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BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

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  1. BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: traeumerle 25.01.16 - 10:48

    Moin Moin,

    vor etwa 4 Jahren stellte ich mir meinen letzten Heim-PC zusammen. Damals überredete mich der freundliche Herr im Laden zu einer AMD-GPU (Radeon HD 5400 glaube ich).

    Der Rechner blieb fast in der gleichen Konfiguration wie damals bis heute bestehen. Da ich aber in letzter Zeit recht viel Grafikbearbeitung (darktable, gimp, lightroom in einer VM) mache, musste vor kurzem ein neuer Recher her und da ich es einfach wollte ist es ein Komplett-PC geworden.

    Da die Onboard Intel Intel HD-Grafik 4600 keinen HDMI-Ausgang hat, ist nun zunächst die Karte aus dem alten Rechner in den guten gewandert.

    Nun habe ich keinerlei Überblick über die aktuellen Grafikchips von Nvidia und AMD aber da der alte Rechner auch zu einem anderen Zweck laufen soll, muss zumindest eine Grafikkarte her, verbunden mit der Frage, was im Zusammenhang mit "Open-Source-Treibern" (Auf das Gefrickel mit den Closed-Source-Treibern hab ich keinen Bock) hier die vernünftigste Option ist, am besten passiv gekühlt, mit HDMI+DVI für zwei Monitore und optional Displayport wenn ich dann doch mal einen 4k-Monitor suchen sollte (Aber das ist äußerst Optional). Budget liegt bei max. 100¤.

    Zur Zeit habe ich das Gefühl, AMDs Radeons sind hier Treibermäßig die bessere Wahl. oder sind Nvidias mit nouveau schon stabil/unproblematisch nutzbar?

    Grüße

    Christian

  2. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: Vertex 25.01.16 - 11:03

    AMD ist bei Open Source-Treibern die deutlich bessere Wahl momentan. Nouveau kann ich nicht empfehlen...

  3. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: Mixermachine 25.01.16 - 11:47

    Brauchst du die Grafikkarte dringend?

    Es lohnt sich gerade wirklich zu warten.
    Für 2016 wurden neue Fertigungsgrößen angekündigt.
    (niedrigere Fertigungsbreite - > weniger Stromdurchfluss - > besser für passive Kühlung geeignet)
    Sowohl für AMD wie für Nvidia.

    Zusätzlich kommt wohl Displayport 3 (muss man aber wohl im Einzelfall nachschauen)

    P. S. Ich selbst warte gerade noch, meinen alten Heizziegel (GTX 560) auszutauschen

    Build nicer stuff

  4. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: phre4k 25.01.16 - 11:50

    Wenn es unbedingt jetzt sein soll, dann eine passive R7 2xx, vielleicht die 250 oder 260X.

    Ansonsten noch warten. Nvidia liefert die besseren closed source Treiber im Moment, AMD ist bei open source aber alternativlos.

  5. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: Schattenwerk 25.01.16 - 11:59

    Bislang hatte ich mit den Closed-Source-Treibern von nvidia nie Probleme. Wo hast du dort den Frickelerfahrung gehabt?

  6. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: Limit 25.01.16 - 12:09

    Wieso kaufst du nicht einnfach eine zweite Karte der HD5400er Serie, wenn sie deine Anforderungen erfüllt. DisplayPort ist dann zwar nicht dabei, aber dafür sind sie unschlagbar günstig und sehr sparsam. Das die Treiber problemlos sind, weißt du ja bereits aus eigener Erfahrung.

  7. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: triplekiller 25.01.16 - 12:25

    AMD R7 360

    http://www.notebooksbilliger.de/xfx+radeon+r7+360+core+edition/?nbb=pla.google_&wt_cc2=912-0001_Hardware_227276&gclid=Cj0KEQiArJe1BRDe_uz1uu-QjvYBEiQACUj6ot_09gq-RB4axwa9dJOGi0NZAh67gJ0XNObK4B2033YaAoRx8P8HAQ

    http://www.computerbase.de/2015-08/radeon-300-im-test-alle-amd-grafikkarten-von-r7-360-bis-r9-390x-im-vergleich/2/#abschnitt_tests_in_1920__1080_und_2560__1440

    AMD R7 240 passiv

    http://www.notebooksbilliger.de/xfx+radeon+r7+240+core+edition+passiv+191873/?nbb=pla.google_&wt_cc2=912-0001_Hardware_191873&gclid=Cj0KEQiArJe1BRDe_uz1uu-QjvYBEiQACUj6ov3bJYENXVBLflo8Jv0uZWdzTPJByMn3hvXhodnUZBIaAs3M8P8HAQ

    Ich würde die untere erstmal testen und wenn sie ausreicht, dann behalten.

    AMD R7 250

    http://shop.jacob-computer.de/Grafikkarten/PCIe-AMD-Radeon/XFX-Radeon-R7-250-R7-250A-ZLH4-artnr-1861771.html?gclid=Cj0KEQiArJe1BRDe_uz1uu-QjvYBEiQACUj6ohtOoK5_IUcTA2YXWUHydcH2BfuyIBxndhKCmJNqU8AaAnDK8P8HAQ

    http://www.notebooksbilliger.de/xfx+radeon+r7+250+core+edition+192430/nbb/pla.google_/wt_cc2/912-0001_Hardware_192430/gclid/Cj0KEQiArJe1BRDe_uz1uu-QjvYBEiQACUj6ogYNI7YVWdL0_MjEGOZruBkQsjAxS5IbkhUpcfqcgAEaAl3r8P8HAQ

    https://www.computeruniverse.net/products/90533252/xfx-radeon-r7-250a-zlh4.asp

    Aus Erfahrung empfehle ich kein nVidia unter Linux, egal welcher Treiber.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.16 12:40 durch triplekiller.

  8. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: minecrawlerx 25.01.16 - 12:30

    Hier kann ich nur zustimmen. Der Nvidia OpenSource Treiber ist eine Krücke, vor allem mit neuer Hardware. Aber auf dem Closed Source läuft das ganze ohne Probleme mit meiner GTX970.
    Aus diesem Grund würde ich je nach Hersteller den Treiber wählen, nicht nach OpenSource...

  9. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: Limit 25.01.16 - 12:31

    triplekiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AMD R280

    Eine Grafikkarte mit TDP von 250W als Ersatz für eine mit 15W? Ich glaube, das ist keine sinnvolle Empfehlung, wenn seine bisherigen Alternativen die iGPU der CPU und eine HD54xx ist.

    minecrawlerx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus diesem Grund würde ich je nach Hersteller den Treiber wählen, nicht
    > nach OpenSource...

    Prinzipiell zwar richtig, aber der closed source Treiber hat grundsätzliche Haken:
    1) obwohl nVidia häufig recht zügig arbeitet kommt es immer mal wieder vor, dass der closed source Treiber zum Erscheinen neuer Kernel und/oder Mesa Versionen noch nicht dafür bereit ist, was vor allem bei Rolling Release Distributionen zu Problemen führen kann.
    2) Irgendwann werden ältere GPUs nicht mehr von den aktuellen closed source Treibern unterstützt. Das ist bei den open source Treiber nicht der Fall.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.16 12:39 durch Limit.

  10. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: triplekiller 25.01.16 - 12:34

    Der Preis hat auch nicht gepasst. Habe es geändert.

  11. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: traeumerle 25.01.16 - 12:46

    Die Probleme lagen (vor mehr als 4 Jahren) darin, dass beim Kernel-Update immer das Nvidia-Modul neu installiert werden musste. Da gibt es mittlerweile in den Distributionen andere Wege für, die das dann erledigen, andere haben die Treiber in den Repos aber damals(tm) hatte ich bestimmt 3 graue Haare dadurch elebt ;-)

    <FreeSoftwareExtremist>
    Und darüber hinaus: Closedsource hat auf meinem Rechner nichts zu suchen
    </FreeSoftwareExtremist>
    (maximal in eine VM eingesperrt)

  12. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: traeumerle 25.01.16 - 12:51

    Moin Moin,

    danke für den Tipp, ich denke die Option wird immer interessanter, oder halt eine zweite Budget-Karate für den alten.

  13. Re: BTW: Welche Grafikkarte unter Linux für Heim-PC

    Autor: Stebs 25.01.16 - 16:13

    Limit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Prinzipiell zwar richtig, aber der closed source Treiber hat grundsätzliche
    > Haken:
    > 1) obwohl nVidia häufig recht zügig arbeitet kommt es immer mal wieder vor,
    > dass der closed source Treiber zum Erscheinen neuer Kernel und/oder Mesa
    > Versionen noch nicht dafür bereit ist, was vor allem bei Rolling Release
    > Distributionen zu Problemen führen kann.
    Die Mesa Version spielt bei den Nvidia Closed-Source Treibern aber keine Rolle, und ich kann mich nicht erinnern, wann man zuletzt mit allerneuesten Kerneln Probleme bekam, das klappt schon länger sehr gut (und den Kernel kann man ja trotzdem in guten Rolling Release Distris sehr schnell einfach mal so wechseln).

    > 2) Irgendwann werden ältere GPUs nicht mehr von den aktuellen closed source
    > Treibern unterstützt. Das ist bei den open source Treiber nicht der Fall.
    Prinzipiell ja richtig, allerdings funktionieren die Nvidia Closed-Source Treiber selbst mit 12 Jahre alten GPUs (Geforce 6) und neuesten Kerneln und X-Org Versionen.

    Das soll nicht heißen, dass es keinen Grund geben würde, die Open-Source Treiber zu nutzen, oder dass sie schlecht wären (naja, zumindest Nouveau läuft in der Praxis aus verschiedenen Gründen oft suboptimal).
    Trotzdem, zumindest bei den oben genannten "Problemen" sind die Closed-Source Treiber von Nvidia sehr vorbildlich.

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