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  5. › Hypervisor: Amazons Cloud wechselt…

Das Ende von Xen ist nah

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  1. Das Ende von Xen ist nah

    Autor: mhstar 09.11.17 - 20:59

    Obwohl KVM immer gepushed wurde, war das große Argument für Xen dass die größten Anbieter es verwenden - Amazon und Linode. Klar: KVM war einfacher, und schnell zu installieren, aber Xen soll einfach performanter und stabiler sein - warum sonst würden die "Großen" Xen verwenden, statt KVM?


    Nun ist Amazon also auf KVM umgestiegen. Linode schon vor Jahren. Von den "Großen der Branche" ist nicht mehr viel übrig die auf Xen bauen.

    Der Grund? Schwer zu sagen. Ich persönlich habe mit Xen immer mehr Probleme gehabt - von der Installation (bzw. dem Kompilieren, da die Xen Version bei z.B. Ubuntu hoffnungslos veraltet ist), über die Stabilität selbst (auf einem Testsystem führt der Neustart von 8-9 Windows VM regelmäßig zu einem Absturz des Hypervisors (!)), bis hin zu den Gästen (extrem bleeding-edge Windows Block/Netzwerk Treiber, wo so viel mit der heißen Nadel gestrickt wird, dass man das nicht guten Gewissens produktiv verwenden konnte).

    Am Ende ist es eben doch nur ein Hypervisor, mit dem man am Anfang etwas Kontakt hat - sobald die VMs laufen, tritt er normalerweise in den Hintergrund. Es ist zwar schön dass Xen ARM Prozessoren unterstützt, aber irgendwie schaut es aus, als ob sie sich verlaufen, und dadurch zum Niche-Hypervisor werden.

    Schade eigentlich.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.17 21:00 durch mhstar.

  2. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: fuzzy 09.11.17 - 21:36

    Firmen werden sowieso in den seltensten Fällen eine "Homebrew"-Lösung verwenden. Da wird einfach XenServer gekauft und ab dafür. Der funktioniert auch ganz gut, kann aber natürlich längst nicht so viel wie vSphere (ehemals ESXi).

    Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure!

  3. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: aPollO2k 10.11.17 - 10:08

    Eine Frage habe ich mal. Wo ist denn Ubuntu oder SUSE Linux Enterprise Server oder sowas "Homebrew"? Bei diesen beiden, als auch bei anderen Enterprise-Linuxen kann man recht simpel einen Xen Hypervisor aufsetzen ohne XenServer zu kaufen. Und man bekommt auch Support wenn man das will.

  4. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: fuzzy 10.11.17 - 20:06

    Homebrew? Siehe OP.

    Der Hypervisor ist nur die halbe Miete. Du musst das ganze auch irgendwie verwalten. Gilt natürlich auch für KVM.

    Dazu kommen dann halt noch so Sachen wie Redundanz und eingeschaltete VMs migrieren und so. Und da sieht man halt schnell wer gute Konzepte hat und wer nicht.

    Kann sein, dass außer Citrix auch andere konkurrenzfähige Angebote haben. Mir persönlich ist da aber nix bekannt.

    Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure!

  5. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: tuzlaba 12.11.17 - 12:05

    Citrix Xen Server zu kaufen? Es ist komplett kostenlos, wenn man kein Support braucht.

  6. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: tuzlaba 12.11.17 - 12:09

    Wieso soll man Xen Core benutzen wenn Citrix Xenserver komplett kostenlos ist?
    Kann jemand bitte es mir erklären?

  7. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: mhstar 14.11.17 - 18:06

    fuzzy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Firmen werden sowieso in den seltensten Fällen eine "Homebrew"-Lösung
    > verwenden. Da wird einfach XenServer gekauft und ab dafür. Der funktioniert
    > auch ganz gut, kann aber natürlich längst nicht so viel wie vSphere
    > (ehemals ESXi).

    Klar. Da geht es jetzt aber nicht um normale Firmen, sondern um Cloud Anbieter (da ist's eben Xen oder KVM). Oder eben Homebrew.

    In eine Firma würde ich nur VMWare oder Hyper-V mit Support-Verträgen reintun. Kein Herumgefrickel, alles schön mit Standard und Zertifizierung. ;)

  8. Re: Das Ende von Xen ist nah

    Autor: mhstar 14.11.17 - 18:08

    tuzlaba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso soll man Xen Core benutzen wenn Citrix Xenserver komplett kostenlos
    > ist?
    > Kann jemand bitte es mir erklären?

    Bessere Kontrolle? Verständnis? Kürzere Release-Cyclen? Leichter abzusichern? Open-Source? Keine Firma wo man nicht mal sicher war, ob XenServer 6.5 nicht der letzte war?

    Wieso Xenserver wenn's Proxmox gibt?

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