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Nimm das, Gnome!

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  1. Nimm das, Gnome!

    Autor: GorgonzolaKaesetheke 05.07.16 - 15:11

    Project Plasma hat ohne Zweifel noch einen weiten Weg vor sich, überzeugt aber jetzt schon durch die Bank hinweg: Die Verbindung zwischen produktivem (und konfigurierbarem!) Workflow und optischer Ansprechbarkeit vereint sich nirgends so stark wie hier. Und falls (ich wiederhole: falls!) der große Umschwung auf Linux als Desktopumgebung dann doch noch einmal kommen sollte: Wir hätten ihn einzig und allein KDE zu verdanken!

    Bei Gnome hingegen scheint immer noch dieses unsägliche Mantra der "awesomeness" vorzuherrschen: Drei Icons erneuert, Taschenrechner geupated, die Wetter-App responsiv und das gesamte System nur noch tablet-mäßiger gemacht und schon wird es (gefühlt) Zeit für einen neuen Main-Release... nenene, da bleib' ich lieber meinem KDE treu und nehme hin, dass ab und an mal was nicht ganz rund läuft ;)

  2. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 15:20

    Ohne Standardisierte GUI wird sich Linux nie auf dem Desktop durchsetzen

  3. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: pythoneer 05.07.16 - 15:24

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Standardisierte GUI wird sich Linux nie auf dem Desktop durchsetzen

    ISO oder DIN Standard?

  4. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 15:30

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Standardisierte GUI wird sich Linux nie auf dem Desktop durchsetzen

    Das wird auch nicht helfen. Windows, MacOS, Android und Co. haben sich (in ihren Nischen) nicht durchgesetzt, weil die GUI standardisiert war, sondern weil genau eine Nase ganz oben gesagt hat, wo die Reise hingeht. Solange an Linux jeder machen kann was er will und für jede eingeschlafene Distro zwei neue geforkt werden, solange wird sich Linux auf dem Desktop eben nicht durchsetzen.

    Ich meine, es ist ein halbwegs sicheres, robustes und vor allem kostenloses Mitmach-Betriebssystem und trotzdem krebst es seit Jahren im unteren einstelligen Prozentbereich herum. Das kann gar nicht nur an der GUI liegen.

    Bestes Beispiel: Android. Wenn man all die angepassten Versionen der Hersteller mit der Anzahl an Launchern im Playstore multipliziert, kommt vielleicht die Jahreszahl raus, ab der sich Linux auf dem Desktop durchsetzen wird. ;-)

  5. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 05.07.16 - 15:47

    GorgonzolaKaesetheke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und falls (ich wiederhole: falls!) der große
    > Umschwung auf Linux als Desktopumgebung dann doch noch einmal kommen
    > sollte

    Desktop-PCs liegen im Sterben.

  6. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Wallbreaker 05.07.16 - 15:54

    Für mich ist GNOME 3 das mit weitem Abstand schlimmste Desktop-Erlebnis, seit Anbeginn meiner PC-Nutzung. Keine Ahnung was sich die Köpfe dabei gedacht haben, vor allem nach dem sehr guten GNOME 2 damals. Zumindest für den Mainstream, ist ausschliesslich KDE Plasma konkurrenzfähig, oder sogar besser als das meiner Ansicht nach. Ein richtiger Desktop muss genau so, in jeder Art und Weise konfigurierbar sein, dass ist exakt die Stärke von KDE. Dagegen kotzt der elende Minimalismus von GNOME 3 einfach nur an. Hauptsache alles unzugänglich machen, bloß keine Einstellungen bieten, es könnte Jemanden überfordern. Wen eine Sache Nutzer von Linux fern hält, dann ist es genau dieser Desktop. Aber man hat ja die Wahl, auch das ist ein ultimativer Vorteil gegenüber Windows.

  7. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Wallbreaker 05.07.16 - 15:57

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Standardisierte GUI wird sich Linux nie auf dem Desktop durchsetzen

    Die standardisierte GUI unter Windows 10, zementiert aktuell vielfach, dass Windows 10 effektiv nicht genutzt wird. Und siehe da, der Marktanteil könnte kaum schlechter sein. Die große Stärke von Linux ist die Diversität. Gefällt dir etwas nicht, installiere etwas Anderes was besser passt. Und unter allen Desktops, ist für Jeden etwas dabei.

  8. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 15:59

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GorgonzolaKaesetheke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und falls (ich wiederhole: falls!) der große
    > > Umschwung auf Linux als Desktopumgebung dann doch noch einmal kommen
    > > sollte
    >
    > Desktop-PCs liegen im Sterben.

    Womit soll man die den ersetzen?
    Und nö, Smartphones bestimmt nicht und Notebooks nur teilweise. Das Notebook ist zwar tragbar aber schwächelt jedes mal wenn man wirklich Leistung braucht.

  9. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: pythoneer 05.07.16 - 16:18

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine, es ist ein halbwegs sicheres, robustes und vor allem kostenloses
    > Mitmach-Betriebssystem und trotzdem krebst es seit Jahren im unteren
    > einstelligen Prozentbereich herum. Das kann gar nicht nur an der GUI
    > liegen.

    Es gibt einen ganz einfachen Grund warum Distributionen mit Linux als Kernel im unteren einstelligen Prozentbereich herum "krebsen". Und der heißt Werbung und vor allem die Fähigkeit der dahinter stehenden Unternehmen den Markt zu durchdringen. Wie du schon angemerkt hast, steht – zumindest hinter dem "Linux Desktop" kein Unternehmen was es "pushen" würde.

    Unternehmen – wie Red Hat – die mit Linux Erfolg haben interessiert die Verbreitung auf "Media Mark PC's" nicht sonderlich. Es wird häufig der Fehler gemacht, dass es an der Usability liegt wie gut sich ein Produkt am Markt macht. Das Problem dabei ist nur, dass A) die Leidensfähigkeit der Benutzer extrem groß ist und B) sich Benutzer nicht mit verschiedenen Produkten auseinander setzen und Vergleichen – zumindest nicht objektiv (soweit das überhaupt möglich ist)

    Ein gutes Beispiel ist Windows Phone. Ich bin ja nun wirklich kein Microsoft Fan, aber wenn man versucht das ganze objektiv zu betrachten, dann sind die Windows Phones echt gut. Nicht nur technisch, sonder auch im Bereich Preis/Leistung. Ginge man vom Homo sapiens intellectus aus, dann müsste die Verbreitung von Windows Phone viel höher sein. Jeder der sich objektiv hinsetzt und iPhone, Android Phone und Windows Phone vergleicht, sollte zumindest nicht so stark abgeschreckt werden wie es der Markt momentan signalisiert.

    Nur leider sind die Leute nicht so. Da spielt dann "Das sieht hübsch aus", "Ich brauch ganz super wichtig diese App (im meine Lebenszeit zu verplämpern)" und "Mein Freunde haben das auch ... ich will auch kewl sein" eine viel größere Rolle.

    Linux läuft nicht in der Fernsehwerbung, gibt es nicht im Media Markt und die super Wichtigen "Apps" die alle brauchen (Photoshop ... etc.) sind auch nicht drauf. Somit landet Linux nur auf den Rechnern derjenigen, die sich die Zeit nehmen für einen echten Vergleich und denen es dann auch noch besser gefällt. Das ist aber nicht der Großteil und dabei ist es egal um wie viel Linux besser ist/wäre als macOS oder Windows ... ein ähnliches Schicksal wie Windows Phone ... und wenn selbst MS so ein großes Problem damit hat es zu etablieren ...

  10. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: JoeHomeskillet 05.07.16 - 16:27

    DetlevCM schrieb:
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    > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
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    > -----
    > > GorgonzolaKaesetheke schrieb:
    > >
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    > > > Und falls (ich wiederhole: falls!) der große
    > > > Umschwung auf Linux als Desktopumgebung dann doch noch einmal kommen
    > > > sollte
    > >
    > > Desktop-PCs liegen im Sterben.
    >
    > Womit soll man die den ersetzen?
    > Und nö, Smartphones bestimmt nicht und Notebooks nur teilweise. Das
    > Notebook ist zwar tragbar aber schwächelt jedes mal wenn man wirklich
    > Leistung braucht.


    Tablets, Smartphones?
    Rechenleistung wird auf den Geräten ja eh keine mehr gebraucht.
    Auf meinem Surface 3 mit 2GB Ram, Atom x5 und 64GB SSD vermisse ich beim Surfen und Office absolut nichts. Wenn man mehr Power braucht, kann man ja immer noch per RDP auf einem stärkeren System arbeiten.

  11. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Wallbreaker 05.07.16 - 16:32

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange an
    > Linux jeder machen kann was er will und für jede eingeschlafene Distro zwei
    > neue geforkt werden, solange wird sich Linux auf dem Desktop eben nicht
    > durchsetzen.

    Grundsätzlich sind Forks eine gute Sache. Sie bringen Bewegung und sorgen für anhaltende Weiterentwicklungen. Es ist belanglos, ob unter hunderten Distributionen, ggf. nur maximal 10 relevant sind. Denn alle in der Gesamtheit tragen zur Entwicklung bei, profitieren voneinander, was der Gesamtentwicklung entgegen kommt. Einfach gesagt, während unter Windows noch, über dies und jenes herum gejammert wird, steht unter Linux bereits der Fork, der die kritische Masse befriedigt.

    Und genau genommen hat sich Linux längst durchgesetzt, ist alles nur eine Frage der Perspektive. So ziemlich alle Geräteklassen sind fest in Linux-Hand, und auf dem Desktop bestehen über 100 Millionen Linux-Desktops. Dies geht aus bestätigten Linux-Adaptionen etlicher Länder hervor, inkl. freiwilliger Statistiken einzelner Distributionen. Ich definiere das als Erfolg, zumal diese Anzahl nicht unbedeutend ist.
    Und um mal nebenbei darauf hinzuweisen, definiert so eine derartige Anzahl von Desktops, gemessen an allen Internet fähigen Geräten 2015, deutlich mehr als nur 2% Marktanteil.

    > Ich meine, es ist ein halbwegs sicheres, robustes und vor allem kostenloses
    > Mitmach-Betriebssystem und trotzdem krebst es seit Jahren im unteren
    > einstelligen Prozentbereich herum. Das kann gar nicht nur an der GUI
    > liegen.

    Man kann Linux durch nichts erfassen, noch über irgendwelche Statistiken. Und erst recht nicht über Netmarketshare, die offenkundig immer dieselben Bereiche adressieren, die wie verwunderlich nur maßgeblich Windows nutzen. Wie wäre es damit, nimm doch bspw. mal Statistiken aus Afrika oder Brasilien, dann wirst Mühe und Not haben Windows zu finden. Alles eine Frage wo man die Daten sammelt. Laut Netmarketshare ist auch der Internet Explorer unangefochtener Spitzenreiter. Ich glaube kaum, dass auch nur irgendein Nutzer hier, dem zustimmen würde. Ist nicht vielleicht Chrome seit Jahren an der Spitze, wie in jeglichen anderen Statistiken? Da fängt die Datenerhebung schon an zu stinken, weil das unmöglich valide sein kann, wenn man auf faire Weise weltweite Daten erfasst. Und das dort die Prozentwerte nahezu fest zementiert sind, diese sich so überhaupt nicht an weltweite Veränderungen anpassen, tut sein Übriges dazu.

    > Bestes Beispiel: Android. Wenn man all die angepassten Versionen der
    > Hersteller mit der Anzahl an Launchern im Playstore multipliziert, kommt
    > vielleicht die Jahreszahl raus, ab der sich Linux auf dem Desktop
    > durchsetzen wird. ;-)

    Und der Nächste der nicht verstanden hat, wie wenig Android mit einem Linux-Desktop zu tun hat.

  12. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 16:36

    JoeHomeskillet schrieb:
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    > DetlevCM schrieb:
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    > > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
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    > > > GorgonzolaKaesetheke schrieb:
    > > >
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    > > > > Und falls (ich wiederhole: falls!) der große
    > > > > Umschwung auf Linux als Desktopumgebung dann doch noch einmal kommen
    > > > > sollte
    > > >
    > > > Desktop-PCs liegen im Sterben.
    > >
    > > Womit soll man die den ersetzen?
    > > Und nö, Smartphones bestimmt nicht und Notebooks nur teilweise. Das
    > > Notebook ist zwar tragbar aber schwächelt jedes mal wenn man wirklich
    > > Leistung braucht.
    >
    > Tablets, Smartphones?
    > Rechenleistung wird auf den Geräten ja eh keine mehr gebraucht.
    > Auf meinem Surface 3 mit 2GB Ram, Atom x5 und 64GB SSD vermisse ich beim
    > Surfen und Office absolut nichts. Wenn man mehr Power braucht, kann man ja
    > immer noch per RDP auf einem stärkeren System arbeiten.

    Was soll ich mit einem Tablet? Für alles außer Filme streamen absolut nutzlos. Ich hatte mir mal ein Tablet geakauft - da würde bisschen drauf gespielt, am Ende ist scheinbar durch nichtbenutzung der Akku kollabiert. Wo ist meine Maus? Wo ist meine Tastatur - und Touchscreens sind zum tippen ungeeignet.
    Smartphone - mein Priv hat zwar eine Tastatur, aber ein Notebook oder einen Desktop ersetzt das nicht - alleine weil cih auf meinem Ultrabook mehrere Seiten nebeneinander anzeigen kann. Ein vollwertiges LaTeX gibt es für Smartphones auch nicht - abgesehen davon dass das Kompilieren grausam wäre.

    RDP... aber nur mit Windows, ist lustig wenn man den PC daheim hat und man dann mit dynamic DNS rumfriemelt oder die IP des heimnetzwerk kennen soll... Und Bandbreite gibt's auch umsonst?

    Und mit einem Atom könnte ich nicht leben - mit ist mein i7-4600U im Energiesparmodus zu lahm.
    Da Windows so gefräsig ist sind 2GB RAM auch nutzlos - Firefox nutzt gern 500MB+

  13. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: goto10 05.07.16 - 16:45

    > Ohne Standardisierte GUI wird sich Linux nie auf dem Desktop durchsetzen

    Warum? Ich verstehe nicht warum es nur einen Desktop geben sollte, sind die Benutzer wirklich zu doof/unfähig sich ihren Lieblingsdesktop auszusuchen?

    In dem Zusammenhang, lassen wir das OS im Untergrund mal weg: Wie konnte sich überhaupt der Computer durchsetzen, schon immer gab es mehr als einen Desktop (Windows/Mac/Unix ...)? Deiner Theorie nach, es darf nur einen geben, hätte sich also der Computer niemals durchsetzen können.

    Bitte lass mich an deinen Gedanken teilhaben, ich verstehe das Argument einfach nicht. Danke :-)

  14. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: goto10 05.07.16 - 16:57

    > Für mich ist GNOME 3 das mit weitem Abstand schlimmste Desktop-Erlebnis,
    > seit Anbeginn meiner PC-Nutzung. Keine Ahnung was sich die Köpfe dabei
    > gedacht haben, vor allem nach dem sehr guten GNOME 2 damals. Zumindest für

    Schön das es neben Gnome3 noch andere Desktops gibt. Somit bist du zufrieden und ich mit Gnome3. :-)

  15. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Little_Green_Bot 05.07.16 - 17:18

    Ich finde KDE mit seiner Taskbar schon sehr ähnlich zu Windows. Der User will auch gar kein Standard-GUI, sondern individuell konfigurieren. KDE wäre also massentauglich, wenn es leicht konfigurierbar wäre. Das ist leider noch nicht durchgängig der Fall.

    Immerhin hat man das Screen Tearing auch ohne Wayland schon gut in der Griff bekommen, so dass sich die Performance langsam Windows annähert.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  16. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 05.07.16 - 18:54

    DetlevCM schrieb:
    ----------------------------

    > Womit soll man die den ersetzen?

    Es gibt eine laute Nische an PC-Spielern (für die ist Desktop-Linux eh nix) auf der einen Seite und Workstation-Nutzern auf der anderen Seite.

    Bloß, weil solche Nischen weiter existieren, heißt es nicht, dass der Desktop-PC für den Mainstream nicht tot ist.
    Der PC in normalen Haushalten ist ein Notebook und in dem Markt geht's mit MacBooks und Linux-basierten Chromebooks eh schon munter her und die Windows-Dominanz ist längst nicht so groß.

  17. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: ubuntu_user 05.07.16 - 19:58

    GorgonzolaKaesetheke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Gnome hingegen scheint immer noch dieses unsägliche Mantra der
    > "awesomeness" vorzuherrschen: Drei Icons erneuert, Taschenrechner geupated,
    > die Wetter-App responsiv und das gesamte System nur noch tablet-mäßiger
    > gemacht und schon wird es (gefühlt) Zeit für einen neuen Main-Release...
    > nenene, da bleib' ich lieber meinem KDE treu und nehme hin, dass ab und an
    > mal was nicht ganz rund läuft ;)

    ich finde GNOME ist eher anti-awesomeness
    jedes Release fehlen features und die Buttons sind noch ein Stück größer

  18. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Wallbreaker 05.07.16 - 20:36

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde KDE mit seiner Taskbar schon sehr ähnlich zu Windows. Der User
    > will auch gar kein Standard-GUI, sondern individuell konfigurieren. KDE
    > wäre also massentauglich, wenn es leicht konfigurierbar wäre. Das ist
    > leider noch nicht durchgängig der Fall.

    In KDE Plasma ist alles änderbar, absolut alles. Und wenn dir das Anfangsdesign nicht gefällt, dann kannst es über die Menüs beliebig anpassen. Weder die Leiste noch das Anwendungsmenü ist fixiert. Beide bieten haufenweise Optionen, und können beliebig angeordnet und visuell verändert werden.

    > Immerhin hat man das Screen Tearing auch ohne Wayland schon gut in der
    > Griff bekommen, so dass sich die Performance langsam Windows annähert.

    So etwas wie Wayland wurde auch Zeit, zumal das zuvor unter Linux keine Notwendigkeit hatte. Nur um gewisse Gegebenheiten unter Linux zu realisieren, besonders grafisch und in Sachen Games, da ist der X-Server schlichtweg ein riesiger Flaschenhals. Und nebenbei fallen mit dem X-Server auch etliche Unsicherheiten, die auf jenem basieren.

  19. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: Kleba 05.07.16 - 20:43

    Sehr schön ideologielos geschrieben :-) Danke, sieht man hier selten

  20. Re: Nimm das, Gnome!

    Autor: manudrescher 06.07.16 - 07:09

    Wallbreaker schrieb:
    >...
    > Grundsätzlich sind Forks eine gute Sache. Sie bringen Bewegung und sorgen
    > für anhaltende Weiterentwicklungen. Es ist belanglos, ob unter hunderten
    > Distributionen, ggf. nur maximal 10 relevant sind. Denn alle in der
    > Gesamtheit tragen zur Entwicklung bei, profitieren voneinander, was der
    > Gesamtentwicklung entgegen kommt. Einfach gesagt, während unter Windows
    > noch, über dies und jenes herum gejammert wird, steht unter Linux bereits
    > der Fork, der die kritische Masse befriedigt.
    > ...

    Da bin ich grundsätzlich der selben Meinung.
    Nur ich sehe die Herausforderung darin, dass aufgrund von Forks und "jeder kann mitmachen", gepaart mit einer Bazillion verschiedenen Distributionen und allem was dazu gehört...zwar jeder Richtung Norden segelt, nur das Norden bei jedem woanders ist.

    Und wie es bereits angesprochen wurde. Solange kein Häuptling vorne steht, der die Richtung vorgibt, habe ich in der "Linux-Welt" ein riesen Becken an tollen Systemen und Ergebnissen...die ich aber nicht gebündelt habe.

    Ubuntu hat es ja vor gemacht. Auch wenn ich mittlerweile kein Freund mehr von Canonical bin, waren diese damals in meinen Augen maßgeblich dafür verantwortlich, dass Linux bekannt(er) wurde und das Ganze doch sehr gepusht haben.
    Grund: Einer hat gesagt wo es lang geht und die Grenzen abgesteckt und sich auch in manchen Sachen gegen den Rest gestellt.
    Auch unfreie Software hat mMn maßgeblich dazu beigetragen.

    Und man braucht auch in meinen Augen ein(!) "Kern-Desktop-Environment", da der gemeine User den Desktop mit OS gleichsetzt.
    Und die(TM) Consumer-Distri müsste auch vollgestopft sein bis zum Rand mit unfreier Software und proprietären Komponenten.

    Ich oute mich ja selber: Ich nutze Linux-Distris, aber "der freie Gedanke" interessiert mich nicht...der Müll muss laufen und zwar mit allen Features und Funktionen die der Hersteller vorgesehen hat.

    Ich erinnere mich noch an die Zeit, wo man per ndiswrapper seine WLAN-Karte in Gang setzen musste und WPA2 selber implementieren durfte...No-Go aus heutiger Zeit.
    Und Otto-Doof bringt auch der beste nouveau-Treiber nichts, wenn das Ding im Gegensatz zum offiziellen Nvidia-Treiber einfach abstinkt.
    Das Ganze kann man doch beliebig skalieren.

    Für uns "IT-ler" ist die derzeitige Linux-Welt kein "Buch mit Sieben Siegeln", weil wir die Transparenz dazu haben und das "Gesamte" verstehen...aber der gemeine User hat da doch derzeit Null-Chance da durchzusteigen. Der nimmt die Distri, mit dem höchsten Bekanntheitsgrad (sollte wohl Ubuntu sein) oder das, was der "IT-Nachbar" ihm empfiehlt...und das nutzt er das...bis irgendwann der neue Farbdrucker im Media-Markt gekauft wird, der nicht nur Drucken sondern auch Faxen und Scannen kann und irgendwas nicht geht.

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