig mit
    > unseren Steuergeldern umgegangen. Aber wir dürfen

    Hast Du eine besseres System? Schreibt mal einen Program und versuch deinen Glueck in den Wahlkamp.

    > auf keinen Fall den Überwachungswahn
    > unterschätzen. Es werden derzeit in Deutschland
    > die Grundsteine für eine Zensurinfrastruktur
    > gelegt. Die einzige Partei, die sich aktiv dagegen
    > lehnt, ist die Piratenpartei. Welche Partei hat
    > denn groß etwas geleistet und die Wirtschaft
    > angekurbelt? Alle faseln nur was von Steuersenkung
    > und anderen Wahlkampftehmen, aber nach der Wahl
    > passiert sowieso nichts. Die
    > Piratenpartei-Mitglieder waren selbst in der
    > Wirtschaft tätig und sind es immer noch. Sie
    > wissen, wie die Wirtschaft funktioniert. Die
    > anderen Politiker kennen nur die Theorie.

    Keiner von die Piraten hat Makrooekonomie Erfahrung. Und ehrlich sagen, politisch wirchlich Amatoren. Stell mal vor: Die PP gewinnt das Wahlkampf. Wer wird Kanzler. Alle werden lachen wenn einen "hacker-pirat", mit Jeans und brille, tifft Putin und Medwedew bei deutsches-russisches Gespraeche. Politik ist eine Beruf, obwohl viele denken anderes.

    >
    > > Nach GEZ daten, die Verbreitung den
    > Rundfunggeraete liegt in Deutschland irgendwo
    > zwischen Bukina Faso und Antarktica. :))
    >
    > Kannst du das belegen?
    Nein, leider nicht.
    >
    >
    > Der Überwachungswahn ist erst seit Kurzem so
    > schlimm, verursacht von inkompetenten Politiker.
    > Zwischen "überwacht gefühlt" und "überwacht
    > werden" besteht auch ein großer Unterschied.
    > Kennst du nicht die Geschichte von Andrej Holm,
    > der und seine Freundin nichtswissend überwacht
    > wurden? Lies dir mal das durch. Dann weißt du, was
    > ich meine.

    Etschuldigung, aber wegen leute wie Andrej sollte ich jedes mal 30 mintuten mehr bei Einstieg ins Flugzeug verlieren. Solche leute sind immer noch nicht rightig ueberwacht. Scheinbar er sehr gefaerlich ist, und die Staatanwaltschaft Beweissen dazu hat. Warum wartest Du nicht bis zum Gericht? Glaubst Du in "Volksjustiz"? Haette es mehr gezielte Ueberwachung in den USA existieren, waren wahrscheinlich die WTC Gebauede noch da.
    >
    > > Stell mal vor, morgen wird GEZ abgeschafft
    > und eine lebenslaengige Freiheitsstraffe fuer wer
    > betreibt einen Ueberwachungsgeraet (Versuch auch
    > straffbar). Wird Deine Leben aendern? Wird etwas
    > strukturell aendern?
    >
    > Natürlich würde das unsere Leben ändern. Man kann
    > sich wieder freier im Internet und sonst wo
    > bewegen ohne Angst zu haben, gefilmt zu werden.

    Und wieso ist Internet nicht frei? Siehst Du eine andere Internet als Ich? Freiheit gilt solange man nicht die Freiheit der anderer beschaedigt. Also, klauen soll nie "frei" sein, weil einfach dass andere Mensch beschaedigt.

    > Ich würde bspw. auch nicht freiwillig nach London
    > fahren, allein wegen den ganzen Kameras. Das mag
    > zwar paranoid klingen, aber wenn man das Geschehen
    > im Internet jeden Tag im Internet verfolgt, dann
    > wird man auch vorsichtiger und misstrauischer, was
    > auch eine gute Sache ist.

    PP ist eine deutsches Partei und hat keine Kraft in UK.
    Ich kann eine Kamera in meine Haus installieren, nach die Strasse ziehlen und danach die Bildern speichern und in Internet anbieten. Sollten die leute auf die Strasse Angst fruechten? Gegensitig, ich glaube keiner wird Taschendiebstahl mehr wenn gefilmt ueben. Ich glaube, die einzige die nicht wohl fuellen vor eine Kamera sind die Kriminelle.


    > > Darum lernt man Geschichte, um die Fehler der
    > Vorgänger nicht zu wiederholen.
    >
    > Genau und deshalb sollten wir auch die
    > Piratenpartei wählen, weil die sich für einer
    > Erneuerung des Copyrights ausspricht.

    Ich folge Deine Inferenz nicht. Welche Fehler wueden gemacht? Ich habe als Beispiel gegeben die ex-sozialistische Laende, dort geistige Eigentum gar nicht geschuetz war.

    > PS: Ich hätte nicht gedacht, dass du auf die
    > letzte Nachricht noch antwortest. Besonders die
    > kurzen Zeitintervalle beeindrucken mich. :)

    Manchmal bin ich schell :) , anderesmal bin ich langsamer :(

  17. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 31.07.09 - 22:26

    > Quod Erat Demonstrandum. Nur das Markt kann die Leistung bewerten.

    Soweit würde ich nicht gehen. Nur Menschen mit den nötigen Fachkompetenzen können Leistungen in ihrem Gebiet bewerten, weil sie über das Wissen verfügen. Eine fachgerechte Bewertung wirst du sonst nicht bekommen. Daher halte ich die These, dass nur der Markt die Leistung bewerten kann, für sehr gewagt.

    Das Patentsystem hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es den Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Es gibt genügend Leute, die damit das "schnelle Geld" machen wollen. Dabei werden die Anträge nicht fachgerecht geprüft. Es gibt genug unnsinnige Patente.

    > Genau. Un jede Unternehmen erwartet Geld von die Kunden. Also, keine hobby-Vorschung funktioniert.

    Es hapert meist sowieso an dem entsprechenden Wissen. Würde sich jemand auf dem Gebiet auskennen, wäre es für ihn auch absolut kein Problem, einen Job zu finden. In der Forschung werden immer Arbeitsplätze gesucht.

    > Nein, dass ist falsch. Die Bandbreite vedoppelt sich jedes 2-3 Jahren. Einfach so, ohne Innovation. WLAN chips sind mit jede neue Generation besser. Falls jemanden das Problem richtig und leise loest, durum Dich nicht aufmerksam macht, es heisst nicht dass die Loesung nicht gut ist.

    Innovationen in diesem Segment gibt es seit Jahren nicht mehr. Es werden bewährte Techniken aus anderen Bereichen dazugenommen und kombiniert, um es noch weiter zu verfeinern. Es klingt so, als würdest du zu unterstellen versuchen, dass ohne Patentsystem solche Innovation erst gar nicht möglich wäre.

    > Aber ich will keine Werk hinter meine Haus habe. Am besten, verkeufe ich Patenten zum Werke die keine Vorschung betreiben. Warumm soll jemand meinen Geschaeftmodel diktieren?

    Das ist der einfachste Weg, aber auch der schlechteste. Ich habe genug Argumente gebracht, warum Patente nicht zeitgemäß sind und nicht Fortschritt bedeuten. Leider konntest du sie nicht widerlegen.

    Mit Patenten kann man schnell viel Geld verdienen, aber die Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen.

    > Und was sagt PP dazu?

    Dazu zitiere ich sie mal aus ihrem Wiki: "Die Piraten fordern eine Regulierung der Finanzmärkte, um eine unkontrollierte Verbriefung von Krediten zu verhindern. Dies stellt eine wesentliche Ursache für die aktuelle Finanzkrise dar.

    Marktwirtschaft bedeutet auch, dass die Akteure am Finanzmarkt das von Ihnen eingegangene Risiko zu tragen haben und nicht Steuerzahler. Eine Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung von Verlusten lehnen wir ab.

    Die für diese Politik benutzte Floskel "Systemrelevanz" bzw. "too big to fail" ist genauso falsch und irreführend wie die Behauptung, das Internet sei ein rechtsfreier Raum."

    Quelle: http://wiki.piratenpartei.de/Stellungnahme_Finanzkrise

    > Hast Du eine besseres System? Schreibt mal einen Program und versuch deinen Glueck in den Wahlkamp.

    Willst du mich auf den Arm nehmen? Warum sollte ich eine Partei gründen wollen? Es gibt doch bereits eine, die meine Ziele vertritt: Die Piratenpartei

    Momentan habe ich kein besseres System, aber das liegt nur daran, dass ich mich nicht intensiv damit beschäftigt habe. Gute Lösungsansätze, um schnellstmöglich aus der Krise zu kommen, gibt es zu genüge.

    > Keiner von die Piraten hat Makrooekonomie Erfahrung. Und ehrlich sagen, politisch wirchlich Amatoren. Stell mal vor: Die PP gewinnt das Wahlkampf. Wer wird Kanzler. Alle werden lachen wenn einen "hacker-pirat", mit Jeans und brille, tifft Putin und Medwedew bei deutsches-russisches Gespraeche. Politik ist eine Beruf, obwohl viele denken anderes.

    Aha. Natürlich sind sie noch relativ neu in der Politik, aber was war mit den Grünen vor einigen Jahren. Das waren auch nur Umweltschützer, die dann ihre eigene Partei gegründet haben. Seit dieser Zeit haben sie auch dazu gelernt.

    Warum muss man bei deiner Weltanschauung als Politiker "geboren" sein, um als Politiker arbeiten zu können. Wieso kann man nicht Politik betreiben und gleichzeitig anderweitig arbeiten?!

    Wenn du dir mal die Vorsitzenden anschaust, wird nicht das typische Geek-Klischee erfüllt. Das ist doch völlig irrelevant. Es geht um Inhalte, nicht um optische Merkmale. Wieso bist du so oberflächlich?

    > Etschuldigung, aber wegen leute wie Andrej sollte ich jedes mal 30 mintuten mehr bei Einstieg ins Flugzeug verlieren. Solche leute sind immer noch nicht rightig ueberwacht. Scheinbar er sehr gefaerlich ist, und die Staatanwaltschaft Beweissen dazu hat. Warum wartest Du nicht bis zum Gericht? Glaubst Du in "Volksjustiz"? Haette es mehr gezielte Ueberwachung in den USA existieren, waren wahrscheinlich die WTC Gebauede noch da.

    Schwachsinn. Beschäftige dich mal etwas mehr mit dieser Person, dann weißt du auch, wie unhaltbar die Vorwürfe waren. Er hat von namenhaften Städteforschern Unterstützung erhalten. Selbst aus den USA waren einige dabei.

    Zum WTC: Die Regierung war darin verstrickt. Sie wussten anscheinend davon. Ob das nun ein Terroranschlag war oder nicht, werden wir wohl nie erfahren, aber zu behaupten, dass Überwachung, Kriminalität verhindert, ist schlichtweg falsch. Dazu gibt es genügend Studien drüber, die das eindeutig widerlegen.

    > Und wieso ist Internet nicht frei? Siehst Du eine andere Internet als Ich? Freiheit gilt solange man nicht die Freiheit der anderer beschaedigt. Also, klauen soll nie "frei" sein, weil einfach dass andere Mensch beschaedigt.

    Schonmal etwas von DNS-Sperren gehört?

    Wo wird denn etwas gestohlen. Es werden nur Kopien angelegt. Und das "klauen", wie du es sagst, soll nicht legalisiert werden, sondern nur eine Privatkopie. Das ist nicht verwerflich, weil auch schon vor 20 Jahren Leute Schallplatten getauscht haben. Ich bin aber strikt gegen eine kommerzielle Nutzung privater Kopien, sprich dafür Geld zu nehmen.

    > PP ist eine deutsches Partei und hat keine Kraft in UK.

    Behaupte ich das?

    > Ich kann eine Kamera in meine Haus installieren, nach die Strasse ziehlen und danach die Bildern speichern und in Internet anbieten. Sollten die leute auf die Strasse Angst fruechten? Gegensitig, ich glaube keiner wird Taschendiebstahl mehr wenn gefilmt ueben. Ich glaube, die einzige die nicht wohl fuellen vor eine Kamera sind die Kriminelle.

    Das ist rechtmäßig, solange du die Gesichter unkenntlich machst. Im Kleinen ist das egal, aber wenn das ausgeweitet wird und sogar staatlich gefördert wird, ist es schon gefährlich. Ich würde mich trotzdem nicht wohl fühlen.

    Du lebst wohl nach dem schwachsinnigen Spruch: "Wer nichts zu verbergen hat..."

    > Ich folge Deine Inferenz nicht. Welche Fehler wueden gemacht? Ich habe als Beispiel gegeben die ex-sozialistische Laende, dort geistige Eigentum gar nicht geschuetz war.

    Wir brauchen ein Copyright, das die Privatnutzung legalisiert, aber die Rechte der Urherber schützt, sodass auch bspw. die GPL rechtmäßig wäre.

    > Manchmal bin ich schell :) , anderesmal bin ich langsamer :(

    Ja. :) Schade nur, dass sich nur so wenige an der spannenden Diskussion beteiligen.

  18. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 01.08.09 - 15:54

    Jörg Zweier schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Quod Erat Demonstrandum. Nur das Markt kann
    > die Leistung bewerten.
    >
    > Soweit würde ich nicht gehen. Nur Menschen mit den
    > nötigen Fachkompetenzen können Leistungen in ihrem
    > Gebiet bewerten, weil sie über das Wissen
    > verfügen. Eine fachgerechte Bewertung wirst du
    > sonst nicht bekommen. Daher halte ich die These,
    > dass nur der Markt die Leistung bewerten kann, für
    > sehr gewagt.

    Aber ich mag nicht im Kreis zu laufen. Du hast bereits gesagt das unmoeglich ist die Leistung zu bewerten.

    > Es hapert meist sowieso an dem entsprechenden
    > Wissen. Würde sich jemand auf dem Gebiet
    > auskennen, wäre es für ihn auch absolut kein
    > Problem, einen Job zu finden. In der Forschung
    > werden immer Arbeitsplätze gesucht.

    Aber ich suche keine Job, dagegend, ich versuch mich zu Befreien, meine Team zu bauen und unabhaengig zu werden. Nach meine Meinung einen Job ist nicht anderes als eine moderne Sklaverei.

    > Innovationen in diesem Segment gibt es seit Jahren
    > nicht mehr. Es werden bewährte Techniken aus
    > anderen Bereichen dazugenommen und kombiniert, um
    > es noch weiter zu verfeinern. Es klingt so, als
    > würdest du zu unterstellen versuchen, dass ohne
    > Patentsystem solche Innovation erst gar nicht
    > möglich wäre.

    In Winter habe eine Projekt fuer eine Mesh Wireless Netzwerk chip durchgefuehrt. Sowas ist aber innovation. 802.16 (WiMAX) ist auch was innovatives.


    > > Und was sagt PP dazu?
    >
    > Dazu zitiere ich sie mal aus ihrem Wiki: "Die
    > Piraten fordern eine Regulierung der Finanzmärkte,
    > um eine unkontrollierte Verbriefung von Krediten
    > zu verhindern. Dies stellt eine wesentliche
    > Ursache für die aktuelle Finanzkrise dar.

    Ich bin keinen Finanzexpert, aber "Regulierung der Finanzmaerkte" klingt ganz schlecht fuer eine Partei die "alles abschaffen" will und "Freiheit fuer alle" anbieten. Wahrscheinlich handelt sich auch nicht zum marxistisches "null-Zinzen" Konzept.

    Auf dasselbe PP Webseite, zum Thema "Bildung":
    Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung. Bildungsgebühren jeglicher Art schränken den Zugang zu Bildung ein und sind deshalb kategorisch abzulehnen. Dies ist notwendig, um jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, ein größtmögliches Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen der Wirtschaft, da nur durch den Erhalt, die Weitergabe und die Vermehrung von Wissen Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand auf Dauer gesichert werden können. Aus diesem Grund ist auch die Lehrmittelfreiheit zu befürworten. So ist das Schaffen freier Werke, die nicht nur kostenfrei im Unterricht einsetzbar sind, sondern auch von den Lehrkörpern ohne rechtliche Hürden auf den Unterricht angepasst werden können, ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

    Also, das schlimmstes Problem der Bildungs in Deutschland sind die Gebueren! Schwer zu glauben, mit solche Pisa-test Ergebnisse oder mit den Defizit des Fachkraefte in EDV. Noch schlimmer, der Vorsitzender der Partei Akademiker ist. Also, war er nicht in die Lage die wichtige Problemen des Bildungssystem zu erkennen und eine Loesung vorzuschlagen, sonder er eine populistisches Probleme zum Lebensziehl adoptiert hat.
    Ich vergleiche Deutschland mit USA, hier kostet einen Bachelor Degree 30-50k auf eine Top200 Universitaet und ich habe keine Protesten gehoert, warend in Deutschland es gibt riesige Protesten fuer eine Gebuer um die Scheinstudenten von Universitaet entfernen gemeint ist. Hier wird einen Student nach 4-5 jahren BA oder BS, in Deutschland dasselbe Ausbildung koennte auch 10-14 Jahren dauern.

    > Warum muss man bei deiner Weltanschauung als
    > Politiker "geboren" sein, um als Politiker
    > arbeiten zu können. Wieso kann man nicht Politik
    > betreiben und gleichzeitig anderweitig arbeiten?!

    Nicht geboren, sonder gelernt.

    > > Etschuldigung, aber wegen leute wie Andrej
    > sollte ich jedes mal 30 mintuten mehr bei Einstieg
    > ins Flugzeug verlieren.

    Das ist einen Fakt.

    > Zum WTC: Die Regierung war darin verstrickt. Sie
    > wussten anscheinend davon. Ob das nun ein

    Das ist Spekulation.



    > > Und wieso ist Internet nicht frei? Siehst Du
    > eine andere Internet als Ich? Freiheit gilt
    > solange man nicht die Freiheit der anderer
    > beschaedigt. Also, klauen soll nie "frei" sein,
    > weil einfach dass andere Mensch beschaedigt.
    >
    > Schonmal etwas von DNS-Sperren gehört?

    Ja, 0.001% der webseiten blokiert sind/waren, und sowieso kann jede begabte Mensch die Sperre durch VPN oder Onion umgehen koennen. Wieder, einen unwichtiges Punkt.

    > Wo wird denn etwas gestohlen. Es werden nur Kopien
    > angelegt. Und das "klauen", wie du es sagst, soll
    > nicht legalisiert werden, sondern nur eine
    > Privatkopie. Das ist nicht verwerflich, weil auch
    > schon vor 20 Jahren Leute Schallplatten getauscht
    > haben. Ich bin aber strikt gegen eine kommerzielle
    > Nutzung privater Kopien, sprich dafür Geld zu
    > nehmen.

    Ich liebe die Musikproduzenten auch nicht :)

    >
    > > PP ist eine deutsches Partei und hat keine
    > Kraft in UK.
    >
    > Behaupte ich das?

    Nein, aber ich meinte es kann nichts aendern um Du Deinen Flieg nach London unueberwacht zu erledigen, mindestens auf die englisches Flughafen.

    > > Ich kann eine Kamera in meine Haus
    > installieren, nach die Strasse ziehlen und danach
    > die Bildern speichern und in Internet anbieten.
    > Sollten die leute auf die Strasse Angst fruechten?
    > Gegensitig, ich glaube keiner wird
    > Taschendiebstahl mehr wenn gefilmt ueben. Ich
    > glaube, die einzige die nicht wohl fuellen vor
    > eine Kamera sind die Kriminelle.
    >
    > Das ist rechtmäßig, solange du die Gesichter
    > unkenntlich machst. Im Kleinen ist das egal, aber
    > wenn das ausgeweitet wird und sogar staatlich
    > gefördert wird, ist es schon gefährlich. Ich würde
    > mich trotzdem nicht wohl fühlen.

    Aber ich fuehlle mich nicht frei. Also, in meine Haus, will ich eine scharfe Kamera installieren, mit meinen Strom, auf meinen Grundstueck und .. ich kann es nicht. Wo bleibt meine Freiheit dann? Vielleicht will ich Grafitti verhindern oder eine neue Gesichtserkennungsmetode paten******.


    > Du lebst wohl nach dem schwachsinnigen Spruch:
    > "Wer nichts zu verbergen hat..."

    Auf die Strasse, ja, privat natuerlich nicht. Ich mag auch nicht die Leute die auf die Strasse eine verstekte Waffe tragen. (In USA passiert es ganz oft).

    > Wir brauchen ein Copyright, das die Privatnutzung
    > legalisiert, aber die Rechte der Urherber schützt,
    > sodass auch bspw. die GPL rechtmäßig wäre.

    GPL ist aber rechtmaessig, mindestens haben die GPL Autoren in Gericht sehr oft gegen die GPL "buesser" gewonnen.



  19. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Jörg Zweier 01.08.09 - 21:05

    > Aber ich mag nicht im Kreis zu laufen. Du hast bereits gesagt das unmoeglich ist die Leistung zu bewerten.

    Das ist korrekt, aber am ehesten können es Leute aus den eigenen Reihen bewerten, die sich ebenfalls auf dem Gebiet auskennen.

    > Aber ich suche keine Job, dagegend, ich versuch mich zu Befreien, meine Team zu bauen und unabhaengig zu werden. Nach meine Meinung einen Job ist nicht anderes als eine moderne Sklaverei.

    Anders gesagst: Du wirst zum Sklaventreiber. Wenn du ein Team hast, hat jeder einzelne deiner "Mitarbeiter" ebenfalls Verpflichtungen.

    Ich denke nicht, dass Arbeit mit Sklaverei gleichgesetzt werden kann, weil Sklaverei nie auf freiwilliger Basis beruht. Bei der Sklaverei werden einem die Freiheiten beraubt und man wird wie materielle Güter gehandelt, bspw. darf man legitim verkauft, vermietet oder sogar verschenkt werden!

    Arbeit hingegen ist immer freiwillig. Daher hinkt dein Vergleich.

    > In Winter habe eine Projekt fuer eine Mesh Wireless Netzwerk chip durchgefuehrt. Sowas ist aber innovation. 802.16 (WiMAX) ist auch was innovatives.

    Die Technik ist aber schon sehr alt und es geht heute nur noch um das Kombinieren von bewährten Methoden. Innovation ist was anderes.

    > Ich bin keinen Finanzexpert, aber "Regulierung der Finanzmaerkte" klingt ganz schlecht fuer eine Partei die "alles abschaffen" will und "Freiheit fuer alle" anbieten. Wahrscheinlich handelt sich auch nicht zum marxistisches "null-Zinzen" Konzept.

    Warum passen Freiheiten nicht mit gewissen Einschränkungen und Verpflichtungen zusammen?

    Die Partei will nichts abschaffen sondern reformieren. Das ist ein Unterschied.

    Das "Null-Zinsen" Konzept wird mit Sicherheit nicht verfolgt.

    > Auf dasselbe PP Webseite, zum Thema "Bildung":
    > Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung. Bildungsgebühren jeglicher Art schränken den Zugang zu Bildung ein und sind deshalb kategorisch abzulehnen. Dies ist notwendig, um jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, ein größtmögliches Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen der Wirtschaft, da nur durch den Erhalt, die Weitergabe und die Vermehrung von Wissen Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand auf Dauer gesichert werden können. Aus diesem Grund ist auch die Lehrmittelfreiheit zu befürworten. So ist das Schaffen freier Werke, die nicht nur kostenfrei im Unterricht einsetzbar sind, sondern auch von den Lehrkörpern ohne rechtliche Hürden auf den Unterricht angepasst werden können, ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

    > Also, das schlimmstes Problem der Bildungs in Deutschland sind die Gebueren! Schwer zu glauben, mit solche Pisa-test Ergebnisse oder mit den Defizit des Fachkraefte in EDV. Noch schlimmer, der Vorsitzender der Partei Akademiker ist. Also, war er nicht in die Lage die wichtige Problemen des Bildungssystem zu erkennen und eine Loesung vorzuschlagen, sonder er eine populistisches Probleme zum Lebensziehl adoptiert hat.
    Ich vergleiche Deutschland mit USA, hier kostet einen Bachelor Degree 30-50k auf eine Top200 Universitaet und ich habe keine Protesten gehoert, warend in Deutschland es gibt riesige Protesten fuer eine Gebuer um die Scheinstudenten von Universitaet entfernen gemeint ist. Hier wird einen Student nach 4-5 jahren BA oder BS, in Deutschland dasselbe Ausbildung koennte auch 10-14 Jahren dauern.

    Eines der größten Probleme in Deutschland sind in der Tat die hohen Gebühren. Wenn ich mir mal anschaue, wie teuer Fachliteratur ist. Da bezahle ich allein für ein Buch 50 Euro. Wäre ich Student, könnte ich mir das alles gar nicht leisten und wäre auf andere Angebote angewiesen (eBay, günstigere E-Books, etc.). Man muss auch bedenken, dass noch die Nebenkosten und Miete weggehen. Viel bleibt also nicht übrig.

    Dass der Parteivorsitzende Akademiker ist, hat nichts zu bedeuten, weil die Wahl erst vor Kurzem war. Die Parteiziele wurden schon viel früher ausgehandelt.

    In den USA studieren auch nur diejenigen mit reichen Eltern oder solche, die ein Stipendium bekommen. Wer kann sich schon ein 50k Dollar Studium leisten, ohne zig Kreditkarten zu haben, wie es ja bei euch sehr üblich ist.

    > Nicht geboren, sonder gelernt.

    Und du meinst, man kann es nicht nachträglich lernen? Schaue dir mal an, wie die Grünen angefangen haben. Da treten die Piraten deutlich zivilisierter auf.

    > > Etschuldigung, aber wegen leute wie Andrej
    > sollte ich jedes mal 30 mintuten mehr bei Einstieg
    > ins Flugzeug verlieren.

    > Das ist einen Fakt.

    Wieso, was hat Andrej verbrochen?

    > > Zum WTC: Die Regierung war darin verstrickt. Sie
    > > wussten anscheinend davon. Ob das nun ein

    > Das ist Spekulation.

    Nein, ist bewiesen. Siehe Michael Moore.

    > Ja, 0.001% der webseiten blokiert sind/waren, und sowieso kann jede begabte Mensch die Sperre durch VPN oder Onion umgehen koennen. Wieder, einen unwichtiges Punkt.

    Ja, klar, dass wissen wir alle, aber damit fängt Zensur an. Es gibt bereits Forderungen, das alles auszuweiten und dann wird es sehr bedenklich.

    > Ich liebe die Musikproduzenten auch nicht :)

    Perfekt. Wenigstens darin sind wir einer Meinung.

    > Nein, aber ich meinte es kann nichts aendern um Du Deinen Flieg nach London unueberwacht zu erledigen, mindestens auf die englisches Flughafen.

    Korrekt, aber was hindert die Piratenpartei daran, nach England zu expandieren?

    Unsere Ziele und Forderungen sind natürlich nur national ausgelegt, anders wäre es auch gar nicht möglich, ohne Unterstützung der EU.

    > Aber ich fuehlle mich nicht frei. Also, in meine Haus, will ich eine scharfe Kamera installieren, mit meinen Strom, auf meinen Grundstueck und .. ich kann es nicht. Wo bleibt meine Freiheit dann? Vielleicht will ich Grafitti verhindern oder eine neue Gesichtserkennungsmetode paten******.

    Du bist paranoid. :) Natürlich kannst du das. Lies dir nochmal durch, was ich geschrieben habe. Überwachung trägt nicht zur Prävention bei. Das wurde in dutzenden Studien bewiesen. Verbrechen werden nur verlagert. Nämlich dort hin, wo keine Kameras sind. Kameras bringen also nichts, wenn es um allgemeine Verbrechensbekämpfung geht.

    > Auf die Strasse, ja, privat natuerlich nicht. Ich mag auch nicht die Leute die auf die Strasse eine verstekte Waffe tragen. (In USA passiert es ganz oft).

    Ja, mir auch nicht. Zum Glück ist das hier nicht möglich, aber bei euch hat auch fast jeder eine Waffe. Das zu verbieten, wäre unmöglich, weil die Waffenhersteller bei der Gesetzgebung ihre Finger im Spiel haben. Was ich ganz amüsant finde: In USA werden in Filmen solche Szenen rausgeschnitten, in denen Geschlechtsverkehr stattfindet. Schießereien, die weit aus schlimmer sind und u.U. auch zum Morden animieren, hingegen nicht. Wie groß war noch der Aufschrei als ein Politiker öffentlich "Blowjob" sagte? Komisch finde ich in der Hinsicht auch, wie leichtfertig immer mit Krieg umgegangen wird und neue Lügen ausgedacht werden, die als Rechtfertigung standhalten müssen.

    > GPL ist aber rechtmaessig, mindestens haben die GPL Autoren in Gericht sehr oft gegen die GPL "buesser" gewonnen.

    Ja, ich weiß. Das war auch hypothetisch gemeint: "Wenn wir ein neues Copyright bekommen sollten, DANN muss es auch im Einklang mit der GPL stehen" und Verstoße auch ahnden.

  20. Re: Anwendungsbereich

    Autor: Der Amerikaner 04.08.09 - 16:44

    > Anders gesagst: Du wirst zum Sklaventreiber. Wenn
    > du ein Team hast, hat jeder einzelne deiner
    > "Mitarbeiter" ebenfalls Verpflichtungen.

    Nein, solange ich Equity (Aktien) in meine Firma zum Topleute gebe. Ich habe immer gearbeitet mit kleine, Topprofi teams. Solche Mitarbeitern koennen effektiv das Bahn der Firma beeinfuessen und darum es ist ueblich eine Teile der Firma zu besitzen.

    > Arbeit hingegen ist immer freiwillig. Daher hinkt
    > dein Vergleich.

    Das gilt aber leider nur in Sozialismus. Man muss mindestens Unterkunft, Gesundheitsversorge und Essen bezahlen (also, etwas gegenleisten).

    > Die Technik ist aber schon sehr alt und es geht
    > heute nur noch um das Kombinieren von bewährten
    > Methoden. Innovation ist was anderes.

    Wahrscheinlich haben Maxwell (teoretisch) und Marconni (practisch) schon alles entdekt.

    > Warum passen Freiheiten nicht mit gewissen
    > Einschränkungen und Verpflichtungen zusammen?

    Aus dasselbe Grund warum Du schreibst dass Ueberwachung und Internetzensur abgeschafft muessen.


    > Eines der größten Probleme in Deutschland sind in
    > der Tat die hohen Gebühren. Wenn ich mir mal
    > anschaue, wie teuer Fachliteratur ist. Da bezahle
    > ich allein für ein Buch 50 Euro. Wäre ich Student,
    > könnte ich mir das alles gar nicht leisten und
    > wäre auf andere Angebote angewiesen (eBay,
    > günstigere E-Books, etc.). Man muss auch bedenken,
    > dass noch die Nebenkosten und Miete weggehen. Viel
    > bleibt also nicht übrig.

    Also, nach Deine Meinung soll alles umsonst sein. Sehr gut, aber wer motiviert danach die Leute zu Arbeiten, solange kein Geld bekommen. Ich habe selbst eine J2EE Buch geschieben, es kostet $90. Fuer jedes verkaufte Buch bekomme ich 15%. Also, wochentlich bezahle ich mindestends 1000 USD fuer Fachliteratur (Markstudien, Subskriptionen, Bueche). Und du bist mit 50 Euro Buchpreis unzufrieden.

    > Dass der Parteivorsitzende Akademiker ist, hat
    > nichts zu bedeuten, weil die Wahl erst vor Kurzem
    > war. Die Parteiziele wurden schon viel früher
    > ausgehandelt.
    >
    > In den USA studieren auch nur diejenigen mit
    > reichen Eltern oder solche, die ein Stipendium
    > bekommen. Wer kann sich schon ein 50k Dollar
    > Studium leisten, ohne zig Kreditkarten zu haben,
    > wie es ja bei euch sehr üblich ist.

    Ich haette anders formulieren, die 5% Armen koennen nicht studieren. Die andere 95% werden als reichen bezeichnet. Ich kennen Einwanderer die in USA ohne Geld eingekommen sind, und in 15 Jahren haben schon einen M.D. oder Ph.D. bekommen. Weil sie hart arbeitet haben. Keine Bank gibt $50k Kredit auf Kreditkarte. Es gibt auch staatliches Studiumkrediten die eine sehr geringe Zins anbieten.

    > > Nicht geboren, sonder gelernt.
    >
    > Und du meinst, man kann es nicht nachträglich
    > lernen? Schaue dir mal an, wie die Grünen
    > angefangen haben. Da treten die Piraten deutlich
    > zivilisierter auf.
    Ich verstehe die Piraten zivilisiert, und vielleicht auch puenktlich sind, aber Politik fragt auch andere Faehigkeiten, die bei den Piraten leider fehlen.

    > > > Etschuldigung, aber wegen leute wie
    > Andrej
    > sollte ich jedes mal 30 mintuten mehr
    > bei Einstieg
    > ins Flugzeug verlieren.
    >
    > > Das ist einen Fakt.
    >
    > Wieso, was hat Andrej verbrochen?

    Es ist ein Fakt dass ich jedes mal 30 minuten warte.

    > > > Zum WTC: Die Regierung war darin
    > verstrickt. Sie
    > > wussten anscheinend
    > davon. Ob das nun ein
    >
    > > Das ist Spekulation.
    >
    > Nein, ist bewiesen. Siehe Michael Moore.

    Ich habe den Film schon gesehen, es ist hoch spekulativ.

    > > Aber ich fuehlle mich nicht frei. Also, in
    > meine Haus, will ich eine scharfe Kamera
    > installieren, mit meinen Strom, auf meinen
    > Grundstueck und .. ich kann es nicht. Wo bleibt
    > meine Freiheit dann? Vielleicht will ich Grafitti
    > verhindern oder eine neue Gesichtserkennungsmetode
    > paten******.
    >
    > Du bist paranoid. :) Natürlich kannst du das. Lies
    > dir nochmal durch, was ich geschrieben habe.
    Nein, bin ich nicht, ich wollte nur zeigen dass Freiheit auf Deinen Sicht Unfreiheit fuer andere ist. Genau so wie bei den Finanzmaerkte.

    > Überwachung trägt nicht zur Prävention bei. Das
    > wurde in dutzenden Studien bewiesen. Verbrechen
    > werden nur verlagert. Nämlich dort hin, wo keine
    > Kameras sind. Kameras bringen also nichts, wenn es
    > um allgemeine Verbrechensbekämpfung geht.
    Auf meine Strassen gibt es Kameras und die Nachbarschaft hat eine sehr geringe Rate der Verbrechen. In andere Staedte, wo das Stadt kein Geld fuer Ueberwachung hat, gibt es dutzende Verbrechen. Und ich haette gern so bleiben.


    > > Auf die Strasse, ja, privat natuerlich nicht.
    > Ich mag auch nicht die Leute die auf die Strasse
    > eine verstekte Waffe tragen. (In USA passiert es
    > ganz oft).
    >
    > Ja, mir auch nicht. Zum Glück ist das hier nicht
    > möglich, aber bei euch hat auch fast jeder eine
    Ich auch, zuhause.

    > Waffe. Das zu verbieten, wäre unmöglich, weil die
    > Waffenhersteller bei der Gesetzgebung ihre Finger

    Nicht eigentlich, es handelt sich mehr um Geschichte. Hier waren die Waffen immer erlaubt, anders als in Europa, wo die Herrschaft hat immer Revolutionsangst gehabt.

    > im Spiel haben. Was ich ganz amüsant finde: In USA
    > werden in Filmen solche Szenen rausgeschnitten, in
    > denen Geschlechtsverkehr stattfindet.

    Es ist wegen der Religion, die christliches Religion scheinbar hasst Geschlechtsverkehr. Und es gibt hier viele Dumme die staendig die Kierche frequentieren. Ich bin wiccan.

    >
    > > GPL ist aber rechtmaessig, mindestens haben
    > die GPL Autoren in Gericht sehr oft gegen die GPL
    > "buesser" gewonnen.
    >
    > Ja, ich weiß. Das war auch hypothetisch gemeint:
    > "Wenn wir ein neues Copyright bekommen sollten,
    > DANN muss es auch im Einklang mit der GPL stehen"
    > und Verstoße auch ahnden.

    Dass ist rightig, jeder soll frei seine eigene Eigentummodel zu verwenden, auch Proprietaer, GPL, LGPL, BSD-like oder sogar "Frei wie frei bier". Das Gesetz soll dass schuetzen, es ist die Freiheit der Erzeuger und Eigentumer.

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