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Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

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  1. Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: JouMxyzptlk 29.01.21 - 13:08

    Die Idee der Parallelausführung der einzelnen Kommandoschritte ist nicht schlecht, aber in der Realität lässt sich der Code eben nicht so darauf optimieren dass es gut funktioniert. Und es wurde dem Compiler aufgebürdet. Spätestens bei Multithreading ging es dann vollkommen in die Hose.

    Ultra HD ist LOW RES! 8K bis 16K sind mein Metier.

  2. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: dangi12012 29.01.21 - 14:01

    Bis 2025 ist ARM sowieso schon besser als x64. Es gibt einfach schon zu viele altlasten und obskure befehle die seit 2001 mitgeschleppt werden.

    X32/X64 als emulation und nativ ARM. Darauf läuft die Entwicklung hinaus.

  3. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: Allandor 29.01.21 - 14:21

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis 2025 ist ARM sowieso schon besser als x64. Es gibt einfach schon zu
    > viele altlasten und obskure befehle die seit 2001 mitgeschleppt werden.
    >
    > X32/X64 als emulation und nativ ARM. Darauf läuft die Entwicklung hinaus.


    Das hat doch mit ARM oder x86er nix am hut. ARM hat vor allem immer einen Fertigungsvorteil gehabt. Der fällt aber so langsam weg. Energiesparender sind sie zwar, aber wenn man die Dinger mal auf die gleiche Leistungsklasse hebt, verpufft dieser Vorteil wieder komplett (sieht man Beispielsweise an den Versuchen Server-CPUs mit ARM zu bauen). Und der Fertigungsvorteil ist auch nicht mehr wirklich gegeben, weil die Techniken einfach zu teuer in der Produktion geworden sind, als das man da noch gut als Vorreiter zählen könnte. Mit 7nm haben sie auch nur relativ kurz "geführt" was die Fertigung angeht.
    Ansonsten ist ARM halt eine top Custom-CPU. Aber man kann von einer ARM CPU leider nicht auf andere schließen, so können Befehlssätze etc und das was in Hardware beschleunigt wird, halt komplett unterschiedlich sein.

  4. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: JouMxyzptlk 29.01.21 - 14:43

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis 2025 ist ARM sowieso schon besser als x64. Es gibt einfach schon zu
    > viele altlasten und obskure befehle die seit 2001 mitgeschleppt werden.

    2001? Schon viel länger. Einige Altlasten, also das A20 Gate als Beispiel, sollten in der Tat über Bord geworfen werden.

    > X32/X64 als emulation und nativ ARM. Darauf läuft die Entwicklung hinaus.

    Das ist Unsinn. Emulation hat, innerhalb derselben Zeit, noch nie echten Chip geschlagen.
    Kann dein dass eine ARM-CPU in 2030 einen Ryzen 1200 als Emulation erreicht, aber aktuell? Nein.
    Klar genieße ich es einen Atari 1024 ST mit 250 MHz zu emulieren. Aber da musst du auch die Zeit dazwischen sehen.

  5. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: Jesterfox 29.01.21 - 15:24

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einige Altlasten, also das A20 Gate als Beispiel,
    > sollten in der Tat über Bord geworfen werden.

    Hat das Intel nicht schon mit Haswell rausgeschmissen?

  6. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: rtlgrmpf 29.01.21 - 16:11

    Die Altlasten sind zwar hässlich, aber nicht wirklich ein Problem für irgendwas.
    Die paar Transistoren, die dafür drauf gehen findest Du nicht auf dem Die.

    Das nächste Bottleneck wird der Befehlsdekoder.
    Bei AMD64 mehrere Befehle gleichzeitig zu dekodieren ist immens aufwändig und skaliert miserabel, weil ein Befehl 1 bis 15 Byte lang sein kann.
    ARM64 hat das Problem nicht. Alle Befehle sind 4 Byte lang. Da baut man einfach soviele Dekoder ein wie man braucht.

    Emulieren macht das nicht besser. Aber ein JIT vielleicht schon.

  7. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: MarcusK 29.01.21 - 16:40

    rtlgrmpf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Altlasten sind zwar hässlich, aber nicht wirklich ein Problem für
    > irgendwas.
    > Die paar Transistoren, die dafür drauf gehen findest Du nicht auf dem Die.
    >
    > Das nächste Bottleneck wird der Befehlsdekoder.
    > Bei AMD64 mehrere Befehle gleichzeitig zu dekodieren ist immens aufwändig
    > und skaliert miserabel, weil ein Befehl 1 bis 15 Byte lang sein kann.
    > ARM64 hat das Problem nicht. Alle Befehle sind 4 Byte lang. Da baut man
    > einfach soviele Dekoder ein wie man braucht.
    es geht aber auch um Effizienz. Wenn man ein NOP mit 1byte hat braucht das weniger Energie zu verarbeiten als wenn man dafür 4byte nutzt.
    Gibt/gab es nicht auch bei ARM einen Befehlssatz mit unterschiedlichen längen?

  8. Re: Es gibt reichlich Doku dazu warum es nicht gut war.

    Autor: rtlgrmpf 29.01.21 - 17:21

    Die Möglichkeit Befehle sehr kompakt war lange Zeit ein großer Vorteil von x86. Aber das kippt.
    Die besonders kurzen Befehle werden immer seltener verwendet und damit unwichtiger.
    Es passen zwar u.U. mehr Befehle in die Prefetch-Queue, was Speicher-Bandbreite spart,
    aber wenn der Dekoder nicht hinterher kommt und der Rest des Prozessors sich langweilt, hat man nichts gekonnt.

    ARM hat in der 32Bit Variante noch den Thumb2 Befehlssatz, der aber auch schon ein Relikt ist.
    Da gibt es 2- und 4-Byte Befehle. Da muss man aber nur ein oder zwei Bits testen, um zu wissen wie lang der Befehl ist.

    RISC-V kann auch verschieden lange Befehle haben. Dort ist im ersten (Halb-)Wort kodiert, wie lang er ist.

    Bei x86 muss man quasi ein Byte nach dem anderen angucken bis man weiß, wo Schluss ist. Man will aber möglichst viele Befehle in einem Takt dekodieren um Futter für die Ausführungseinheiten zu haben. Intel und AMD schaffen 4 und sind damit schon am Schwitzen. Der M1 schafft 8!

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