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Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: Wissard 08.01.14 - 18:32
Ich weiß das Argument ist alt aber KDE ist immer noch etwas unübersichtlich und vorsichtig ausgedrückt nicht sehr ästhetisch. Was Gnome 3 inzwischen viel zu wenig hat hat KDE zu viel. Gnome 2 war irgendwie in der Mitte, gibt es leider nicht mehr… :(
Zwei Beispiele
Unübersichtlichkeit: Systemeinstellungen
Die Systemeinstellungen sind insgesamt in 4!! Ebenen gegliedert.
1. Kategorien z.B. „Hardware“
2. Unterkategorie z.B. „Power Management“
3. Unter-Unterkategorie: z.B. „Energy Saving“
4. Tabs z.B. (AC Power/Battery/Low Battery)
Warum nur, wie soll man sich da zurechtfinden?
Ästhetik: Schwer zu sagen ist natürlich auch völlig subjektiv aber es fängt bei diesem verpixelten und gestaucht hüpfenden Anwendungssysmbol am Mauszeiger and und hört bei den hässlichen Vor- und Zurückpfeilen im Konqueror auf. Da fehlt irgendwie ein Designteam dass da mal drüberguckt. Gnome 3 macht da inzwischen einen guten Job, leider leidet die Funktionalität. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: pythoneer 08.01.14 - 19:05
Ich bin seit langer Zeit jetzt auch wieder bei KDE gelandet und kann deine Kritik nachempfinden. Früher war ich auch bei KDE bin dann aber zu Gnome gewechselt, weil es mir dann doch einfach besser gefallen hat. Als dann KDE4 mit ihrem ganten Plasma kam, war ich auch sehr stark abgeschreckt von diesem ganzen "schickimicki" Style mit Transparenz und Glossy etc. und war eigentlich ganz froh mit dem Style von Gnome2 Als dann langsam das Ende drohte sah ich mich erstmal bei Ubuntus Unity recht gut aufgehoben denn auch mit dem Nachbau von mit war nicht sehr zufrieden.
Ich hatte davor immer mal einen kleinen Blick zu KDE4 geworfen und für mich war es lange Zeit auch irgendwie instabil und irgendwie einfach zu anders und zu sehr nicht zu meiner Arbeitsweise passend. Nach vielem rumsuchen welcher Desktop es dann sein soll bin ich aber doch wieder bei KDE gelandet. Denn bei KDE habe ich irgendwie das Gefühl, dass es mittlerweile recht ausgereift ist. Diese Querelen mit großen Umstellungen die jetzt Gnome hat und die auch Unity hat , weil es sehr neu ist, hatte KDE schon damals bei der Umstellung von 3 auf 4. Für mich ist es momentan der ausgereifteste Desktop und ich muss sagen, nach dem ich mich jetzt eine Weile eingearbeitet habe finde ich ihn spitze!
Es wird wohl noch eine Weile der Desktop meiner Wahl bleiben, denn ich sehe in den anderen nicht so wirklich eine Konkurrenz (für mich persönlich) Ich hoffe dass es bei der Umstellung von 4 auf 5 nicht wieder so ein heckmeck ist wie bei der Umstellung von 3 auf 4. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: Wissard 08.01.14 - 19:31
Mein eigentlicher Grund ein KDE zu benutzen is leider die nicht benutzbare Einbindung von Netzwerkshares. Leider bindet Konqueror Netzwerklaufwerke per Kio-slave an. Das heißt außer KDE kann es keiner benutzen. *toll*
Das kann sogar Windows besser. Ein automatischer Mount kommt nicht in Frage, da ich nicht mein Passwort irgendwo hinschreiben will. Hmm…ausgereift vielleicht, aber nicht durchdacht.
pythoneer schrieb:
> Denn bei KDE habe ich irgendwie das Gefühl, dass es mittlerweile
> recht ausgereift ist. Diese Querelen mit großen Umstellungen die jetzt
> Gnome hat und die auch Unity hat , weil es sehr neu ist, hatte KDE schon
> damals bei der Umstellung von 3 auf 4. Für mich ist es momentan der
> ausgereifteste Desktop und ich muss sagen, nach dem ich mich jetzt eine
> Weile eingearbeitet habe finde ich ihn spitze!
3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.14 19:33 durch Wissard. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: lear 08.01.14 - 19:41
Wissard schrieb:
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> Warum nur, wie soll man sich da zurechtfinden?
Wäre Dir der "man:mplayer" Ansatz lieber?
Geht, Du mußt die Energieverwaltung nicht graphisch konfigurieren.
> Ästhetik: Schwer zu sagen ist natürlich auch völlig subjektiv aber es fängt
> bei diesem verpixelten und gestaucht hüpfenden Anwendungssysmbol am
> Mauszeiger
Ausschalten. Völlig nutzloser, antiquierter Scheiß für Ex-Windowsnutzer.
Pixelig ist es mit aktivem GL Compositing aber nicht (abgesehen vom 16px icon ...)
> and und hört bei den hässlichen Vor- und Zurückpfeilen im Konqueror auf.
http://kde-look.org/index.php?xsortmode=high&page=0&xcontentmode=22x27
Ich mag zB. Reflektions resp. den zurückhaltenden GNOME-Look auch lieber, aber Eye-Candy Geschmack, weltweit, alters- und geschlechtsabhängig läßt sich nunmal nicht auf einen Nenner bringen - und ich mache ganz sicher nichts zur Maßgabe, das ich mit drei Mausclicks individualisieren kann. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: pythoneer 08.01.14 - 19:47
Wissard schrieb:
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> Mein eigentlicher Grund ein KDE zu benutzen is leider die nicht benutzbare
> Einbindung von Netzwerkshares. Leider bindet Konqueror Netzwerklaufwerke
> per Kio-slave an. Das heißt außer KDE kann es keiner benutzen. *toll*
>
Oh ja, dieser Kio-Fluch nervt mich auch am meisten. Wie gfvs mit Netzlaufwerken etc. umgegangen ist, war echt unschlagbar. Jetzt "fish" ich mir hier alles zusammen, das ist nichts halbes und nichts ganzen -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: eddie8 08.01.14 - 21:51
Ich kann das hin und hergerissen sein zwischen KDE und Gnome sehr gut nachvollziehen, geht mir ähnlich. Derzeit fühle ich mich wegen Funktionsumfang und Ausgereiften bei KDE am besten aufgehoben, einzig schön wäre, wenn Gtk Programme auch die KDE öffnen / speichern Dialoge nutzen würde (nur libreoffice macht das).
Ein Tipp zum Thema Samba: SMB4K nutzen, der mountet "echt".
Für die, die sich eher zu Gnome hingezogen fühlen :
probiert mal Mate (Gnome 2 Fork) oder Cinnamon (Gnome 3 mit KDE Umfang und Bedienung) aus. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: nille02 08.01.14 - 22:26
Wissard schrieb:
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> Mein eigentlicher Grund ein KDE zu benutzen is leider die nicht benutzbare
> Einbindung von Netzwerkshares. Leider bindet Konqueror Netzwerklaufwerke
> per Kio-slave an. Das heißt außer KDE kann es keiner benutzen. *toll*
>
> Das kann sogar Windows besser. Ein automatischer Mount kommt nicht in
> Frage, da ich nicht mein Passwort irgendwo hinschreiben will.
> Hmm…ausgereift vielleicht, aber nicht durchdacht.
Amen. Die Fusesmb Treiber, haben bei mir auch alle versagt. Letztlich Mounte ich die Shares selber mit cifs. Die Logindaten stehen in einem File das nur der ich öffnen Darf, in einem verschlüsselten Home-Verzeichnis.
Es ist auch sehr ärgerlich, dass die Einstellungen des Desktops, die Pfade zu den Hintergrundbildern nicht lädt. Wenn man später was ändert, und die Ordner nicht neu einträgt, werden die Ordner entfernt. Ist zwar nur ein kleiner Bug, der einen aber auch schon länger begleitet.
Die Macher von Muon Discovery sollte man auch noch mal verprügeln. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: nille02 08.01.14 - 22:28
eddie8 schrieb:
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> Ich kann das hin und hergerissen sein zwischen KDE und Gnome sehr gut
> nachvollziehen, geht mir ähnlich. Derzeit fühle ich mich wegen
> Funktionsumfang und Ausgereiften bei KDE am besten aufgehoben, einzig schön
> wäre, wenn Gtk Programme auch die KDE öffnen / speichern Dialoge nutzen
> würde (nur libreoffice macht das).
Das bekommt GTK auch nicht unter Windows hin.
> Ein Tipp zum Thema Samba: SMB4K nutzen, der mountet "echt".
smb4k hatte leider unter Kubuntu 12.10 nicht funktioniert. Ich mounte meine smb shares nun selber mit cifs. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: ShalokShalom 17.01.14 - 06:50
> Schwer zu sagen ist natürlich auch völlig subjektiv aber es fängt
> bei diesem verpixelten und gestaucht hüpfenden Anwendungssysmbol am
> Mauszeiger an
Systemeinstellungen > Arbeitsflächen Effekte > Alle Effekte > Programmstartanzeige
> und hört bei den hässlichen Vor- und Zurückpfeilen im
> Konqueror auf.
Konqueror wird so gut wie gar nicht mehr gewartet und das schon seit Jahren.
Bei mir ist übrigens alles wunderschön, by default. :D
Wenn ich dir weiterhelfen kann, schreib ruhig. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: ShalokShalom 17.01.14 - 06:54
> Es wird wohl noch eine Weile der Desktop meiner Wahl bleiben, denn ich sehe
> in den anderen nicht so wirklich eine Konkurrenz (für mich persönlich) Ich
> hoffe dass es bei der Umstellung von 4 auf 5 nicht wieder so ein heckmeck
> ist wie bei der Umstellung von 3 auf 4.
4 ist ein nahezu ein kompletter Rewrite gewesen, der Umstieg auf 5 wird da prinzipiel deutlich sanfter. Da jedoch ja auch der Display Server gewechselt wird und das natürlich auch auf deine Distro ankommt, warte halt einfach mit dem Upgrade. -
Re: Immer noch Unübersichtlich und unansehnlich…
Autor: ShalokShalom 17.01.14 - 07:01
eddie8 schrieb:
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> Ich kann das hin und hergerissen sein zwischen KDE und Gnome sehr gut
> nachvollziehen, geht mir ähnlich. Derzeit fühle ich mich wegen
> Funktionsumfang und Ausgereiften bei KDE am besten aufgehoben, einzig schön
> wäre, wenn Gtk Programme auch die KDE öffnen / speichern Dialoge nutzen
> würde (nur libreoffice macht das).
Einmal abgesehen davon, dass Libreoffice schon lange ohne GTK auskommt, kannst du das Firefox mittels Kmozillahelper beibringen, oder du nutzt gleich openSUSEs KDE Firefox, hier eine Anleitung, wie das in debian basierten Distros geht:
http://blog.martin-graesslin.com/blog/2013/12/firefox-kde-integration-in-debian-testing/
Im übrigen ist das eindeutig ein Versäumnis von den GTK Leuten, nicht von uns.



