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Schattenkopie?

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  1. Schattenkopie?

    Autor: Golressy 17.05.16 - 14:06

    Ist es mit einen Linux-Dateisysteme inzwischen eigentlich möglich eine (von NTFS sehr bekannte) Schattenkopie/Wiederherstellungspunkt zu erzeugen?

    Also eine Dateiversionierung im Hintergrund um im Falle eines Updates-Problems einfach komplett zurück zu den alten Dateiversionen zu schalten.

    Dabei aber /home und vielleicht /var/log unangetastet zu lassen. (auch ohne sie extra auf eine weitere Partition zu mounten).

    Zwar kann man gerade unter Linux bei Problemen ganz fix es einfach neu aufsetzen und einfach nur dir alten conf-Dateien zurückkopieren und schon geht es wieder. Aber eigentlich müsste es diesen Weg doch auch geben.

    Gerade Live-Systeme wie Knoppix und Co. benutzen ja schon seit vielen Jahren auch eine Art Mischung zwischen RO/DVD und RW/RAM. Ansetze für solche Methoden gibt es schon.

    Doch in der noch immer noch magereren Linux-Praxis ist mir noch keines unter die Augen gekommen.

  2. Re: Schattenkopie?

    Autor: w4ri0r 17.05.16 - 14:15

    Na klar ;-) in der Regel nennt man es Snapshot und einige Dateisysteme unterstützen dieses Feature wie z.B. Btrfs. Der Volume Manager LVM unterstützt dieses Feature auch eine Ebene darüber.

  3. Re: Schattenkopie?

    Autor: Moe479 17.05.16 - 14:31

    wollte gerade sagen ntfs ist nicht der einzige heilige gral in der beziehung, wird einem bei den meisten linux-distros nur nicht unbedingt mit aufs auge gedrückt, otto normal braucht das auch seltenst, wenn er nicht gerade serverbetreiber ist ... bei windows mit der anerzogenen trial & error methodologie der anwender ist das vorsorgliche zumüllen mit widerhestellungspunkten natürlich unbedingt ratsam, unvohergesehenes tritt dort ja erfahrungsgemäß öfter ein ... ;-)

  4. Re: Schattenkopie?

    Autor: w4ri0r 17.05.16 - 14:56

    Wobei das schon Einzug erhält, ich bin mir gerade nicht sicher ob es RHEL7 oder SLES12 war welches bei entsprechendem Dateisystem automatisch Snapshots erstellt vor dem Update.

    Für die meißten Leute werden das aber Features sein welche Sie nie zu Gesicht bekommen werden.

    Da kann nicht jeder mit um ;-)

  5. Re: Schattenkopie?

    Autor: aPollO2k 17.05.16 - 16:28

    Logical Volume Manager + Snapshots der logical Volumes. Benutzer ich seit Jahren, weiß gar nicht mehr wie man ohne Leben kann.

  6. Re: Schattenkopie?

    Autor: Christian Wohlgemuth 18.05.16 - 08:54

    Ich habe letztes versucht LVM auf den smb-Shares einzuführen um diese als "Vorgängerversionen" in Windows angezeigt zu bekommen. Habe es wieder deaktiviert, da die Größe des Snapshot zu undynamisch ist.

    Sobald ein Snapshot voll ist, kommen IO Fehler und wenn der Snapshot zu 10% belegt ist, sind die anderen 90% verschwendet.

  7. Re: Schattenkopie?

    Autor: GaliMali 18.05.16 - 11:50

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Logical Volume Manager + Snapshots der logical Volumes. Benutzer ich seit
    > Jahren, weiß gar nicht mehr wie man ohne Leben kann.

    Sowas sieht man oft nur als optional. Sowas sollte mal Standard werden. Das nimmt vielleicht die Angst vor neuem ^*^ und sorgt für mehr Verbreitung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.16 11:52 durch GaliMali.

  8. Re: Schattenkopie?

    Autor: aPollO2k 19.05.16 - 17:46

    Christian Wohlgemuth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe letztes versucht LVM auf den smb-Shares einzuführen um diese als
    > "Vorgängerversionen" in Windows angezeigt zu bekommen. Habe es wieder
    > deaktiviert, da die Größe des Snapshot zu undynamisch ist.
    >
    > Sobald ein Snapshot voll ist, kommen IO Fehler und wenn der Snapshot zu 10%
    > belegt ist, sind die anderen 90% verschwendet.

    Für eine Dateiversionierung über einen längeren Zeitpunkt würde ich auch nicht zu LVM raten, dafür ist es nicht gedacht. Gerade wenn man dann mehrere Snapshots anlegt wird die IO Aktivität auch zu hoch. Meiner Meinung nach würde das auch zu weit unten greifen, da sollte man schon eher auf ein Dateisystem zurückgreifen, welches genau das unterstützt. Schon allein weil eben KEINE Datei-Versionen angelegt werden, es wird ja ein Snapshot des ganzen Volumes gemacht. Man kann also nicht auf jede "Version" einer Datei zurück, sondern hat nur den Stand "jetzt" und den an dem der Snapshot erzeugt wurde. Wie bei einem Backup quasi. Und wenn man das so möchte kann man einfach rsnapshot nutzen.
    Ich benutzer LVM Snapshots eher für den oben beschriebenen Einsatzzweck, vor Updates oder bevor man "mal was ausprobiert" um schnell wieder auf den Stand zurück zu kommen auf dem man war.

    Für das was du machen willst guck dir lieber sowas hier an:
    https://www.youtube.com/watch?v=gbO6HcV4EUo

    Das ist besser dafür geeignet.

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