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  5. › Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in…

Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

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  1. Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: ubuntu_user 13.11.18 - 12:52

    Also ich fand BeOS ja eigentlich immer ganz interessant.
    Was mir bei den Haiku-Sachen auffällt, ist dass man ja immer mehr Programme portiert, wodurch das System immer mehr wie ein Linux wird. Ich hatte mal ein Solaris auf Debian-Basis ausprobiert. Das hat sich dann fast komplett wie ein Ubuntu angefühlt. Da man ja eh nicht mit dem Kernel arbeitet, fällt das ja auch nicht auf. Da dann z.B. der Solaris-Kernel ja weniger unterstützt als Linux wird das OS an sich ja überfällig.
    Bei ReactOS ist mir das auch aufgefallen. Gleiche Icons, viele ähnliche Programme. So viel unterscheiden tut sich das nicht von einem Windows-Theme für linux mit wine.

  2. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: ilovekuchen 13.11.18 - 13:37

    Stimmt und Linux fühlt sich an wie OSX oder Windows je nachdem welche DE lauft. Gleiche Programme, gleiche Icons, gleiche Bedienung.

  3. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: Truster 13.11.18 - 13:43

    Nennt sich dann UniOS :D
    SCNR

  4. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: Kirschkuchen 13.11.18 - 13:48

    Oh ja UniOS, das war eine geile Story!

  5. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: ubuntu_user 13.11.18 - 13:55

    ilovekuchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt und Linux fühlt sich an wie OSX oder Windows je nachdem welche DE
    > lauft. Gleiche Programme, gleiche Icons, gleiche Bedienung.

    glaube es gibt in cygwin auch gnome zum laufen lassen.

  6. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: Paradoxianer 13.11.18 - 14:09

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich fand BeOS ja eigentlich immer ganz interessant.
    > Was mir bei den Haiku-Sachen auffällt, ist dass man ja immer mehr Programme
    > portiert, wodurch das System immer mehr wie ein Linux wird. Ich hatte mal
    > ein Solaris auf Debian-Basis ausprobiert. Das hat sich dann fast komplett
    > wie ein Ubuntu angefühlt. Da man ja eh nicht mit dem Kernel arbeitet, fällt
    > das ja auch nicht auf. Da dann z.B. der Solaris-Kernel ja weniger
    > unterstützt als Linux wird das OS an sich ja überfällig.
    > Bei ReactOS ist mir das auch aufgefallen. Gleiche Icons, viele ähnliche
    > Programme. So viel unterscheiden tut sich das nicht von einem Windows-Theme
    > für linux mit wine.

    Stimmt, ist ne riesen Diskussion in haiku kreisen. der Port von QT auf Haiku war schon ein rießen Frevel für einige... aber ohne die Ports ist es nahezu unmöglich ein sinnvolle Arbeitsumgebung zu schaffen.
    Je nach dem wie gut der Port gemacht wird, sind aber auch viele Features des Betriebsystems tortzdem nutzbar. :-D.
    Und wenn es genug Nutzer gibt, dann fangen auch mehr an ... nativ dafür zu entwicklen :-).

  7. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: ubuntu_user 13.11.18 - 14:32

    Paradoxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, ist ne riesen Diskussion in haiku kreisen. der Port von QT auf
    > Haiku war schon ein rießen Frevel für einige... aber ohne die Ports ist es
    > nahezu unmöglich ein sinnvolle Arbeitsumgebung zu schaffen.

    naja ich kann beide Seiten verstehen.

    > Und wenn es genug Nutzer gibt, dann fangen auch mehr an ... nativ dafür zu
    > entwicklen :-).

    Oder das System wird so ähnlich, dass ich gleich bei linux bleiben kann
    - >ich hab bash, gnu-utils, nettools, etc
    -> oh, gtk braucht andere gnome libs
    -> oh, ich brauch systemd
    -> oh, jetzt brauch ich den Linux-Kernel

  8. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: Salzbretzel 13.11.18 - 16:57

    Wobei - Windows 10 hat ja mittlerweile Linux unter der Haube.
    Der Witz hat sich verselbstständigt.

  9. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: AnAmigian 13.11.18 - 17:10

    Na ja, eigentlich mehr auf der Haube. Oder vielleicht wäre es eher mit einem Hybriden vergleichbar. ;-)

  10. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: Salzbretzel 14.11.18 - 05:26

    Uni Os war doch Win XP mit AndLinux druff? Jemand bei MS fand den Witz wohl so gut das sie ihn nach gebaut haben.

    Wobei ich es schon beachtlich finde das knapp 10 Jahre später etwas was früher ein Witz war jetzt die Realität darstellt.

  11. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: Flyns 16.11.18 - 07:41

    Kirschkuchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh ja UniOS, das war eine geile Story!

    Hab gehört die neuste Version wird mit vorinstallierten KRYPTO vom Kryptochef ausgeliefert. Mit Vollbitverschlüsselung. Persönlich! *thumbsup*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.18 07:42 durch Flyns.

  12. Re: Portieren von Software führt zu nem weiterem Linux

    Autor: demon driver 22.11.18 - 11:14

    Paradoxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich fand BeOS ja eigentlich immer ganz interessant.
    > > Was mir bei den Haiku-Sachen auffällt, ist dass man ja immer mehr
    > Programme
    > > portiert, wodurch das System immer mehr wie ein Linux wird. Ich hatte
    > mal
    > > ein Solaris auf Debian-Basis ausprobiert. Das hat sich dann fast
    > komplett
    > > wie ein Ubuntu angefühlt. Da man ja eh nicht mit dem Kernel arbeitet,
    > fällt
    > > das ja auch nicht auf. Da dann z.B. der Solaris-Kernel ja weniger
    > > unterstützt als Linux wird das OS an sich ja überfällig.
    > > Bei ReactOS ist mir das auch aufgefallen. Gleiche Icons, viele ähnliche
    > > Programme. So viel unterscheiden tut sich das nicht von einem
    > Windows-Theme
    > > für linux mit wine.
    >
    > Stimmt, ist ne riesen Diskussion in haiku kreisen. der Port von QT auf
    > Haiku war schon ein rießen Frevel für einige... aber ohne die Ports ist es
    > nahezu unmöglich ein sinnvolle Arbeitsumgebung zu schaffen.
    > Je nach dem wie gut der Port gemacht wird, sind aber auch viele Features
    > des Betriebsystems tortzdem nutzbar. :-D.
    > Und wenn es genug Nutzer gibt, dann fangen auch mehr an ... nativ dafür zu
    > entwicklen :-).

    Ist ähnlich wie bei OS/2. Wobei da der Unterschied zwischen nativen und portierten Anwendungen vielleicht noch größer ist, weil eine "richtige" Workplace-Shell-Integration mehr sein konnte als das, was Oberflächen sonst so durchschnittlich an Features anbieten. Aber der Anspruch verschwand schnell; man war irgendwann dankbar, wenn man überhaupt nochmal eine Anwendung bekam.

    OS/2 krankte derweil immer ein bisschen an seinen Wurzeln, die halt nicht unixoid waren wie bei BeOS/Haiku, und was auch die Portierungen, denke ich, nicht einfacher gemacht hat.

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