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Alle 129 Linux User freuen sich

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  1. Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: BiGfReAk 29.12.15 - 23:06

    :D

    Jetzt können die mal ein echtes Spiel spielen und müssen nicht mehr ihr Desktop pimpen und mit den Fenster-Effekten spielen :D

  2. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.12.15 - 00:00

    +1 xD

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  3. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: throgh 30.12.15 - 02:05

    Sehr schön: Wir haben alle nun gut gelacht. Gibt es dazu dann auch noch eine etwas produktivere Aussage statt Hohn und Spott? Aber gut dabei ist die Kernaussage denn diese zeigt, dass ihr euch mit der Linuxplattform so überhaupt nicht bislang beschäftigt habt.

  4. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: timo.w.strauss 30.12.15 - 07:50

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > :D
    >
    > Jetzt können die mal ein echtes Spiel spielen und müssen nicht mehr ihr
    > Desktop pimpen und mit den Fenster-Effekten spielen :D

    Also ich freu mich. Ich werde es gleich kaufen und auf meinem SteamOS installieren. :-)

    weg mit der großschreibung, sie ist unnötig und veraltet.
    magic is green; green is live; live is time; time is magic

  5. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Phreeze 30.12.15 - 08:09

    ich nutze es aktuell und kann nur zustimmen: solange nicht jedes Spiel gleich für Linux mitentwickelt wird, ändert sich nichts am Fakt dass keiner(TM) auf Linux spielt...

  6. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Huetti 30.12.15 - 08:40

    Jetzt aber mal realistisch gesehen:

    Wenn mir von vorneherein klar ist, dass mir Spiele wichtig sind, dann ist Linux schlicht und einfach die falsche Plattform. Auch unter OS X habe ich im Spieleumfeld das Nachsehen. Wenn ich aktuelle Blockbuster spielen will, dann muss ich mir entweder ein Windows-System installieren, eine Konsole kaufen, oder mich mit Kompromissen wie z.B. Wyne, Windows in ner VM o.Ä. und all den damit verbundenen Einschränkungen zufrieden geben.

    Linux ist für viele, viele Situationen ein großartiges Betriebssystem. Ich betreibe einen File-, Web- und Mediaserver unter Linux. Läuft perfekt, braucht so gut wie keine Wartung und wuselt einfach so vor sich hin. Super!

    Auch für die normalen, alltäglichen Tätigkeiten im 08/15-Haushalt reicht ein Linux vollauf aus. Surfen, Mails oder gelegentlich mal nen Brief schreiben, meine Fotos auf Facebook hochladen oder auch ein Haushaltsbuch führen, kann ich mit Linux wunderbar.

    Aber wenn ich halt weiß, dass ich regelmäßig Videos schneiden will, Fotos (semiprofessionell) entwickeln und bearbeiten will, mich mit Fotocomposing beschäftige oder mir ein Heimstudio für Musikproduktionen anschaffen will, dann fällt meine Wahl halt einfach entweder auf nen Mac, oder eine Windows-Kiste... Da funktioniert so etwas nämlich einfach und ohne großen Aufwand UND ich habe die Wahl zwischen zig verschiedenen Tools für mein Vorhaben und muss mich nicht auf drei-, vier Produkte beschränken.

    Und als Zockerkiste ist eben eine Konsole die einzige echte Alternative zu einem Windows-PC. Ist so...

  7. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Frantik 30.12.15 - 08:41

    Ihr sollt nicht spielen, ihr sollt arbeiten!

  8. ca. 2.000.000 : 129 = ?

    Autor: miauwww 30.12.15 - 09:19

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > :D
    >
    > Jetzt können die mal ein echtes Spiel spielen und müssen nicht mehr ihr
    > Desktop pimpen und mit den Fenster-Effekten spielen :D

    ca. 2.000.000 : 129 = ?

    Irgendwas stimmt da nicht... ;)

    Ich bin ja wohlhabender Linuxnutzer, aber so wohlhabend nun auch wieder nicht.

  9. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.15 - 10:07

    Nana, wo bleibt denn da der oft gepriesene Humor der Linux-Community? Was Du als "Hohn und Spott" bezeichnest, ist doch nur ein kleiner Seitenhieb auf den Umstand, dass zum Zocken überhaupt nur ein einstelliger Prozentsatz von PCs überhaupt infrage kommt. Wenn ich nur dieses Forum als Referenz nehme, dann benutzen davon wiederum die wenigsten ihre Linuxmaschinen zum Spielen.

    Der TE hat (leider) recht, Linux ist bezüglich Gaming eine absolute Nische. Und wenn von den vielen "AAA"-Titeln mal einer portiert wird, dann läuft der eben auch gerne mal nur mit teils starken Einschränkungen. Nicht so unter Windows. Fakt.

    Ich will das nicht bewerten und hier auch nicht die "Schuldfrage" diskutieren, Werbung machen oder, oder, oder.
    Sondern Dich darauf hinweisen, die Sache vielleicht auf die leichtere Schulter zu nehmen und Dich nicht gleich persönlich angegangen zu fühlen, weil ein Scherz auf Kosten "Deines" Betriebssystems gemacht wird.

  10. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: beko 30.12.15 - 10:14

    timo.w.strauss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich freu mich. Ich werde es gleich kaufen und auf meinem SteamOS
    > installieren. :-)

    Wir, meine Frau und ich, auch. Damit sind schon 3 dieser 129 auf Golem. Krass ;)

    Nur schade, dass sich wieder gezeigt hat: Nicht vorbestellen! Erst schauen was und wann man am Ende bekommt. Da bin ich seit TW2 und Metro Redux gebrannt.

    Bei uns läuft es übrigens 1A. Wir spielen ganz klassisch im LAN und stehen total auf Coop dieser Art. Schon zu BG Zeiten.

    Und mit nvidia halt. Die ernten nun halt was die Früchte für ein Jahrzehnt Treiber Support mit den wenigsten Schmerzen. Wir kaufen nur noch da.

    Zum Zocken unter Linux, was ja nicht geht: Interessierte mich nie. Habs einfach gemacht. Die letzten 15 Jahre hats Wine für mich getan. Inzwischen ist meine native Auswahl so groß, dass die Zeit nicht reicht alles zu spielen. Ein paar Sachen hätte ich natürlich gerne, doch so ist es doch auf jedem System. Irgendwas fehlt immer. Ich bin jedenfalls gut bedient. Im Feb werde ich mir noch XCom2 raus lassen. Auf sowas stehe ich auch total.

    Die nachgesagten Performance Einbußen sind mir ebenfalls egal. I7 und Titan X (bastel auch gerne mit Blender :))

  11. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Dwalinn 30.12.15 - 11:21

    +1

    Das war eindeutig ein Scherz da muss man nichts gleich so reagieren

  12. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Fenris 30.12.15 - 11:26

    Is echt etwas dreist wie ich finde: Erst nachdem der Kaffee kalt geworden ist, lassen sie die Linux-Nutzer drauf los und klopfen sich anschließend noch kräftig auf die Schulter. Am besten noch für teurer verkaufen wegen Mehraufwand und so.

    Die haben einfach das falsche Entwicklungsmodell. Das kann einfach nicht funktionieren, wenn man erstmal nur für ein System proggt und anschließend für andere Systeme anpassen will.

    ... Nächstes Jahr kommt bestimmt die Linux-Version von UT3 raus — sie war ja schließlich für den gleichen Termin wie der Windows-Release (22.11.2007) versprochen.

  13. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: gorsch 30.12.15 - 11:49

    Ich dachte schon, der unangenehme Besserwisser-Linux-Superuser taucht in diesem Thread nichtmehr auf! Aber hier ist er ja doch:
    > Is echt etwas dreist wie ich finde: Erst nachdem der Kaffee kalt geworden ist, lassen sie die Linux-Nutzer drauf los und klopfen sich anschließend noch kräftig auf die Schulter. Am besten noch für teurer verkaufen wegen Mehraufwand und so.
    <sarcasm>
    Ja, ganzschön dreist, sich erstmal an der übergroßen Mehrheit der zahlenden Kundschaft zu orientieren. Man könnte fast meinen, hinter diesem Spiel stecke eine gewinnorientierte Unternehmung!
    </sarcasm>
    > Die haben einfach das falsche Entwicklungsmodell. Das kann einfach nicht funktionieren, wenn man erstmal nur für ein System proggt und anschließend für andere Systeme anpassen will.
    Nö, das funktioniert wunderbar, der einzige Nachteil ist eben der verspätete Release. Wenn du für drei Systeme auf einmal entwickelst hast du erstmal einen schwer kalkulierbaren, dauerhaften Mehraufwand über die ganze Entwicklungszeit hinweg. Zum Schluss weisst du garnicht, ob dieser Mehraufwand sich überhaupt gelohnt hat. Zudem haben viele Studios intern garnicht die Kompetenz für Linux und Mac (lohnt sich halt nicht). Da bezahlt man dann einfach ein externes Studio, welches auf Ports spezialisiert ist. Hinterher kennt man das Kosten/Nutzen-Verhältnis genau.

    Sei mal lieber froh, dass überhaupt jemand Ports für den (umsatzmäßig immernoch winzigen) Linux Markt anbietet, anstatt gleich wieder rumzumeckern was an dem Port alles doof ist.

  14. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Fenris 30.12.15 - 13:43

    > Ja, ganzschön dreist, sich erstmal an der übergroßen Mehrheit der zahlenden
    > Kundschaft zu orientieren. Man könnte fast meinen, hinter diesem Spiel stecke eine
    > gewinnorientierte Unternehmung!
    Jau, das ist so, als ob ich mein Produkt erstmal nur für den asiatischen Markt rausbringe, denn schließlich ist die übergroßen Mehrheit der Menschen asiatisch.

    > Nö, das funktioniert wunderbar, der einzige Nachteil ist eben der verspätete Release.
    > Wenn du für drei Systeme auf einmal entwickelst hast du erstmal einen schwer
    > kalkulierbaren, dauerhaften Mehraufwand über die ganze Entwicklungszeit hinweg.
    > Zum Schluss weisst du garnicht, ob dieser Mehraufwand sich überhaupt gelohnt hat.
    > Zudem haben viele Studios intern garnicht die Kompetenz für Linux und Mac (lohnt
    > sich halt nicht). Da bezahlt man dann einfach ein externes Studio, welches auf Ports
    > spezialisiert ist. Hinterher kennt man das Kosten/Nutzen-Verhältnis genau.
    Klar, das verzerrt das Bild kein bisschen... Ich entwerfe ein Auto für die links-lenkende Welt und wenn ich fertig bin, beauftrage ich eine externe Firma das Auto für die das Vereinigte Königreich, für Australien und co. anzupassen. Wird garantiert nullllll Probleme geben.

  15. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.15 - 14:24

    Fenris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jau, das ist so, als ob ich mein Produkt erstmal nur für den asiatischen
    > Markt rausbringe, denn schließlich ist die übergroßen Mehrheit der Menschen
    > asiatisch.

    Es ist nicht so, bitte beim Thema bleiben. Nonsensvergleiche sind nicht konstruktiv.

    > Klar, das verzerrt das Bild kein bisschen... Ich entwerfe ein Auto für die
    > links-lenkende Welt und wenn ich fertig bin, beauftrage ich eine externe
    > Firma das Auto für die das Vereinigte Königreich, für Australien und co.
    > anzupassen.

    Noch ein Nonsensvergleich. Halt' dich doch mal am Thema fest, anstatt in einem Beitrag gleich zwei Ablenkungsmanöver zu fahren.

    Fakt ist, dass Linux auf dem PC-Spiele-Markt keine bedeutende Rolle spielt und ein Entwickler verständlicherweise auf die gefühlten 99% Windows zielt, was bei dessen Fragmentierung schon ein Himmelfahrtskommando sein kann.

    Dann das restliche Prozent (welches buchstäblich aus individuellen Maßschneiderei-Systemen besteht, sodass es kaum zwei identische Linux-PCs auf dem Planeten gibt) mit einem Port oder dem Mehraufwand einer zweigleisigen Entwicklung zu bedienen, kann sich doch gar nicht rechnen. Die Treiber- und DirectX-Problematik habe ich da noch gar nicht erwähnt.

    Und dann sprechen wir von einer Zielgruppe, die das Bezahlen von Software ähnlich scheut wie das Sonnenlicht. ;-) Also mich persönlich irritiert die Selbstverständlichkeit, mit der hier eine Linuxversion gefordert wird, als wäre es ein einzelnes zu setzendes Compilerflag, dicht gefolgt von einer goldrauschartigen Verkaufsorgie.

  16. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Huetti 30.12.15 - 14:58

    Fenris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Jau, das ist so, als ob ich mein Produkt erstmal nur für den asiatischen
    > Markt rausbringe, denn schließlich ist die übergroßen Mehrheit der Menschen
    > asiatisch.

    NEIN!

    Auch Asiaten haben in der Regel zwei Augen, zwei Hände und ein gesundes Hirn, mit welchem sie eben jene steuern können. Vielleicht manchmal einen leicht anderen Geschmack, aber genau die gleiche Basis, wie Europäer, Afrikaner oder Amerikaner...

    Linux hat aber einen ganz anderen Unterbau, ein anderes Berechtigungssystem, andere Schnittstellen und mit Direct X eben auch einen ganz anderen Zugriff auf die Hardware, als diesen Linux bietet. Dein Vergleich hinkt also gewaltig!

    > Klar, das verzerrt das Bild kein bisschen... Ich entwerfe ein Auto für die
    > links-lenkende Welt und wenn ich fertig bin, beauftrage ich eine externe
    > Firma das Auto für die das Vereinigte Königreich, für Australien und co.
    > anzupassen. Wird garantiert nullllll Probleme geben.

    Auch hier... die Basis ist die gleiche, die Spielregeln müssen nur leicht geändert werden. Ein Auto auf Rechtslenkung zu hieven ist was komplett anderes, als ein Computerspiel parallel für zwei komplett unterschiedliche Basissysteme zu entwickeln.
    Noch dazu, wenn eine der beiden Bases in der Zielgruppe eine Verbreitung von... max 5% hat...

    Bei Konsolenspielen, bzw. Multiplattformern lohnt sich das, weil sich der Markt zwischen den beiden großen Konsolen bisher ca. 50%, bzw. bei der aktuellen Generation ca. 60 / 40 aufteilt. Aber bei Windows zu Linux ist das halt mit viel gutem Willen gesehen 95 / 5...

    Sorry, aber genau genommen ist jedes AAA-Spiel, welches für Linux oder auch OSX rauskommt ein "Bonus-Goodie", bzw. ein Good-Will der Entwickler... so hart das auch klingt.

  17. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Fenris 30.12.15 - 14:59

    > Es ist nicht so, bitte beim Thema bleiben. Nonsensvergleiche sind nicht
    > konstruktiv.
    Is leicht es ohne Begründung als Nonsens abzutun. Eigentlich schneidest du dir mit diesem Urteil ins eigene Fleisch, da ich deine Argumentation lediglich auf ein anderes Beispiel übertragen habe. Wenn du sie dort als Nonsens ausmachst, dann musst du begründen, warum sie im eigentlich Fall kein Nonsens sein soll.

    > Noch ein Nonsensvergleich. Halt' dich doch mal am Thema fest, anstatt in
    > einem Beitrag gleich zwei Ablenkungsmanöver zu fahren.
    Ja, ich lenke natürlich ab.

    > Fakt ist, dass Linux auf dem PC-Spiele-Markt keine bedeutende Rolle spielt
    > und ein Entwickler verständlicherweise auf die gefühlten 99% Windows zielt,
    > was bei dessen Fragmentierung schon ein Himmelfahrtskommando sein kann.
    Und die kriegen es dennoch hin? Was sind das nur für geschickte Schlawiner?

    > Dann das restliche Prozent (welches buchstäblich aus individuellen
    > Maßschneiderei-Systemen besteht, sodass es kaum zwei identische Linux-PCs
    > auf dem Planeten gibt) mit einem Port oder dem Mehraufwand einer
    > zweigleisigen Entwicklung zu bedienen, kann sich doch gar nicht rechnen.
    Es ist ein unhaltbarer Mythos, dass die GNU/Linux-Distributionen sich derart unterscheiden, dass sie nicht kompatibel untereinander wären. Wie ist es wohl möglich, dass uralte native GNU/Linux-Clients (z.B. für Unreal Tournament oder Quake) mühelos und ohne Anpassung auf verschiedensten Distributionen lauffähig waren und es bis heute sind? Hatten es die Programmierer damals mehr drauf?

    > Die Treiber- und DirectX-Problematik habe ich da noch gar nicht erwähnt.
    Dass du DirectX als Problematik aufführst, lässt vermuten, dass deine Sicht auf die Softwarewelt recht eindimensional ist.

    > Und dann sprechen wir von einer Zielgruppe, die das Bezahlen von Software
    > ähnlich scheut wie das Sonnenlicht. ;-)
    Jaaa, war ja so klar, dass es es wieder in die Richtung geht... Die Mär vom armen Linuxer voller krimineller Energie. (Beitrag wurde von unter der Brücke mit einem geklauten Android-Phone verfasst).

    > Also mich persönlich irritiert die
    > Selbstverständlichkeit, mit der hier eine Linuxversion gefordert wird, als
    > wäre es ein einzelnes zu setzendes Compilerflag, dicht gefolgt von einer
    > goldrauschartigen Verkaufsorgie.
    Wenn man entsprechend entwickelt, ist es tatsächlich trivial für verschiedene Systeme zu bauen. Dass es nur selten getan wird, liegt vorrangig an im Weg stehenden "gewachsenen Strukturen".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.15 15:09 durch Fenris.

  18. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: gorsch 30.12.15 - 16:49

    >Wie ist es wohl möglich, dass uralte native GNU/Linux-Clients (z.B. für Unreal Tournament oder Quake) mühelos und ohne Anpassung auf verschiedensten Distributionen lauffähig waren und es bis heute sind? Hatten es die Programmierer damals mehr drauf?
    Es ist eben nicht möglich. Siehe hier die Anpassungen, die du beispielsweise unter Ubuntu vornehmen musst:
    https://wiki.ubuntuusers.de/Archiv/Spiele/UT99
    https://wiki.ubuntuusers.de/Archiv/Spiele/UT2003
    http://wiki.ubuntuusers.de/Spiele/Quake3
    Übrigens sind diese Spiele damals von Loki portiert worden und sind ebenfalls erst später erschienen. Loki ist dann leider mangels Erfolges Pleite gegangen...

    >Dass du DirectX als Problematik aufführst, lässt vermuten, dass deine Sicht auf die Softwarewelt recht eindimensional ist.
    Was soll denn das heißen? DirectX ist sehrwohl einer der Hauptgründe warum Portierungen problematisch sind. Zu Zeiten von UT99/Quake3 war OpenGL noch gleichwertig bzw. besser als DirectX. Heutzutage aber sind die OpenGL Treiber derart schlecht, dass man selbst für Multiplattform-Titel auf Windows lieber DirectX nimmt. (RAGE war seinerzeit der letzte große OpenGL Titel und hat sehr unter schlechten Treibern gelitten)

  19. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: Fenris 30.12.15 - 18:04

    > Was soll denn das heißen? DirectX ist sehrwohl einer der Hauptgründe warum
    > Portierungen problematisch sind.
    Es ist einer der Gründe, ja. Aber es gibt gute Alternativen zu DirectX, die ja auch genutzt werden (z.B. auf Mac OS X, PlayStation, ...).

    > Zu Zeiten von UT99/Quake3 war OpenGL noch
    > gleichwertig bzw. besser als DirectX. Heutzutage aber sind die OpenGL Treiber derart
    > schlecht, dass man selbst für Multiplattform-Titel auf Windows lieber DirectX nimmt.
    Zunächst mal kann man OpenGL nicht mit DirectX vergleichen, sondern höchstens mit Direct3D. Und wenn man das tut, stellt man schnell fest, dass die beiden sich zwar innerlich unterscheiden, aber ihre Resultate kaum voneinander zu unterscheiden sind. Schau dir eines der zahlreichen Videeo im Netz an, in denen z.B. die Unigine-Engine mit OpenGL und Direct3D gezeigt wird! Es gibt genügend Tests, bei denen mal OpenGL die Nase vorn hat, mal Direct3D. OpenGL ist keineswegs "derart schlecht"; das ist pure Propaganda.

    > (RAGE war seinerzeit der letzte große OpenGL Titel und hat sehr unter schlechten
    > Treibern gelitten)
    RAGE ist nun gerade ein sehr schlechtes Beispiel. Da hat an vielen Ecken und Enden was nicht gestimmt und das lag sicher nicht allein daran, dass die Engine OpenGL unterstützt.

    Und was die Loki-Portierungen angeht: Ich behaupte nicht, dass die auch heute noch komplett reibungslos funktionieren (das kann man auch kaum erwarten). Der Punkt ist, dass sie auf quasi allen Distris funktionierten und an sich auch noch heute funktionieren (ich zock noch recht häufig UT2004) und somit die Behauptung, dass die Distris zu verschieden wären, um für GNU/Linux Spiele zu programmieren, schlichtweg widerlegt ist.

  20. Re: Alle 129 Linux User freuen sich

    Autor: gorsch 30.12.15 - 20:15

    >Es ist einer der Gründe, ja. Aber es gibt gute Alternativen zu DirectX, die ja auch genutzt werden (z.B. auf Mac OS X, PlayStation, ...).
    Es gibt genau eine Alternative für Linux, und die ist OpenGL. In der Realität heißt das aber entweder...
    1) NVIDIA proprietär oder FOSS (unzureichend)
    2) AMD proprietär oder FOSS (*mittlerweile* brauchbar)
    3) Intel proprietär (schlecht) oder FOSS (besser)
    ... also schonmal zig verschiedene OpenGL Implementierungen in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen Bugs und Features, die man da unterstützt (oder auch nicht).

    Unter Mac OS hast du im besten Fall OpenGL 4.1, also nichtmal Featureparität mit D3D11. Und auch da sind die Treiber eher mies.

    Auf der Playstation (3 oder 4) benutzt übrigens kein ernstzunehmender Entwickler OpenGL, da gibt es native APIs die weitaus effizienter sind.

    > Zunächst mal kann man OpenGL nicht mit DirectX vergleichen, sondern höchstens mit Direct3D.
    Haarspalter...
    > Und wenn man das tut, stellt man schnell fest, dass die beiden sich zwar innerlich unterscheiden, aber ihre Resultate kaum voneinander zu unterscheiden sind. Schau dir eines der zahlreichen Videeo im Netz an, in denen z.B. die Unigine-Engine mit OpenGL und Direct3D gezeigt wird!
    Ja, ganz toll. Benutzt eigentlich irgendjemand diese Unigine-Engine? Bloss weil man das gleiche Resultat hinbekommen kann, heißt das nicht, dass die APIs gleich gut sind. Selbst wenn du das Glück hast, mit OpenGL 4.3 (vergleichbar mit D3D11) arbeiten zu können (de-facto nur mit proprietären Treibern von AMD/NV möglich) darfst du dich sicherlich mit tollen Bugs rumschlagen, die sonst noch keinem untergekommen sind, weil kaum jemand derart modernes OpenGL einsetzt. Frag mal lieber den Entwickler von Unigine, wieviel Ärger er mit dem OpenGL Backend hatte.

    > Es gibt genügend Tests, bei denen mal OpenGL die Nase vorn hat, mal Direct3D. OpenGL ist keineswegs "derart schlecht"; das ist pure Propaganda.
    Das ist keine Propaganda, das ist die Erfahrung von Entwicklern die sich mit dem Scheiss rumplagen müssen:
    http://richg42.blogspot.de/2014/05/the-truth-on-opengl-driver-quality.html

    Die Performance ist nicht unbedingt das Problem, um so einen Test machen zu können muss das ganze aber überhaupt funktionieren.

    Übrigens bin ich kein Fan von Microsoft-APIs, aber man muss der Realität auch mal ins Auge blicken können - auch als Linux user. Ich drücke die Daumen für Vulkan...

    > RAGE ist nun gerade ein sehr schlechtes Beispiel. Da hat an vielen Ecken und Enden was nicht gestimmt und das lag sicher nicht allein daran, dass die Engine OpenGL unterstützt.
    Das Spiel hat bei manchen Spielern einfach mal garnicht funktioniert, weil AMD keinen funktionierenden Treiber hatte. Es ist leider das *einzige* Beispiel das ich bringen kann, denn seither ist kein größerer Titel mehr mit OpenGL auf Windows erschienen.

    > Der Punkt ist, dass sie auf quasi allen Distris funktionierten und an sich auch noch heute funktionieren (ich zock noch recht häufig UT2004) und somit die Behauptung, dass die Distris zu verschieden wären, um für GNU/Linux Spiele zu programmieren, schlichtweg widerlegt ist.
    Die Behauptung hat auch keiner aufgestellt. Es geht um den Mehraufwand, der das ganze weniger lohnenswert macht. Steam unterstützt ja auch längst nicht alle Distributionen. Ich würde diesen Faktor allerdings auch nicht überbewerten, die Grafikschnittstelle ist da weitaus wichtiger (und die war anno dazumal auch *viel* simpler).

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