1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › KI: 175 Milliarden Parameter…

Das sind keine "Vorurteile"

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: arthurdont 02.06.20 - 10:11

    Man kann nicht eine KI mit Daten trainieren und sich dann beschweren, daß die KI die Daten gelernt hat. Okay, man /kann/, aber man steht dann eben wie ein Trottel da :)

  2. Re: Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: burzum 02.06.20 - 11:26

    Frauen SIND nun mal durchschnittlich kleiner als Männer was die Körpergröße angeht. Das 83% der Jobs wohl von Männern ausgefüllt werden ist der Ist-Zustand und damit sachlich korrekt. Ich nehme hier keine Wertung vor, es ist schlicht der gegebene Zustand.

    Was das Model daraus jetzt macht ist mangels echter Intelligenz vielleicht nicht politisch korrekt, spiegelt aber den gelernten Sachverhalt, den Ist-Zustand, korrekt wieder. Woher soll das Model wissen das es "korrekt" wäre eine 50/50 Verteilung haben zu wollen? Wunsch und Realität laufen hier nicht zusammen. Man könnte ja einen "Equalizer" Parameter einbauen, der dann die politisch "korrekten" Ergebnisse liefert. Aber außerhalb von der verrückten Welt der "Genderstudies" halte ich so einen Parameter für extrem fragwürdig.

    Was wollen wir dann? Das alle gleich faul und schön sind oder das gar niemand mehr mit negativen Attributen besetzt werden darf? Also eine komplett in Samt gepacktes Ergebnis das keinem auf den Schlips tritt? Was ist das Ergebnis dann aber noch wert?

    Mich würde mal interessieren woher "faul" kommt und was die Ursache dafür ist. :) Ich bezweifel das sich das Model das Ergebnis ausgedacht hat. Sind Männer also tatsächlich faul(er) oder wird das Attribut ihnen nur in der Literatur zugeschrieben? Gleiches gilt für die Frauen, wenn das Model sie als mehrheitlich "wunderschön" beschreibt. Ich finde die Mehrheit nicht "wunderschön", andere vielleicht schon, aber wieso ist das Model genau zu diesem Schluß gekommen? "Faul" und "wunderschön" sind ja beide auch relativ subjektive Wertungen. Ist jemand faul der nur 20h arbeitet (= weniger) aber mehr in der Zeit schafft als jemand der 40h (= mehr) arbeitet? Wie schätzt das Model daher "faul" ein? Einfach nach Summe der er Erwähnung des Begriffs oder auch im jeweiligen Kontext? Wohl gemerkt: Auch ein Mensch könnte beide Ansichten von Faulheit vertreten und argumentieren, das jemand, obwohl er mehr in 20h leistet, dennoch faul ist, weil er ja nicht so viel arbeitet (in der Summe) wie jemand der 40h arbeitet, ergo fauler ist als die Person die 40h arbeitet.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.20 11:42 durch sfe (Golem.de).

  3. Re: Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: Tragen 02.06.20 - 11:45

    Definitiv ist er/sie faul(er). Ganz klar. Er/sie ist nur sehr viel effizienter.

    Dämlicher Genderquatsch.

  4. Re: Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: burzum 02.06.20 - 11:46

    Tragen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Definitiv ist er/sie faul(er). Ganz klar. Er/sie ist nur sehr viel
    > effizienter.

    Du hast "divers" vergessen. :P

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  5. Re: Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: unbuntu 02.06.20 - 11:47

    50/50 Verteilung macht in vielen Bereichen eh keinen Sinn und würde sogar nur Diskriminierung fördern, weil man dann ja oft ne Frau nehmen muss, weil sie ne Frau ist und nicht aufgrund der Qualifikation.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  6. Re: Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: n1klas 02.06.20 - 12:27

    Von mir aus SIND Frauen kleiner, für mich klang der Artikel jetzt nicht
    nach einem politischen Problem sondern einfach zwischen objektiv relevanten
    Assoziationen und welchen die überproportional oft vorkommen aber nicht Fakten entsprechen zu unterscheiden was ja ein völlig legitimes Problem ist an dem man arbeiten muss.

    Es gibt Menschen die über all Diskriminierung sehen, anscheinend gibt es
    auch welche die überall Genderstudy-Begeisterte sehen.

  7. Re: Das sind keine "Vorurteile"

    Autor: Trollversteher 03.06.20 - 08:15

    >Man kann nicht eine KI mit Daten trainieren und sich dann beschweren, daß die KI die Daten gelernt hat. Okay, man /kann/, aber man steht dann eben wie ein Trottel da :)

    Sie hat die Vorurteile aus den Daten uebernommen, also bleiben es Vorurteile.
    Der Mensch uebernimmt ja in der Regel Vorurteile auch durch beschraenkte Erfahrungen (Datensaetze) ;-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Vodafone GmbH, Unterföhring
  3. TKI Automotive GmbH, Kösching, Ingolstadt
  4. Hays AG, Bensheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 154,99€ (Vergleichspreis 185€)
  2. (u. a. Horizon: Zero Dawn - Complete Edition (PC) für 38,99€, Wreckfest für 12,99€, Sekiro...
  3. (u. a. Sandisk Extreme PRO NVMe 3D SSD 1TB M.2 PCIe 3.0 für 145,90€ (mit Rabattcode...
  4. (u. a. Edifier R1280DB PC-Lautsprecher für 99,90€, Acer X1626H DLP-Beamer für 449, Grundig VCH...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
    Threat-Actor-Expertin
    Militärisch, stoisch, kontrolliert

    Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
    Ein Porträt von Maja Hoock

    1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
    2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
    3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
    Pixel 4a im Test
    Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

    Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
    2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
    3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

    1. Physik: Die Informationskatastrophe
      Physik
      Die Informationskatastrophe

      Die Menschheit produziert zur Zeit etwa 10 hoch 21 Bits an Informationen. Was passiert, wenn sich das weiter steigert?

    2. Foxconn: "Chinas Tage als Weltfabrik sind gezählt"
      Foxconn
      "Chinas Tage als Weltfabrik sind gezählt"

      Der Chef von Foxconn sieht aufgrund des US-chinesischen Handelskonfliktes die Zukunft der Produktion in China in Gefahr. Das Unternehmen will auf andere Länder ausweichen.

    3. Bioshock, Vivaldi, Slack: Sonst noch was?
      Bioshock, Vivaldi, Slack
      Sonst noch was?

      Was am 12. August 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.


    1. 17:34

    2. 17:17

    3. 17:00

    4. 16:31

    5. 15:35

    6. 15:08

    7. 14:21

    8. 13:57