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  5. › Komprimierung: GNU Tar unterstützt…

Warum?

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  1. Warum?

    Autor: amagol 04.01.19 - 20:32

    Was ist aus der Idee geworden dass jedes Programm nur eine Aufgabe erfuellt?

    Man kann doch jedes beliebige Komprimiertool benutzen: tar cf - /whatever/ | myfunkycompress > whatever.tar.mfc

  2. Re: Warum?

    Autor: bionade24 04.01.19 - 20:52

    War auch skeptisch bis ich den Vergeleich zum aktuell besten pbzip2 gesehen habe, da ist unglaublich.

  3. Re: Warum?

    Autor: 1e3ste4 04.01.19 - 22:19

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist aus der Idee geworden dass jedes Programm nur eine Aufgabe
    > erfuellt?

    Das Pipen kann man immernoch nutzen. Trotzdem ist es langsamer wie wenn tar direkt die Algo-Funktionen im eigenen Prozess aufruft. Das ganze Gepipe verursacht ein reges IPC - und das ist im Vergleich zum Bibliotheksaufruf langsam.

    Probier das mal mit einer 10 GB großen Datei - da siehst du den Unterschied.

  4. Re: Warum?

    Autor: FreiGeistler 06.01.19 - 16:35

    1e3ste4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Pipen kann man immernoch nutzen. Trotzdem ist es langsamer wie wenn tar
    > direkt die Algo-Funktionen im eigenen Prozess aufruft. Das ganze Gepipe
    > verursacht ein reges IPC - und das ist im Vergleich zum Bibliotheksaufruf
    > langsam.
    >
    > Probier das mal mit einer 10 GB großen Datei - da siehst du den
    > Unterschied.

    und mit --use-compress-program ?

  5. Re: Warum?

    Autor: [Benutzernamen hier eingeben] 07.01.19 - 00:40

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist aus der Idee geworden dass jedes Programm nur eine Aufgabe
    > erfuellt?

    Tut tar doch. Es erstellt Archive und komprimiert sie auf Wunsch – in der Praxis will man ja beides gleichzeitig.

  6. Re: Warum?

    Autor: schily 07.01.19 - 01:15

    Also die mir bekannten tar Implementierungen rufen doch separate Kompressprogramme auf.

    Allerdings kann star seit 25 Jahren die Kompressmethode an Hand der Magic Numbers im Datenstrom analysieren und automatisch das passende Programm zur Dekomprimierung aufrufen. Irgendwann in den letzten Jahren hat GNU tar dann nachgezogen.....

  7. Re: Warum?

    Autor: amagol 07.01.19 - 19:50

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1e3ste4 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Pipen kann man immernoch nutzen. Trotzdem ist es langsamer wie wenn
    > tar
    > > direkt die Algo-Funktionen im eigenen Prozess aufruft. Das ganze Gepipe
    > > verursacht ein reges IPC - und das ist im Vergleich zum
    > Bibliotheksaufruf
    > > langsam.
    > >
    > > Probier das mal mit einer 10 GB großen Datei - da siehst du den
    > > Unterschied.
    >
    > und mit --use-compress-program ?

    $ time tar --zstd -cf test.tar test

    real 0m8.129s
    user 0m3.534s
    sys 0m10.389s

    $ time tar --use-compress-program zstd -cf test.tar test

    real 0m8.435s
    user 0m3.598s
    sys 0m10.864s

    $ time (tar -cf - test | zstd > test.tar)

    real 0m8.086s
    user 0m3.363s
    sys 0m10.523s

    Wobei die Zeiten bei mehreren Wiederholungen genug schwanken, das es nicht signifikant ist.

  8. Re: Warum?

    Autor: schily 08.01.19 - 19:01

    Wie kommst Du darauf, daß gtar die Bibliothek verwendet?

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