1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Interview mit Lennart Poettering…
  6. Thema

Pöttering

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Pöttering

    Autor: Dr. Seltsam 29.05.11 - 19:17

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraus leitet sich kein Recht ab, einen Vortrag mutwillig zu stören.

    ein Vortrag hat immer was mit was mit Interaktion mit dem Publikum zu tun. Sonst bräuchte man den Vortrag ja gar nicht vor Publikum zu halten.

    Wenn der Vortragende sogar fragt, wozu man eine GNOME seesion im login manager braucht, dann lädt er doch die Leute dazu ein, ihm zu antworten. Das kann man wohl kaum als "stören" abtun.

    > Wenn er was zu sagen hat, muß einen Slot buchen.

    Verstehe ich Dich richtig: Wer einen Slot gebucht hat, kann alles erzählen, was er will, auch wenn es nicht den Tatsachen entspricht?

    > Und nicht fremde Vorträge stören.

    Er hat aber etwas zu dem zu sagen, was der andere sagt. Seine Bemerkungen sind nur eine *Re*aktion. Wie soll das gehen?

    Und nochmal zu dem, was Du in meiner Antwort weggekürzt hast: Bist Du der Ansicht, dass "Meinungsfreiheit" auch falsche Tatsachenbehauptungen umfasst?

  2. Re: Pöttering

    Autor: hb 29.05.11 - 19:22

    maple2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Pöttering möchte Eierlegende-Wollmilchsauen entwicken. Dabei sollte er
    > aber darauf achten, dass nicht plötzlich alles von allem abhängig ist, wie
    > man es ja anscheinend am GDM sehen kann.

    Abgesehen davon, dass GDM nicht von ihm ist, und sich somit nur bedingt zur Kritik seiner Entwicklungsarbeit eignet: Warum die Abhängigkeiten sinnvoll sind, hat er doch ziemlich klar erläutert. Sicher, wenn man selbst in der glücklichen Lage ist, nicht auf Screenreader und solche Dinge angewiesen zu sein, interessieren einen diese Sachen nicht. Dann sollte man aber vielleicht spezialisierte Software nutzen, und nicht planlos diejenige Projekte angreifen, die sich um so schwierige Dinge wie Accessibility kümmern.

  3. Re: Pöttering

    Autor: hb 29.05.11 - 19:25

    Dr. Seltsam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Vortragende sogar fragt, wozu man eine GNOME seesion im login
    > manager braucht, dann lädt er doch die Leute dazu ein, ihm zu antworten.
    > Das kann man wohl kaum als "stören" abtun.

    Zumal er sogar ins Publikum fragt, wer sich mit den Innereien von GDM auskennt... Selbst schuld.

    > Er hat aber etwas zu dem zu sagen, was der andere sagt. Seine Bemerkungen
    > sind nur eine *Re*aktion. Wie soll das gehen?

    Die eigentliche "Schuld" an diesem unterhaltsamen Schamützel hat der Veranstalter. Der sollte solche Vorträge, bei denen schon absehbar war, was da kommen wird, zumindest nicht ohne Blick auf die Folien annehmen. Vor allem nicht als Vortrag, sondern z.B. als Grundlage für eine Podiumsdiskussion.

  4. Re: Pöttering

    Autor: maple2 29.05.11 - 20:02

    hb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > maple2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja. Pöttering möchte Eierlegende-Wollmilchsauen entwicken. Dabei sollte
    > er
    > > aber darauf achten, dass nicht plötzlich alles von allem abhängig ist,
    > wie
    > > man es ja anscheinend am GDM sehen kann.
    >
    > Abgesehen davon, dass GDM nicht von ihm ist, und sich somit nur bedingt zur
    > Kritik seiner Entwicklungsarbeit eignet:

    Das wollte ich nicht behauptet haben.

    > Warum die Abhängigkeiten sinnvoll
    > sind, hat er doch ziemlich klar erläutert.

    Abhängigkeiten sind nur selten "sinnvoll" sondern höchstens manchmal "nötig". Wenn sie nicht nötig sind, sollte man sie vermeiden.

    > Sicher, wenn man selbst in der
    > glücklichen Lage ist, nicht auf Screenreader und solche Dinge angewiesen zu
    > sein, interessieren einen diese Sachen nicht.

    Unterstellst Du mir damit, dass mich sowas nicht interessieren würde, oder willst Du sagen, dass Dich sowas nicht interessiert?

    > Dann sollte man aber
    > vielleicht spezialisierte Software nutzen, und nicht planlos diejenige
    > Projekte angreifen, die sich um so schwierige Dinge wie Accessibility
    > kümmern.

    Du sieht das falsch. Screenreader sind die "spezialisierte Software". Man nutzt ja nicht den GDM in einem Screenreader, sondern den Screenreader im GDM. Acessibillity-Features ließen sich auch per optionalem Software-Modul realisieren.

    Das ändert natürlich alles nichts daran, dass der Vortrag ziemlich schlecht war.

  5. Re: Pöttering

    Autor: Dr. Seltsam 29.05.11 - 21:55

    maple2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abhängigkeiten sind nur selten "sinnvoll" sondern höchstens manchmal
    > "nötig". Wenn sie nicht nötig sind, sollte man sie vermeiden.
    [...]
    > Acessibillity-Features ließen sich auch per optionalem Software-Modul
    > realisieren.

    Es ist optional, zumindest aus der Sicht des Codes. Wie es dann bei den Distributionen gepackt wird, ist eine andere Sache.

    Der neue GDM braucht gnome-session und gnome-settings-daemon, aber gnome-power-maanger und die ganze Accessibility-Geschichte (ati-spi, gnome-mag, gok, orca) sind optional.

  6. Re: Pöttering

    Autor: Dr. Seltsam 29.05.11 - 21:58

    maple2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du lieferst mir hier Lösungen zu Problemen, die ich ohne Dich nie gehabt
    > hätte.

    Ich mache keine Probleme, ich zeige nur auf, dass sie existieren. Vielleicht nicht für Dich, aber doch für andere.

    > Und wie mir geht es bestimmt 90% aller Linux-User in 90% aller Fälle.

    Du machst genau den gleichen Fehler wie Draxinger: Du schließt von Deinem Anwendungsfall auf andere.

    > Aber
    > dafür müssen jetzt 100% aller User mit 20% weniger Akkulaufzeit auskommen.

    Keiner zwingt, Dich, PulseAudio zu nutzen, weder ich noch Pöttering. Da Du ja gerne an der asoundrc rumschraubst, sollte es kein Problem sein, es zu deaktivieren.

  7. Re: Pöttering

    Autor: Dr. Seltsam 29.05.11 - 22:12

    maple2 schrieb:
    > Draxinger sagt von sich auch nicht, dass er für die breite Masse arbeiten
    > würde.

    Doch, am Anfang spricht er vom "average worker's computer". Außerdem ist er ja der "broblem solwer" für ganz viele Leute. ;)

    > Oh, ich habe mir das noch nicht genau angesehen, aber das geht bestimmt
    > jetzt irgendwo in einem anderen "Layer".

    Nein, es geht jetzt mit systemd gar nicht mehr. systemd versucht es immer zu mounten, der einzige Unterschied ist, dass es bei "noauto" Fehler übergeht und einfach weiter bootet.

    Das widerspricht X Jahren *nix-Tradition und der Dokumentation und es ärgert mich, dass Pöttering meint, es besser zu wissen. Aber eins muss man ihm lassen: Meistens weiß er es *wirklich* besser, wie man auch bei dem Vortrag sieht.

  8. Re: Pöttering

    Autor: hb 29.05.11 - 22:35

    maple2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abhängigkeiten sind nur selten "sinnvoll" sondern höchstens manchmal
    > "nötig". Wenn sie nicht nötig sind, sollte man sie vermeiden.

    Ob etwas "nötig" ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Um beim Beispiel "Accessibility" zu bleiben - für mich es ist (zum Glück) nicht "nötig", aber ich bin durchaus der Meinung, dass es "sinnvoll" ist, solche Hilfsmittel bestmöglich zu unterstützen.

  9. Re: Pöttering

    Autor: Der Kaiser! 01.06.11 - 00:59

    >> Ja. Pöttering möchte Eierlegende-Wollmilchsauen entwicken. Dabei sollte er aber darauf achten, dass nicht plötzlich alles von allem abhängig ist, wie man es ja anscheinend am GDM sehen kann.

    > Warum die Abhängigkeiten sinnvoll sind, hat er doch ziemlich klar erläutert. Sicher, wenn man selbst in der glücklichen Lage ist, nicht auf Screenreader und solche Dinge angewiesen zu sein, interessieren einen diese Sachen nicht.

    Die Dinge werden immer öfter ineinander verkapselt. Was dazu führt, das man entweder alles, oder gar nichts nehmen kann, weil alles von einander abhängt.

    Das macht alternativen Projekten wie XFCE oder LXDE Arbeit, weil sie die Dinge entweder "entkapseln" oder vollständig neu schreiben müssen.

    Dieses "verkapseln" ist eine Unsitte. Und ist gegen den Sinn der Community, Dinge wiederverwendbar zu machen.

    Und über nichts anders beschwert sich der Redner.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schöck Bauteile GmbH, Baden-Baden
  2. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main
  3. SIZ GmbH, Bonn
  4. SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH, Berlin, Unterensingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 970 Evo 1 TB für 149,90€, 970 Evo 500 GB für 77,90€)
  2. (u. a. MSI Optix G24C für 155,00€, Asus VP278H für 125,00€, LG 27UD59-W für 209,00€ und HP...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Schräges von der CES 2020 Die Connected-Kartoffel
  3. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch

  1. Wasserverbrauch: Musk verteidigt Gigafactory als umweltfreundlich
    Wasserverbrauch
    Musk verteidigt Gigafactory als umweltfreundlich

    Nach Kritik aus der Bevölkerung hat sich Tesla-Chef Elon Musk persönlich in die Debatte um die geplante Gigafactory für Elektroautos in Brandenburg eingeschaltet. Auch die Landesregierung sieht die Gerüchteküche brodeln.

  2. United States Space Force: Sternenflotten-artiges Logo verärgert Star-Trek-Fans
    United States Space Force
    Sternenflotten-artiges Logo verärgert Star-Trek-Fans

    Präsident Donald Trump hat das Logo der Space Force präsentiert, einer neuen Teilstreitkraft der Vereinigten Staaten. Weil das Logo der Militärsparte stark an das der Sternenflotte von Star Trek erinnert, gibt es Kritik.

  3. ROG Strix XG17AHPE: Asus zeigt USB-Monitor mit 17 Zoll und 240 Hz
    ROG Strix XG17AHPE
    Asus zeigt USB-Monitor mit 17 Zoll und 240 Hz

    Portables Display für unterwegs: Der ROG Strix XG17AHPE ist ein 17-Zöller mit 1080p-Auflösung und 240 Hz. Laut Asus eignet sich der Bildschirm für Gaming am Notebook, selbst ein Akku ist integriert.


  1. 13:15

  2. 12:50

  3. 11:43

  4. 19:34

  5. 16:40

  6. 16:03

  7. 15:37

  8. 15:12