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Uuuuuuuuuraltes Standard-Feature von X.org

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  1. Uuuuuuuuuraltes Standard-Feature von X.org

    Autor: Edgar_Wibeau 05.01.12 - 17:14

    http://forum.ubuntuusers.de/topic/xorg.conf-mit-virtual-eintrag/

    Beispiel-Config aus obigem Link:
    ----------------------------
    Section "Screen"
    Identifier "Default Screen"
    Device [...]
    Monitor "Standardbildschirm"
    DefaultDepth 24
    SubSection "Display"
    Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
    ViewPort 0 0
    Virtual 1280 1024
    EndSubSection
    ---------------------------

    Eine xorg.conf wird heutzutage meist garnicht mehr benötigt und somit auch nicht mehr erstellt, möglich ist es aber sehr wohl. Mann kann hier eine beliebig große (nur vom GraKa-Speicher begrenzt) Fläche einstellen, etwa "Virtual 10000 6000". Das geht schon seit ... solange ich Linux kenne, und das war frühe Mitte 90er Jahre (damals noch mit XFree86 statt Xorg).

    Und bitte klaut mir nicht die virtuellen Desktops (die genauso alt sind), weder die "Aktivitäten", noch diese erhöhte virtuelle Auflösung (die auf XGA-Bildschirmen mitunter sehr hilfreich war) können die flexiblen und schnell per Mausrad-Drehung abrufbaren virtuellen Desktops bei meiner Arbeits-Organisation als IT-System-Admin ersetzen. Ich arbeite mit 2 1280x1024-Bildschirmen in Xinerama-Config (Programmfenster-Vollgröße auf den aktuellen Bildschirm Begrenzt) mal 8 virtuelle Desktops, von denen 2 fest belegt sind und bei vielen überschneidenden Aufgaben die anderen nach und nach belegt und wieder geräumt werden. 8 nutze ich dabei nur sehr selten, ist auch ein Zeichen, dass man mal schauen kann, was langsam mal wieder zu kann ;-)

    Es geht eben nicht nur um viel Arbeitsfläche, sondern auch darum, wie sie organisiert ist.

    Edit: sehe grad an dem Video, dass das KWin-Feature tatsächlich etwas anders arbeitet: das Panel unten bleibt an der selben Stelle, das ging mit der alten Methode so nicht.
    Mit dem modernen xrandr (das KDE für die Einstellung der Bildschirm-Origanisation selbstverständlich benutzt) kann man seit Version 1.2 die "Virtual" Größe heute auch ohne xorg.conf einstellen, mittels des Parameters "--fb". Siehe http://www.x.org/archive/current/doc/man/man1/xrandr.1.xhtml "EXAMPLES".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.12 17:28 durch Edgar_Wibeau.

  2. Re: Uuuuuuuuuraltes Standard-Feature von X.org

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 06.01.12 - 13:55

    Edgar_Wibeau schrieb:
    -------------------------
    > Eine xorg.conf wird heutzutage meist garnicht mehr benötigt und somit auch
    > nicht mehr erstellt, möglich ist es aber sehr wohl.

    Aber nicht dynamisch. Dafür muss man Xorg neu starten. Mit einem WM-Effekt kann man das jederzeit an-, ausschalten und verändern.
    Dass die Idee nicht neu ist, steht im Artikel. Lesen ist nicht so deine Stärke, oder?

    > Und bitte klaut mir nicht die virtuellen Desktops (die genauso alt sind),
    > weder die "Aktivitäten"

    Was laberst du? Niemand will virtuelle Desktops abschaffen, schon alleine weil die anderen Zwecken dienen. Das steht doch genau so im Blog-Beitrag. Lesen ist noch immer nicht so deine Stärke, oder?

  3. Re: Uuuuuuuuuraltes Standard-Feature von X.org

    Autor: Edgar_Wibeau 07.01.12 - 16:54

    Danke, da war ich offenbar extrem unaufmerksam. Genau genommen tatschlich zu faul, alles durchzulesen.

    Ich fürchte bei derlei Neuerungen einfach, dass (vielleicht nur noch für eine Minderheit) sinnvolle Features irgendwann doch verschwinden bzw. nur umständlich nachzurüsten sind. Der Wegfall von Features ist unter KDE ja nix Neues - wenngleich das meist technische Gründe hatte (Bsp. Übergang zu KDE4).

    Übrigens beschrieb ich ja im Nachtrag, dass dynamisches Umschalten der Größe des Erweiterten Desktops mit xrandr bereits seit Version 1.2 (auch ohne KDE) möglich ist, dieses wird sicher darauf aufbauen. Und dass das feststehende Panel eine Neuerung ist.

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