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Hat es ein Microkernel?

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  1. Hat es ein Microkernel?

    Autor: microman 12.05.10 - 14:26

    Wenn ich mich recht erinnere hatte BeOS doch einen Microkernel oder war zumindest ein Hybrid.
    Was ist mit Haiku?

  2. Re: Hat es ein Microkernel?

    Autor: Wahrheitssager 12.05.10 - 14:31

    Haiku verwendet eine Neuentwicklung (stammt vom ursprünglichen BeOS Kernel Entwickler) und ist also sehr ähnlich aufgebaut.
    Es wurde aber an der ein oder anderen Stelle aufgebessert.
    Es handelt sich wie bei BeOS allerdings nicht um einen Microkernel sondern einen Hybrid.
    Es wird aber mit "Servern" gearbeitet, wie man es von Microkerneln her kennt.
    So gibt es z.B. den Media Server für Mediensachen(TV,Soundkarte, Video) und AppServer für Fenstermanagement und Rendering. usw.

  3. Re: Hat es ein Microkernel?

    Autor: irata_ 12.05.10 - 16:03

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Haiku verwendet eine Neuentwicklung (stammt vom ursprünglichen BeOS Kernel
    > Entwickler) und ist also sehr ähnlich aufgebaut.

    Sehr interessant, hat mich schon gewundert.
    Mir ist nämlich aufgefallen, dass die Last sehr "unregelmäßig" und "sprunghaft" zwischen den Kernen zu wechseln scheint.
    Bei BeOS (Pulse) hat das noch irgendwie eleganter gewirkt (IIRC).

    Mir fehlt das Netzwerk von BeOS - Restart Networking / Backup / Restore war schon ziemlich genial.

    Fehlender Paketmanager? Was ist mit SoftwareValet, wer hat da die Rechte? Das war das erste mal das ich sowas wie einen "Paketmanager" gesehen habe... Übersicht, Updates usw.
    Gab es das Konzept schon vorher irgendwo?
    (Bei Windows hat man da etwas abgekupfert, "Software", allerdings schlecht umgesetzt u. langsam, und die Updatelinks sind versteckt u.v. funktionsuntüchtig?)

    BeOS/Haiku ist eigentlich langsam! - sagt auch ein Entwickler - zumindest in Benchmarks ...
    Be scheint aber die einzige Firma zu sein, die nicht nur auf CPU-Time sondern vor allem auf User-Time Wert legt.
    Hab selber auch schon die Erfahrung gemacht - mehr User-Time ist insgesamt trotzdem schneller als mehr CPU-Time.
    Bei der Mensch-Maschine-Schnittstelle wurde anscheinend der Mensch vergessen ;-)
    Vermutlich lassen sich aber künstliche Benchmarks besser verkaufen?

  4. Re: Hat es ein Microkernel?

    Autor: Wahrheitssager 12.05.10 - 16:35

    SoftwareValet war meines Wissens kommerziell.
    Eine Alternative die PackageFS heisst ist in Planung. Es gibt auf Haikuware.com auch schon einige "Synaptic"-ähnliche Ansätze für die verschiedenen Einsatzbereiche (ein Programm z.B. speziell für die TiltOS QT Portierungsprogramme).
    Paketmanager wird es aber geben. Er wird aber mehr dem Linux Ansatz gleichen als SoftwareValet.

    Netzwerk restart geht auch ohne Probleme. Interface einfach deaktivieren und wieder aktivieren.
    Ich denke du sprichst hier eine illegal geleakte Version von BeOS an :P
    Das Netzwerkapplet wird aber sicherlich im Zuge von WLAN noch überarbeitet und verbessert.

    Das was die Entwickler mit "langsam" meinen, ist die Kompilierung. Hier ist noch vieles an Sachen performance herauszuholen.

  5. Re: Hat es ein Microkernel?

    Autor: irata 13.05.10 - 01:01

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzwerk restart geht auch ohne Probleme. Interface einfach deaktivieren
    > und wieder aktivieren.

    Nein, ich meine mich zu erinnern,
    dass man unterschiedliche Network-Einstellungen speichern/laden konnte.
    Sehr praktisch in manchen Fällen.

    > Das was die Entwickler mit "langsam" meinen, ist die Kompilierung. Hier ist
    > noch vieles an Sachen performance herauszuholen.

    Hab ein Interview mit Benoit Schillings gelesen.
    Das System ist etwas langsamer, wenn es nach Benchmarks (und reine CPU-Zeit) geht.
    Logisch durch das "exzessive" Mutlithreading,
    was aber wieder dem Benutzer zugute kommt.
    Bei anderen Systemen sind die Benchmarks besser, dafür muss der Benutzer öfter und länger warten - was am Ende mehr Zeit kostet ;-)

  6. Re: Hat es ein Microkernel?

    Autor: Der Kaiser! 29.05.10 - 23:12

    > Nein, ich meine mich zu erinnern, dass man unterschiedliche Network-Einstellungen speichern/laden konnte.
    Klingt nach Profilen.

    > Hab ein Interview mit Benoit Schillings gelesen. Das System ist etwas langsamer, wenn es nach Benchmarks (und reine CPU-Zeit) geht.

    > Bei anderen Systemen sind die Benchmarks besser, dafür muss der Benutzer öfter und länger warten - was am Ende mehr Zeit kostet ;-)
    Mir ist lieber das System wartet. Damit das bei Linux so ist muss man Linux erst in den Arsch treten.. <.<

    ___

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