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Weg damit

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  1. Weg damit

    Autor: DerInderInDerInderin 14.05.14 - 17:58

    Wayland wird zum glück immer reifer und stabiler, bin mal gespannt wie Fedora 21 wird und ob KDE wayland bis dahin voll unterstützt

  2. Re: Weg damit

    Autor: Satan 14.05.14 - 18:03

    Sehe ich auch so, kann man nur hoffen, dass Xorg zumindest im Desktop-Segment demnächst weitgehend abgelöst wird.

    Wie siehts inzwischen eigentlich mit OpenGL-Support in Wayland aus? Früher ging ja nativ nur ES wegen irgendwelcher X-Abhängigkeiten, hat sich da irgendwas getan?

  3. Re: Weg damit

    Autor: DerInderInDerInderin 14.05.14 - 19:02

    Sollte funktionieren, soweit ich weiss arbeitet Nvidia schon an einem treiber

  4. Re: Weg damit

    Autor: bstea 14.05.14 - 20:28

    Die vorgeblichen Sicherheitsmerkmale von Wayland/Weston; davon wurde bisher keins umgesetzt. Derzeit ist der Sicherheitsaspekt unterste Priorität.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  5. Re: Weg damit

    Autor: thomas001le 14.05.14 - 21:54

    Und wieso sollten die Wayland-Entwickler weniger Fehler in ihren neuen Code einbauen, als die Autoren von X11R5 damals? Kluge Leute sitzen/saßen damals wie heute davor ;)

  6. Re: Weg damit

    Autor: p90 14.05.14 - 22:22

    Weil Wayland im Gegensatz zu X das so hochgelobte Unix Konzept: "Do one thing and do it well" umsetzt und somit viel weniger Code benötigt (weil macht weniger als X).

    Fonthandling macht Wayland z.B. gar nicht, ergo keine Fehler im Fonthandling.
    Dafür könnte das Problem natürlich dann in den Applikationen auftauchen.

  7. Re: Weg damit

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.14 - 22:24

    DerInderInDerInderin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte funktionieren, soweit ich weiss arbeitet Nvidia schon an einem
    > treiber

    Und bisher funktioniert das dann auch ohne diesen Treiber oder wie muss man sich das vorstellen??

  8. Re: Weg damit

    Autor: tingelchen 14.05.14 - 22:27

    > Dafür könnte das Problem natürlich dann in den Applikationen auftauchen.
    >
    Eher nicht. Da die Anwendungen keine Font Engine integrieren werden ;) Wäre auch totaler Quatsch. D.h. das die Font Engine dann mit irgend einer Lib die auf Wayland aufsetzt mit eingebaut wird. Wie z.B. in Qt. Daher wird man wohl eine libxyfont generieren, die den nötigen Code enthält. Das wäre zumindest Klug. Denn die einzelne Lib kann einfacher gepatched werden und es wird kein Protokoll benötigt, was alles einfach nur kompliziert macht ^^

  9. Re: Weg damit

    Autor: tingelchen 14.05.14 - 22:30

    Ja, genau so musst du dir das vorstellen :) Ein Treiber der Wayland direkt unterstützt ist natürlich besser, da man einige Calls einsparen.

  10. Re: Weg damit

    Autor: DerInderInDerInderin 14.05.14 - 22:54

    > Und bisher funktioniert das dann auch ohne diesen Treiber oder wie muss man sich
    > das vorstellen??
    Open source treiber klappen angeblich prima



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.14 22:56 durch DerInderInDerInderin.

  11. Re: Weg damit

    Autor: elgooG 15.05.14 - 07:45

    Denke ich auch. Schon alleine die sehr viel geringere Codemenge dürfte vieles aus der Welt schaffen und das Ganze schneller machen. Der X-Server war damals sicher eine gute Idee, aber das waren noch Zeiten in der Grafikbeschleunigung und aufwändige Oberflächen eine Rarität waren.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  12. Re: Weg damit

    Autor: Hello_World 16.05.14 - 02:57

    Das ist Quatsch, denn das zentrale „Sicherheitsfeature“ bei Wayland ist, dass es gerade viel weniger Features als X11 hat. Keine synthetischen Events, keine Möglichkeit, den Input anderer Applikationen mitzuschnüffeln, keine Möglichkeit, fremden Grafikspeicher zu durchsuchen. Hinzu kommt die bedeutend einfachere Architektur (und Einfachheit ist eine der Grundvoraussetzungen für Robustheit) und eine Codebasis, die nicht aus einer Zeit stammt, in der sich kein Mensch um Sicherheitsaspekte Gedanken machte. Die Konsequenzen von letzterem kann man schön in dem X-Security-Vortrag von Ilja van Sprundel auf dem 30c3 beobachten.

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